Ob jung oder alt, Brettspiel-Fan oder Kartenspiel-König – Geselligkeit, Spaß und ein bisschen Denksport, beim wöchentlichen Spielenachmittag in der Villa AWO Köln-Rodenkirchen (Walther-Rathenau-Str. 9) sind vom Kind bis zum ältesten Senior alle herzlich willkommen! Immer montags von 13:30 bis 15:30 Uhr treffen sich Spielbegeisterte in jedem Alter in entspannter Atmosphäre in der Walther-Rathenau-Straße 9, um gemeinsam zu lachen, zu spielen und um Kontakte zu knüpfen. Egal ob Klassiker wie Memory, Mensch ärgere dich nicht, Mühle, Karten- oder Brettspiele – alles kann gespielt und mitgebracht werden. Der Spielenachmittag ist ideal für alle, die Gemeinschaft lieben und im gemütlichen Ambiente netten Menschen aus dem Stadtteil treffen wollen.

„Ich wollte nach der Rente nicht einfach nur rumsitzen – jetzt bin ich Alltagsbegleiterin und erlebe wunderbare Dinge!“

Erna Mustermann (Name und Bild wurden absichtlich geändert) ist ein schönes Beispiel dafür, dass der Ruhestand kein Stillstand sein muss. „Ich wollte einfach noch etwas tun – für andere, aber auch für mich selbst“, sagt sie. Heute arbeitet sie als Alltagsbegleiterin für Seniorinnen, Senioren und Menschen mit Unterstützungsbedarf – und hat dabei nicht nur eine neue Aufgabe gefunden, sondern auch Lebensfreude, Gemeinschaft und ein kleines Zubrot zur Rente. Was einst als Ehrenamt begann, ist mittlerweile ein bezahlter Nebenjob geworden. Und einer, der viel mehr bietet als nur ein kleines Einkommen. „Ich begleite die Menschen, die mich buchen, zum Einkaufen, ins Café, ins Theater oder auch mal zu einem Konzert. Dabei entstehen echte Gespräche, schöne Erlebnisse – und oft Freundschaften.“ Nach ihrer eigenen Pensionierung war Erna erst etwas orientierungslos. Viele ihrer Bekannten waren noch berufstätig oder selbst stark eingebunden. Durch ihre neue Tätigkeit bei einem Betreuungsdienst hat sich das Blatt gewendet. „Jetzt bin ich nicht mehr allein, ich bin aktiv, habe Spaß – und das Beste: Ich tue etwas Sinnvolles.“ Für Erna ist das Modell eine echte Win-win-Situation: Sie bleibt mitten im Leben, andere Menschen bekommen wertvolle Unterstützung im Alltag – und ganz nebenbei lässt sich die eigene Rente aufbessern. Ihr Fazit: „Ich hätte nie gedacht, dass sich mein Leben nochmal so positiv verändert. Heute freue ich mich auf jeden neuen Tag – und auf die Menschen, die ihn mit mir teilen.“

Man ist nie zu alt für gute Gesellschaft –
Herzliche Einladung zu den Seniorentreffs im Stadtgebiet Rodenkirchen!

Gemeinschaft, Lachen, anregende Gespräche – all das kennt kein Alter. Und genau deshalb gibt es im ganzen Stadtgebiet viele wunderbare Angebote für Seniorinnen und Senioren, die Lust haben, sich regelmäßig zu treffen, auszutauschen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Wer montags mit einer guten Tasse Kaffee in die Woche starten möchte, ist herzlich eingeladen zum Seniorencafé St. Servatius in Immendorf. Immer am ersten Montag im Monat von 15 bis 17 Uhr öffnet der Pfarrsaal (Immendorfer Hauptstr. 22) seine Türen. Bei Kaffee, Tee und Kuchen wird hier geplaudert, gelacht und sich einfach wohlgefühlt. Dienstags wird es besonders lebendig im Café Veedelsgeist an der Hürther Straße/Ecke Zollstockgürtel. Ab 14:30 Uhr treffen sich hier Seniorinnen und Senioren zu einem gemütlichen Nachmittag mit Spielen, Gesprächen und natürlich Kaffee und Kuchen – ein echtes Highlight unter der Woche! Ebenso ein schöner Treffpunkt: das Seniorencafé im Pfarrheim St. Pius (Irmgardstr. 13a), das jeden vierten Dienstag im Monat zum Verweilen einlädt. Am dritten Dienstag im Monat beginnt der Tag besonders herzlich: Ab 9:30 Uhr findet im Pfarrsaal St. Remigius in Sürth (Sürther Hauptstr. 130) das beliebte Stadtteilfrühstück für Seniorinnen und Senioren statt. Eine wunderbare Gelegenheit, gut gelaunt in den Tag zu starten! Mittwochs gibt es gleich zwei Gelegenheiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen. Der Seniorentreff Bayenthal lädt jeden ersten Mittwoch im Monat von 14:30 bis 17:30 Uhr ins Klön-Café im Rosa Haus (Mathiaskirchplatz 7) ein. Hier erwarten die Gäste neben Kaffee und Kuchen auch anregende Gespräche, Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining, gemeinsames Singen, interessante Vorträge und sogar kleine Beweglichkeitsübungen. Ebenfalls am ersten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr öffnet das Erzählcafé in der Evangelischen Erlöserkirche in Sürth (Sürther Str. 34) seine Türen – ideal für alle, die gerne plaudern und spielen. Und auch donnerstags ist viel los! Der Stammtisch des SeniorenNetzwerks Rodenkirchen/Bayenthal trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um ca. 15Uhr im Hotel Begardenhof (Brückenstraße 41). Gleichzeitig lädt das SeniorenNetzwerk Sürth OKKS jeden Markttag zum Frühstück in die Sürther Hauptstraße 56 ein – ideal, um vor oder nach dem Einkauf mit netten Menschen ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls jeden zweiten Donnerstag um 14:00 Uhr gibt es in Meschenich im Jugendheim (Brühler Landstraße 425) den Plauder- und Infotreff – mit Kaffee und Spielen ist auch hier für beste Unterhaltung gesorgt. Wer es besonders gemütlich mag, sollte sich auch den zweiwöchentlichen Donnerstagstreff um 15:00 Uhr im Hermine-Vorster-Haus (Mathiaskirchplatz) nicht entgehen lassen. Bei „Kaffee und Klönen“ findet man hier mitten in Bayenthal eine Oase der Begegnung.

Ganz gleich, für welchen Treff man sich entscheidet – eines ist sicher: Es ist nie zu spät für schöne Momente, neue Kontakte und herzliche Gemeinschaft. Gehen Sie hin, denn überall sind Sie herzlich willkommen!

Sie sind so wichtig wie das Dreigestirn – die Wagenengel für den Karnevalszug. Denn wenn die Veedelszüge wieder gehen, muss auch an die Sicherheit drumherum gedacht werden. So werden schon jetzt Wagenengel gesucht. Diese sollten über 18 Jahre, seelisch und körperlich der Sache gewachsen und der deutschen Sprache mächtig sein. Dass für sie absolutes Alkoholverbot gilt, versteht sich von selbst. Wer also Interesse hat, sollte sich schon heute bei seinem Wunschverein oder dem Zugleiter melden und registrieren lassen. Übrigens: Geld gibt es dafür auch.

Fotos Ellie Wijman

Wenn mer an de Kölsche Mess en St. Georg Köln-Weiß denkt, dann weed et Hätz janz weich. Et es die Zick, wo Jlöck un Andacht sich die Hand jävve, wo Fastelovend un Jlaube nit jegenenander stonn, sondern zesamme e janz eijene, kölsche Seel bilde.

Do sitt dat Dreigestirn, würdevoll un doch esu menschlich, en de ierste Bank. De Ornate blitze, de Feder wippe leis, un för ene Momang es et still. Kein Alaaf, kein Schunkele – nur dat leise Raschele vun Messbücher un dat warme Jeföhl: Mir sinn zesamme he.

Un dann kütt se: de Kindertanzjrupp. Met strahlende Ouge, rote Backe un enem Stolz, dä heller es als jede Bühnelamp. Se trete vör, hole sich dä Sääje, un för ene Momang es et, als würd de Zick stillston. He weed nit nur jefiert – he weed wat metjejovve: Zesammehalt, Heimatsinn un die Levve för et, wat uns verbingk.

Kölsche Sproch klengk durch dat Kirchenschiff, Lieder die mer schon als Pänz jesunge hät. „Mer losse d’r Dom en Kölle“ oder „in unserem Veedel“ – un op einmal singk die janze Jemeinde met. He es keiner allein. He es Kölle.

För die eine es et Kult, för die ande

re Tradition, för widder andere einfach dat jode Jeföhl, die Heimatsproch em Gottesdengs ze höre. Un vielleicht es et jenau dat, wat die Kölsche Mess esu besonders määt: Se verbingk dat Weltliche met däm Helleje, dat Laache met däm Bääde, dat Fastelovend met däm Jlaube.

Un wenn mer noh d’r Mess vör de Dör tritt, de kalte Luft en de Lunge zieht un vun wigger dröck e leises „Alaaf“ ze höre es, dann weiß mer: Karneval, Kirch un Kamelle – dat jehört he em Rheinland zesamme. Un dat es joot esu.

Jung. Mutig. Anders: Eine außergewöhnliche Konzertreihe mit frischem Blick auf die Musikgeschichte
Überraschend, eigenwillig, eigensinnig – so präsentieren sich die Konzerte dieser Spielzeit. Die neue Reihe lädt ein zu einer musikalischen Entdeckungsreise, bei der Bekanntes auf neue Weise erlebt und Vergessenes wieder zum Leben erweckt wird. Neben Meisterwerken großer Komponisten wie Mozart, Brahms, Ravel und Debussy steht auch zeitgenössische Musik im Fokus – spannend, experimentell und immer mit persönlicher Note. Was diese Konzertreihe besonders macht: Die Perspektive der Interpreten. Durchweg sehr junge Musikerinnen und Musiker – vielfach unter 30 – bringen ihre eigene Sichtweise, Energie und Ausdruckskraft ein. Ihre Interpretationen sind frisch, intensiv und oft unerwartet. Man könnte fast von einem „U30-Konzertprogramm“ sprechen – voller Emotion, Leidenschaft und Mut zur Eigenständigkeit. Freuen Sie sich auf eine Saison voller Überraschungen, bei der musikalische Vielfalt, künstlerische Tiefe und jugendlicher Esprit aufeinandertreffen. Erleben Sie klassische Musik neu – aufregend, anders und voller Leben. Alle Termine dazu finden Sie auf unserer Internetseite unter Raderbergkonzert, da es zu jedem Konzert viel zu berichten gibt! Denn großartige Künstler betreten die Bühne mit lesenswerten Vitas, die wir leider in der Printausgabe aus Platzgründen nicht bringen können

Inklusion auf Spielplätzen – Spielen darf keine Frage der Möglichkeiten sein
Spielen ist ein Grundbedürfnis jedes Kindes – egal ob mit oder ohne Behinderung. Doch noch vor wenigen Jahrzehnten war es für viele Kinder mit Einschränkungen kaum möglich, an öffentlichen Spielplätzen teilzuhaben. Spielangebote für sie gab es höchstens in speziellen Einrichtungen – oft isoliert und nicht für gemeinsames Spielen mit anderen gedacht. Erst mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 3. Mai 2008 in Kraft trat, wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt: Inklusion ist ein Menschenrecht. Seitdem geht es nicht mehr nur darum, für Kinder mit Behinderung „mitzudenken“, sondern darum, Räume zu schaffen, in denen wirklich alle gemeinsam spielen, lachen und sich bewegen können. Mir wurde das erst bewusst, durch meine ehrenamtliche Patenschaft, eines kleinwüchsigen Mädchens und eines Jungen mit Down-Syndrom. Ein inklusiver Spielplatz ist nämlich ein Ort der Begegnung. Hier zählt nicht, was jemand nicht kann – sondern was gemeinsam möglich ist. Rampen statt Barrieren, Spielgeräte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Tische zum Matschen für Kinder im Rollstuhl oder im Stehen und natürlich Wege zu den Spielgeräten – all das macht den Unterschied. Sand ist für manche Kinder nämlich ein Ausschlusskriterium. Auch sollte an Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen und an Menschen mit geistiger Behinderung gedacht werden. Dauert es auch noch einige Zeit, bis das Thema Inklusion in der Mitte der Gesellschaft und in den Köpfen von Planer und Entscheider ankommt, möchte ich gerne aktiv werden und rufe zu einer speziellen Spende bei der Weißer Rheinbogenstiftung auf, bei der ich im Beirat bin. Denn Inklusion bedeutet: Kein Kind bleibt außen vor. Jeder darf mitmachen. Und genau das sollte der Anspruch an jede Spielplatzplanung sein, wofür ich gerne seriös und zielorientiert sammeln möchte. Seien sie dabei: www.weisser-rheinbogen-stiftung.de, Luise, Jimmy und Charlotte würden sich bestimmt freuen.