Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Der NABU Stadtverband Köln veranstaltet in Kooperation mit Finkens Garten am Donnerstag, 25. April 2024 von 16:00 – 18:00 Uhr ein Pflanzenfest mit heimischen Stauden im Naturerlebnisgarten „Finkens Garten“ in Köln-Rodenkirchen. 500 Wildstauden aus der Alexianer Klostergärtnerei werden angeboten, die ein neues Zuhause suchen, egal ob für den Balkon oder den Garten.  

Kinder können mitgebrachte Pflanzkästen- oder kübel gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des NABU & Finkens Garten bepflanzen und mit nach Hause nehmen. Die Aktion findet im Rahmen des Projektes: „Blühendes Köln – Wildstauden für mehr Artenvielfalt in der Stadt“ statt, welches von der Victor Rolff Stiftung unterstützt wird. 

Viele Pflanzen aus den Baumärkten sind für Insekten uninteressant, da sie gefüllte Blüten haben. Die sehen erstmal hübsch aus, sind aber für Insekten wertlos, da die Staubblätter und Nektarien zugunsten von zusätzlichen Blütenblättern weggezüchtet wurden. Das bedeutet, dass Insekten dort weder Pollen noch Nektar finden. „Wer also den heimischen Wildbienen, Hummeln etc. helfen möchte, sollte bei der Balkongestaltung auf regionaltypische Stauden achten, wie z.B. Glockenblumen, Schafgarbe, Malven oder heimische Kräuter wie Thymian oder Salbei“, erläutert Projektleiterin Birgit Röttering vom NABU Stadtverband Köln. „Wer noch ein paar Stauden unterbringen kann, sollte sich beim Pflanzenfest welche mitnehmen und sich über naturnahe Gärten informieren“, so Röttering weiter.

(Text:NABU-Stadtverband Köln Birgit Röttering)

 

Theater 509 im Bürgerhaus Stollwerck
Dreikönigenstr. 23
50678 Köln

Alle hier aufgeführten Veranstaltungen beginnen, wenn nicht anders ausgewiesen um 20.00 Uhr

Mi 17.04.24 – 20 Uhr

Tom Ehrlich – „Und was nun“

Kabarett

Sie dachten, politisches Kabarett ist langweilig? Falsch! Tom Ehrlich geht den Problemen auf den Grund, es ist lustig und trotzdem lehrreich, es wird geklatscht und auch gebuht. Es geht um Klimaschutz, Künstliche Intelligenz, Religion, Querdenker, soziale Gerechtigkeit und natürlich auch um die aktuelle Tagespolitik. 

Ein Makler erklärt den Unterschied zwischen Mensch und Mieter, ein Versicherungsvertreter führt den gläsernen Menschen vor und in einer Sendung mit der Maus wird erklärt, wie man richtig Geld verdient. Was ist der Unterschied zwischen einer Investmentbank und einem Casino? Und was bringt das Gendersternchen? Dazu wird gesungen und gezaubert. 

Abwechslungsreich, empörend, lustig und erfrischend anders. 

„Ehrlich erzählt und singt souverän“ <Rheinpfalz> 

„Ehrlich überzeugte durch kluge Gedanken und manch prächtigen Witz“ <Mainpost> 

„Tom Ehrlich präsentierte seine Pointen subtil und traf damit erst Recht den Nerv der Besucher“ <Allgemeine Uelzener Zeitung>

https://www.tomehrlich.de/

Do 18.04.24 – 20 Uhr

Teresa Reichl – „Obacht, i kann wos!“

Kabarett

Teresa Reichl spoilert die Antwort auf die Frage, die sich die meisten stellen werden: Kann die eigentlich was? 

Fünf Minuten auf der Bühne ihr zu wenig geworden, also wird sie in ihrem ersten abendfüllenden Programm alles zeigen, was sie kann (und wahrscheinlich auch, was sie nicht kann). Reichl lässt sich begleiten auf einer Reise durch ihr noch junges Leben. Von Streichen, die sie als Kind ihrem Bruder gespielt hat, über die Schulzeit und die erste eigene Wohnung bis jetzt, wo sie sich traut, sich auf eine Bühne zu stellen und zu sagen: Obacht, i kann wos!

https://www.teresareichl.com/ich

Fr 19.04.24 – 20 Uhr

Florian Hacke – „Happy End“

Kabarett

Wirklich, es sind schwere Zeiten. Krisen, Kriege, Katastrophen- Da könnte man leicht die Hoffnung verlieren. Aber nicht mit Florian Hacke. Er durchforstet den Altglascontainer der Emotionen nach den letzten Resten Menschlichkeit und ruft uns beherzt zu: „Alles wird gut.“ Ist das nicht schön? Und bevor Sie gleich wieder fragen „Ja aber wie denn?“- Vermutlich gar nicht. 

Aber halt, nicht den Mut verlieren: Wer keine Lösung hat, verweigert einfach die Aufgabe! Ist das Happy End überhaupt noch ein erstrebenswertes Konzept? Keiner weiss ja, wann das Ende kommt, muss man also die ganze Zeit happy sein? Das klingt nach Stress. 

Vielleicht ist es an der Zeit, unsere Vorstellung von Glück zu revolutionieren. Egal ob der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach: Vögel soll man überhaupt nicht anfassen. Statt geduldig auf ein besseres Morgen zu hoffen, schminken wir uns die Idee vom glücklichen Ende ab und sehen den Tatsachen ins Gesicht: Der schönste Moment ist immer jetzt. 

Pressestimmen:

„Hacke schlägt drauf, zynisch, bissig, raffiniert… Ein kritischer, inhaltlich wie formal wuchtiger Auftritt, für den es verdiente Bravo-Rufe hagelte“ – Saarbrücker Zeitung

http://florianhacke.de/

Sa 20.04.24 – 20 Uhr

Melanie Haupt – „Hauptsache Theater“

Musik

„Das Theater ist der beste Ort der Welt. Zumindest für mich. Ich finde ja, das Theater wird total unterschätzt. Und wenn wir jetzt nicht aufpassen, dann ist es weg. Das Schöne ist doch, Theater kann überall sein. Aber vor allem natürlich im Stollwerck in Köln! Dafür braucht man ein paar Lampen, ein paar Menschen auf der Bühne und noch welche, die davor sitzen. Und da kommen Sie ins Spiel! So ganz analog und real. Ich weiß, das klingt verstaubt, aber es war nicht alles

schlecht früher.

Dieser Abend geht Quer & Beet durch die gesellschaftlichen Themen in einer Mischung aus

Stand-Up und Songs. Ich werde Ihnen sogar die Relativitätstheorie erklären, aber das merken Sie gar nicht, weil die Musik swingt. Und beim Schmerzmittel-Rap werden Sie gänzlich ohne Schmerzmittel auskommen. Versprochen!

Zusammen mit meiner Ukulele und Jonathan Bratoëff an Gitarre und Bass singe ich diesen Liederabend am besten Ort der Welt: Im Theater. Denn Theater kann überall sein… Ich freu mich auf

Sie, Ihre Melanie Haupt.“

https://www.melanie-haupt.de/

So 21.04.24 – 18 Uhr

Christine Rothacker – „House if Cows Die Serie zur Milchschnitte“

Kabarett

Hobeln sie sich von ihrer Couch runter und genießen sie die erste Live-Serie mit Musik und Kühen!
Christine Rothacker gibt ihr Bestes als Zimmermädchen im Kuhstall, wagt sich in die Löwengrube der Molkereikonzerne, rettet die Welt mit einem Musical fürs Mondkalb, tanzt mit indischen Kühen, spioniert als verdeckte Ermittlerin zwischen Lobbyist*innen, und treibt die Kuh in Serie von Cliffhanger zu Cliffhanger, bis es zum großen Showdown zwischen Mensch und dem Tier kommt, dass uns schon seit Urzeiten begleitet und man sagt, sogar unsere Gene verändert hat.

Jede Folge bringt alles durcheinander, was sie sich bisher als Wahrheit zurecht gelegt haben und setzt diesem heiklen, extrem emotionsgeladenen Thema die Hörner auf. Für Sie gibt es natürlich die ganze Serie an einem Abend.


Regie: Gabi Rothmüller
Musik und Songtexte: Gudrun Lehmann

http://www.christine-rothacker.de/

Anzahl an Grundstückskaufverträgen im Jahr 2023 auf Rekordtief

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat seinen Grundstücksmarktbericht 2024 (Berichtsjahr 2023) über die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt in der Stadt Köln herausgegeben sowie die Boden- und Immobilienrichtwerte für das Stadtgebiet Köln beschlossen (Stichtag: 01.01.2024). Der Gutachterausschuss erhält als von der Stadt Köln unabhängiges Sachverständigengremium sämtliche Kaufverträge über in Köln verkaufte Immobilien, analysiert mit deren Hilfe die Lage auf dem Kölner Grundstücksmarkt und stellt die Ergebnisse im jährlich erscheinenden Grundstücksmarktbericht dar. Er trägt damit wesentlich zur Transparenz auf dem Grundstücksmarkt bei. Medienmitteilung Gutachterausschuss Köln  PDF, 555 kb)

(Text: PI/Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Nur mitmachen zählt!

Alljährlicher Rheinputz des Kölner Rudervereins von 1877 am 16. März

Das Frühstücksei ist gegessen, das Marmeladenbrötchen hat gemundet, die Teekanne geleert. Der Regen hat rechtzeitig aufgehört, also raus aufs Rad und ab zum KRV am Rodenkirchener Rheinufer. Um 10 Uhr ist auf dem Bootshof alles vorbereitet, um die die Teams einzuteilen, die jeweils 500 Meter am linksrheinischen Rheinufer von allem Unrat säubern wollen. Alle erhalten Müllsäcke und feste Handschuhe der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB). Der Pegelstand von etwas über vier Meter bedeutet aber auch, dass einige Stellen nicht erreicht werden können.

Als sich ein überschaubares Grüppchen versammelt hat, begrüßt es KRV- Vorsitzender Uwe Steingröver zur umweltfreundlichen Tat.  Gegen 13 Uhr wird ein gemeinsamer Umtrunk den erfolgreichen Vormittag beschließen. Es kommen noch einige Mitmacher dazu, so dass insgesamt rund zwei Dutzend 77er und auch Anwohner dabei sind. Die meisten sind auf dem Fahrrad erschienen, teilweise mit Anhänger. Das sind die Mehrfachtäter, die hier ihre Erfahrung ausspielen. Und dann – auf zum zugeteilten Abschnitt! Allerdings: Mangels Teilnehmenden wird nicht die gesamte Hausstrecke gesäubert werden können. Schade.

Dort stellt sich rasch heraus, dass der seit November vorherrschende erhöhte und zeitweilig die Hochwassermarke II erreichende Rheinpegel seine Spuren hinterlassen hat. In Gestrüpp, Sträuchern und in tief herunterhängenden Zweigen der Bäume hängt einiges an Treibgut und Plastikmüll und wird dort wohl auch noch einige Zeit verbleiben. Denn an manches kommt man ohne Hilfsmittel nicht heran. Anderes ist so sehr im Erdboden versunken und mit nasser Erde bedeckt, dass es sich nur sehr schwer rauszeihen und bergen lässt. Manches auch nicht.

Was findet sich? Abgefahrene Autoreifen, verrottete Gartengrills, den schier unzerstörbaren Weltstuhl aus hellem Plastik, viel klein zerriebenes Styropor und Plastikteile aller Größe, die ihre ursprüngliche Funktion nicht mal mehr erahnen lassen. Und natürlich Flaschen aller Art und Größe. Man kann sich vorstellen, dass die starke Strömung des Rheins auch vieles mit sich genommen und weiter unterhalb Kölns abgelagert hat. Das müssen wir jetzt nicht mehr … Hoffentlich tun es andere woanders.

Die Wetter-App hatte leichte Schauer vorausgesagt – und behält gegen 11.15 Uhr recht. Eine kurze Husche fällt – das kann aber keinen aufhalten, und so landen die vollen orangefarbenen Säcke wie vorgesehen neben fest installierten Papierkörben in der Rheinaue. Die AWB wird sie noch heute Nachmittag abholen. Bei Stromkilometer 678,9 findet eine der Gruppen ein Zelt nebst Zubehör, das dermaßen fest in den Boden eingeschlämmt ist, dassohne größere Hilfsmittel kein Drankommen ist. Jetzt rudern wir wieder dran vorbei, und die Betreffenden erinnern sich jedes Mal an diese kleine Pleite. Grrrr!

Zurück auf dem Bootshof allgemeines Hallo und weg mit dem Kronkorken auf der Biolimonade! War doch wieder ein voller Erfolg für den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft. Es hat sicherneutl bestätigt: Nur mitmachen zählt!

(Text:KRV/sz-Fotos: KRV/Volker Schlögell)

Am Samstag, den 27. April von 10 bis 17 Uhr wird auf dem Hof von St. Mariä Empfängnis, Raderberger Str. 199, getrödelt. Wenn Du verkaufen möchtest, melde Deinen Stand bitte bis 20. April unterflohmarkt@raderbergundthal.de an.
Standgebühr für 3m: 5 EUR und ein Kuchen für Nichtmitglieder // nur ein Kuchen für Mitglieder. Ein Formular, mit dem Du Dich für einen Standplatz anmelden kannst, findest Du hier.

Für viele Menschen sind selbst lebenswichtige Dinge wie Energie kaum noch zu bezahlen. Die Kosten explodieren, Löhne oder staatliche Leistungen kommen nicht hinterher. Besonders Familien mit vielen Kindern aber auch Rentnerinnen und Rentner haben hier massive Probleme. Das hat die Rheinbogen-Stiftung früh erkannt und den Energie-Pool als eines ihrer Projekte ins Leben gerufen.

Startschuß war der Spendenaufruf der Stiftung im Jahr 2022, die damals vom Staat ausgeschütteten 300 Euro Energiekosten-Beitrag in den Pool der Rheinbogen-Stiftung als Spende einzuzahlen. Der Aufruf war erfolgreich, über 7.000 Euro sind für die Energiekostenhilfe zusammengekommen. Beworben haben sich Familien aus Rodenkirchen, Weiß und Sürth mit der Bitte, Ihnen bei den erhöhten Energiekosten zu helfen. Hierbei handelt es sich generell um Familien, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Nach eingehender Prüfung der eingereichten Unterlagen bekamen die Antragsteller die ersehnte Zusage, dass die Rheinbogen-Stiftung helfen würde.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 3.000 Euro ausgeschüttet, im Jahr 2024 haben sich bereits 22 Familien für eine entsprechende Unterstützung bei den Energiekosten bei der Stiftung beworben. In den meisten Fällen werden die Energiekosten für 2023 und 2024 übernommen. Das geschieht nicht als Ausschüttung an die Familien, sondern in Form einer direkten Überweisung an den Energieträger. Pro Familie werden zwischen 10 und 35 Euro monatlich übernommen.

„Wir sind sehr dankbar für die großzügigen Spenden“, so Stiftungs-Vorstand Willi Esser. „So können wir für wirklich bedürftige Menschen die monatliche Belastung deutlich senken, was diesen Menschen eine echte Hilfe ist“.

Die Rheinbogen-Stiftung wurde im Jahr 2011 gegründet und hilft mit sozialen und kulturellen Projekten im Weißer Rheinbogen Menschen in Not ungeachtet ihrer Religion oder Herkunft. Die Stiftung wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Spenden sind jederzeit willkommen, eine Spendenquittung wird natürlich ausgestellt.Über die Arbeit der Stiftung kann man sich unter https://www.weisser-rheinbogen-stiftung.de näher informieren.