Tag des offenen Denkmals®Ulrepforte – Heimat der Roten Funken
Ulrepforte – Heimat der Roten Funken
Ein Stück mittelalterliches Köln, das bis heute lebendig geblieben ist: Die Ulrepforte gehört zu den erhaltenen Toranlagen der einst gewaltigen mittelalterlichen Stadtbefestigung und erzählt eindrucksvoll von der Geschichte Kölns.
Ab 1180 entstand die große mittelalterliche Stadtmauer, mit der Köln sein Stadtgebiet nahezu verdoppelte. Es war die größte Baumaßnahme des Mittelalters und machte Köln zur größten mittelalterlichen Stadt nördlich der Alpen. Die gewaltige Befestigungsanlage besaß einst zwölf Stadttore – heute sind nur noch wenige dieser historischen Bauwerke erhalten.
Die Ulrepforte ist damit weit mehr als ein altes Stadttor: Gemeinsam mit den weiteren erhaltenen Teilen der mittelalterlichen Stadtbefestigung bildet sie ein Baudenkmal-Ensemble von nationaler Bedeutung.
Heute schlägt hier allerdings nicht nur das historische Herz Kölns, sondern auch eines der kölschen Lebensfreude: Die Ulrepforte ist Heimat der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V., der Roten Funken. Geschichte und kölsche Tradition treffen hier unmittelbar aufeinander. Und die Funken tun viel für Ihr Tor.
Am Sonntag, 13. September, öffnet die Ulrepforte von 11 bis 17 Uhr ihre Türen. Bei den stündlichen Führungen mit Friedrich Bergmann können Besucherinnen und Besucher rund 45 Minuten lang in die Geschichte des historischen Bauwerks und seiner heutigen Bewohner eintauchen. Auch Burgvogt Friedrich Bergmann und das Team der Burgwarte stehen für Fragen zur Verfügung und geben persönliche Einblicke.
Die Versammlungsräume und der Innenhof sind barrierefrei zugänglich. Der Haupteingang befindet sich in der Nähe des Glasaufzugs.
Ein Besuch, bei dem mittelalterliche Stadtgeschichte, kölsche Tradition und die Heimat der Roten Funken auf besondere Weise zusammenkommen.
Ulrepforte 1 · Sonntag, 13. September · 11–17 Uhr
Führung: stündlich, ca. 45 Minuten
ÖPNV: Haltestelle Ulrepforte, Linien 15 und 16

