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Karnevalsjeck im Zug in Sürth
AktuellesDie Linke Fraktion im Rat: Geplante Schließung der Katholischen Hauptschule am Rhein: Gesamtschule Neubrück könnte die Schüler*innen künftig aufnehmen
AktuellesGeplante Schließung der Katholischen Hauptschule am Rhein:
Weil der Investor des Gymnasium Neustadt-Nord inzwischen eine viel zu hohe Miete verlangt, soll für einen neunen Standort des Gymnasiums die Katholische Hauptschule am Rhein geschlossen werden.
Die schulpolitische Sprecherin der Linken, Eva Caspers, kommentiert das:
„Es ist viel zu riskant, grundlegende kommunale Aufgaben wie den Schulbau an Investoren zu delegieren. Nun stehen die Beteiligten vor einem Scherbenhaufen. Die Hauptschule ist mit ihrer kurzfristigen Schließung nicht einverstanden und das Gymnasium ist mit zwei Teilstandorten schlecht organisiert.“
Eva Caspers führt weiter aus:
„Zugunsten einer Gesamtschule wollte die Mehrheit des Rates bereits zweimal die schlechtbesuchte Hauptschule in Neubrück nicht schließen. Aber wenn ein Gymnasium Platz braucht, ist es auf einmal kein Problem mehr, genau das zu tun. Das ist ein Doppelstandard, der soziale Ungleichheiten reproduziert. Viele Schüler*innen der Hauptschule am Rhein pendeln jetzt schon aus anderen Bezirken. Daher erscheint es uns am sinnvollsten, rechtsrheinisch eine kleine Gesamtschule zu gründen, um die Innenstadt zu entlasten. Dafür empfehlen wir – mal wieder – den Standort Neubrück.“
(Fraktion die Linke im Rat der Stadt Köln)
Bündnis 90/Die Grünen Köln bedauern Fällung von über 20 Bäumen an den Berufskollegs Ulrepforte und Kartäuserwall – Alternativstandort für zukünftige Interimsbauten und Ersatzpflanzungen vorgeschlagen
AktuellesTrotz intensiver Bemühungen um eine Umplanung wird die Stadt Köln bereits morgen über 20 u.a. Großbäume an den Berufskollegs Ulrepforte und Kartäuserwall fällen, um Platz für zwei Interimscontainerbauten zu schaffen. Es gelang damit nicht, die Bäume zu retten, obwohl sie auf denkmalgeschützten Grünflächen stehen.
Diese Bäume prägen die Außenwirkung der beiden Schulen, wie auch die Ulrichpforte und des Kartäuserwalls. Sie verschatten zudem in den Sommermonaten die Pausenfreifläche, wie die nicht klimatisierten Unterrichtsräume.
Die Fällungen sind zudem besonders problematisch, da die Container lediglich für die etwa zweijährige Dauer der Kernsanierung des Schulgebäudes benötigt werden. Wir sehen das genau wie die dagegen protestierenden Schüler*innen und die vielen Anwohner*innen, als einen unverhältnismäßigen Eingriff in das lokale Mikroklima und die Lebensqualität vor Ort.
Die Grünen der Bezirksvertretung Innenstadt kritisieren, dass hier kurzfristige Lösungen Vorrang vor klimagerechter und zukunftsorientierter Planung erhalten. „Es ist ein fatales Signal, wenn für eine Übergangszeit von nur zwei Jahren wertvolle Großbäume geopfert werden – gerade an einem Standort, an dem junge Menschen für das Bau- und Holzhandwerk ausgebildet werden. Hier hätte die Stadt ein Zeichen für nachhaltige Lösungen setzen müssen“, betont die Bezirksbürgermeisterin Innenstadt, Julie Cazier.
Die Fraktion fordert daher, die notwendigen Ersatzpflanzungen unmittelbar in der Ulrichgasse, etwa auf dem Mittelstreifen, umzusetzen, um den Verlust zumindest teilweise auszugleichen.
Mit Blick auf die noch vielen anstehenden Sanierungen von Schulen, schlagen die Grünen vor, einen kompletten Schulinterimsbau auf dem Gelände der Parkstadt Süd in Höhe des Bonntors zu errichten. „Dort stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, und mit dem angrenzenden Pionierpark sowie dem Sportpionierpark wären sogar Freiflächen für den Sport direkt nutzbar. Das wäre eine Win-Win-Situation für Klimaschutz und Bildung“, so Reinhold Goss, Sprecher der BV-Grünen. Die Fraktion wird sich in den kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung für diese beiden Lösungen einsetzen.
Last but not least: Gemeinsam mit der Schulgemeinde appellieren die Grünen, die besonders prägnante Esche an der Ulrichgasse durch geschicktes Versetzen der Containeranlage zu retten!
(Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Innenstadt (BV1)