Trotz intensiver Bemühungen um eine Umplanung wird die Stadt Köln bereits morgen über 20 u.a. Großbäume an den Berufskollegs Ulrepforte und Kartäuserwall fällen, um Platz für zwei Interimscontainerbauten zu schaffen. Es gelang damit nicht, die Bäume zu retten, obwohl sie auf denkmalgeschützten Grünflächen stehen.
Diese Bäume prägen die Außenwirkung der beiden Schulen, wie auch die Ulrichpforte und des Kartäuserwalls. Sie verschatten zudem in den Sommermonaten die Pausenfreifläche, wie die nicht klimatisierten Unterrichtsräume.
Die Fällungen sind zudem besonders problematisch, da die Container lediglich für die etwa zweijährige Dauer der Kernsanierung des Schulgebäudes benötigt werden. Wir sehen das genau wie die dagegen protestierenden Schüler*innen und die vielen Anwohner*innen, als einen unverhältnismäßigen Eingriff in das lokale Mikroklima und die Lebensqualität vor Ort.
Die Grünen der Bezirksvertretung Innenstadt kritisieren, dass hier kurzfristige Lösungen Vorrang vor klimagerechter und zukunftsorientierter Planung erhalten. „Es ist ein fatales Signal, wenn für eine Übergangszeit von nur zwei Jahren wertvolle Großbäume geopfert werden – gerade an einem Standort, an dem junge Menschen für das Bau- und Holzhandwerk ausgebildet werden. Hier hätte die Stadt ein Zeichen für nachhaltige Lösungen setzen müssen“, betont die Bezirksbürgermeisterin Innenstadt, Julie Cazier.
Die Fraktion fordert daher, die notwendigen Ersatzpflanzungen unmittelbar in der Ulrichgasse, etwa auf dem Mittelstreifen, umzusetzen, um den Verlust zumindest teilweise auszugleichen.
Mit Blick auf die noch vielen anstehenden Sanierungen von Schulen, schlagen die Grünen vor, einen kompletten Schulinterimsbau auf dem Gelände der Parkstadt Süd in Höhe des Bonntors zu errichten. „Dort stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, und mit dem angrenzenden Pionierpark sowie dem Sportpionierpark wären sogar Freiflächen für den Sport direkt nutzbar. Das wäre eine Win-Win-Situation für Klimaschutz und Bildung“, so Reinhold Goss, Sprecher der BV-Grünen. Die Fraktion wird sich in den kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung für diese beiden Lösungen einsetzen.
Last but not least: Gemeinsam mit der Schulgemeinde appellieren die Grünen, die besonders prägnante Esche an der Ulrichgasse durch geschicktes Versetzen der Containeranlage zu retten!
(Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Innenstadt (BV1)
Karnevalsjeck im Zug in Sürth
AktuellesDie Linke Fraktion im Rat: Geplante Schließung der Katholischen Hauptschule am Rhein: Gesamtschule Neubrück könnte die Schüler*innen künftig aufnehmen
AktuellesGeplante Schließung der Katholischen Hauptschule am Rhein:
Weil der Investor des Gymnasium Neustadt-Nord inzwischen eine viel zu hohe Miete verlangt, soll für einen neunen Standort des Gymnasiums die Katholische Hauptschule am Rhein geschlossen werden.
Die schulpolitische Sprecherin der Linken, Eva Caspers, kommentiert das:
„Es ist viel zu riskant, grundlegende kommunale Aufgaben wie den Schulbau an Investoren zu delegieren. Nun stehen die Beteiligten vor einem Scherbenhaufen. Die Hauptschule ist mit ihrer kurzfristigen Schließung nicht einverstanden und das Gymnasium ist mit zwei Teilstandorten schlecht organisiert.“
Eva Caspers führt weiter aus:
„Zugunsten einer Gesamtschule wollte die Mehrheit des Rates bereits zweimal die schlechtbesuchte Hauptschule in Neubrück nicht schließen. Aber wenn ein Gymnasium Platz braucht, ist es auf einmal kein Problem mehr, genau das zu tun. Das ist ein Doppelstandard, der soziale Ungleichheiten reproduziert. Viele Schüler*innen der Hauptschule am Rhein pendeln jetzt schon aus anderen Bezirken. Daher erscheint es uns am sinnvollsten, rechtsrheinisch eine kleine Gesamtschule zu gründen, um die Innenstadt zu entlasten. Dafür empfehlen wir – mal wieder – den Standort Neubrück.“
(Fraktion die Linke im Rat der Stadt Köln)
Bündnis 90/Die Grünen Köln bedauern Fällung von über 20 Bäumen an den Berufskollegs Ulrepforte und Kartäuserwall – Alternativstandort für zukünftige Interimsbauten und Ersatzpflanzungen vorgeschlagen
AktuellesTrotz intensiver Bemühungen um eine Umplanung wird die Stadt Köln bereits morgen über 20 u.a. Großbäume an den Berufskollegs Ulrepforte und Kartäuserwall fällen, um Platz für zwei Interimscontainerbauten zu schaffen. Es gelang damit nicht, die Bäume zu retten, obwohl sie auf denkmalgeschützten Grünflächen stehen.
Diese Bäume prägen die Außenwirkung der beiden Schulen, wie auch die Ulrichpforte und des Kartäuserwalls. Sie verschatten zudem in den Sommermonaten die Pausenfreifläche, wie die nicht klimatisierten Unterrichtsräume.
Die Fällungen sind zudem besonders problematisch, da die Container lediglich für die etwa zweijährige Dauer der Kernsanierung des Schulgebäudes benötigt werden. Wir sehen das genau wie die dagegen protestierenden Schüler*innen und die vielen Anwohner*innen, als einen unverhältnismäßigen Eingriff in das lokale Mikroklima und die Lebensqualität vor Ort.
Die Grünen der Bezirksvertretung Innenstadt kritisieren, dass hier kurzfristige Lösungen Vorrang vor klimagerechter und zukunftsorientierter Planung erhalten. „Es ist ein fatales Signal, wenn für eine Übergangszeit von nur zwei Jahren wertvolle Großbäume geopfert werden – gerade an einem Standort, an dem junge Menschen für das Bau- und Holzhandwerk ausgebildet werden. Hier hätte die Stadt ein Zeichen für nachhaltige Lösungen setzen müssen“, betont die Bezirksbürgermeisterin Innenstadt, Julie Cazier.
Die Fraktion fordert daher, die notwendigen Ersatzpflanzungen unmittelbar in der Ulrichgasse, etwa auf dem Mittelstreifen, umzusetzen, um den Verlust zumindest teilweise auszugleichen.
Mit Blick auf die noch vielen anstehenden Sanierungen von Schulen, schlagen die Grünen vor, einen kompletten Schulinterimsbau auf dem Gelände der Parkstadt Süd in Höhe des Bonntors zu errichten. „Dort stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, und mit dem angrenzenden Pionierpark sowie dem Sportpionierpark wären sogar Freiflächen für den Sport direkt nutzbar. Das wäre eine Win-Win-Situation für Klimaschutz und Bildung“, so Reinhold Goss, Sprecher der BV-Grünen. Die Fraktion wird sich in den kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung für diese beiden Lösungen einsetzen.
Last but not least: Gemeinsam mit der Schulgemeinde appellieren die Grünen, die besonders prägnante Esche an der Ulrichgasse durch geschicktes Versetzen der Containeranlage zu retten!
(Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Innenstadt (BV1)
Böcherjecke fiere 28.1.2026
AktuellesKarnevalseröffnung n Rodenkirchen
AktuellesKannst Du auch nicht hören, kannst Du alles verstehen
AktuellesIn Köln gibt es ein vielfältiges Angebot an Gebärdensprachgottesdiensten, die es hörbeeinträchtigten und gehörlosen Menschen ermöglichen, ihren Glauben in Gemeinschaft zu leben und zu feiern. Die evangelische Gehörlosenseelsorge lädt regelmäßig am dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr in die Kartäuserkirche ein. Dort finden Gottesdienste statt, die überwiegend in Deutscher Gebärdensprache gehalten werden und somit eine barrierefreie Teilnahme für Gehörlose ermöglichen. Auch in der katholischen Kirche St. Georg werden Hörende und Hörbeeinträchtigte auf besondere Weise miteinander verbunden. Hier stehen technische Hörhilfen zur Verfügung, und ein Gebärdenchor bereichert die liturgischen Feiern. Die Sonntagsmesse um 10.30 Uhr ist integrativ gestaltet und wird durchgehend in Gebärdensprache übersetzt, sodass alle gemeinsam den Gottesdienst erleben können. Darüber hinaus gibt es zu besonderen Anlässen, wie dem Adventsgottesdienst, Mariä Lichtmess oder dem Aschermittwoch, mittwochs um 14 Uhr eine zusätzliche integrative Messe in St. Georg, die sich speziell an Hörende und gehörlose Seniorinnen und Senioren richtet. So zeigt sich Köln als Stadt, in der Inklusion und gelebte Gemeinschaft auch im kirchlichen Leben einen festen Platz haben.
Literamus Karnevals-Sitzung
AktuellesJeck em Veedel- mit den Botterblömchen
AktuellesZollstockbad und seine Badegäste engagieren sich erneut 1.410 Euro Spenden für KidS – Vorteilskarten kommen allen Wohngruppen zugute
AktuellesErneut haben Badegäste und Mitarbeitende des Zollstockbads ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt: Bei einer Spendenaktion zugunsten der Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtung der Stadt Köln (KidS) sind 1.410 Euro zusammengekommen. Die KölnBäder GmbH hat die Aktion zusätzlich mit Vorteilskarten im Wert von 260 Euro aufgestockt.
Die Spendenübergabe fand in einer Wohngruppe von KidS im Stadtteil Raderthal statt. Die aus den Spendengeldern entstandenen Vorteilskarten und Gutscheine werden jedoch auf alle Wohngruppen von KidS verteilt, sodass möglichst viele Kinder und Jugendliche davon profitieren können.
Initiiert wurde die Aktion erneut von Daniela Falkner, Rettungsschwimmerin im Zollstockbad, die gemeinsam mit den Badegästen und Badliebhabern bereits zum wiederholten Mal Spenden für den guten Zweck gesammelt hat. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen regelmäßige Schwimmbadbesuche zu ermöglichen und ihnen wichtige Bewegungs-, Lern- und Gemeinschaftserfahrungen im Wasser zu eröffnen.
„Die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spendern ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend“, sagt Daniela Falkner. „Dass die Spenden wieder direkt den Kindern und Jugendlichen zugutekommen, macht dieses Engagement besonders wertvoll.“
Auch bei KidS zeigt man sich dankbar für die kontinuierliche Unterstützung. „Schwimmen fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch Selbstvertrauen und Selbstständigkeit“, betont eine Sylvia Tabrizian aus dem Bereich Sozialmarketing bei KidS. „Dass die Vorteilskarten allen Wohngruppen zugutekommen, ermöglicht vielen Kindern diese wichtigen Erfahrungen.“
Über KidS:
Bei KidS bekommen Kinder und Jugendliche ein Zuhause, Familien Unterstützung und Jugendliche die Ermutigung, die sie brauchen, um flügge zu werden. An 15 Standorten mit rund 32 Angeboten hilft KidS da, wo Familien ins Straucheln geraten sind, wo es schwere Themen gibt, die auf mehreren Schultern leichter zu tragen sind. KidS ist für die Versorgung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in akuten Notsituationen zuständig in Form von Inobhutnahme sowie Bereitstellung und Qualifizierung von Pflegefamilien. KidS bietet altersdifferenzierte Wohngruppen für Kinder und Jugendliche sowie spezielle Verselbständigungswohnformen für Jugendliche und junge Erwachsene
an.
Kölsche Mess ind Rondorf
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