Kölner StadtteilLiebe – Magazin für das Stadtgebiet Rodenkirchen

S.V.Rot-Weiss Zollstock 05 e.V.

Den Worten des ersten Vorsitzenden Dieter Wickert ist nichts hinzuzufügen. Er hat in großartigen Worten alles in seiner Ansprache gefasst und mit sehr viel Respekt, Wertschätzung und Tiefgang gesprochen, es war uns eine Ehre an diesem Tag dabei zu sein.

Liebe Gäste, liebe Freunde und Unterstützer von Rot Weiss Zollstock,
herzlich willkommen.
Ich freue mich sehr, euch heute bei uns begrüßen zu dürfen.
Euer Kommen zeigt die enge Verbundenheit mit unserem Verein, mit dem Sport und mit unserem Veedel Zollstock.
Wir freuen uns heute, engagierte Vertreter der Kommunalpolitik in unserer Mitte begrüßen zu dürfen.
Herzlich willkommen Frau Elisabeth Sandow, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin,
Herrn Timon Marland von der SPD sowie Herrn Christoph Schykowski, Fraktionsvorsitzender der CDU.
Besonderer Gruß gilt Herrn Thomas Granderath von Getränke Granderath
sowie den Herren Christian Remmert und Achim Voss von Lömmelömm.
Ein herzliches Willkommen gilt außerdem Herrn Tobias Arens, dem 2. Vorsitzenden des Allgemeinen Bürgervereins Köln-Zollstock,
sowie Herrn Deepu Manikath vom Kirchenvorstand St. Pius.
Begrüßen wollen wir auch Frau Ute Schmidt von der Kölner Stadtliebe und Herrn Hans-Willi Hermans vom Kölner Stadt Anzeiger
Ihre Anwesenheit heute unterstreicht das Interesse am Vereinsleben und am sportlichen Miteinander in Zollstock.
Gerade der Austausch zwischen Vereinen, Politik, Kirche, Wirtschaft und engagierten Bürgerinnen und Bürgern bildet eine wichtige Grundlage, um unseren Stadtteil gemeinsam weiterzuentwickeln und positiv zu gestalten.
Lassen Sie uns die Gelegenheit nutzen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu pflegen und neue Ideen für unser Veedel und unseren Verein zu entwickeln.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen Tag, angenehme Begegnungen, gute Gespräche und eine rundum gelungene Veranstaltung.

Liebe Mitglieder… Freunde… Unterstützer… Nachbarn…
heute ist ein besonderer Tag für unseren Verein. Wir eröffnen unser neues Vereinsheim – und wir nennen es nicht einfach „Vereinsheim“… /sondern unseren Vereinsziegel.
Ein Name, der nicht zufällig gewählt ist. Ein Name, der zu uns passt – wie ein Ziegel in einer starken Wand.
Denn ein Ziegel ist hart. Ein Ziegel ist schwer zerstörbar. Ein Ziegel trägt Lasten. Und ein Ziegel hält zusammen, was zusammengehört. Genau das sind wir.
Doch dieser Name hat noch eine zweite Bedeutung… eine, die tief in unserem Veedel verwurzelt ist. Viele wissen es nicht mehr, aber Zollstock war einst ein Land der Ziegeleien.
Ende des 19. Jahrhunderts, als Köln wuchs und überall gebaut wurde, lag hier – zwischen Höninger Weg, Gottesweg und Zollstocksweg – ein ganzes Netz von Ziegeleien.
Der Boden war reich an Lehm, und aus diesem Lehm wurden die Ziegel gebrannt, die Köln größer, stärker und moderner machten.
Hier, wo heute unsere Straßen, unsere Häuser und unser Verein stehen, standen damals Brennöfen, Schubkarren und Lehmgruben. Hier arbeiteten Menschen, die Köln mit aufgebaut haben. Hier entstand das, was wir heute „unser Veedel“ nennen.
Diese Menschen hatten etwas, das uns bis heute prägt:
Zusammenhalt. Ausdauer. Stärke.
Sie bauten Stein für Stein eine Zukunft – und genau diesen Geist tragen wir heute weiter.
Und genau deshalb passt der Name Vereinsziegel so gut. Wir knüpfen an diese Geschichte an. Wir stehen in einer Tradition von Menschen, die anpacken, die bauen, /die etwas schaffen, das bleibt.
Unser Vereinsziegel ist ein Symbol. Ein Symbol für Stärke. Ein Symbol für Gemeinschaft. Ein Symbol dafür, dass wir – wie die Ziegel von damals – zusammen eine Wand bilden, die trägt, schützt und hält.
Ein Ziegel allein ist stark. Aber eine Mauer entsteht erst, wenn viele Ziegel nebeneinander, aufeinander, miteinander stehen. Und genau das tun wir hier seit Jahren: Wir bauen gemeinsam. Wir halten zusammen. Wir tragen einander.
Dieses Haus soll ein Ort sein, an dem wir uns treffen, lachen, diskutieren, feiern, planen, streiten und wieder versöhnen. Ein Ort, an dem Kinder groß werden, Trainer wachsen, Ehrenamt lebt und Freundschaften entstehen. Ein Ort, der zeigt:
Hier wird nicht nur Sport gemacht – hier wird Gemeinschaft gebaut.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit angepackt haben: bei den Helfern, den Planern, den Unterstützern, den Sponsoren, den Geduldigen, den Ungeduldigen, den Machern und den Möglichmachern. Ihr alle seid Ziegel in dieser Wand.
Ein besonderer Dank gilt:
Peter Schmitz – ein Mann, der mit Herz, Verstand und unendlicher Geduld dieses Projekt getragen hat.
Silke und Michael Siegenbruck – unsere Gastgeber, die uns mit Offenheit und Vertrauen begleitet haben.
Firma Werner Plötzer – für den Innenausbau – Decken, Wände, Theke, Türen – alles mit Liebe zum Detail und unentgeltlich.
Werbetechnik Kleiner, vertreten durch Meftun Atay und dem Gründer Jürgen Kleiner – für das fantastische Design an der Theke, den Wänden und die Außenwerbung.
Elektrofirma Elstek – für die Energie, die Technik und die Sicherheit.
Firma Peter Pfeiffer – für den neuen Fußboden – komplett neu aufgebaut, perfekt ausgeführt.
Cölner Hofbräu Früh – für die großzügige Unterstützung bei der Realisierung unserer neuen Thekentechnik. -Mit ihrem traditionsreichen Namen -sowie dem harmonischen Zusammenspiel – von Logo und Farben – bereichert sie unseren Vereinsziegel und verleiht ihm ein besonderes, kölsches Flair.

All diese Arbeiten wurden unentgeltlich ausgeführt. Nicht, weil es einfach war… sondern weil es richtig war. Für die Kinder von Zollstock. Für die Sportler. Für die Gemeinschaft. Für uns alle.
Bevor wir unser Vereinsheim taufen, möchte ich einen Menschen ehren, der wie kaum ein anderer für das steht, was unseren Verein ausmacht.
Karl Ettel.
Genau seit 78 Jahren ist Karl dem Verein treu geblieben – als Sportler, als Funktionär, als Stimme, als Herz, als Seele unseres Vereins.
Karl, du hast Generationen begleitet. Du hast Höhen und Tiefen erlebt. Du bist ein lebendiges Beispiel dafür, was Zusammenhalt bedeutet.
Darum ist es uns eine besondere Ehre, dass du heute den Grundziegel zur Eröffnung unseres Vereinsraumes setzt. Keiner könnte diesen Moment würdiger gestalten als du.
Und jetzt, wo wir unseren Vereinsziegel eröffnen, sage ich ganz bewusst:
Wir taufen unser neues Vereinsheim auf den Namen:
„Vereinsziegel“ – kurz VZ
Ein Name, der Geschichte und Symbolik vereint. Ein Name, der uns erinnert, wo wir herkommen – und zeigt, wohin wir gehen. Ein Name, der für Stärke, Zusammenhalt und Zollstocker Herz steht.
Möge dieser Raum genauso standhaft bleiben wie unser Verein. Möge er uns tragen, schützen und verbinden. Und möge es uns immer daran erinnern, dass wir gemeinsam jede Last stemmen können – so wie die Ziegeleien von damals Köln getragen haben. Auf unseren Verein.
Auf unser Veedel.
Auf Karl Ettel.
Auf unsere Geschichte.
Und auf unseren Vereinsziegel – unser VZ.
Danke.