FDP/KSG-Fraktion in der BV Rodenkirchen: Kostenzexplosion im Veedel stoppen. Vereine dürfen nicht fürInnenstadt-Eskalationen zahlen

Angesichts explodierender Sicherheitskosten von künftig bis zu sechs Millionen Euro jährlich fordert Torsten Ilg, Co-Fraktionsvorsitzender der FDP/KSG-Fraktion in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen eine gerechte Lastenverteilung beim Kölner Karneval:

„Alles ordnet sich den gestiegenen Problemen der Innenstadt unter. Dort verursacht die Eindämmung von Party-Exzessen und Tourismus massive Kosten. Gleichzeitig werden Vereine in den Außenbezirken finanziell mitbelastet – obwohl sie ihre Veranstaltungen seit Jahren im Griff haben. Das ist ungerecht und gefährdet den Karneval im Veedel“, erklärt Ilg.

Treiber der Kosten sind vor allem zusätzliche Ordnungskräfte, Anti-Terror-Sperren, Kameras und Infrastrukturmaßnahmen in Hotspots wie Altstadt, Zülpicher Viertel und Südstadt:

Außenbezirke von Kosten und Auflagen im Karneval befreien

„Wer Kosten verursacht, muss sie auch tragen. Rodenkirchen, Weiß oder Zollstock sind nicht verantwortlich für Eskalationen am Zülpicher Platz oder auf den Ringen. Pauschale Auflagen treffen die Falschen und schwächen ehrenamtliche Strukturen, die für einen sicheren und familienfreundlichen Karneval stehen.“

Ilg fordert daher eine klare Kurskorrektur: Veedelsvereine müssen von sicherheitsbedingten Mehrkosten entlastet werden, Sicherheitskonzepte sollten sich am tatsächlichen Risiko orientieren, und wenn Maßnahmen aus gesamtstädtischen Sicherheitslagen notwendig sind, muss die Stadt für einen finanziellen Ausgleich sorgen.

(Text: FDP/KSG-Fraktion in der BV Rodenkirchen)