HafenSounds – hier spielt die Musik
HafenSounds – hier spielt die Musik
Drei Tage voller Klänge aus der ganzen Welt beim Sommer Köln
Köln ist eine Stadt der Vielfalt – in vielerlei Hinsicht – und natürlich auch musikalisch. Wie das klingen kann, das können Interessierte Ende August bei den HafenSounds erfahren. Am ersten Tag nimmt DJ Jan Ü. Klangverliebte ab 18:00 Uhr mit auf eine veritable Weltreise und legt tropische Sounds zum Beispiel aus Westafrika, Mittel- und Südamerika auf seine Turntables. Am zweiten Tag bringt das Global Music-Festival das Blut in Wallung und die Füße in Bewegung. Ab 14:30 Uhr geben sich hier die Musiker*innen mit Wurzeln in der ganzen Welt das Mikro in die Hand. Zum Abschluss präsentieren sich am Sonntag ab 13:00 Uhr unterschiedliche Chöre mit ihren kraftvollen Stimmen und versetzen mit ihren ausgesuchten Liedern – von Swing über Pop bis hin zu kölschen Tön – das Publikum in Begeisterung. Da werden manche sicherlich spontan mit einstimmen.
Gerne möchten wir Sie einladen, wenn der Rheinauhafen zur Bühne für die schönsten Stimmen der Stadt wird
am: Freitag, den 28. August 2026 ab 18:00 Uhr
am: Samstag, den 29. August 2026 ab 14:30 Uhr
am: Sonntag, den 30. August 2026 ab 13:00 Uhr
auf: dem Vorplatz des Schokoladenmuseums
HafenSounds (auf dem Vorplatz am Schokoladenmuseum)
Global Music DJ – Musikalische Weltreise mit DJ Jan Ü.
Freitag, 28. August 2026, von 18 bis 22 Uhr
Als Musikjournalist, Kurator und DJ (Yalla Party, Humba Party, Globalizer, Klangnomaden, Brasilonia etc.) hat Jan Ü. in gut 30 Jahren die unterschiedlichsten Kulturen erforscht und nach Köln geholt. Bei dieser musikalischen Weltreise liegt der Schwerpunkt auf tropischen Sounds, unter anderem auf der Musik der Kakao-Regionen, wie Westafrika, Mittel- und Südamerika.
Global Music Festival
Samstag, 29. August 2026, von 14:30 bis 22 Uhr
Köln wird gern als weltoffene Metropole am Rhein beschrieben. Tatsächlich treffen hier schon seit der Römerzeit die unterschiedlichsten Völker aufeinander, um sich mal mehr, mal weniger friedlich zu begegnen und bestenfalls, erfolgreich zu kooperieren. Hierbei hat die Musik immer eine wichtige Rolle gespielt. Denn sie berührt unmittelbar fasziniert und verbindet, über Sprach- und Glaubensgrenzen hinweg.
In dieser Tradition steht auch unser kleines Global Music-Festival am Schokoladenmuseum, das einen Einblick in die aktuelle, kulturelle Vielfalt unserer Stadt bieten möchte. Mit großartigen Musiker*innen aus aller Welt, die in Köln und Umgebung ihre Heimat gefunden haben.
Chorfestival
Sonntag, 30. August 2026, von 13 bis 20 Uhr
Mit einem abwechslungsreichen Repertoire und der besonderen Kraft vereinter Stimmen begeistern Kölner Chöre ihr Publikum.
Die besondere Kraft vereinter Stimmen bringen Kölner Chöre eindrucksvoll vor der Kulisse des Rheinauhafens zur Geltung. Zwischen leisen, getragenen Passagen und kraftvollen Momenten entsteht eine abwechslungsreiche Klanglandschaft. Von Swing, über Pop und Klassiker hin zu kölschen Tön entfaltet sich die ansteckende Freude am Singen.
Globale Musik am Schokoladenmuseum
Maracatu Colonia – Die Kölner Perkussions- und Tanzgruppe wurde 1992 als Schulprojekt gegründet. Sie widmet sich der faszinierenden, afrobrasilianischen Karnevalstradition Pernambucos und unterstützt soziokulturelle Projekte in Recife, Nordost-Brasilien. Regelmäßig bereichern sie Karnevalsumzüge auf beiden Seiten des Atlantiks.
Deep Ya Deep – Die Düsseldorfer Band kombiniert den traditionellen griechischen „Tavernen-Blues“ Rebetiko mit modernem Indierock-Spirit. Gesungen wird auf Griechisch und Deutsch von Liebe und Freiheit. Gern auch in Kooperation mit afrikanischen, türkischen oder arabischen Musikern.
Fabijan Balkan Brass Band – In der »Trubaci Nemacka« haben sich Roma-Musiker aus Serbien bzw. Ex-Jugoslawien zusammengefunden. Unter der Leitung von Fabijan Selimovic mischen sie seit einigen Jahren Hochzeiten und Festivals im Rheinland mit ihrer energetischen Blasmusik auf.
Margaux & die Banditen– Die polnisch-deutsche Sängerin und Schauspielerin Margaux Kier präsentiert europäische Chansons: poetisch, einfühlsam, vielsprachig mit virtuoser Jazz-Begleitung: Henning Brand (Piano & Percussion), Frank Wingold (Gitarre), Radek Stawarz (Violine).
Anewal – Alhouessini Anivolla ist ein Meister des Sahara Blues. Der Bonner Gitarrist und Songwriter gehört zum Volk der Imuhar (Tuareg). In seinem Anewal Trio spielen außerdem Olaf Boelsen am Saxophon und Jean Gnonlonfoun an Perkussion und Bassgitarre.
Singadjo – Diese neunköpfige, wilde Folkband steht für Fernweh und internationale Lagerfeuermusik. Mit Akkordeon, Geige, Kontrabass, Gitarren, Posaune und Gesang bietet sie ein vielstimmiges Update bündischer Fahrtenromantik, zwischen politischer Bildung und Ekstase.
La Fama Crece – In Köln und Umgebung gibt es eine sehr lebendige Latino-Szene. Insbesondere die Salsa bringt seit Jahrzehnten Tanzbegeisterte aller Herkünfte zusammen. Die Musiker aus Peru, Kolumbien, Ecuador, Chile und Deutschland lieben auch Merengue und Cumbia und versprechen: „Wir sind eine bunte Mischung aus den Aromen und Farben Lateinamerikas.“
Chorfestival am Schokoladenmuseum
Herzklopfen – Der inklusive Chor der Lebenshilfe Köln bringt Menschen mit und ohne Behinderung durch die Freude am gemeinsamen Singen zusammen. Sängerinnen und Sänger von 18 bis über 70 Jahren singen unter der musikalischen Leitung von Norman Kunz ein abwechslungsreiches Repertoire. Mit viel Lebensfreude, Begeisterung und einer ansteckenden positiven Ausstrahlung ist der Chor ein wunderbarer Botschafter für gelebte Inklusion.
Chor der „Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e.V.“ – Mit insgesamt 80 Mitgliedern lädt der Chor mit alten und neueren kölschen Liedern stimmgewaltig zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln ein. Von Berbuer und Bläck Fööss bis Paveier und Jupp Schmitz – das Repertoire von mehr als 150 kölschen Liedern steckt mit Lebensfreude und Heimatliebe an. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.
art & weise – Dieser Chor hat ein besonderes Markenzeichen. Neben dem vielstimmigen Gesang unter der Leitung von Katharina Becker sorgen passende Choreografien zu einigen Pop-Titeln für ein dynamisches Bühnenprogramm. Ob kraftvolle Hymnen zum Mitsingen, emotionale Balladen oder absolute Party-Hits – mit der Liebe zur Musik und der Freude am gemeinsamen Singen erobert der Chor jedes Publikum.
Swinghigh – Der gemischte Chor aus der Kölner Südstadt unter der Leitung von Sebastian Dahmen bringt ein Repertoire aus Swing, Pop, Jazz, Musical und Klassik auf die Bühne im Rheinauhafen. Mit mitreißender Gesangsfreude und vielseitigen Arrangements begeistert der Chor sein Publikum.
Frauenchor des VereinsWeltkultur Bühne e.V. – Der Kölner Frauenchor bringt die kulturelle Vielfalt Kölns auf die Bühne. Unter der musikalischen Leitung des Komponisten und Chorleiters Erdal Şahin werden türkische, kurdische und internationale Lieder gesungen. Es geht um Offenheit, Respekt und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Der Chor ist auch bekannt für seine besonderen Angebote, die für ältere Menschen mit und ohne Demenz gestaltet werden.
Chorgonzola – Mit vier Freunden und Spaß am Singen fing alles im eigenen Wohnzimmer an. Mittlerweile hat der Chor knapp 60 Mitglieder. Aus Indie-Pop, Alternative und Chart-Hits wird unter der Chorleitung von Helen und Tim etwas ganz Eigenes gemixt. Dabei steht nicht Perfektion, sondern die Gemeinschaft und die Freude im Mittelpunkt, die auf jeden Fall ansteckend ist.
(Text:www.publiccologne.de )

