Michaelshoven – Runddorf, Park und Kirche in Rodenkirchen
Im Jahr 1955 begann in Rodenkirchen der Aufbau des Diakoniedorfs Michaelshoven. Es war außergewöhnlich, modern und anders, denn die Anlage zeichnet sich durch ihre klar strukturierten Häuser aus, die kreisförmig angeordnet sind und so den Charakter eines Runddorfs schaffen. Eingebettet ist das Wohnkonzept in einen weitläufigen, idyllischen Park aus Bäumen, Sträuchern und Blumen. Selbst eine Pferdekoppel gibt es. Das Vorbild war übrigens einmal ein englischer Landschaftsgarten, was seiner natürlichen Gestaltung eine besondere Atmosphäre vermittelt.
Die Erzengel-Michael-Kirche, die ebenfalls dazugehört und 1964 eingeweiht wurde, hat ein architektonisch außergewöhnliches Erscheinungsbild. Die skandinavische Stabkirche ist besonders markant und erinnert mit ihren Formen an ein großes Zelt. So bildet die Kirche das Herzstück der größtenteils denkmalgeschützten Anlage und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von moderner und traditioneller Baukunst.
Carlos Stemmerich hat dazu eine tolle und sehr interessante sowie informative Parkführung zusammengestellt. Am 20.6. um 14 Uhr fand diese statt, und es hat sich gelohnt, dabei zu sein. Die Veranstaltung war zudem barrierearm gestaltet, sodass möglichst viele Interessierte daran teilnehmen konnten. Treffpunkt war die Zentrale der Diakonie in Michaelshoven in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1, wozu es ebenfalls viel zu sagen gibt.
Die Teilnahme ist übrigens kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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