SeniorenNetzwerke stärken: Über 2,8 Millionen Euro für den sozialen Zusammenhalt in Köln
Am gestrigen Donnerstag hat der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren die Weichen für die Kölner Seniorenarbeit im Jahr 2026 gestellt. Die SPD-Ratsfraktion freut sich über die Mehrheit für die entsprechenden Verwaltungsvorlage, durch die insgesamt 2.822.188 Euro für die SeniorenNetzwerke fließen. Damit wird ein zentrales Angebot für ein selbstbestimmtes Älterwerden in der eigenen Wohnung gesichert.
Die nun beschlossenen Mittel dienen dazu, die bestehenden 65 Netzwerke nicht nur zu erhalten, sondern an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Besonders die Verdopplung der Servicestellen von vier auf acht markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt, um die zunehmende Zahl selbstorganisierter Netzwerke fachlich zu begleiten.
Mattis Dieterich, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt hierzu: „Wir haben die ganze Stadt im Blick und unterstützen die Stärkung der SeniorenNetzwerke aus voller Überzeugung, denn hier wird der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die SeniorenNetzwerke bringen Menschen zusammen, unterstützen im Alltag wo es notwendig ist, und sind ein wichtiger Baustein gegen Einsamkeit im Alter. Es ist ein wichtiges Signal, dass wir trotz angespannter Haushaltslage die Mittel für unser soziales Netz sichern.“
Die SPD-Fraktion betont die Notwendigkeit der vorgenommenen Anpassungen. Da viele Netzwerke nach der Aufbauphase in die Selbstorganisation übergehen, ist die verstärkte Unterstützung durch Servicestellen sowie das „Sonderbudget Räume“ für die ehrenamtliche Arbeit vor Ort entscheidend.
Die wesentlichen Eckpunkte der Förderung für 2026:
- Kompensation von Kostensteigerungen: Erhöhung des Ansatzes um 2 % zur Deckung gestiegener Personal- und Energiekosten.
- Stärkung des Ehrenamts: Ausbau der fachlichen Begleitung, um die Nachhaltigkeit der ehrenamtlichen Strukturen zu garantieren.
- Selbstbestimmtheit und Anschluss stärken: Die SeniorenNetzwerke sind ein wichtiges Mittel gegen Einsamkeit im Alter und für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.
„Für uns als SPD war es wichtig, dass die Auszahlung der Gelder noch im April erfolgt, um den Trägern und Netzwerken die nötige Planungssicherheit zu geben“, so Dieterich weiter. „Die SeniorenNetzwerke leisten Präventionsarbeit im besten Sinne: Sie steigern die Lebensqualität und verhindern Einsamkeit, bevor Pflegebedürftigkeit entsteht.“
Die Beschlussvorlage und alle Ergänzungen finden Sie hier: SessionNet | Verteilung der Fördermittel 2026 „SeniorenNetzwerke / Offene Altenarbeit“
(Text: Daniel Adler /SPD-Fraktion Köln)


