
Foto:Privat
Für Kießig ist diese Berufung weit mehr als ein Titel. „Persönlich, emotional und historisch bedeutet mir das unheimlich viel“, sagt er. Über Jahrzehnte waren Regimentspastoren ausschließlich katholisch. Nun steht erstmals ein evangelischer Pastor in dieser Rolle – ein Moment, der sowohl ihn als auch die Funken mit Stolz erfüllt. Schon lange leben die Funken ein offenes, ökumenisches Miteinander, doch nun wird diese Haltung sichtbar wie nie zuvor.
Die Idee entstand ganz spontan: Kießig trat nicht als Pfarrer, sondern als begeisterter Jeck und Köln-Liebhaber in das Korps ein. Als der Funkenpräsident erfuhr, dass der aktive Funk zugleich evangelischer Pfarrer ist, war schnell klar: Diese Verbindung gehört nach außen getragen. So wurde aus der engen Gemeinschaft ein kleines pastorales Dreigestirn – zwei katholische und ein evangelischer Regimentspastor, die gemeinsam durch den Fastelovend ziehen.
Doch was macht ein Regimentspastor überhaupt? Vieles! Er gestaltet Gottesdienste wie das traditionelle Gedenken am 1. November auf Melaten oder die stimmungsvolle „Mess op Kölsch“, die Humor, Spiritualität und kölsche Sprache miteinander verbindet. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für alle Lebenslagen – im Jlöck wie im Jris. Von seelsorglichen Gesprächen bis zu Taufen und Hochzeiten: Die Pastoren begleiten die Funken durchs ganze Jahr, nicht nur in der Session.
Im Vergleich zu seinem Gemeindeleben in Zollstock ist diese Tätigkeit ein rein ehrenamtliches Engagement. Doch sie verändert etwas Entscheidendes: Begegnungen. Funken und Gemeinde wachsen enger zusammen. „Mein Gemeindeleben wird durch die Funken bunter, und mein Funkenleben wird durch die Gemeinde wärmer“, sagt Kießig mit einem Lächeln.
Besonders freut er sich auf seine erste „Mess op Kölsch“ als Regimentspastor. Als jemand, der nicht mit Kölsch aufgewachsen ist, sieht er darin eine wunderschöne Herausforderung – und eine große Ehre. Denn Kölsch ist nicht nur Sprache, sondern Kultur, Herz und Heimat.
Herausfordernd ist vor allem die kölsche Liturgie, aber Kießig nimmt es mit Humor: „Ich möchte zeigen, dass evangelischer Glaube und Karneval wunderbar zusammenpassen.“ Für viele mag das ungewohnt sein, doch historisch ist beides eng miteinander verbunden. Ohne Kirche kein Karneval, ohne Ostern keine Fastenzeit und damit keine Session. Beide stellen den Menschen in den Mittelpunkt, beide wollen Freude, Hoffnung und Gemeinschaft schenken. Und beides ist tief in Köln verwurzelt – besonders bei den Roten Funken, wo Gottesdienste, Segnungen und spirituelle Momente ganz selbstverständlich dazugehören.
Sein Amt hat übrigens kein Verfallsdatum. Die Berufung gilt „op Levvenszick“ – ein Dienst aus voller Überzeugung und mit viel Hätz.
Was er erreichen möchte? Ganz einfach: „Ich möchte den Menschen zeigen, dass der evangelische Glaube im Karneval seinen festen Platz hat. Wenn de Leut spüre: ‚Der protestantische Pastor jhört jenau so zu uns wie alle anderen‘ – dann han ich ming Ziel erreicht.“
Erster evangelischer Regimentspastor der Roten Funken – Ein Amt op Levvenszick
AktuellesFoto:Privat
Für Kießig ist diese Berufung weit mehr als ein Titel. „Persönlich, emotional und historisch bedeutet mir das unheimlich viel“, sagt er. Über Jahrzehnte waren Regimentspastoren ausschließlich katholisch. Nun steht erstmals ein evangelischer Pastor in dieser Rolle – ein Moment, der sowohl ihn als auch die Funken mit Stolz erfüllt. Schon lange leben die Funken ein offenes, ökumenisches Miteinander, doch nun wird diese Haltung sichtbar wie nie zuvor.
Die Idee entstand ganz spontan: Kießig trat nicht als Pfarrer, sondern als begeisterter Jeck und Köln-Liebhaber in das Korps ein. Als der Funkenpräsident erfuhr, dass der aktive Funk zugleich evangelischer Pfarrer ist, war schnell klar: Diese Verbindung gehört nach außen getragen. So wurde aus der engen Gemeinschaft ein kleines pastorales Dreigestirn – zwei katholische und ein evangelischer Regimentspastor, die gemeinsam durch den Fastelovend ziehen.
Doch was macht ein Regimentspastor überhaupt? Vieles! Er gestaltet Gottesdienste wie das traditionelle Gedenken am 1. November auf Melaten oder die stimmungsvolle „Mess op Kölsch“, die Humor, Spiritualität und kölsche Sprache miteinander verbindet. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für alle Lebenslagen – im Jlöck wie im Jris. Von seelsorglichen Gesprächen bis zu Taufen und Hochzeiten: Die Pastoren begleiten die Funken durchs ganze Jahr, nicht nur in der Session.
Im Vergleich zu seinem Gemeindeleben in Zollstock ist diese Tätigkeit ein rein ehrenamtliches Engagement. Doch sie verändert etwas Entscheidendes: Begegnungen. Funken und Gemeinde wachsen enger zusammen. „Mein Gemeindeleben wird durch die Funken bunter, und mein Funkenleben wird durch die Gemeinde wärmer“, sagt Kießig mit einem Lächeln.
Besonders freut er sich auf seine erste „Mess op Kölsch“ als Regimentspastor. Als jemand, der nicht mit Kölsch aufgewachsen ist, sieht er darin eine wunderschöne Herausforderung – und eine große Ehre. Denn Kölsch ist nicht nur Sprache, sondern Kultur, Herz und Heimat.
Herausfordernd ist vor allem die kölsche Liturgie, aber Kießig nimmt es mit Humor: „Ich möchte zeigen, dass evangelischer Glaube und Karneval wunderbar zusammenpassen.“ Für viele mag das ungewohnt sein, doch historisch ist beides eng miteinander verbunden. Ohne Kirche kein Karneval, ohne Ostern keine Fastenzeit und damit keine Session. Beide stellen den Menschen in den Mittelpunkt, beide wollen Freude, Hoffnung und Gemeinschaft schenken. Und beides ist tief in Köln verwurzelt – besonders bei den Roten Funken, wo Gottesdienste, Segnungen und spirituelle Momente ganz selbstverständlich dazugehören.
Sein Amt hat übrigens kein Verfallsdatum. Die Berufung gilt „op Levvenszick“ – ein Dienst aus voller Überzeugung und mit viel Hätz.
Was er erreichen möchte? Ganz einfach: „Ich möchte den Menschen zeigen, dass der evangelische Glaube im Karneval seinen festen Platz hat. Wenn de Leut spüre: ‚Der protestantische Pastor jhört jenau so zu uns wie alle anderen‘ – dann han ich ming Ziel erreicht.“
Rodenerkirchener Winterzauber
AktuellesKölner Zigeunernacht
Aktuelles05.12., 20 Uhr Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln
Kölner Zigeunernacht
Gypsy Power Finale 2025
mit Rudi Rumstajn & Marcus von Wrochem, Elemer Balogh, Markus Reinhardt, Janko Wiegand, Scarlett & Vincents Adler, Daniel de Alcalá & José Primo und Gästen
Unsere traditionelle Dezember-Edition widmen wir diesmal dem reichen Liederschatz der Sinti, Roma und Gitano-Kulturen. Wir freuen uns auf tolle Musiker spanischer, ungarischer, jugoslawischer und deutscher Herkunft, die in wechselnden Besetzungen spielen, und auch einige Talente präsentieren werden.
Gypsy Power Tour: Im Rheinland gibt es eine erstaunliche Vielfalt an Sinti-, Roma-, bzw. Zigeunerkulturen*. Sowohl alteingesessene Musikerfamilien als auch zugewanderte Künstler aus Osteuropa und Südeuropa. Diesen Reichtum wollen wir erhalten und fördern, auch weil diese Musik- und Festkultur eine wichtige Rolle für eine friedliche, zukunftsfähige Gesellschaft spielen kann. (*die beteiligten Künstler verwenden den alten Kulturbegriff »Zigeuner« mit Stolz und wollen seine positive Seite stärken.) www.facebook.com/ZigeunerfestivalJetzt Tickets sichern: https://lutherkirche.ticket.io/NT2f242o/
Dynamiasches Yoga für Männer
AktuellesPolitischer Gesprächskreis in Bayenthal – Gemeinsam diskutieren, zuhören und mitdenken
AktuellesPolitischer Gesprächskreis in Köln-Bayenthal– Gemeinsam diskutieren, zuhören und mitdenken
Der politische Gesprächskreis bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich in überschaubarer Runde über aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft und Alltag auszutauschen.
In einer offenen, respektvollen Atmosphäre diskutieren die Herrschaften über das, was bewegt – von kommunalen Fragen über bundespolitische Entwicklungen bis hin zu globalen Herausforderungen. Ziel ist es, Meinungen zu teilen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam zu reflektieren, was uns als Bürgerinnen und Bürger betrifft.
Veranstaltungsort:
AWO-Raum (Untergeschoss), Bonner Straße 288c, 50968 Köln
Termin:
Jeden 1. Montag im Monat, von 10:00 bis 12:00 Uhr
Teilnahme kostenlos – eine Anmeldung ist erforderlich.
Ansprechpartnerin:
Frau Gobelius
Telefon: 0221-16 85 00 10
Ob politisch interessiert, engagiert oder einfach neugierig – dieser Gesprächskreis bietet Raum für offene Diskussionen, kritisches Denken und lebendigen Austausch im Veedel.
Jetzt anmelden, mitreden und mitgestalten!
13. Pfannekuchensitzung „Kuddelmuddel Quatschsalat“
AktuellesGraphik: Miriam Frank, Foto: Verena Löwenhaupt
Ein kunterbuntes Mitmach-Spektakel für die ganze Familie: Bei der 13. Pfannekuchensitzung „Kuddelmuddel Quatschsalat“ geht es rund! Die beliebten Kinderhelden Kuddelmuddel, Larifari, Schmutziputzi und Halligalli sorgen mit grenzenloser Fantasie für jede Menge Wirbel, Musik und gute Laune.
In kürzester Zeit verwandeln sie die Bühne in ein fröhliches Durcheinander:
Aus Mülleimern springen upgecycelte Müllprinzessinnen, Steinzeitmenschen steigen aus einer Zeitmaschine, und plötzlich erwacht sogar ein Monster zum Leben! Wenn dann auch noch das Bobbycar zum Polizeiauto wird, sind Superfrau und Supermann nicht weit. Nach so viel Abenteuer heißt es schließlich doch: „Du musst, du musst aufräumen!“
Für den perfekten musikalischen Rahmen sorgt die mitreißende Band RITA & der kleine SCHOSCH. Seit Jahren begeistern sie Kinder und Eltern gleichermaßen mit ihrer Pfannekuchensitzung und grooviger Kindermusik, die garantiert jeden zum Tanzen bringt – vom Kindergartenkind bis zum Uropa!
Eintritt frei? Nein, aber unbezahlbar gute Laune ist garantiert!
Für Kinder ab 4 Jahren-Kosümierung erwünscht
Ein unvergesslicher Familienspaß voller Musik, Fantasie und Bewegung!
Comedia Colonia- Köln Südstadt
Sa. 31. 1. 2026 14 Uhr und 17 Uhr
So. 1. 2. 2026 11 Uhr und 14 Uhr
Tickets: https://www.qultor.de/veranstaltungen/13-pfannekuchensitzung#/tickets
Rodenkirchen erinnert sich …..
AktuellesAdvents- Singe mit dem Church Rocking
AktuellesMitsingen im Maternuschor Rodenkirchen – Proben jeden Montag in der Arche
AktuellesMitsingen im Maternuschor Rodenkirchen – Proben jeden Montag in der Arche
Singen macht Freude – besonders gemeinsam! Der Maternuschor Köln-Rodenkirchen lädt alle musikbegeisterten Menschen herzlich ein, Teil einer lebendigen Chorgemeinschaft zu werden.
Die Proben finden jeden Montag um 19:30 Uhr im Pfarrheim „Arche“ in Rodenkirchen statt. Hier wird nicht nur intensiv geprobt, sondern auch viel gelacht, musiziert und gemeinsam an kleinen und großen Auftritten gearbeitet. Ob geistliche Musik, klassische Chorliteratur oder moderne Stücke – der Maternuschor bietet ein abwechslungsreiches Repertoire.
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!
Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich – Freude am Singen und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Egal ob Sopran, Alt, Tenor oder Bass – jede Stimme zählt!
Probenort: Pfarrheim Arche, Köln-Rodenkirchen
Immer montags um 19:30 Uhr
Weitere Informationen unter:
www.maternuschor.de
Auch auf Facebook und Instagram unter dem Namen: Maternuschor
Jetzt reinschnuppern, mitsingen und Teil der musikalischen Gemeinschaft in Rodenkirchen werden!
Rosmarin-Fußbad
AktuellesWussten sie das?
Ein Rosmarin-Fußbad stärkt den Kreislauf, ist demnach durchblutungsfördernd und kann Muskelverspannungen lösen sowie entzündungshemmend wirken. Dazu ist dieses einfach durchzuführende Ritual antimikrobiell, macht die Haut weich und sorgt für Entspannung und Stressabbau. Übergießen sie einfach eine Mischung aus getrocknetem Rosmarin, z.B. aus dem eigenen Garten und etwas Meersalz sowie Öl in einer Schüssel mit etwas kochendem Wasser und geben sie es nach ein paar Minuten ihrem Fußbad hinzu und schnell haben sie warme, weiche Füße. Sie können auch einmal in Rosmarin baden, dann sollte man natürlich ein paar getrocknete Zweige aufbrühen und mit Salz sowie Öl in die Wanne geben und sie werden merken wie wohltuend es ist. Übrigens Hauptprobleme werden sich auch reduzieren, gerade an unerreichbaren Stellen wie am Rücken bewirkt Rosmarin kleine Wunder. Auch löst das ätherische Rosmarin-Öl dabei ganz unauffällig Schleim bei Erkältungen und wirkt wohltuend auf die Atmungsorgane. Bei unruhigen größeren Kindern und Erwachsenen wirkt Rosmarin konzentrationsfördernd und stärkt das Gedächtnis. Nur Babys sollten nicht in Rosmarin baden. Rosmarin wirkt sehr stimulierend und kann den Schlaf beeinträchtigen, demnach sollte man nicht abends darin baden.