Das sind gute Nachrichten für Hausbesitzer: Auch im Jahr 2026 wird die Bundesregierung die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fortsetzen. Für Wärmepumpen gibt es jedoch neue Grundlagen. So müssen Außenluft-Wärmepumpen künftig 10 Dezibel unter dem gesetzlichen Geräuschgrenzwert liegen, um förderfähig zu bleiben. Dadurch soll die Lärmbelastung in Wohngebieten sinken, welche in manchen Einfamilienhaus-Gegenden schon beachtlich ist. Wer also seine Heizung modernisieren oder auf erneuerbare Energien umsteigen möchte, sollte sich jetzt mit seinem Techniker zusammensetzen, um die Zuschüsse von bis zu 70 Prozent zu erhalten, denn gute Fachbetriebe haben oft lange Vorlaufzeiten. Die genaue Höhe ist übrigens abhängig von Einkommensgrenzen, Bonusregelungen und der technischen Ausstattung.

Als bei „Zick eröm“ in der kleinen Hofburg „Hinger der Heck“ in Rodenkirchen die letzten Töne erklangen, lag eine Wärme im Raum, die man nicht beschreiben kann, ohne dass einem selbst das Herz ein wenig schwer und zugleich selig wird. Die Lichter spiegelten sich in feuchten Augen, und während das Rodenkirchener Dreigestirn seine Ornate ablegte und Ellie Wijmann ein letztes Mal den Auslöser drückte, wusste jeder: Ein Kapitel voller Lachen, Nähe und gelebter Tradition ging zu Ende.

Foto: Ellie Wijman

Es war der schwerste Abend in der Altgemeinde Rodenkirchen – nicht, weil die Freude fehlte, sondern weil so viel Gefühl im Spiel war. Denn der Rodenkirchener Karneval ist weit mehr als ein paar Tage Ausnahmezustand und Spaß auf Knopfdruck. Er ist ein Lebensgefühl, das Menschen verbindet, ein leises Herzklopfen, das schon mit der Proklamation des Dreigestirns beginnt und von Woche zu Woche stärker wird. Es ist Emotion und Vorfreude, es ist Spaß und Ernst sowie Tanzen, Lachen und Zusammenhalt. Wenn dann die ersten Kostüme im Straßenbild auftauchen, aus den Kneipen vertraute Lieder klingen und die Karnevalsmessen die Seele berühren, dann spürt man: Fastelovend ist nicht nur eine Zeit – er ist Heimat.

Foto: Ellie Wijman

Und doch kam dieser Abend, der Abend vor Aschermittwoch. Ein letztes „Kölle Alaaf“, ein letztes Hochlebenlassen des Dreigestirn und unserer allseits geliebten Fotografin. Alle wussten, was nun folgt: Aus der Jungfrau wird wieder der Fliesenleger, aus dem Bauern der Fahrlehrer der AWB, und der Prinz kehrt zurück in seine Polizeiuniform. Und aus Ellie wird wieder die nette Halbkölnerin aus Kerkrade. Doch an diesem Abend waren sie noch einmal das, was sie für Rodenkirchen gewesen sind: Hoffnungsträger, Frohsinnsboten, Herzöffner.

Foto: Ellie Wijman

Mit jedem „Kölle Alaaf“ wurde es André Skibbe, Bert Tobijnski und Alexander Reimer ganz warm ums Herz. Denn dieser Ruf ist mehr als ein Wort – er ist ein Versprechen: Wir gehören zusammen. Man sah es den Drei an, sie hätten noch ein paar Wochen weiter machen können.

Denn sie wussten mit Kölle Alaaf kann man jeden hochleben lassen, und an diesem Abend wurde wirklich jeder hochgelebt. Bei allen Anwesenden wurde sich bedankt, vor der Dreigestirnsbegleitung wurde sich verneigt und Ellie wurde geehrt.

Foto: i.A. Ellie Wijman

Auch wurden ein letztes Mal Bützje verteilt, herzlich und freundschaftlich, so wie es nur der Karneval kann – als Zeichen der Verbundenheit, des gerne mögen und der Freundschaft.

Es wurde gesungen, geschunkelt, gelacht und geweint. Jedes abgelegte Kleidungsstück des Dreigestirns wurde gefeiert, als würde man einen kostbaren Schatz verabschieden.

Foto: Ellie Wijman

Und so wurde auch der Abschied, der besonders tief ging: der von Ellie Wijman. Jahrzehntelang hat sie Rodenkirchen begleitet, hat Dreigestirne, Sitzungen und stille Momente mit ihrer Kamera festgehalten. Oft sah man sie noch spät in der Nacht, wenn sie Bilder hochlud, damit alle die Magie des Tages noch einmal erleben konnten.

Nun wissen die Karnevalisten: Es ist eine große Lücke entstanden. Denn Ellie hat nicht nur dokumentiert – sie hat bewahrt, was uns ausmacht. Erinnerungen, die bleiben, wenn der letzte Ton verklungen ist.

Und so endete dieser Abend mit Tränen, aber auch mit Dankbarkeit. Denn was bleibt, ist stärker als der Abschied: das Gefühl von Gemeinschaft, das Lächeln im Herzen und die Gewissheit, dass der nächste Fastelovend kommen wird.

Und so war das letzte Kölle Alaaf – auf das Leben, auf Rodenkirchen und auf all die Menschen, die es mit Liebe füllen ausgerichtet.

Foto: Ellie Wijman

In vielen Straßen sieht man es leider immer häufiger: Alte Möbel, kaputte Elektrogeräte oder ausgediente Matratzen werden einfach auf dem Gehweg oder an Straßenecken abgestellt – oft tagelang, ohne dass jemand Verantwortung übernimmt. Doch Sperrmüll gehört nicht einfach irgendwohin. Wild abgestellter Müll verschandelt nicht nur das Stadtbild, sondern blockiert Wege, kann eine Gefahr für Passanten darstellen und zieht Ungeziefer sowie weiteren Unrat an. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung: Die AWB bietet einen kostenlosen Sperrmüll-Abholservice an, den jeder Bürger nach Terminabsprache in Anspruch nehmen kann. Es ist wirklich unkompliziert – ein kurzer Anruf oder eine Online-Terminvereinbarung genügt, und die AWB kommt pünktlich vorbei, um den angemeldeten Sperrmüll fachgerecht zu entsorgen. So bleibt die Stadt sauber, sicher und lebenswert für alle. Bitte stell deinen Sperrmüll also nicht einfach irgendwo ab, sondern nutze den offiziellen Abholservice. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Stadt nicht zur Müllhalde wird. Danke für deine Mithilfe!

Für viele Mieter ist das Wort Eigenbedarf ein Schock. Von heute auf morgen steht die vertraute Wohnung auf der Kippe – das Zuhause, in dem man sich sicher fühlte, wird plötzlich zur Unsicherheit. Oft bedeutet eine Eigenbedarfskündigung nicht nur Umzug und Kosten, sondern auch den Verlust von Nachbarschaft, Alltag und Erinnerungen. Besonders hart trifft es Menschen, die sich heimisch und aufgehoben fühlten und in Ihre Zukunft im Wohnobjekt sahen. Für sie zerbricht oft Schutz, das Heimatgefühl und die Normalität im Leben. Auch für kleine Betriebe und Selbstständige, die ihre Existenz an einen Standort gebunden haben, ist es der pure Horror. Der Eigenbedarf, ein rechtliches Instrument, das erlaubt ist, aber für viele zum Albtraum wird, nimmt immer mehr unvorbereitet zu. Doch wenn eine Eigenbedarfskündigung ins Haus flattert, heißt es: Ruhe bewahren und prüfen! Auch sollte man die Form und Begründung kontrollieren, sie muss schriftlich erfolgen und den konkreten Eigenbedarf klar darlegen (wer einzieht und warum). Eine rechtliche Prüfung durch den Mieterverein oder einen Anwalt lohnt sich immer, denn viele Kündigungen sind fehlerhaft. Außerdem kann man Widerspruch einlegen, wenn besondere Härtefälle vorliegen – etwa hohes Alter, Krankheit oder fehlender Ersatzwohnraum. Beim Gewerbe ist es ähnlich. Nicht jede Kündigung ist rechtlich richtig, darum prüfe, wenn Du bleiben möchtest.

In Köln und Düsseldorf bleibt der Immobilienmarkt deutlich angespannter als im restlichen Bundesgebiet. In den beiden Rheinmetropolen herrscht weiterhin ein ausgeprägtes Ungleichgewicht zwischen verfügbaren Wohnflächen und dem tatsächlichen Bedarf. Beide Städte ziehen nämlich weiterhin viele Menschen an, doch der Wohnungsneubau kommt nicht in dem Tempo voran, das nötig wäre, um den steigenden Bedarf zu decken. In Köln ist der Leerstand besonders niedrig, was zu einem starken Wettbewerb um jede verfügbare Wohnung führt. Die Folge sind anhaltend hohe Miet- und Kaufpreise. Für Kaufinteressierte bedeutet das: Der Spielraum für Preisverhandlungen ist kleiner geworden, und besonders gut gelegene oder moderne Objekte sind weiterhin stark umkämpft. Deutschlandweit zeigt sich dagegen ein ausgeglichenes und entspannteres Bild: In vielen Regionen gibt es mehr freie Wohnungen und weniger Druck auf die Preise. Doch die Rheinmetropolen bleiben Ausnahmemärkte – dynamisch, begehrt und weiterhin geprägt durch ein klares Übergewicht der Nachfrage.
ienmarkt in Köln und Düsseldorf: Hohe Nachfrage trifft knappes Angebot
In Köln und Düsseldorf bleibt der Immobilienmarkt deutlich angespannter als im restlichen Bundesgebiet. In den beiden Rheinmetropolen herrscht weiterhin ein ausgeprägtes Ungleichgewicht zwischen verfügbaren Wohnflächen und dem tatsächlichen Bedarf. Beide Städte ziehen nämlich weiterhin viele Menschen an, doch der Wohnungsneubau kommt nicht in dem Tempo voran, das nötig wäre, um den steigenden Bedarf zu decken. In Köln ist der Leerstand besonders niedrig, was zu einem starken Wettbewerb um jede verfügbare Wohnung führt. Die Folge sind anhaltend hohe Miet- und Kaufpreise. Für Kaufinteressierte bedeutet das: Der Spielraum für Preisverhandlungen ist kleiner geworden, und besonders gut gelegene oder moderne Objekte sind weiterhin stark umkämpft. Deutschlandweit zeigt sich dagegen ein ausgeglichenes und entspannteres Bild: In vielen Regionen gibt es mehr freie Wohnungen und weniger Druck auf die Preise. Doch die Rheinmetropolen bleiben Ausnahmemärkte – dynamisch, begehrt und weiterhin geprägt durch ein klares Übergewicht der Nachfrage.
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🌻 Stammtisch der Grünen Rodenkirchen 🌻

Am Mittwoch, den 4. März, ist es wieder so weit: Unser nächster Stammtisch steht an! 💚

Diesmal treffen wir uns im Hinger d’r Heck
📍 Wilhelmstraße 58, 50996 Köln
🕖 ab 19 Uhr

Ein besonderes Highlight: Die Impuls AG Klima & Umwelt des OV2 gibt einen kurzen Einblick in ihre bisherigen Erfolge und stellt kommende Aktivitäten vor. 🌱✨

Eingeladen sind alle alten und neuen Mitglieder sowie Interessierte, die Lust haben, mit uns ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und gemeinsam grüne Politik vor Ort zu gestalten.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit euch! 💚

Liebe Sängerinnen und Sänger, Ukulelistas, Gitarreros, Bassisten, Quetschisten und alle anderen, die nach Akkorden spielen können!

Bei der nächsten „Sing & Strum“-Veranstaltung wird auf dem Böötchen unter dem Motto „Shalaspring“ wieder gesungen und geschrammelt, bis die Planken wanken! Vom Rhein geschunkelt besingen wir den Frühling und die dazugehörigen Gefühle und spannen einen großen Bogen von Heinrich Hoffmann von Fallersleben bis zu Miley Cyrus. Dä! Selbstverständlich machen wir das nicht ohne Hintergedanken, denn wenn der Lenz so schön begrüßt wird, wird es ja wohl wunderbar „Sunny“ für uns werden ;-).
Die Songs werden per Beamer auf eine Leinwand projiziert, sodass alle problemlos mitsingen und -spielen können. Für die Ukulelistas gibt es obendrein sogar noch die Griffbilder dazu.
Schreibt bei Interesse gerne an „schrammelschorsch@online.de“, dann erhaltet ihr nähere Infos.

AK: 12,- €
Datum: 20.3.2026
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: MS Rodenkirchen, Rodenkirchener Leinpfad

Wir freuen uns auf Euch 
Der Georg 

Fotos Ellie Wijman

Angefangen – und gefühlt schon vorbei. So präsentierte sich in diesem Jahr der Sürther Karnevalszug: Nach kaum mehr als einer halben Stunde war der kleine Vorortszoch bereits zu Ende. Mit rund 600 Jecken und 27 Gruppen, die pünktlich um 11.11 Uhr durch die Straßen zogen, fehlten über 400 Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr. Ein spürbarer Rückgang, der sich vor allem dadurch erklärte, dass sich einige Gruppen diesmal für die Züge in Rodenkirchen und Weiß entschieden hatten.

Trotz der geringeren Größe blieb die Stimmung fröhlich, kindgerecht und bemerkenswert inklusionsorientiert. Sürth punktet mit viel Platz, Barrierefreiheit und guter Anbindung – beste Voraussetzungen für ein Miteinander, das man entlang der Strecke deutlich spüren konnte. Besonders die vielen kleinen Karnevalisten hatten sichtlich Spaß, sowohl am Wegesrand als auch im Zug selbst.

Ein berührender Höhepunkt war die Kindertagesstätte „Miteinander leben“ vom Sürther Markt. Als kleine Gärtner verkleidet, verteilten die Kinder mit großer Begeisterung ihre Süßigkeiten und zeigten, wie selbstverständlich Integration im Karneval gelebt werden kann. Es war ein schönes Bild: fröhliche Gesichter, helfende Hände und eine Lebensfreude, die viele Besucher tief im Herzen berührte.

Auch Maikönigin Emma, traditionell auf dem Wagen der Sürther Dorfgemeinschaft, strahlte mit der Wintersonne um die Wette. Vielen Zaungästen ist sie durch ihre offene, zugewandte Art bekannt – und genau diese Herzlichkeit brachte sie auch im Zug zum Ausdruck.

Mit beachtlicher Präsenz zeigte sich zudem die Kindergruppe der KG Löstige Flägelskappe, die erst vor drei Jahren gegründet wurde. Auch hier wird Inklusion großgeschrieben und ganz selbstverständlich gelebt – ein ermutigendes Zeichen für die Zukunft des Veedelskarnevals.

Natürlich bereicherten auch reine Erwachsenengruppen den Zug und sorgten mit unzähligen Strüßjer dafür, dass keine Frau ohne blumigen Gruß nach Hause gehen musste. Für närrischen Glanz sorgte außerdem das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen – Prinz André I., Bauer Alex und Jungfrau Tanja. Strahlend standen sie auf ihrem Wagen und warfen mit sichtlicher Freude ihre Süßwaren ins jecke Volk.

So bleibt ein ambivalenter Eindruck: kleiner als gewohnt, aber keineswegs ärmer an Herz. Der Sürther Zug hat in diesem Jahr gezeigt, dass Größe allein nicht über Bedeutung entscheidet. Vielleicht liegt gerade in seiner Überschaubarkeit die Chance, das familiäre, inklusive und zugewandte Miteinander weiter zu stärken – damit der Zug in Zukunft wieder wächst, ohne seinen besonderen Charakter zu verlieren.