Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Unser Alien ist kein unheimliches Wesen aus einer fremden Welt, sondern kommt aus deiner Lieblingsbackstube. Es bedient als reines Dinkelbrot den immer größer werdenden Trend auf dieser Welt, nach (schmackhaften) Dinkelbackwaren. Seine runde Form die in einem hellen Braun erstrahlt, gepaart mit einem freundlichen Gesicht aus geröstetem Sesam, wird es amRand zusätzlich mit geröstetem Sesam abgesetzt. Der ganz eigene wiesig strohige Duft von Dinkel aus natürlichen Ressourcen ergänzt durch die feinen Röstaromen von Sesam und einer dezenten nussigen Note, lassen schon erahnen was einen im Inneren des Brotes/Leibes erwartet. Die butterweiche Kruste, offenbart nach dem Anschnitt eine feine olivgrüne Porunggespickt mit Kürbiskernen, eine Offenbarung die zum Geschmackserlebnis wird. Die wattige Krume überwältigt mit einem intensiven Geruch nach Kürbis und bildet eine ausgewogene Ergänzung zur butterweichen Kruste. Schon beim ersten Bissen ergibt sich ein zart schmelzendes Mundgefühl. Sanfte nussige Aromen, vereint mit einer leicht süßlichen Karamellnote der Kruste, breiten sich im Mund aus und ergeben ein in diesem Universum perfekt abgerundetes Bild. Durch seine feinen (nussigen Charakter) Nussnoten passt es ideal zu jungem Gouda oder einem Schokoladenaufstrich. Es ist ein ideales Pausenbrot, da es durch die vielen wertvollen Inhaltstoffe des Kürbisses zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt. Weitere Informationen unter https://www.baeckerei-pistono.de/
Es gibt ein neues Angebot für junge Erwachsene im Stadtbezirk: Streetwork Köln ist eine Kooperation zwischen der Stadt Köln, AWO Köln e. V. und dem Jobcenter Köln. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren. Das Angebot ist freiwillig, kostenlos und umfasst u. a. Unterstützung bei Jobcenterangelegenheiten und/oder Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche, Hilfestellungen bei Wohnungslosigkeit, Drogen- und Schuldenproblematiken. Darüber hinaus vertreten die Streetworker Christin Vogt und Michael Hartmann parteiisch die Interessen junger Menschen in den Stadtteilen Rodenkirchens – sie können sich mit ihren Gestaltungswünschen und Ideen für den öffentlichen Raum jederzeit an sie wenden. Kontaktieren könnt Ihr sie über Telefon, WhatsApp, Instagram und Facebook. Oder besucht sie in den offenen Sprechstunden am Dienstag von 14 bis 16 Uhr und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr An der Fuhr 1 in 50997 Köln-Meschenich. Mehr Infos unter : https://awo-koeln.de/fachbereich-fuer-gewaltpraevention/streetwork.html
Kinder arbeiten auf der Muellkippe in Manila, Philippinen.

Statement zum Tag der Kinderrechte am 20. November 

Aachen. Zum Internationalen Tag der Kinderrechte (Freitag, 20. November) äußert sich Petra Schürmann, Expertin für Kinderrechte im Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘:

„Deutschland kann und muss mit einem starken Lieferkettengesetz dazu beitragen, dass in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten auch Kinderrechte geachtet werden. Denn die verpflichtende Einhaltung der Menschenrechte entlang der globalen Lieferkette würde gleichzeitig die Rechte von Kindern stärken, fördern und schützen. Daher brauchen wir einen Gesetzentwurf noch in dieser Legislaturperiode. Ein gutes und wirksames Lieferkettengesetz in Deutschland wird auch auf europäischer Ebene die Arbeit zu einem solchen gesetzlichen Regelwerk voranbringen. 

Die Achtung der Menschenrechte in der gesamten Lieferkette ist ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung und Prävention von ausbeuterischer Kinderarbeit. Wenn Unternehmen ausstehende Löhne nicht mehr an die Eltern zahlen, weil Aufträge wegen der Corona-Pandemie storniert wurden und aktuell ausbleiben, sind Kinder direkt von den Folgen betroffen. Das Haushaltseinkommen der Familien sinkt, soziale Sicherungssysteme fehlen und das Armutsrisiko steigt. Für Mädchen und Jungen bedeutet dies: ihr Recht auf Bildung, auf gesundheitliche Fürsorge und auf Schutz vor Ausbeutung ist massiv bedroht. Viele Kinder müssen in dieser Situation unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten, zum Beispiel in der Landwirtschaft. Dort kommt es immer wieder zum Einsatz von Pestiziden, die für die Mädchen und Jungen starke gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. 

Wir brauchen jetzt zwingend verbindliche Regeln für Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte. Freiwilligkeit reicht hier nicht mehr aus, das haben Befragungen der Wirtschaft gezeigt. Ein Lieferkettengesetz ist unerlässlich, auch zum Schutz der Kinder und deren Rechte in der Einen Welt.“

Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ – das Hilfswerk der Sternsinger
Mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 79  Millionen Euro standen dem Hilfswerk der Sternsinger 2019 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in 108 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern weltweit sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben.  

Audioversion der Stellungnahme von Petra Schürmann, Expertin für Kinderrechte im Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘

Weitere Informationen über sternsinger.de/

Wenn man auf ein so reiches und buntes musikalisches Leben zurückblicken kann, wie Anselm Rogmans, dann erwartet man nicht zu Unrecht zu seinem 80.Geburtstag ein rauschendes von musikalischen Beiträgen strotzendes Fest im Kreise seines weitläufigen Bekanntenkreises. Doch auch da schlägt Corona zu und verbietet das direkte Miteinander. So bleibt nichts anderes übrig, als dem Jubilar in aller Öffentlichkeit zu gratulieren und ihm ganz herzlich für seine unendlichen Mühen in der Gestaltung des kulturellen Lebens nicht nur hier bei uns im Kölner Süden zu danken.

Anselm Rogmans entstammt einer vom Niederrhein kommenden Musikerfamilie, wo er als erstgeborener Sohn schon mit 16 Jahren erste Chorleitererfahrungen machen konnte und in den 60er Jahren den Kalbecker Kammermusik-Kreis gründete. Sein Studium an der hiesigen Pädagogischen Hochschule brachte ihn schließlich nach Köln, wo er 1971 Gründungslehrer der neuen Integrierten Gesamtschule Köln-Rodenkirchen wurde. Hier wirkte er in den 70er Jahren maßgeblich am Aufbau der Musikabteilung mit und rief die Konzertreihe „Musik am Abend“ ins Leben, die klassische Musik genauso im Fokus hatte wie populäre oder experimentelle Musik. Dargeboten wurden in diesem Format Gesprächskonzerte unter Mitwirkung von SchülerInnen, Amateuren und Professionellen, ein beispielhaftes Projekt und bis dahin recht unbekannte Aufführungspraxis.

Mit Kollegen und Eltern der Schule gründete er bereits 1975 den Rodenkirchener Kammerchor, der in den Räumen der IGS seine Proben abhalten konnte. Chor und Orchester fusionierten nun zu einem gemeinsamen Verein, dem Rodenkirchener Kammerchor und Orchester e.V., kurz: RKCO. Für sein Ensemble schuf er zahlreiche eigene Bearbeitungen bekannter Werke und machte es im  Laufe der Jahrzehnte zu einer festen Größe des Kölner Kulturlebens, das bis zum heutigen Tag mit zwei bis drei Konzerten in Kölner Kirchen und der Philharmonie zu hören ist.

35 Jahre lang leitete Anselm Rogmans Chor und Orchester. Mit einem fulminanten Abschiedskonzert, bei dem u.a. eine Auftragskomposition des in Sürth lebenden Komponisten Wilfried Maria Danner auf dem Programm stand, übergab Anselm Rogmans seinen Dirigentenstab an Nachfolger, blieb dem Verein aber bis heute als erfahrener Sänger treu und steht dem Laienensemble nach wie vor mit unermüdlichem Einsatz zur Verfügung. Darüber hinaus ist der Vollblutmusiker auch Mitglied der ebenfalls in der Emmanuelkirche Rondorf probenden Cologne Concert Brass Band.

Wir gratulieren Anselm Rogmans sehr dankbar und von Herzen zum 80. Geburtstag und wünschen ihm und uns noch viele gemeinsame musikalische Erlebnisse!

#diesmalanders

Die KG Köln-Rodenkirchen hatte am vergangenen Sonntag zu Ihrem traditionellen
Orden- und Uniformappell eingeladen – #diesmalanders.
Aufgrund der aktuellen Umstände rund um Corona hatte sich der Vorstand dazu entschieden sich den Bedingungen einfach anzupassen und einen Plan B zu realisieren.
Gesagt getan – der Mitgliederbetreuer, Torsten Grüske, packte unter Einbezug von Pänz & Familich 120 „Erste-Hilfe-Fastovend-Pakete“.
Ausgestattet mit Konfetti, Luftschlangen, Luftballons und Desinfektionsmittel thronte in
der Mitte des Paketes das eigentliche Herzstück – ein versiegelter Briefumschlag mit dem neuen Sessionsorden der KG.
Auf dem Postweg gelangten die Pakete rechtzeitig zu allen Mitgliedern nach Hause.
Darüber hinaus durfte sich jedes Mitglied bei Getränke Duschat ein gut gekühltes Six- Pack (lecker Kölsch) abholen.
Pünktlich um 11:11h begrüßte der Präsident, Marcus Becker, dann in Uniform aus seinem Wohnzimmer alle anwesenden Mitglieder im KG Zoom Room – fast 100 Mitglieder (der 120) hatten sich zusammen gefunden und lauschten aufmerksam den Worten des Präsidenten.
Besonders freute sich der Präsident über die anwesenden Pänz – und im besonderen mit Stolz über den designierten Bauern des Kölner Kinderdreigestirns, Leopold Enderer, der mit großem Jubel und Applaus von der gesamten KG gefeiert wurde.
Und dann legte der Präsident auch direkt mit der Vorstellung und Premiere des neuen Sessionsordens los, und erläuterte Hintergründe und Deutung der Abbildungen auf dem prächtigen Orden. Herzensangelegenheit war/ist dem Präsidenten dann die Verleihung des offiziell 1. Ordens der Session, der traditionell immer einem besonderen Menschen verliehen wird. In diesem Jahr ging diese Ehrung an Elfriede Zorn, Frau unseres viel zu
früh verstorbenen Ehrenmitgliedes, Wolfgang Zorn.
Traditionell ging es dann auch Schlag auf Schlag weiter – wie in jedem Jahr brachte kein anderer als JP Weber – live zugeschaltet – die KG in den Fastelovend Modus – Balsam für die Seele.
Auch JP Weber wurde selbstverständlich im Vorfeld per Päckchen mit dem Orden versorgt, den er dann mehreren Zugaben „verliehen“ bekam und sich mit sehr lobenden und dankenden Worten verabschiedete.
Es folgte eine mitreißende und tiefgehende Grußbotschaft des designierten Kölner Dreigestirns, Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie.

Jetzt startete der eigentliche Appell, zu dem sich der Präsident Verstärkung in Form seines neuen Kommandanten, Yannick Müller, holte.
Einzeln wurden die Mitglieder nun vorgestellt und die Uniform mit kritischem Blick des Kommandanten abgenommen. Hier und da und nicht zu knapp füllte sich das KG Sparschwein mit Strafgeldern wegen z.B. fehlenden Schulterklappen, falscher Hose oder gar Pantoffeln statt KG Schuhe.


Jedes Mitglied bekam dann den Orden „überreicht“ – und auch hier wurde streng auf das Siegel des Briefumschlages geachtet – allzu neugierige Mitglieder bezahlten Ihre Ungeduld mit einer üppigen Bierspende.
Zum Abschluss des Orden- und Uniformappells gab es dann noch eine musikalische Überraschung – Wolfgang Vesper, selbst Mitglied der KG, sorgte mit kölschen Klassikern auf der Gitarre und per Gesang für Gänsehautstimmung.
Die Begeisterung und Stimmung war bei allen Mitgliedern enorm, als erste Reaktionen auf diesen Orden- und Uniformappel – anders, aber dennoch ein gemeinschaftliches Jeföhl mit ganz viel Fastelovend em Blood.
Nur Zesamme sin mer Festelovend!

nurzesammesinmerfastelovend #kölnerkarneval #kgkölnrodenkirchen #Altgemeinde

veedelliebe #ordenunduniformappell #festkomiteekoelnerkarneval #diesmalanders

alaaf

Die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. ist Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval und vereint aktuell über 120 Mitglieder.
Neben der Förderung von Brauchtum und Tradition steht soziales Engagement an oberster Stelle. So konnten bereits zahlreiche Institutionen und Projekte gefördert werden.
Unverkennbar ist der hellblaue Gehrock und das rot weiße Ringelshirt mit dem sich die KG auf vielen Anlässen präsentiert.
Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl zu der möglichen Vertuschung von Mängeln bei Shell: „Zu lange schon sind wir auf die internen Untersuchungen der SHELL angewiesen. Ich fordere deshalb, dass nun umgehend ein unabhängiger Sachverständiger alle Vorgänge genau prüft und die Bergung der ausgelaufenen Schadstoffe rechtlich festgehalten wird. Dieses habe ich gestern Abend der Oberbürgermeisterin und der Landesumweltministerin mitgeteilt. Wohnortnahe Industrie ist auch in einer Stadt wie Köln wichtig – aber einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region hat auch eine große Verantwortung im Kölner Süden für unsere Naturschutz- und Wasserschutzgebiete. Hier muss es ab sofort objektive externe Gutachten zu allen Leitungen und verschärfte Kontrollen seitens der Behörden geben. So darf es nicht weiter gehen.“

Oliver Kehrl (CDU) vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Kölner Süden im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er ist ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses, des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung, des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation, der Enquetekommission II „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen sowie Sprecher im PUA III-Kleve.

Gelungene Premiere: Erste digitale Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. hat am 12. November 2020 ihre erste digitale Mitgliederversammlung abgehalten. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln und bestehenden Versammlungsbeschränkungen hatte der Vorstand entschieden, zu einer Mitgliederversammlung in einer Video-Konferenz einzuladen. Die Mitglieder hatten die Alternative: Sie konnten entweder live an der Online-Versammlung teilnehmen oder ersatzweise vorab schriftlich anhand aller Tagungsunterlagen ihre Mitgliederrechte ausüben.

Zahlreiche Mitglieder bevorzugten die schriftliche Antwort per Formular. Im elektronischen Konferenzsystem Zoom nahmen 28 Mitglieder teil und gaben ihr Votum in der elektronischen Mitgliederversammlung ab. Der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen wurde einstimmig mit insgesamt zwei Enthaltungen für das Geschäftsjahr 2019 entlastet.

Positive Resonanz auf Online-Mitgliederversammlung

Das neue digitale Format stieß bei den Anwesenden und den Vorstandsmitgliedern einhellig auf sehr positive Resonanz und ermöglichte eine rege Diskussion. „Obwohl ich erst sehr skeptisch war, ob eine solche Online-Versammlung gut zu handhaben ist, haben wir bewiesen, dass es auch digital ausgesprochen gut laufen kann,“ bekräftigte Dieter Maretzky, 1. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. „Denn durch unsere Online-Konferenz haben wir eine erfolgreiche Möglichkeit gefunden, ohne Präsenzveranstaltung den Kontakt zu unseren Mitgliedern zu wahren, uns rege auszutauschen, Fragen zu beantworten und darzustellen, was unseren Verein bewegt.“ Der Vorsitzende dankte seinen Vorstandskollegen Wolfgang Behrendt, den Co-Moderatorinnen Silvia Behrendt und Beatrix Polgar-Stüwe für die intensive inhaltliche und technische Vorbereitung der elektronischen Mitgliederversammlung. Als 2. Vorsitzender moderierte Wolfang Behrendt den Abend und führte gekonnt durch die Sitzung. Dieter Maretzky eröffnete die Videokonferenz mit dem Rechenschaftsbericht des Vorstands. Silvia Behrendt stellte als Schatzmeisterin den detaillierten Finanzbericht 2019 vor.  Kassenprüfer Dr. Peter Wohlleben legte seinen Prüfbericht für das Geschäftsjahr 2019 schriftlich eingeblendet vor. Zudem wurde der Bericht, der keine Beanstandungen ergab, verlesen.

Rechenschaftsbericht des Vorstands

In seinem Rechenschaftsbericht für den Vorstand berichtete Dieter Maretzky über die Themen und Aktivitäten im vergangenen und laufenden Jahr. Besonders hob er den Erfolg beim Erhalt des Naturschutzgebiets „Sürther Aue“ hervor und die endgültigen Absage des Hafenausbaus Godorf. Das Thema beschäftigt die Bürgervereinigung Rodenkirchen seit dem Jahr 1986. Noch ungeklärt sei allerdings die umstrittene Ansiedlung der Schrottfirma Steil im Hafengebiet. Zum Abriss und Neubau des Rodenkirchener Rathauses zeigte Maretzky nur vorsichtigen Optimismus, ob das neue Rathaus in einem überschaubaren Zeitrahmen vollendet würde. Als besondere Highlights hob der Vorsitzende das von der Bürgervereinigung restaurierte Wegekreuz „An den vier Linden“ hervor, die Anschaffung von zwei Parkbänken im Weißer Bogen sowie im südlichen Rodenkirchen und die Produktion eines Films über die Maternus-Kirche zum Tag des Denkmals, der nur online stattfinden konnte.

Zudem wurde ein neuer Infoflyer für den Verein gestaltet und gedruckt. Er liegt zum Mitnehmen im Juweliergeschäft Behrendt aus. Anstelle des traditionellen Neujahrsempfang, der seit Jahren immer im Januar an einem besonderen Ort stattfindet, plant die Bürgervereinigung eine besondere Videoproduktion mit Rück- und Ausblicken.


Weitere Themen und Diskussion

Nach dem offiziellen Teil entstand eine rege Diskussion mit Wortmeldungen, die zuvor eher selten war bei Präsenzmitgliederversammlungen. Ein Mitglied begrüßte, dass er nun anhand der Zoom-Videofotos sehen könne, dass es der Bürgervereinigung offensichtlich gelungen sei, auch jüngere Rodenkichener/innen für eine Mitgliedschaft und Mitarbeit zu begeistern. Ein anderes Mitglied dankte der Bürgervereinigung Rodenkirchen, dass ihr trotz der derzeitigen Pandemie-Beschränkungen erfolgreich gelungen sei, das Vereinsleben mit verschiedenen Aktivitäten und aktuellen Informationen aufrechtzuhalten.

Ehrenmitglied und ehemaliger Schatzmeister Hans-Peter Hienzsch fragte nach dem Stand der Dinge bei der Gestaltung der Blumenbeete entlang der Hauptstraße. Jürgen Müller vom Vorstand berichtete, dass auch in Zukunft die Beete von der Bürgervereinigung bepflanzt werden. Der Vorstand habe aber beschlossen, dieses Jahr – auch Corona-bedingt – die Pflege in die Hände der Gärtnerei Jürgl auszulagern und den Zuschuss der Stadt Köln für eine pflegeleichte, professionelle Neuanlage zu nutzen. Ende November, spätestens im Dezember würden die Beete fertig erstellt sein, so Jürgen Müller.

Ein Mitglied fragte, ob sich die Corona-bedingten langen Verzögerungen im Rathaus Rodenkirchen entspannt hätten. Trotz mehrfacher Versuche sei es ihm nicht gelungen, telefonisch einen Termin im Rathaus auszumachen. Dieter Maretzky bestätigte, dass es beim Schalterdienst im Rodenkirchener Rathaus zu Verzögerungen kommen kann, da zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden vor allem online oder telefonisch Termine vereinbart werden. Zudem können laut Stadt Köln derzeit noch nicht für alle Dienstleistungen elektronisch Termine vereinbart werden. Wann wieder alle Dienststellen den Betrieb fürs Publikum anbieten können, sei leider nicht bekannt und von den Entwicklungen der Covid-19-Situation abhängig.

Der Vorsitzende dankte allen Gästen und Beitragenden für ihre aktive Teilnahme sowie Unterstützung. Er wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gute Gesundheit und hoffte, dass man sich bald wieder persönlich treffen könne. Besonders dankte er der Schriftführerin Iris Ebel-Philippi für die Führung des Protokolls.

In einer kurzen Nachbesprechung im Vorstandskreis kam man überein, dass sich das Format der Videokonferenz bewährt habe. Daher wolle man in Kürze eine Online-Veranstaltung planen mit Gastrednern zu aktuellen Themen, die Rodenkirchener Bürgerinnen und Bürger bewegen.

Weitere Informationen: https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de