Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da ihre Wahrnehmung und Einschätzung noch nicht vollständig entwickelt sind. Deshalb ist Verkehrserziehung durch ihre Bezugspersonen so unsagbar wichtig. Sie tragen Verantwortung und haben zugleich die Chance, Kinder schrittweise in der Verkehrsteilnehmern zu begleiten.
Der Straßenverkehr stellt an sie nämlich hohe Anforderungen: Kinder müssen sehen, hören, Zeichen erkennen, Entfernungen einschätzen und ihr Verhalten kontrollieren. Für Erwachsene ist das selbstverständlich, für Kinder – besonders im Vorschulalter – jedoch oft überfordernd. Ihre Sinne und Fähigkeiten entwickeln sich nämlich erst nach und nach. Denn Kinder sehen und hören anders als Erwachsene. So werden der Großteil der Informationen über die Augen aufgenommen wird, obwohl das Sehvermögen junger Kinder noch eingeschränkt ist. Ihre geringe Körpergröße begrenzt das Sichtfeld, Hindernisse verdecken den Blick, auch werden sie selbst leicht übersehen. Auch ihr Gehör hilft ihnen nicht wirklich bei der Einschätzung von Gefahren, da sie Geräusche oft nicht richtig zuordnen können. Hinzu kommen Ablenkbarkeit und impulsives Verhalten: Kinder reagieren oft spontan und handeln häufig, ohne die Situation vollständig zu überblicken. Deshalb sollten sie im Vorschulalter nicht allein im Straßenverkehr unterwegs sein und Verkehrsregeln frühzeitig zu üben und vorzuleben: anhalten, links–rechts–links schauen, Ampeln beachten und Straßen bewusst überqueren. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung und Vorbilder, darum sei eins. Verkehrserziehung ist nämlich ein fortlaufender Prozess, bei dem jeder gemeinsame Weg eine Lernchance bietet. Mit Geduld und Aufmerksamkeit helfen wir Kindern, sicher und selbstständig am Straßenverkehr teilzunehmen und sicher an Ziel zu kommen.

Spieltreff für Erwachsene
Was für eine nette gemischte Gruppe, die sich donnerstags um 14 Uhr zum gemeinsamen Spielen im Jugendheim St. Blasius in Meschenich, Brühler Landstraße 425, trifft. Denn Gemeinschaft ist das beste Mittel gegen Einsamkeit. Am 26.3. und am 16.4. können gerne neue Mitspieler dazukommen und ihr eigenes Lieblingsspiel mitbringen! Kostenlos und ohne Anmeldung kann man dort einfach vorbeikommen, wenn man gut gelaunt und offen für andere ist. Falls Du dazu Fragen hast, ist Johanna Ferstl unter Tel. 01520 4895910 oder per E-Mail: Seniorennetzwerk-Meschenich@caritas.koeln.de zu erreichen und hilft gerne weiter. Überhaupt gibt es in Meschenich ein tolles Angebot für gemeinsame Zeit – die Thomas Begegnungsstätte, das Jugendzentrum und der Seniorentreff sind großartige Orte.

Mobilität ist so wichtig – bleiben Sie sicher unterwegs!
Das SeniorenNetzwerk Meschenich informiert und bietet ein großartiges Angebot in Kooperation mit der KVB an: Spezielle Mobilitätstrainings für Bus und Bahn, die älteren Menschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im öffentlichen Nahverkehr schenken. An drei Terminen – am 25. Februar, 19. März und 01. April 2026 – finden die Trainings an verschiedenen Orten in Köln statt (u. a. Neumarkt, Königsforst, vor Ort in Meschenich). Die genaue Uhrzeit erfahren Sie bei Anmeldung. Die Trainings richten sich an Senioren, sowie an Menschen mit eingeschränkter Mobilität bzw. mit Sehbehinderungen. In kleinen Gruppen werden praktische Übungen durchgeführt – z. B. das sichere Ein- und Aussteigen mit dem Rollator oder das richtige Verhalten an der Haltestelle. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Fragen zu klären und mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen. Auch eine individuelle Mobilitätsberatung ist möglich. Anmeldung & Rückfragen: Julius Lan; Koordination SeniorenNetzwerk Meschenich (seniorennetzwerk-meschenich@caritas-koeln.de bzw. 0178 909 4686)

Für Blut gibt es keinen künstlichen Ersatz. Leider spenden immer weniger Menschen in Deutschland regelmäßig das rote Gold. Dabei können ein Unfall, eine Operation oder ein Schicksalsschlag wie Krebs uns alle treffen. 15.000 Blutspenden werden täglich in Deutschland benötigt, denn viele Menschen sind auf eine Blut- oder Plasmaspende angewiesen. Darum rufen wir auf: Dein Blut kann für einen anderen Menschen lebensentscheidend sein, geh bitte hin! Bei der Blut- und Plasmaspende besteht keine Gefahr und sie schadet nicht der Gesundheit, sondern fördert sie eher. So wird nach jeder Entnahme das Blut untersucht. Sollten dabei auffällige Befunde auftreten, die einen Hinweis auf Krankheiten geben, werden die Spender umgehend informiert. Auch verliert man bei jeder Blutspende etwa 2.000 bis 3.000 Kalorien, weil der Körper das entnommene Blut neu bilden muss. Sei ein Retter – man wird es Dir DANKEN!

Jeden Donnerstag von 20 bis 22 Uhr treffen sich die Anonymen Alkoholiker im Gemeindesaal der Melanchthonkirche in Zollstock. Sucht betrifft nämlich mehr Menschen, als man denkt. Aus diesem Grund gibt es einmal im Monat ein vertrauliches Selbsthilfeangebot speziell für suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen. In dieser geschützten Gruppe können Betroffene offen sprechen, Unterstützung finden und erleben, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Die Treffen finden in einem sicheren Rahmen und natürlich unter psychotherapeutischer Begleitung statt. In der AWO-Villa in Rodenkirchen werden solche Abende auch angeboten, dort sind sie um 18 Uhr an folgenden Terminen: 16.3., 20.4. und 27.5.

Wussten sie das
Die Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge um 5 Jahre verlängert. Reine Elektrofahrzeuge sind in Deutschland bei Erstzulassung bis zum 31.12.2030 für bis zu 10 Jahre, längstens jedoch bis zum 31.12.2035, von der Kfz-Steuer befreit. Nach Ablauf dieser Frist reduziert sich die Steuer dauerhaft um 50 %. Die Befreiung gilt übrigens auch für Umbauten und bei Halterwechsel. Für potenzielle Autokäufer erhöht dies die finanzielle Attraktivität vollelektrischer Fahrzeuge und schafft zusätzliche Planungssicherheit bei der Entscheidung für einen emissionsfreien Antrieb.