https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-09 13:36:292025-06-23 13:37:53Sommerfest mit Live Musik im Brauhaus am Kloster
Ein Leben für Menschlichkeit und Aufbruch Hans Mörtter ist einer, der aufsteht, wenn andere sitzen bleiben. Der Brücken baut, wo andere Grenzen ziehen. Und der handelt, wo andere reden.
Über drei Jahrzehnte war er Pfarrer der Lutherkirche in Köln – und in dieser Zeit wurde er zu einer der prägendsten Stimmen für Gerechtigkeit, soziale Wärme und kulturelle Vielfalt in der Stadt.
Mit einem tiefen Gespür für die Bedürfnisse der Menschen und einem unerschütterlichen Glauben daran, dass Veränderung möglich ist, hat Mörtter Dinge in Bewegung gesetzt, die heute aus Köln nicht mehr wegzudenken sind.
Sein Engagement begann früh – weit über Köln hinaus. In den 1980er-Jahren arbeitete Mörtter als Pfarrer in Kolumbien. Dort stand er an der Seite von Straßenkindern, brachte medizinische Hilfe in die Slums von Bogotá und organisierte mit dem „Teatro La Candelaria“ Theaterprojekte von und für Straßenkinder – mit Tourneen bis nach Europa.
Solidarität war für ihn nie ein Wort auf Papier, sondern eine Haltung, ein tägliches Handeln.
Wohnungslosenhilfe – Menschenrechte verwirklichen
Zurück in Köln war es die Begegnung mit Obdach-losen, die ihn zum Aktivisten in der eigenen Stadt machte. Mit dem Vringstreff e.V. gründete er 1995 ein Zentrum mit Restaurant, Beratung und Würde – für Menschen, die sonst oft übersehen werden.
Es folgten mutige Projekte wie das „7-Sterne-Haus“, ein Wohnprojekt für Obdachlose mit Perspektive, und die Unterstützung der Hausbesetzer.innen vom Großmarkt, woraus das OMZ – Obdachlose mit Zukunft entstand. Mörtter half nicht nur, ein Dach über dem Kopf zu schaffen – er baute Räume der Hoffnung. Housing first hat er mit dem Vringstreff-Team in die Stadt gebracht.
Kultur für alle – Musik als soziales Band Im Jahr 2001 gründete er gemeinsam mit dem Jazzmusiker Alessandro Palmitessa das Menschen-sifonieorchester – ein einzigartiges musikalisches Projekt, in dem Obdachlose, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung und Berufstätige gemeinsam auf der Bühne stehen. Drei professionelle CDs, ein Auftritt beim Sommerfest des Bundespräsidenten- und vor allem: ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion und die verbindende Kraft der Musik.
Mut zu Veränderung – die erste Schwulenhochzeit
Hans Mörtter war nie ein Mann für den einfachen Weg. 1994 traute er als erster evangelischer Pfarrer weltweit ein homosexuelles Paar – öffent-lich, offiziell, und gegen alle kirchlichen Widerstände.
Was damals als Tabubruch galt, wurde später als Katalysator für politische und kirchliche Veränderungen anerkannt – auch im Bundestag.
Coronahilfe – Schnell, konkret, menschlich In der Corona-Krise zeigte sich erneut Hans Mörtters Fähigkeit, in Ausnahmesituationen schnell, pragmatisch und mit großer Herzenswärme zu handeln. Mit seinem Corona-Notfonds sammelte er über 600.000 Euro, um gezielt Alleinerziehende, Künstlerinnen und kleine Unternehmen, darunter viele aus der Kölner Gastroszene, zu unterstützen.
Eine Summe, die zeigt, wie sehr Menschen seinem Wort vertrauen – und wie sehr sein Einsatz trägt.
Seine Weihnachtswunschaktion erfüllt seit 19 Jahren hunderte Herzenswünsche von Kindern aus prekären Verhältnissen: Klaviere, Fahrräder, warme Kleidung. Mörtters Überzeugung: Kinder brauchen nicht nur Nahrung, sondern auch Hoffnung – das Gefühl, dass Träume wahr werden können.
Benefiz mit Wirkung – Philharmonie als Bühne der Menschlichkeit
Seit 2015 bespielt Hans Mörter mit einem engagierten Team die Kölner Philharmonie regelmäßig mit hochkarätigen Benefizkonzerten. Unter dem Titel
„SOS – Save Our Souls“, jetzt „SOS – Glow up your power“ setzt er dabei bewusst auf emotionale Kraft, künstlerische Qualität und gesellschaftliche Relevanz. Ob für Seenotretter.innen, gegen Kinderarmut oder für geflüchtete Künstlerinnen – jedes Konzert wurde zu einem Zeichen der Solidarität und brachte die Stadtgesellschaft zusammen.
Seit seinem offiziellen Ruhestand 2022 hat Mörtter mit dem Verein „Hans sucht das Glück e.V.“ noch einmal richtig losgelegt. Was als Idee für neue lokale Projekte begann, wurde schnell zur Plattform für globale Solidarität. Besonders im Fokus steht seine engagierte Afrikahilfe: Gemeinsam mit Partner.innen unterstützt Mörtter Hilfsprojekte in Uganda, Kongo, Sudan und Samos, bei denen medizinische Versorgung, Bildungsangebote und sichere Infrastruktur aufgebaut werden.
Bei all seinen Aktivitäten steht immer das Menschsein im Mittelpunkt – und der feste Glaube daran, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
So steht es in seiner Biografie- Broschüre und so möchte er auch den Wahlkampf und das Bürgermeisteramt leben: MENSCHLICH und als Gemeinschaft.
Für ihn geht es nur gemeinsam mit Achtung und Respekt. Auch ist für ihn die Würde des Menschen das oberste Gebot. Das beginnt bei den Menschen auf der Straße, geht weiter bei den vielen Beschäftigten in der Stadt bis hin zu jedem in der Kölner Stadtverwaltung. Gemeinsam ist für ihn nicht nur ein Wort für ihn ist es eine Lebenseinstellung.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-09 09:19:052025-05-09 09:19:12Behandle Deine Stadt wie Dein Wohnzimmer – sagt OB Kandidat Hans Mörtter
Ins Leben hineinwachsen
Jugendliche stehen an der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein – einer spannenden, manchmal herausfordernden Zeit voller Fragen, Entdeckungen und neuer Erfahrungen. Sie wachsen nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig. Schritt für Schritt formen sie ihre eigene Identität, entwickeln Werte, treffen Entscheidungen und übernehmen Verantwortung. „Ins Leben hineinwachsen“ heißt: Ausprobieren, scheitern, neu beginnen – und dabei begleitet werden. Es bedeutet, die eigene Stimme zu finden, Träume zu entwickeln und den Mut zu fassen, den eigenen Weg zu gehen. Freundschaften, Schule, Familie, digitale Welten, gesellschaftliche Themen – all das prägt und fordert. Gerade in dieser sensiblen Phase brauchen junge Menschen Orte, an denen sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Räume, die Freiheit bieten und gleichzeitig Halt geben. Menschen, die zuhören, vertrauen und Orientierung ermöglichen – ohne zu bevormunden. Denn nur, wenn Jugendliche sich angenommen fühlen, können sie Selbstvertrauen entwickeln und zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Erwachsenen heranwachsen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, sie auf diesem Weg zu begleiten – mit Offenheit, Respekt und der Überzeugung, dass in jedem jungen Menschen Potenzial steckt. Darum sollte das familiäre Umfeld Zeit für sie haben, die Gesellschaft ihnen Raum bieten und im Stadtgebiet sollte es Orte geben, an denen junge Menschen sich wohlfühlen. Wir haben ein paar einmal aufgeführt:
Das Jugendzentrum in Meschenich ist so ein Ort für junge Menschen, aber auch die Loft 99 in der OSK ist eine gern besuchte Einrichtung. In der WiSÜ haben sich ebenfalls Jugendliche angesiedelt, gerade die Musiker und Schrauber haben sich dort ein Domizil gemacht, was großartig ist. In Rodenkirchen ist ein weiterer Treffpunkt im Sportverein und der Freiwilligen Feuerwehr zu sehen, und in Zollstock ist die Fortuna immer wieder ein Highlight für Teenager. In Raderberg und- thal sowie in der Marienburg hält man sich eigentlich zu Hause auf und in Sürth sowie Weiß ist die Rheinlage ein beliebter Aufenthaltsort.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-09 08:37:302025-09-03 08:37:47Ins Leben hineinwachsen
KölnBusiness blickt auf starke Monate zurück
Mit dem gezielten Ausbau ihrer Services und Förderangebote hat die städtische Wirtschaftsförderung nämlich Impulse für Wachstum, Innovation und Transformation in Köln gesetzt. In Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche wurden Unternehmen aktiv begleitet, neue Perspektiven eröffnet und das Standortpotenzial gestärkt – denn Kölns Wirtschaft befindet sich im Wandel. Trotz Jobrekorden und einer stark wachsenden Digital- und Dienstleistungsbranche steht Köln vor großen Herausforderungen: Der Strukturwandel, ein verändertes Konsumverhalten, verödende Einkaufsstraßen sowie der Mangel an bezahlbarem Gewerberaum bremsen das Wachstum – und mindern die Attraktivität der Wirtschaftsmetropole. KölnBusiness hat deshalb ihr Leistungsportfolio konsequent weiterentwickelt – mit einem klaren Fokus auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, nachhaltige Transformation, Fachkräftesicherung und Start-up-Förderung. Denn ihr Ziel bleibt es, Unternehmen in allen Phasen ihrer Entwicklung zu unterstützen und Köln als dynamischen, zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort weiter auszubauen. Die Wirtschaftsförderung positioniert sich dabei nicht nur als zentrale Anlaufstelle für unternehmerische Fragen, sondern auch als aktiver Gestalter des Wandels in der Kölner Wirtschaftslandschaft. Wenn Sie als Unternehmer Unterstützung benötigen, wenden Sie sich doch einmal an sie. Auf der Internetseite https://koeln.business/ sind viele wertvolle Informationen zu finden, denn als Tochtergesellschaft der Stadt Köln ist die KölnBusiness Wirtschaftsförderung erste Ansprechpartnerin für Unternehmen und Gründerinnen und Gründer – und bietet Orientierung bei Verwaltungsfragen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-09 07:34:542025-09-03 07:35:05KölnBusiness blickt auf starke Monate zurück
Aufgrabung von Verdachtspunkten – mögliche Evakuierung am 11. September 2025
Im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben haben in der Südstadt im Bereich des Kartäuserwall Bodenuntersuchungen stattgefunden. Dabei ergaben sich Hinweise auf mögliche Bombenblindgänger. Um Klarheit zu bekommen, ob es sich tatsächlich um Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, müssen die Verdachtspunkte weiter überprüft werden.
Diese Arbeiten werden durch einen Vertragspartner des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) ab Montag, 8. September 2025, bis Mittwoch, 10. September 2025, durchgeführt. Sollte sich bestätigen, dass es sich bei einem oder mehreren Verdachtspunkten um (einen) Bombenblindgänger handeln könnte, soll dieser beziehungsweise sollen diese am Donnerstag, 11. September 2025, aufgegraben werden. Falls eine Sprengbombe gefunden wird, soll diese am selben Tag entschärft werden. Ob eine Aufgrabung notwendig ist, soll einen Tag zuvor, am Mittwochnachmittag, 10. September 2025, feststehen.
Es ist durchaus möglich, dass die Sondierungen ergeben, dass es sich nicht um Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt und keine Aufgrabung erfolgen muss – nur bei etwa zehn Prozent der aufgegrabenen Verdachtspunkte wird tatsächlich zündfähiges Material gefunden.
Wie groß der Evakuierungsbereich im Falle eines oder mehrerer Funde sein wird, steht derzeit nicht fest. Den Gefahrenbereich legen der KBD und das Ordnungsamt der Stadt Köln fest, nachdem sie den möglichen Fund/die möglichen Funde in Augenschein genommen haben. Bei einem Radius von 500 Metern wären rund 13.000 Anwohner*innen von einer Evakuierung betroffen.
Wenn eine Evakuierung notwendig wird, informiert die Stadt Köln umgehend auf Stadt Köln und auf ihren Social-Media-Kanälen sowie in der Presse und im Hörfunk.
Anwohner*innen werden bereits jetzt gebeten zu planen, wo sie sich im Fall einer Evakuierung aufhalten können, an die Versorgung ihrer Haustiere zu denken sowie einen Ausweis und bei Bedarf ihre Medikamente mitzunehmen. Wann sie den Evakuierungsbereich verlassen müssen und wie lange eine eventuelle Entschärfung und damit die Evakuierung dauert, kann derzeit nicht vorhergesagt werden. Für Anwohner*innen, die im Fall einer Evakuierung nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, wird eine Anlaufstelle in der Berufsschule Humboldtstraße, Außenstelle Perlengraben 101, Köln-Innenstadt, eingerichtet. Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und Hilfe benötigen, werden gebeten zu warten, bis der Ordnungsdienst bei ihnen klingelt. Er wird einen Transport in die Anlaufstelle oder in ein Krankenhaus und natürlich auch wieder zurück organisieren.
Sollte eine oder sollten mehrere zündfähige Bomben gefunden werden, müssen auch das Krankenhaus der Augustinerinnen (Severinsklösterchen), eine Beatmungseinrichtung sowie das Clara-Elisenstift geräumt werden. Sowohl das Krankenhaus und die Beatmungsstation als auch das Seniorenheim sind vorab informiert worden und bereiten sich auf eine mögliche Evakuierung vor. Damit die Krankentransporte ungehindert fahren können, werden rund um das Klösterchen vier Halteverbotszonen eingerichtet. Die Schilder werden bereits heute, Montag, 8. September 2025, aufgestellt, das Halteverbot gilt am Donnerstag, 11. September 2025.
Auch die KVB ist im Fall einer Evakuierung beeinträchtigt. Die KVB-Linien 15, 17 und 18 werden dann ohne Fahrgastwechsel den Gefahrenbereich passieren, die Linien 106, 132, 133 und 142 werden umgeleitet.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-09 07:28:222025-09-09 07:28:22Verdacht auf Blindgänger in der Südstadt
Ab Mi. 17.9.25 startet ein Nähkurs, der zwei mal wöchentlich (jeden Mittwoch + Freitag) in der Begegnungsstätte Thomas stattfindet.
Das Angebot ist kostenlos.
Um Anmeldung beim Kinder- und Jugendzentrum Meschenich wird gebeten: Azbiye Kokol Kinder- und Jugendzentrum Meschenich Brühler Landstraße 428 50997 Köln Telefon: 02232 68506
Mittwochs + freitags von 9–12 Uhr in der Thomas Begegnungsstätte Raiffeisenstraße 7 50997 Köln
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-08 22:02:122025-09-08 22:02:12Näkurs in Meschenich
Wir sind der älteste Bürgerverein Kölns – traditionell verwurzelt, aber modern aufgestellt. Unser Ziel: Ein starkes, lebendiges und lebenswertes Veedel und das für alle Generationen.
Was wir bewegen: Ansprechpartner für die Politik & Sprachrohr fürs Veedel Kultur im Viertel: Lesungen, Konzerte & Kulturfahrten Geselligkeit pur: Kneipentour, Schlemmermarkt, Feste & das traditionelle Maibaumstellen Gemeinschaft für jedes Alter – von Jung bis Alt …und vieles mehr!
Ob mit anpacken, Ideen einbringen oder einfach unsere Arbeit unterstützen – jede Mitgliedschaft macht Zollstock stärker.
Dein Beitrag fürs Veedel: •Einzelmitglied: 15 € / Jahr •Familie: 25 € / Jahr •Fördermitglieder & Unternehmen: 35 € / Jahr
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-08 21:54:152025-09-08 21:54:15Zollstock gemeinsam gestalten! Werde Mitglied
Die meisten kennen mich, ThomasLoosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Realität ist.
Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik – zusammen mit unserem Partner Barracudaeinen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.
Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.
High‑EndEndpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist
Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“
Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.
Glück im Unglück: Unser Basismonitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungsschalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos überwachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.
Was genau geschah
Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.
Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktionsausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenendschichten, um genau das sicherzustellen.
Vier Lektionen für Entscheider
Erstens: Thema bekannt? Falls nicht, ist jetzt der Zeitpunkt, sich damit auseinanderzusetzen – nicht später.
Zweitens: Kosten sind relativ. Ein Tagesumsatz oder ein Monat Schutz? Stellen Sie realistische Ausfallbeträge den monatlichen Kosten für professionelle Abwehr gegenüber.
Drittens: Zeit ist alles. In der Cyber‑Abwehr entscheiden Minuten. Wer erst reagiert, wenn das Backup (falls überhaupt intakt) eingespielt werden muss, hat schon verloren.
Und viertens: Partnerschaft schlägt Einzelkämpfer. Kunde, Schönsee Loosen Datentechnik und Barracuda‑SOC arbeiteten mit klaren Rollen, kurzen Wegen und ohne Reibungsverluste – genau das machte den Unterschied.
Ihr nächster Schritt
Prüfen Sie, ob Ihr Monitoring wirklich rund um die Uhr besetzt ist. Lassen Sie alte Admin‑Konten konsequent ausmustern und Passwörter auditieren. Und rechnen Sie ehrlich durch, was ein Tag Stillstand in Ihrem Unternehmen kostet – dagegen wirkt ein Schutz überraschend günstig.
Sie wollen wissen, wo Sie stehen? Schreiben Sie an support@sld.de. Wir analysieren Ihre Lage unverbindlich und zeigen Ihnen – pragmatisch, direkt und ohne Schönrederei – wie Ihr Unternehmen in dieselbe Schutzklasse kommt.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-08 21:51:572025-09-08 21:51:57SECURITY – EIN REALER ZWISCHENFALL UND WIE WIR UNSEREN KUNDEN GERETTET HABEN
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-08 16:06:482025-09-08 16:06:50Musikschule Papageno: Die Heinzelmenschen „Mer sin widder do!
Sommerfest mit Live Musik im Brauhaus am Kloster
AktuellesBehandle Deine Stadt wie Dein Wohnzimmer – sagt OB Kandidat Hans Mörtter
AktuellesBIOGRAFIE Hans Mörtter
Ein Leben für Menschlichkeit und Aufbruch Hans Mörtter ist einer, der aufsteht, wenn andere sitzen bleiben. Der Brücken baut, wo andere Grenzen ziehen. Und der handelt, wo andere reden.
Über drei Jahrzehnte war er Pfarrer der Lutherkirche in Köln – und in dieser Zeit wurde er zu einer der prägendsten Stimmen für Gerechtigkeit, soziale Wärme und kulturelle Vielfalt in der Stadt.
Mit einem tiefen Gespür für die Bedürfnisse der Menschen und einem unerschütterlichen Glauben daran, dass Veränderung möglich ist, hat Mörtter Dinge in Bewegung gesetzt, die heute aus Köln nicht mehr wegzudenken sind.
Afrika, Bogotá, Köln – gelebte Solidarität weltweit
Sein Engagement begann früh – weit über Köln hinaus. In den 1980er-Jahren arbeitete Mörtter als Pfarrer in Kolumbien. Dort stand er an der Seite von Straßenkindern, brachte medizinische Hilfe in die Slums von Bogotá und organisierte mit dem „Teatro La Candelaria“ Theaterprojekte von und für Straßenkinder – mit Tourneen bis nach Europa.
Solidarität war für ihn nie ein Wort auf Papier, sondern eine Haltung, ein tägliches Handeln.
Wohnungslosenhilfe – Menschenrechte verwirklichen
Zurück in Köln war es die Begegnung mit Obdach-losen, die ihn zum Aktivisten in der eigenen Stadt machte. Mit dem Vringstreff e.V. gründete er 1995 ein Zentrum mit Restaurant, Beratung und Würde – für Menschen, die sonst oft übersehen werden.
Es folgten mutige Projekte wie das „7-Sterne-Haus“, ein Wohnprojekt für Obdachlose mit Perspektive, und die Unterstützung der Hausbesetzer.innen vom Großmarkt, woraus das OMZ – Obdachlose mit Zukunft entstand. Mörtter half nicht nur, ein Dach über dem Kopf zu schaffen – er baute Räume der Hoffnung. Housing first hat er mit dem Vringstreff-Team in die Stadt gebracht.
Kultur für alle – Musik als soziales Band Im Jahr 2001 gründete er gemeinsam mit dem Jazzmusiker Alessandro Palmitessa das Menschen-sifonieorchester – ein einzigartiges musikalisches Projekt, in dem Obdachlose, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung und Berufstätige gemeinsam auf der Bühne stehen. Drei professionelle CDs, ein Auftritt beim Sommerfest des Bundespräsidenten- und vor allem: ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion und die verbindende Kraft der Musik.
Mut zu Veränderung – die erste Schwulenhochzeit
Hans Mörtter war nie ein Mann für den einfachen Weg. 1994 traute er als erster evangelischer Pfarrer weltweit ein homosexuelles Paar – öffent-lich, offiziell, und gegen alle kirchlichen Widerstände.
Was damals als Tabubruch galt, wurde später als Katalysator für politische und kirchliche Veränderungen anerkannt – auch im Bundestag.
Coronahilfe – Schnell, konkret, menschlich In der Corona-Krise zeigte sich erneut Hans Mörtters Fähigkeit, in Ausnahmesituationen schnell, pragmatisch und mit großer Herzenswärme zu handeln. Mit seinem Corona-Notfonds sammelte er über 600.000 Euro, um gezielt Alleinerziehende, Künstlerinnen und kleine Unternehmen, darunter viele aus der Kölner Gastroszene, zu unterstützen.
Eine Summe, die zeigt, wie sehr Menschen seinem Wort vertrauen – und wie sehr sein Einsatz trägt.
Seine Weihnachtswunschaktion erfüllt seit 19 Jahren hunderte Herzenswünsche von Kindern aus prekären Verhältnissen: Klaviere, Fahrräder, warme Kleidung. Mörtters Überzeugung: Kinder brauchen nicht nur Nahrung, sondern auch Hoffnung – das Gefühl, dass Träume wahr werden können.
Benefiz mit Wirkung – Philharmonie als Bühne der Menschlichkeit
Seit 2015 bespielt Hans Mörter mit einem engagierten Team die Kölner Philharmonie regelmäßig mit hochkarätigen Benefizkonzerten. Unter dem Titel
„SOS – Save Our Souls“, jetzt „SOS – Glow up your power“ setzt er dabei bewusst auf emotionale Kraft, künstlerische Qualität und gesellschaftliche Relevanz. Ob für Seenotretter.innen, gegen Kinderarmut oder für geflüchtete Künstlerinnen – jedes Konzert wurde zu einem Zeichen der Solidarität und brachte die Stadtgesellschaft zusammen.
Seit seinem offiziellen Ruhestand 2022 hat Mörtter mit dem Verein „Hans sucht das Glück e.V.“ noch einmal richtig losgelegt. Was als Idee für neue lokale Projekte begann, wurde schnell zur Plattform für globale Solidarität. Besonders im Fokus steht seine engagierte Afrikahilfe: Gemeinsam mit Partner.innen unterstützt Mörtter Hilfsprojekte in Uganda, Kongo, Sudan und Samos, bei denen medizinische Versorgung, Bildungsangebote und sichere Infrastruktur aufgebaut werden.
Bei all seinen Aktivitäten steht immer das Menschsein im Mittelpunkt – und der feste Glaube daran, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
So steht es in seiner Biografie- Broschüre und so möchte er auch den Wahlkampf und das Bürgermeisteramt leben: MENSCHLICH und als Gemeinschaft.
Für ihn geht es nur gemeinsam mit Achtung und Respekt. Auch ist für ihn die Würde des Menschen das oberste Gebot. Das beginnt bei den Menschen auf der Straße, geht weiter bei den vielen Beschäftigten in der Stadt bis hin zu jedem in der Kölner Stadtverwaltung. Gemeinsam ist für ihn nicht nur ein Wort für ihn ist es eine Lebenseinstellung.
(Text: www.hans-moertter.de)![]()
Ins Leben hineinwachsen
AktuellesIns Leben hineinwachsen
Jugendliche stehen an der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein – einer spannenden, manchmal herausfordernden Zeit voller Fragen, Entdeckungen und neuer Erfahrungen. Sie wachsen nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig. Schritt für Schritt formen sie ihre eigene Identität, entwickeln Werte, treffen Entscheidungen und übernehmen Verantwortung. „Ins Leben hineinwachsen“ heißt: Ausprobieren, scheitern, neu beginnen – und dabei begleitet werden. Es bedeutet, die eigene Stimme zu finden, Träume zu entwickeln und den Mut zu fassen, den eigenen Weg zu gehen. Freundschaften, Schule, Familie, digitale Welten, gesellschaftliche Themen – all das prägt und fordert. Gerade in dieser sensiblen Phase brauchen junge Menschen Orte, an denen sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Räume, die Freiheit bieten und gleichzeitig Halt geben. Menschen, die zuhören, vertrauen und Orientierung ermöglichen – ohne zu bevormunden. Denn nur, wenn Jugendliche sich angenommen fühlen, können sie Selbstvertrauen entwickeln und zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Erwachsenen heranwachsen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, sie auf diesem Weg zu begleiten – mit Offenheit, Respekt und der Überzeugung, dass in jedem jungen Menschen Potenzial steckt. Darum sollte das familiäre Umfeld Zeit für sie haben, die Gesellschaft ihnen Raum bieten und im Stadtgebiet sollte es Orte geben, an denen junge Menschen sich wohlfühlen. Wir haben ein paar einmal aufgeführt:
Das Jugendzentrum in Meschenich ist so ein Ort für junge Menschen, aber auch die Loft 99 in der OSK ist eine gern besuchte Einrichtung. In der WiSÜ haben sich ebenfalls Jugendliche angesiedelt, gerade die Musiker und Schrauber haben sich dort ein Domizil gemacht, was großartig ist. In Rodenkirchen ist ein weiterer Treffpunkt im Sportverein und der Freiwilligen Feuerwehr zu sehen, und in Zollstock ist die Fortuna immer wieder ein Highlight für Teenager. In Raderberg und- thal sowie in der Marienburg hält man sich eigentlich zu Hause auf und in Sürth sowie Weiß ist die Rheinlage ein beliebter Aufenthaltsort.
KölnBusiness blickt auf starke Monate zurück
AktuellesKölnBusiness blickt auf starke Monate zurück
Mit dem gezielten Ausbau ihrer Services und Förderangebote hat die städtische Wirtschaftsförderung nämlich Impulse für Wachstum, Innovation und Transformation in Köln gesetzt. In Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche wurden Unternehmen aktiv begleitet, neue Perspektiven eröffnet und das Standortpotenzial gestärkt – denn Kölns Wirtschaft befindet sich im Wandel. Trotz Jobrekorden und einer stark wachsenden Digital- und Dienstleistungsbranche steht Köln vor großen Herausforderungen: Der Strukturwandel, ein verändertes Konsumverhalten, verödende Einkaufsstraßen sowie der Mangel an bezahlbarem Gewerberaum bremsen das Wachstum – und mindern die Attraktivität der Wirtschaftsmetropole. KölnBusiness hat deshalb ihr Leistungsportfolio konsequent weiterentwickelt – mit einem klaren Fokus auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, nachhaltige Transformation, Fachkräftesicherung und Start-up-Förderung. Denn ihr Ziel bleibt es, Unternehmen in allen Phasen ihrer Entwicklung zu unterstützen und Köln als dynamischen, zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort weiter auszubauen. Die Wirtschaftsförderung positioniert sich dabei nicht nur als zentrale Anlaufstelle für unternehmerische Fragen, sondern auch als aktiver Gestalter des Wandels in der Kölner Wirtschaftslandschaft. Wenn Sie als Unternehmer Unterstützung benötigen, wenden Sie sich doch einmal an sie. Auf der Internetseite https://koeln.business/ sind viele wertvolle Informationen zu finden, denn als Tochtergesellschaft der Stadt Köln ist die KölnBusiness Wirtschaftsförderung erste Ansprechpartnerin für Unternehmen und Gründerinnen und Gründer – und bietet Orientierung bei Verwaltungsfragen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Verdacht auf Blindgänger in der Südstadt
AktuellesAufgrabung von Verdachtspunkten – mögliche Evakuierung am 11. September 2025
Im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben haben in der Südstadt im Bereich des Kartäuserwall Bodenuntersuchungen stattgefunden. Dabei ergaben sich Hinweise auf mögliche Bombenblindgänger. Um Klarheit zu bekommen, ob es sich tatsächlich um Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, müssen die Verdachtspunkte weiter überprüft werden.
Diese Arbeiten werden durch einen Vertragspartner des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) ab Montag, 8. September 2025, bis Mittwoch, 10. September 2025, durchgeführt. Sollte sich bestätigen, dass es sich bei einem oder mehreren Verdachtspunkten um (einen) Bombenblindgänger handeln könnte, soll dieser beziehungsweise sollen diese am Donnerstag, 11. September 2025, aufgegraben werden. Falls eine Sprengbombe gefunden wird, soll diese am selben Tag entschärft werden. Ob eine Aufgrabung notwendig ist, soll einen Tag zuvor, am Mittwochnachmittag, 10. September 2025, feststehen.
Es ist durchaus möglich, dass die Sondierungen ergeben, dass es sich nicht um Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt und keine Aufgrabung erfolgen muss – nur bei etwa zehn Prozent der aufgegrabenen Verdachtspunkte wird tatsächlich zündfähiges Material gefunden.
Wie groß der Evakuierungsbereich im Falle eines oder mehrerer Funde sein wird, steht derzeit nicht fest. Den Gefahrenbereich legen der KBD und das Ordnungsamt der Stadt Köln fest, nachdem sie den möglichen Fund/die möglichen Funde in Augenschein genommen haben. Bei einem Radius von 500 Metern wären rund 13.000 Anwohner*innen von einer Evakuierung betroffen.
Wenn eine Evakuierung notwendig wird, informiert die Stadt Köln umgehend auf Stadt Köln und auf ihren Social-Media-Kanälen sowie in der Presse und im Hörfunk.
Anwohner*innen werden bereits jetzt gebeten zu planen, wo sie sich im Fall einer Evakuierung aufhalten können, an die Versorgung ihrer Haustiere zu denken sowie einen Ausweis und bei Bedarf ihre Medikamente mitzunehmen. Wann sie den Evakuierungsbereich verlassen müssen und wie lange eine eventuelle Entschärfung und damit die Evakuierung dauert, kann derzeit nicht vorhergesagt werden. Für Anwohner*innen, die im Fall einer Evakuierung nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, wird eine Anlaufstelle in der Berufsschule Humboldtstraße, Außenstelle Perlengraben 101, Köln-Innenstadt, eingerichtet. Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und Hilfe benötigen, werden gebeten zu warten, bis der Ordnungsdienst bei ihnen klingelt. Er wird einen Transport in die Anlaufstelle oder in ein Krankenhaus und natürlich auch wieder zurück organisieren.
Sollte eine oder sollten mehrere zündfähige Bomben gefunden werden, müssen auch das Krankenhaus der Augustinerinnen (Severinsklösterchen), eine Beatmungseinrichtung sowie das Clara-Elisenstift geräumt werden. Sowohl das Krankenhaus und die Beatmungsstation als auch das Seniorenheim sind vorab informiert worden und bereiten sich auf eine mögliche Evakuierung vor. Damit die Krankentransporte ungehindert fahren können, werden rund um das Klösterchen vier Halteverbotszonen eingerichtet. Die Schilder werden bereits heute, Montag, 8. September 2025, aufgestellt, das Halteverbot gilt am Donnerstag, 11. September 2025.
Auch die KVB ist im Fall einer Evakuierung beeinträchtigt. Die KVB-Linien 15, 17 und 18 werden dann ohne Fahrgastwechsel den Gefahrenbereich passieren, die Linien 106, 132, 133 und 142 werden umgeleitet.
Informationen über Straßensperrungen können im Verkehrskalender- Stadt Köln abgerufen werden. Auskünfte zu Fahrplanänderungen sind unter KVB | Kölner Verkehrs-Betriebe AG zu finden.
Aktuelle Informationen werden auf stadt.koeln.de, auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Köln sowie in der Presse und im Hörfunk bereitgestellt. Weiterführende Informationen können im Fall eines oder mehrerer Bombenfunde einem Frage- und Antwort-Katalog (FAQ) und dem interaktiven Kartenmodul entnommen werden. Vorläufiger Evakuierungsradius Altstadt/Süd PDF, 972 kb
(Text: PI/Stadt Köln/ Robert Baumanns)
Schnupperpaddeln
AktuellesNäkurs in Meschenich
AktuellesAb Mi. 17.9.25 startet ein Nähkurs, der zwei mal wöchentlich (jeden Mittwoch + Freitag) in der Begegnungsstätte Thomas stattfindet.
Das Angebot ist kostenlos.
Um Anmeldung beim Kinder- und Jugendzentrum Meschenich wird gebeten:
Azbiye Kokol
Kinder- und Jugendzentrum Meschenich
Brühler Landstraße 428
50997 Köln
Telefon: 02232 68506
Mittwochs + freitags von 9–12 Uhr in der
Thomas Begegnungsstätte
Raiffeisenstraße 7
50997 Köln
Zollstock gemeinsam gestalten! Werde Mitglied
AktuellesZollstock gemeinsam gestalten!
Wir sind der älteste Bürgerverein Kölns – traditionell verwurzelt, aber modern aufgestellt.
Unser Ziel: Ein starkes, lebendiges und lebenswertes Veedel und das für alle Generationen.
Was wir bewegen:
Ansprechpartner für die Politik & Sprachrohr fürs Veedel
Kultur im Viertel: Lesungen, Konzerte & Kulturfahrten
Geselligkeit pur: Kneipentour, Schlemmermarkt, Feste & das traditionelle Maibaumstellen
Gemeinschaft für jedes Alter – von Jung bis Alt
…und vieles mehr!
Ob mit anpacken, Ideen einbringen oder einfach unsere Arbeit unterstützen – jede Mitgliedschaft macht Zollstock stärker.
Dein Beitrag fürs Veedel:
•Einzelmitglied: 15 € / Jahr
•Familie: 25 € / Jahr
•Fördermitglieder & Unternehmen: 35 € / Jahr
Jetzt hier Mitglied werden
www.zollstocker-buergerverein.de
Facebook: Allgemeiner Bürgerverein Köln-Zollstock e. V.
Instagram: @koeln_zollstock
SECURITY – EIN REALER ZWISCHENFALL UND WIE WIR UNSEREN KUNDEN GERETTET HABEN
AktuellesAus dem Blog von www.sld.de
Die meisten kennen mich, ThomasLoosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Realität ist.
Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik – zusammen mit unserem Partner Barracudaeinen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.
Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.
High‑End Endpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist
Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“
Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.
Glück im Unglück: Unser Basismonitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungsschalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos überwachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.
Was genau geschah
Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.
Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktionsausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenendschichten, um genau das sicherzustellen.
Vier Lektionen für Entscheider
Erstens: Thema bekannt? Falls nicht, ist jetzt der Zeitpunkt, sich damit auseinanderzusetzen – nicht später.
Zweitens: Kosten sind relativ. Ein Tagesumsatz oder ein Monat Schutz? Stellen Sie realistische Ausfallbeträge den monatlichen Kosten für professionelle Abwehr gegenüber.
Drittens: Zeit ist alles. In der Cyber‑Abwehr entscheiden Minuten. Wer erst reagiert, wenn das Backup (falls überhaupt intakt) eingespielt werden muss, hat schon verloren.
Und viertens: Partnerschaft schlägt Einzelkämpfer. Kunde, Schönsee Loosen Datentechnik und Barracuda‑SOC arbeiteten mit klaren Rollen, kurzen Wegen und ohne Reibungsverluste – genau das machte den Unterschied.
Ihr nächster Schritt
Prüfen Sie, ob Ihr Monitoring wirklich rund um die Uhr besetzt ist. Lassen Sie alte Admin‑Konten konsequent ausmustern und Passwörter auditieren. Und rechnen Sie ehrlich durch, was ein Tag Stillstand in Ihrem Unternehmen kostet – dagegen wirkt ein Schutz überraschend günstig.
Sie wollen wissen, wo Sie stehen? Schreiben Sie an support@sld.de. Wir analysieren Ihre Lage unverbindlich und zeigen Ihnen – pragmatisch, direkt und ohne Schönrederei – wie Ihr Unternehmen in dieselbe Schutzklasse kommt.
(Text:Thomas Loosen)
Musikschule Papageno: Die Heinzelmenschen „Mer sin widder do!
Aktuelles