Tag des offenen Denkmals®Auf den Spuren des Deutschen Werkbundes in Rodenkirchen
Auf den Spuren des Deutschen Werkbundes in Rodenkirchen
Architektur, Visionen und ein Stück Baugeschichte
Rodenkirchen war nicht nur Gartenstadt – der Ort spielte auch eine besondere Rolle in der Geschichte des Deutschen Werkbundes. Der leitende Architekt der berühmten Deutzer Werkbundausstellung von 1914 lebte in Rodenkirchen. Seine Ideen und die moderne Entwicklung des Ortes hinterließen deutliche Spuren und Dr. Cornelius Steckner wird davon berichten.
Der auf den Rhein ausgerichtete Bebauungsplan mit seinen Grünflächen, Sportstätten und dem Strandschwimmbad wurde zum Vorbild für weitere architektonische Visionen. Auch die geplante Werkbundausstellung „Die Neue Zeit“ sollte Rodenkirchen mit modernen Bauten bereichern. Doch der politische Machtwechsel von 1933 machte diese ambitionierten Pläne zunichte.
Bei einem Rundgang mit Dr. Cornelius Steckner geht es auf Spurensuche: Welche Ideen des Werkbundes sind in Rodenkirchen noch heute erkennbar? Und welche architektonischen Visionen blieben auf dem Papier? Es ist hochinteressant und Heimatkunde im tiefsten Sinne des Wortes.
Sonntag, 13. September, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Sommershof, Hauptstraße 71–73
Dauer: ca. 70 Minuten · Strecke: ca. 2 km

