Kölner StadtteilLiebe – Magazin für das Stadtgebiet Rodenkirchen

Clavier-Spiele
10. Oktober 2026 | 18.00 Uhr – 21.00 Uhr
»Variation«

Zwölf Hände und vier Füße lassen die sechs Ausführenden über insgesamt mehr als 500 Tasten laufen, wenn wieder zur Vorführung der verschiedenen Tasteninstrumente in der Emmanuelkirche kommt. Ein Hauptwerk des Abends wird Georg Friedrich Händels Chaconne in C-Dur sein, welche im wahrsten Sinne des Wortes ›in ihre Einzelteile zerlegt‹ wird. Alle 62 Variationen des Barockmeisters (jede etwa nur 25 Sekunden lang!) erklingen direkt hintereinander auf den verschiedensten Tasteninstrumenten wie bei einem sportlichen Staffellauf. Dabei ergeben sich die erstaunlichsten klanglichen Unterschiede – und natürlich Abwechslung!

Variationsformen sind aber auch die Rondo-Sätze der klassischen Claviermusik bei Haydn und Mozart, die Verse einer organistischen Choralpartita oder das jazzige  Improvisieren über einen ›Standard-Song‹.

Natürlich sind die beiden wertvollen historischen Orgeln allein schon ein optischer Blickfang in der Kirche. Aber der große Konzertflügel, ein Cembalo, Hammerflügel und Clavichord sind selten aus so direkter Nähe zu sehen und zu hören wie bei den Clavier-Spielen!

Es wartet also ein Programm voller Emotionen und Überraschungen auf ein Publikum, das sich verzaubern lassen möchte.

Es musizieren:

Cristina Esclapez
Prof. Johannes Geffert
Ketil Haugsand
Yuko Inoue
Boleslav Martfeld
Frank Stanzl

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Evangelische Kirchengemeinde
Köln-Rondorf
Emmanuelkirche
Carl-Jatho-Straße 1
50997 Köln

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Kölner StadtteilLiebe – Magazin für das Stadtgebiet Rodenkirchen

Teilnehmerin reißt beim Queer-Minigolf-Turnier in Rodenkirchen die Arme hoch, Publikum applaudiert

Gäste beim Queer-Minigolf-Turnier in Rodenkirchen zwischen Bahnen, Pavillon und Bäumen in der Sonne

Rodenkirchen zeigte sich von seiner schönsten Seite: Beim Queer-Minigolf-Turnier trafen sich Frauenliebende, Männerliebende und viele bunte Menschen zu einem herrlich unbeschwerten Tag. Die Sonne strahlte, die Musik sorgte für gute Laune und beim ein oder anderen Gläschen „Kribbelwasser“ wurde angestoßen, gelacht, unsagbar angefeuert und natürlich auch um den besten Minigolf-Schlag gekämpft. Doch eigentlich ging es um viel mehr als kleine Bälle und große Punkte. Es ging um Begegnungen, Offenheit, Lebensfreude und das schöne Gefühl, einfach gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Menschen unterschiedlichster Lebensgeschichten kamen zusammen, plauderten, feierten und genossen den sonnigen Tag – herzlich, fröhlich und ganz selbstverständlich miteinander. Im nächsten Jahr sind wieder Minigolf- Tage geplant, die wir natürlich in unserem Format veröffentlichen.

(Fotos: Marie-Christine Arnoldy-Feinen)

Dankesplakat zum Queer-Minigolf in Rodenkirchen in Regenbogenfarben: Danke an die Community

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Plakat „Sing doch eine met“ Vol. 5 am 29. Januar 2027 um 19 Uhr in Haus Schmitz, Rodenkirchen
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Fotos : Côte da Sürth e.V.

Mehr Nachbarschaft geht kaum! Das „Tischlein deck dich“ in Köln-Sürth hat einmal mehr gezeigt, was entsteht, wenn Menschen zusammenkommen, gemeinsam feiern und ihr Veedel von Herzen lieben. Es war wohl das schönste und größte Nachbarschaftsfest, das man sich wünschen kann, und es war komplett ausverkauft, mit schätzungsweise mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern und einer Stimmung, die einfach mitriss!

Gegessen, getanzt, gesungen und vor allem ganz viel gelacht wurde auf dem ansonsten für den Markt- und Parkplatz freigegebenen Raum. Der nach der Festlichkeit sofort sauber und akkurat zurückgegeben wurde. Dafür gab es von den Anwohnern viel Lob und Anerkennung. Überhaupt gab es viele positive Resonanzen, denn es war ein Fest für alle Generationen und das größte Picknick. Doch das Schönste an diesem Fest war vielleicht gar nicht das leckere Essen oder die Musik, sondern das Wiedersehen: Freunde, Nachbarn und längst bekannte Gesichter, die man im Alltag viel zu selten trifft. Hier wurde geplaudert, angestoßen, gemeinsam gefeiert und aus Nachbarschaft wurde wieder spürbar Gemeinschaft.

Eine Augenweide in Blau und Weiß

Fotos : Côte da Sürth e.V.

Wer über das Fest schlenderte, kam aus dem Staunen kaum heraus. Die Menschen hatten ihre Tische mit unglaublich viel Liebe, Kreativität und originellen Ideen dekoriert. Überall entstanden kleine, individuelle Festtafeln, jede mit ihrem eigenen Charme. Dazu erschienen die Gäste in Blau und Weiß – dem Leitsatz des Festes entsprechend. Was für ein wunderschönes Gesamtbild! Ein Meer aus blau-weißen Farben, liebevoll gedeckten Tischen und fröhlichen Menschen, die zeigten: Wir sind die Côte da Sürth e.V., gehören zusammen und feiern unser Veedel!

Und so war es auch eine Freude bei den Preisen für die Gewinner gab es gegenüber dem vergangenen Jahr ein deutliches Upgrade. Die drei Hauptpreise kamen nämlich aus dem Veedel und waren sehr werthaltig. Die kreativen Ideen und der liebevolle Einsatz der Teilnehmer wurden damit noch einmal besonders gewürdigt und die Preisträger freuten sich.

Feiern und gleichzeitig Gutes tun

Fotos : Côte da Sürth e.V.

Dass dieses Fest nicht nur für gute Laune, sondern auch für einen guten Zweck sorgt, ist besonders schön. In diesem Jahr kamen 1.500 Euro für die Jugend zusammen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete der Bierpilz, der von der Katholischen Jugend gemanagt wurde. Der Erlös konnte so der Jugend zugutekommen – ein wunderbares Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement etwas bewegt.

Und auch bei den Preisen für die Getränke zeigte sich, dass hier wirklich an alle gedacht wurde. Wer selbst nichts mitgebracht hatte, konnte sich trotzdem zu ausgesprochen fairen, zivilen Preisen versorgen. Denn ein Nachbarschaftsfest soll kein Luxus sein, sondern ein Fest für alle – unabhängig davon, wie groß der eigene Geldbeutel ist.

Drei Organisatoren, eine großartige Idee und jede Menge Herzblut

Fotos : Côte da Sürth e.V.

Besonders beeindruckend fand ich die junge, dynamische Handschrift, die dieses Fest trägt. Die drei Organisatoren sind zusammen noch nicht einmal 80 Jahre alt! Was für Mut, eine große Leistung, mit so viel Einsatz, Ideenreichtum und Organisationstalent ein Fest dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, zeigte.

Das verdient meine allerhöchste Hochachtung. Es zeigt einmal mehr, dass junge Menschen unglaublich viel bewegen und Großartiges schaffen können, wenn man sie lässt, ihnen vertraut und sie unterstützt. Genau solche Menschen brauchen unsere Veedel: Menschen, die nicht lange fragen, sondern anpacken, Verantwortung übernehmen und andere begeistern.

Das „Tischlein deck dich“ ist längst mehr als ein Fest. Es ist ein Stück gelebte Nachbarschaft, ein Zeichen für Zusammenhalt und ein wunderbares Beispiel dafür, wie lebendig unser Köln-Sürth ist.

Und weil es so schön war, gibt es schon die nächste gute Nachricht: Der Termin für das nächste „Tischlein deck dich“ steht bereits fest: 4. September 2027!

Fotos : Côte da Sürth e.V.

Also, liebe Sürtherinnen und Sürther, liebe Nachbarn und Freunde des Veedels: Merkt euch den Termin vor! Denn wenn wieder gemeinsam Tische gedeckt, blau-weiße Outfits angezogen, Freunde begrüßt und neue Erinnerungen geschaffen werden, dann ist eines sicher: Das wird wieder ein Fest, das Menschen verbindet.

Mein Fazit: Hut ab vor den Organisatoren, den Helfern, der Katholischen Jugend und allen, die dieses Fest mit Leben gefüllt haben. Ihr habt gezeigt, was möglich ist, wenn ein Veedel zusammensteht. Und genau das ist für mich echte Stadtteilliebe!

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Plakat Dirndlalarm: Kabarettistin Karin Zimny im Dirndl, 14. Oktober in der Stadtbibliothek Rodenkirchen

Karin Zimny packt aus: Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19:30 Uhr erwartet Sie in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, das Kabarett- und Comedy-Solo „Dirndlalarm – Ein Kleid packt aus“.

Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Teekesselchen, Hauptstraße 79, in Rodenkirchen.

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Jeder Mensch betrachtet die Welt durch seine eigenen Erfahrungen, Werte und Gefühle. Was für den einen selbstverständlich erscheint, kann für den anderen eine ganz andere Bedeutung haben. Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen: Seine Sicht ist nicht immer die Realität des anderen und genau in dieser Vielfalt liegt die Chance, voneinander zu lernen und einander mit Offenheit zu begegnen. Toleranz bedeutet allerdings nicht, dass wir immer derselben Meinung sein müssen. Sie bedeutet, Unterschiede zu respektieren und anderen Menschen mit Würde und Wertschätzung zu begegnen. Akzeptanz geht da noch einen Schritt weiter: Sie schenkt jedem Menschen das Recht, so zu sein, wie er ist, ohne Angst vor Anfeindung oder Verurteilung zu haben und ich finde, das sollten wir uns alle einmal bewusst machen. Ein gutes nachbarschaftliches Miteinander lebt von gegenseitigem Respekt, Freundlichkeit und der Bereitschaft, einander zuzuhören. Ein freundliches Lächeln, ein offenes Gespräch oder eine kleine Geste der Hilfsbereitschaft können Brücken bauen und ein schönes Leben schaffen. Dort, wo nämlich Verständnis wächst, haben Vorurteile immer weniger Platz. Natürlich muss sich niemand selbst aufgeben, um anderen mit Respekt zu begegnen, das wäre fatal. Gerade die unterschiedlichen Lebensweisen, Kulturen und Meinungen machen eine Gemeinschaft lebendig und bereichern unser Zusammenleben. Gerade in Köln können wir uns dankbar schätzen, für ein buntes Leben und alle Vielseitigkeit. Am Ende sind es oft die kleinen Dinge, die aus einer Nachbarschaft ein Zuhause machen. Wie schön ist es, wenn der Nachbar einen Apfelbaum im Garten hat und die Früchte gerne teilt. Oder wenn in der Wohnung unter einem Kind lachen, spielen und damit zeigen, dass ein Haus voller Leben ist. Solange sich an gemeinsame Regeln halten, ist genau diese Lebendigkeit doch etwas Wertvolles. Und so ist es doch ein Fest, wenn ein Nachbar aus einem anderen Land plötzlich klingelt und sagt: „Ich habe etwas aus meiner Heimat gekocht – möchten Sie einmal probieren?” Solche Begegnungen schenken uns mehr als nur einen neuen Geschmack. Sie schaffen Vertrauen, lassen Vorurteile verschwinden und erinnern uns daran, dass Gastfreundschaft und Herzlichkeit keine Sprache brauchen. Und so finden wir es auch unsagbar toll, dass sie unsere Kölner Stadtteilliebe weitergeben und dadurch nicht nur unseren Nachhaltigkeitgedanken teilen, sondern mit anderen ins Gespräch kommen. Aus einem kurzen Austausch entstehen Begegnungen, aus Begegnungen werden Verbindungen, und manchmal sogar Freundschaften. Das viele positive Feedbacks, das wir dafür erhalten, berührt uns jedes Mal aufs Neue und macht uns oft fast ein wenig verlegen. Vielleicht ist genau das das Geheimnis einer guten Nachbarschaft: nicht die Frage, wer recht hat oder wer anders ist, sondern die Bereitschaft, einander mit Offenheit, Respekt und einem Lächeln zu begegnen. Denn dort, wo Menschen füreinander da sind, entsteht etwas, das unbezahlbar ist – ein echtes Gefühl von zuhause.

Diesen Artikel finden Sie in unserer Herbstausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

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Oberbürgermeister ehrt ihr Engagement für Geschlechtergerechtigkeit

Die Stadt Köln hat am Freitag, 2. Oktober 2026, zum vierten Mal den Else-Falk-Preis verliehen. Preisträgerin des Else-Falk-Preises 2026 ist Irene Franken. Eine unabhängige Jury hatte die Kölner Historikerin bereits im Vorfeld als Preisträgerin ausgewählt. Oberbürgermeister Torsten Burmester überreichte ihr die Auszeichnung im Rahmen einer Preisverleihung am Abend in der Piazzetta des Historischen Rathauses.

Viel von dem, was Frauen in Köln leisten, geschieht leise: in Vereinen, in Nachbarschaften, in Institutionen, ohne große Bühne. Der Else-Falk-Preis macht diese Verdienste sichtbar, präsentiert Vorbilder und ermutigt, es ihnen gleichzutun.

In diesem Jahr waren 20 Frauen nominiert, die sich in herausragender Weise für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen. In einem mehrstufigen, kriteriengeleiteten Verfahren hat die Jury aus dieser Zahl bereits im Vorfeld die Preisträgerin ausgewählt, deren Wirkung sich für und in Köln besonders hervortat. Bei der Preisverleihung würdigte auch Dr. Maria Beckermann, Frauenärztin und Mitgründerin der Stiftung Frauen*leben in Köln, in ihrer Laudation das Wirken von Irene Franken.

Irene Franken ist als Historikerin und Publizistin durch ihren Fokus auf Frauengeschichte über die Grenzen der Stadt bekannt. Zusammen mit Gwen Edith Kiesewalter gründete sie 1984 das Frauengeschichtsprojekt „Frau Dr. Faust meets Agrippina“, aus dem sich 1986 der Kölner Frauengeschichtsverein gründete. Seit dieser Zeit konzipiert sie Museumsführungen und Stadtexkursionen speziell für Frauen sowie zahlreiche Ausstellungen – unter anderem in Kooperation mit dem Anne-Frank-Haus Amsterdam, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, dem Sozialdienst katholischer Frauen und dem Landschaftsverband Rheinland.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Die Preisträgerin erhält

zudem eine Trophäe, die in einem Kooperationsprojekt mit der ecosign / Akademie für Gestaltung von Ayla Gillessen entworfen wurde.

Weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Köln verfügbar unter:www.frauenpreis.koeln

(Text: PI/Stadt Köln /dom)