Man ist nie zu alt für gute Gesellschaft –
Herzliche Einladung zu den Seniorentreffs im Stadtgebiet Rodenkirchen!

Gemeinschaft, Lachen, anregende Gespräche – all das kennt kein Alter. Und genau deshalb gibt es im ganzen Stadtgebiet viele wunderbare Angebote für Seniorinnen und Senioren, die Lust haben, sich regelmäßig zu treffen, auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Wer montags mit einer guten Tasse Kaffee in die Woche starten möchte, ist herzlich eingeladen zum Seniorencafé St. Servatius in Immendorf. Immer am ersten Montag im Monat von 15 bis 17 Uhr öffnet der Pfarrsaal (Immendorfer Hauptstr. 22) seine Türen. Bei Kaffee, Tee und Kuchen wird hier geplaudert, gelacht und sich einfach wohlgefühlt. Dienstags wird es besonders lebendig im Café Veedelsgeist an der Hürther Straße/Ecke Zollstockgürtel. Ab 14:30 Uhr treffen sich hier Seniorinnen und Senioren zu einem gemütlichen Nachmittag mit Spielen, Gesprächen und natürlich Kaffee und Kuchen – ein echtes Highlight unter der Woche! Ebenso ein schöner Treffpunkt: das Seniorencafé im Pfarrheim St. Pius (Irmgardstr. 13a), das jeden vierten Dienstag im Monat zum Verweilen einlädt. Am dritten Dienstag im Monat beginnt der Tag besonders herzlich: Ab 9:30 Uhr findet im Pfarrsaal St. Remigius in Sürth (Sürther Hauptstr. 130) das beliebte Stadtteilfrühstück für Seniorinnen und Senioren statt. Eine wunderbare Gelegenheit, gut gelaunt in den Tag zu starten! Mittwochs gibt es gleich zwei Gelegenheiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen. Der Seniorentreff Bayenthal lädt jeden ersten Mittwoch im Monat von 14:30 bis 17:30 Uhr ins Klön-Café im Rosa Haus (Mathiaskirchplatz 7) ein. Hier erwarten die Gäste neben Kaffee und Kuchen auch anregende Gespräche, Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining, gemeinsames Singen, interessante Vorträge und sogar kleine Beweglichkeitsübungen. Ebenfalls am ersten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr öffnet das Erzählcafé in der Evangelischen Erlöserkirche in Sürth (Sürther Str. 34) seine Türen – ideal für alle, die gerne plaudern und spielen. Und auch donnerstags ist viel los! Der Stammtisch des SeniorenNetzwerks Rodenkirchen/Bayenthal trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um ca. 15Uhr im Hotel Begardenhof (Brückenstraße 41). Gleichzeitig lädt das SeniorenNetzwerk Sürth OKKS jeden Markttag zum Frühstück in die Sürther Hauptstraße 56 ein – ideal, um vor oder nach dem Einkauf mit netten Menschen ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls jeden zweiten Donnerstag um 14:00 Uhr gibt es in Meschenich im Jugendheim (Brühler Landstraße 425) den Plauder- und Infotreff – mit Kaffee und Spielen ist auch hier für beste Unterhaltung gesorgt. Wer es besonders gemütlich mag, sollte sich auch den zweiwöchentlichen Donnerstagstreff um 15:00 Uhr im Hermine-Vorster-Haus (Mathiaskirchplatz) nicht entgehen lassen. Bei „Kaffee und Klönen“ findet man hier mitten in Bayenthal eine Oase der Begegnung.

Ganz gleich, für welchen Treff man sich entscheidet – eines ist sicher: Es ist nie zu spät für schöne Momente, neue Kontakte und herzliche Gemeinschaft. Gehen Sie hin, denn überall sind Sie herzlich willkommen!

Sie sind so wichtig wie das Dreigestirn – die Wagenengel für den Karnevalszug. Denn wenn die Veedelszüge wieder gehen, muss auch an die Sicherheit drumherum gedacht werden. So werden schon jetzt Wagenengel gesucht. Diese sollten über 18 Jahre, seelisch und körperlich der Sache gewachsen und der deutschen Sprache mächtig sein. Dass für sie absolutes Alkoholverbot gilt, versteht sich von selbst. Wer also Interesse hat, sollte sich schon heute bei seinem Wunschverein oder dem Zugleiter melden und registrieren lassen. Übrigens: Geld gibt es dafür auch.

Fotos Ellie Wijman

Wenn mer an de Kölsche Mess en St. Georg Köln-Weiß denkt, dann weed et Hätz janz weich. Et es die Zick, wo Jlöck un Andacht sich die Hand jävve, wo Fastelovend un Jlaube nit jegenenander stonn, sondern zesamme e janz eijene, kölsche Seel bilde.

Do sitt dat Dreigestirn, würdevoll un doch esu menschlich, en de ierste Bank. De Ornate blitze, de Feder wippe leis, un för ene Momang es et still. Kein Alaaf, kein Schunkele – nur dat leise Raschele vun Messbücher un dat warme Jeföhl: Mir sinn zesamme he.

Un dann kütt se: de Kindertanzjrupp. Met strahlende Ouge, rote Backe un enem Stolz, dä heller es als jede Bühnelamp. Se trete vör, hole sich dä Sääje, un för ene Momang es et, als würd de Zick stillston. He weed nit nur jefiert – he weed wat metjejovve: Zesammehalt, Heimatsinn un die Levve för et, wat uns verbingk.

Kölsche Sproch klengk durch dat Kirchenschiff, Lieder die mer schon als Pänz jesunge hät. „Mer losse d’r Dom en Kölle“ oder „in unserem Veedel“ – un op einmal singk die janze Jemeinde met. He es keiner allein. He es Kölle.

För die eine es et Kult, för die ande

re Tradition, för widder andere einfach dat jode Jeföhl, die Heimatsproch em Gottesdengs ze höre. Un vielleicht es et jenau dat, wat die Kölsche Mess esu besonders määt: Se verbingk dat Weltliche met däm Helleje, dat Laache met däm Bääde, dat Fastelovend met däm Jlaube.

Un wenn mer noh d’r Mess vör de Dör tritt, de kalte Luft en de Lunge zieht un vun wigger dröck e leises „Alaaf“ ze höre es, dann weiß mer: Karneval, Kirch un Kamelle – dat jehört he em Rheinland zesamme. Un dat es joot esu.

Jung. Mutig. Anders: Eine außergewöhnliche Konzertreihe mit frischem Blick auf die Musikgeschichte
Überraschend, eigenwillig, eigensinnig – so präsentieren sich die Konzerte dieser Spielzeit. Die neue Reihe lädt ein zu einer musikalischen Entdeckungsreise, bei der Bekanntes auf neue Weise erlebt und Vergessenes wieder zum Leben erweckt wird. Neben Meisterwerken großer Komponisten wie Mozart, Brahms, Ravel und Debussy steht auch zeitgenössische Musik im Fokus – spannend, experimentell und immer mit persönlicher Note. Was diese Konzertreihe besonders macht: Die Perspektive der Interpreten. Durchweg sehr junge Musikerinnen und Musiker – vielfach unter 30 – bringen ihre eigene Sichtweise, Energie und Ausdruckskraft ein. Ihre Interpretationen sind frisch, intensiv und oft unerwartet. Man könnte fast von einem „U30-Konzertprogramm“ sprechen – voller Emotion, Leidenschaft und Mut zur Eigenständigkeit. Freuen Sie sich auf eine Saison voller Überraschungen, bei der musikalische Vielfalt, künstlerische Tiefe und jugendlicher Esprit aufeinandertreffen. Erleben Sie klassische Musik neu – aufregend, anders und voller Leben. Alle Termine dazu finden Sie auf unserer Internetseite unter Raderbergkonzert, da es zu jedem Konzert viel zu berichten gibt! Denn großartige Künstler betreten die Bühne mit lesenswerten Vitas, die wir leider in der Printausgabe aus Platzgründen nicht bringen können

Inklusion auf Spielplätzen – Spielen darf keine Frage der Möglichkeiten sein
Spielen ist ein Grundbedürfnis jedes Kindes – egal ob mit oder ohne Behinderung. Doch noch vor wenigen Jahrzehnten war es für viele Kinder mit Einschränkungen kaum möglich, an öffentlichen Spielplätzen teilzuhaben. Spielangebote für sie gab es höchstens in speziellen Einrichtungen – oft isoliert und nicht für gemeinsames Spielen mit anderen gedacht. Erst mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 3. Mai 2008 in Kraft trat, wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt: Inklusion ist ein Menschenrecht. Seitdem geht es nicht mehr nur darum, für Kinder mit Behinderung „mitzudenken“, sondern darum, Räume zu schaffen, in denen wirklich alle gemeinsam spielen, lachen und sich bewegen können. Mir wurde das erst bewusst, durch meine ehrenamtliche Patenschaft, eines kleinwüchsigen Mädchens und eines Jungen mit Down-Syndrom. Ein inklusiver Spielplatz ist nämlich ein Ort der Begegnung. Hier zählt nicht, was jemand nicht kann – sondern was gemeinsam möglich ist. Rampen statt Barrieren, Spielgeräte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Tische zum Matschen für Kinder im Rollstuhl oder im Stehen und natürlich Wege zu den Spielgeräten – all das macht den Unterschied. Sand ist für manche Kinder nämlich ein Ausschlusskriterium. Auch sollte an Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen und an Menschen mit geistiger Behinderung gedacht werden. Dauert es auch noch einige Zeit, bis das Thema Inklusion in der Mitte der Gesellschaft und in den Köpfen von Planer und Entscheider ankommt, möchte ich gerne aktiv werden und rufe zu einer speziellen Spende bei der Weißer Rheinbogenstiftung auf, bei der ich im Beirat bin. Denn Inklusion bedeutet: Kein Kind bleibt außen vor. Jeder darf mitmachen. Und genau das sollte der Anspruch an jede Spielplatzplanung sein, wofür ich gerne seriös und zielorientiert sammeln möchte. Seien sie dabei: www.weisser-rheinbogen-stiftung.de, Luise, Jimmy und Charlotte würden sich bestimmt freuen.

Marvicii vom jugendlichen DJ zur Kultfigur in der Musikszene
Wenn aus Träumen Wirklichkeit wird

Foto:privat

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Es wird Nacht in Köln und die Partyszene erwacht, dann beginnt für viele Menschen eine ganz besondere Zeit und Marvicii (35) ist oft nicht weit. Der gebürtige Zollstocker steht nämlich seit über 14 Jahren am Musikpult und hat in dieser Zeit so ziemlich alles erlebt, was das Kölner Nachtleben zu bieten hat. Die Klapsmühle ist zwar seine Residenz, wo er Woche für Woche für volle Tanzflächen und großartige Nächte sorgt, doch findet man ihn auch auf der Bühne des Bootshauses, wo er bereits zum dritten Mal in Folge bei der beliebten Partyreihe „Alle küssen alle“ auflegte. Auch gehört er zu den TOP-DJs der Trash Pop-Party im Club Bahnhof Ehrenfeld (CBE), welche eine der bekanntesten Eventreihen der Stadt ist. Er sorgt mit einer Mischung aus 90ern, 00ern, Charts und Trash für eine unsagbare Stimmung und eine unvergessliche Zeit. So war er auch 2024 und 2025 der DJ auf dem RheinEnergie-Wagen beim CSD Köln sowie in den Mixx-Clubs in Bangkok und Pattaya sowie im F-Club Singapore. Seine Sets sind nämlich bekannt für richtig gute Musik, Spontanität, Witz und Energie – Marvicii legt nicht einfach nur auf, er moderiert, animiert und holt das Publikum jedes Mal ab. Wenn er das Mikro in die Hand nimmt, wird die Tanzfläche zur Erlebnisfläche und dafür wird er gefeiert. Marviciis Motto beschreibt ihn am besten: „Ich will, dass jeder Abend etwas Besonderes wird – dass die Leute Teil des Moments sind, mitsingen, mitschreien und mitspringen.“ Wir sind stolz auf den Jung aus dem Veedel und wünschen ihm für seine DJ-Performance weiterhin viel Erfolg.

Warum Langeweile, Leerlauf und Zeit so wichtig für Kinder sind

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft beginnt der Druck oft schon im Kleinkindalter. Wer kann als erstes laufen, sprechen oder den höchsten Turm bauen? Schon früh wird verglichen, gemessen und bewertet. Später, in der Schule, geht es nahtlos weiter: Viele Kinder können bereits lesen, schreiben oder sogar rechnen, bevor sie überhaupt eingeschult werden. Fremdsprachen, Musikunterricht und Sportvereine füllen die Nachmittage – der Terminkalender ist eng getaktet. Doch was gut gemeint ist, kann schnell zu viel werden. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Schulstress und Überforderung. Bauchschmerzen vor dem Zubettgehen, Appetitlosigkeit, Wutausbrüche oder plötzlicher Rückzug sind keine seltenen Begleiterscheinungen, sondern oft stille Hilferufe. Viele Eltern erkennen die Anzeichen nicht sofort, denn Stress zeigt sich bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Wenn der Alltag voller Aufgaben, Erwartungen und Verpflichtungen steckt, bleibt kaum Raum zum Atmen – geschweige denn zum Träumen. Dabei ist genau dieser Freiraum so wichtig. Kinder brauchen Langeweile, Leerlauf und Zeit. Denn erst wenn sie nicht ständig beschäftigt sind, können sie kreativ werden, ihre Fantasie entfalten und wirklich bei sich ankommen. Aus Langeweile entstehen oft die besten Ideen – sie ist ein Motor für Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Nur wer auch mal nichts tut, lernt, mit sich selbst zurechtzukommen, Gedanken zu sortieren und innere Ruhe zu finden. Natürlich kann positiver Stress Kinder auch beflügeln: Er spornt an, stärkt das Selbstbewusstsein und führt zu Erfolgserlebnissen. Doch zu viel Druck, zu hohe Erwartungen und ein zu voller Terminkalender treiben sie schnell an ihre Grenzen. Wenn Kinder keine Pausen mehr haben, verlieren sie die Freude am Lernen – und manchmal auch an sich selbst. Deshalb brauchen Kinder Zeit – echte, unverplante Zeit. Zum Spielen, zum „Abhängen“, und zum Treffen mit Freunden. Denn nur wer auch mal nichts muss, kann lernen, was wirklich zählt: sich selbst zu spüren, die Welt mit Neugier zu entdecken und das Leben mit Freude zu genießen.

Für dieses Ehrenamt zahlt brotZeit eine Aufwandsentschädigung von 7€/h im Rahmen der Übungsleiterpauschale.

Um das Frühstück an der Schule IM Süden für die hungrigen Kinder weiter zu gewährleisten, suche ich als brotZeit-Projektleiter akut Helferinnen und Helfer (ab 55 Jahren) mit einem großen Herz für Kinder.

So läuft das Ganze ab:

• tägliche Zusammenstellung eines ausgewogenen Frühstückbuffets vor Unterrichtsbeginn (die Lebensmittel sind bereits vor Ort – es muss nicht eingekauft werden!)

• Einsatzzeit je nach Schule zwischen ca. 06.45 Uhr und 09:15 Uhr

• ein bis drei Mal regelmäßige wöchentliche Einsatzzeiten

• Generationen lernen voneinander und die Frühstückshelfer/-innen sind Ansprechpartner für die Kinder

• vertrauensvolle Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Schulleitung und den Teams des Offenen Ganztags

Ich freue mich über die Kontaktaufnahme interessierter Frühstückshelfer/-innen telefonisch unter 0173 429 88 75 oder per E-Mail an: wagner@brotzeit.schule

Die brotZeit-Mission: Für jedes Kind ein Frühstück. Heute kommt jedes fünfte Kind in Deutschland aus den unterschiedlichsten Gründen ohne eine stärkende Mahlzeit zur Schule. Sozial oder ökonomisch schwierige Familienverhältnisse, belastender Schichtdienst oder Überforderung mit der Erziehung – die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Folgen: mangelnde Konzentration, schlechtere Noten, soziale Ausgrenzung und geringere Chancen auf Bildung