Schade, auf einmal ist es weg, das abgestellte Fahrrad vor der Tür, die Lampe auf dem Friedhof, der Blumenkasten vor einem Geschäft und der Rasenmäher im Schrebergarten, selbst die Bohrmaschine im Handwerkerauto verschwindet wie von Geisterhand. Dinge, die einmal selbstverständlich ihren Platz hatten, scheinen heute für manche nur noch „Mitnahmeprodukte“ zu sein, denn sicher scheint nichts mehr zu sein. Es wird geklaut wie die Raben. Ein unbeobachteter Moment und Tabugrenzen verschwinden, Anstand wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit, und die bewusste Entscheidung zur Straftat scheint für einige kein inneres Hindernis mehr zu sein. Selbst dort, wo Schlösser klicken, Kameras wachen und Technik Sicherheit verspricht, bleibt das Gefühl: Es könnte trotzdem verschwinden. Es wird einfach alles mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Polizei bittet um Nachbarschaftshilfe, offene Augen und im Notfall um Kontaktaufnahme zur Wache. Gerade jetzt im Sommer ist ein offenes Fenster fast eine Einladung, auch ein Auto mit Luftschlitz und der E-Roller, der kurz abgestellt wird, können schwere Folgen haben. Darum sollte jeder achtsam sein und wenn etwas zur Sorge scheint, auch einmal etwas sagen. Wegschauen ist kein guter Stil und zu schweigen keine vorbildliche Art.

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da ihre Wahrnehmung und Einschätzung noch nicht vollständig entwickelt sind. Deshalb ist Verkehrserziehung durch ihre Bezugspersonen so unsagbar wichtig. Sie tragen Verantwortung und haben zugleich die Chance, Kinder schrittweise in der Verkehrsteilnehmern zu begleiten.
Der Straßenverkehr stellt an sie nämlich hohe Anforderungen: Kinder müssen sehen, hören, Zeichen erkennen, Entfernungen einschätzen und ihr Verhalten kontrollieren. Für Erwachsene ist das selbstverständlich, für Kinder – besonders im Vorschulalter – jedoch oft überfordernd. Ihre Sinne und Fähigkeiten entwickeln sich nämlich erst nach und nach. Denn Kinder sehen und hören anders als Erwachsene. So werden der Großteil der Informationen über die Augen aufgenommen wird, obwohl das Sehvermögen junger Kinder noch eingeschränkt ist. Ihre geringe Körpergröße begrenzt das Sichtfeld, Hindernisse verdecken den Blick, auch werden sie selbst leicht übersehen. Auch ihr Gehör hilft ihnen nicht wirklich bei der Einschätzung von Gefahren, da sie Geräusche oft nicht richtig zuordnen können. Hinzu kommen Ablenkbarkeit und impulsives Verhalten: Kinder reagieren oft spontan und handeln häufig, ohne die Situation vollständig zu überblicken. Deshalb sollten sie im Vorschulalter nicht allein im Straßenverkehr unterwegs sein und Verkehrsregeln frühzeitig zu üben und vorzuleben: anhalten, links–rechts–links schauen, Ampeln beachten und Straßen bewusst überqueren. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung und Vorbilder, darum sei eins. Verkehrserziehung ist nämlich ein fortlaufender Prozess, bei dem jeder gemeinsame Weg eine Lernchance bietet. Mit Geduld und Aufmerksamkeit helfen wir Kindern, sicher und selbstständig am Straßenverkehr teilzunehmen und sicher an Ziel zu kommen.

Das ABC des Online-Banking
Möchten Sie Ihre Bankgeschäfte bequem von zu Hause erledigen und wissen nicht wie? In der Villa AWO, Walther-Rathenau-Str. 9, Köln-Rodenkirchen, bekommen Sie es ganz einfach am 27.03. und am 17.04., ab 11 Uhr von Peter Kaulmann und Richard Kröger kostenlos erklärt, und zwar Schritt für Schritt.

• Was ist Online-Banking?
• Wie sicher ist Online-Banking?
• Überweisungen tätigen und Kontostand online abrufen
• Wichtige Tipps zum Schutz vor Betrug
• Zeit für Ihre Fragen

Das Angebot richtet sich an alle, die einen verständlichen und sicheren Einstieg ins Online-Banking suchen. Fragen und Anmeldung unter: gemeinsamsindwirstaerker@awo-koeln.de bzw. per Telefon unter 0178 1463 796

Spieltreff für Erwachsene
Was für eine nette gemischte Gruppe, die sich donnerstags um 14 Uhr zum gemeinsamen Spielen im Jugendheim St. Blasius in Meschenich, Brühler Landstraße 425, trifft. Denn Gemeinschaft ist das beste Mittel gegen Einsamkeit. Am 26.3. und am 16.4. können gerne neue Mitspieler dazukommen und ihr eigenes Lieblingsspiel mitbringen! Kostenlos und ohne Anmeldung kann man dort einfach vorbeikommen, wenn man gut gelaunt und offen für andere ist. Falls Du dazu Fragen hast, ist Johanna Ferstl unter Tel. 01520 4895910 oder per E-Mail: Seniorennetzwerk-Meschenich@caritas.koeln.de zu erreichen und hilft gerne weiter. Überhaupt gibt es in Meschenich ein tolles Angebot für gemeinsame Zeit – die Thomas Begegnungsstätte, das Jugendzentrum und der Seniorentreff sind großartige Orte.

Für Blut gibt es keinen künstlichen Ersatz. Leider spenden immer weniger Menschen in Deutschland regelmäßig das rote Gold. Dabei können ein Unfall, eine Operation oder ein Schicksalsschlag wie Krebs uns alle treffen. 15.000 Blutspenden werden täglich in Deutschland benötigt, denn viele Menschen sind auf eine Blut- oder Plasmaspende angewiesen. Darum rufen wir auf: Dein Blut kann für einen anderen Menschen lebensentscheidend sein, geh bitte hin! Bei der Blut- und Plasmaspende besteht keine Gefahr und sie schadet nicht der Gesundheit, sondern fördert sie eher. So wird nach jeder Entnahme das Blut untersucht. Sollten dabei auffällige Befunde auftreten, die einen Hinweis auf Krankheiten geben, werden die Spender umgehend informiert. Auch verliert man bei jeder Blutspende etwa 2.000 bis 3.000 Kalorien, weil der Körper das entnommene Blut neu bilden muss. Sei ein Retter – man wird es Dir DANKEN!

Das leistet übrigens kein Internet. Lokale Spenden werden heute mehr denn je gebraucht. Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie Hoffnung, helfen dort, wo Hilfe dringend notwendig ist, und setzen ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Dazu können sie steuerlich abgesetzt werden. Das geht natürlich nur, wenn Gelder nachweislich an gemeinnützige Zwecke, Vereine, die Kirche, Universitäten, politische Parteien bzw. Wählervereinigungen oder an Stiftungen gehen. Denn Spenden an anerkannte gemeinnützige Einrichtungen können Sie beim Finanzamt geltend machen. Als Sonderausgaben mindern sie Ihre Steuerlast, sofern eine Spendenbescheinigung vorliegt. So tun Sie mit Ihrer Spende gleich doppelt Gutes: Sie unterstützen wertvolle Arbeit und entlasten gleichzeitig Ihren eigenen Geldbeutel. Gute Steuerberater werden Ihnen dazu wertvolle Tipps geben.