Die Senioren-Karnevalssitzung war ein Fest voller Herzlichkeit, Lebensfreude und wertvoller Begegnungen. Schon beim Eintreten lag eine besondere Wärme in der Luft – getragen von fröhlichem Lachen, leuchtenden Augen und der spürbaren Vorfreude auf einen Nachmittag, der Gemeinschaft und gute Laune schenkte. Bunte Kostüme, bekannte Melodien und liebevoll vorbereitete Programmpunkte weckten Erinnerungen und luden dazu ein, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.

Fotos: Ellie Wijman

Mit jeder Darbietung wurde deutlich, wie lebendig der Karneval verbindet: Es wurde geschunkelt, mitgesungen und herzlich applaudiert. Humorvolle Beiträge sorgten für heitere Momente, leise Töne für berührende Augenblicke. Vor allem aber war es das Miteinander, das diese Sitzung so besonders machte – das Gefühl, gesehen zu werden, dazuzugehören und gemeinsam Freude zu teilen. Die Senioren-Karnevalssitzung zeigte auf wunderbare Weise, dass Lebenslust kein Alter kennt und dass gemeinsame Zeit das schönste Geschenk ist.

Das Festkomitee und die KG der Reiter zeigten sich wieder einmal tief beeindruckt von der gelungenen gemeinsamen Seniorensitzung in Rondorf. Mit viel Gespür, Herz und Erfahrung hatte Steffi Schwarz, die Literatin der Reiter, ein wunderbares Programm zusammengestellt, das die Besucherinnen und Besucher gleichermaßen begeisterte und berührte. Jeder Programmpunkt trug dazu bei, den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Besonders schön war das starke Gefühl des Zusammenhalts: Alle Vereine aus der Altgemeinde Rodenkirchen waren vertreten und kümmerten sich mit großer Aufmerksamkeit und Herzlichkeit um die Gäste. Diese gelebte Gemeinschaft war in jedem Lächeln und jeder liebevollen Geste spürbar. Ein ganz besonderes Highlight war die älteste Besucherin, die mit stolzen 101 Jahren an der Sitzung teilnahm und damit eindrucksvoll zeigte, wie zeitlos die Freude am Karneval ist.

Foto&Text: Kristian Beara/CDU

KÖLN-GODORF – Es war kein gewöhnlicher Schultag an der Realschule Godorf. Wo normalerweise Formeln und Vokabeln den Ton angeben, herrschte am Montag eine fast greifbare Stille, unterbrochen von emotionalen Ausbrüchen und harten Fakten. Der bekannte Anti-Mobbing-Experte Carsten Stahl war mit seiner Kampagne „Stoppt Mobbing“ zu Gast, um ein Zeichen gegen Gewalt, Ausgrenzung und Hass zu setzen.
Authentisch, direkt und schockierend ehrlich Carsten Stahl ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Genau das tat er auch in Godorf. Mit seiner imposanten Erscheinung und einer Sprache, die direkt aus der Lebenswelt der Jugendlichen kommt, schaffte er es binnen Minuten, die Barrieren der Schüler zu durchbrechen. Er referierte nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe – mal laut, mal leise, aber immer mit einer Authentizität, die viele der Anwesenden sichtlich schockierte und wachrüttelte.
Stahl konfrontierte die Jugendlichen mit den knallharten Konsequenzen von Mobbing, seinen persönlichen Erfahrungen und appellierte an ihre Ehre und ihren Zusammenhalt. Seine Botschaft war klar: Wegsehen macht mitschuldig. Werden Schikanen zur Normalität, zerbrechen daran Menschenleben.
Starke Allianz für ein besseres Miteinander
Die Initiative für diesen besonderen Tag ging von einer starken Gemeinschaft aus. Schuldirektor Koch betonte die Wichtigkeit solcher Präventionsarbeit.
Ebenfalls vor Ort war die ehemalige Ratsherrin Monika Ross-Belkner und Ratsherr Kristian Beara, Mitinitiator und engagierter Unterstützer der Kampagne. Er begleitete die Veranstaltung und unterstrich die gesellschaftliche Relevanz: „Mobbing ist kein Schulproblem, es ist ein gesellschaftliches Gift. Wir müssen dort ansetzen, wo die nächste Generation geformt wird. Kristian Beara und Carsten Stahl stehen gemeinsam dafür ein, dass Respekt und Toleranz in unseren Schulen wieder oberste Priorität haben.“

Text und Fotos: Kristian Beara

Text und Fotos: Kristian Beara

Denn alles, was zweimal erfolgreich war und zum dritten Mal geplant wird, ist längst mehr als eine Idee: Es ist Tradition. Doch fangen wir von vorne an.

Vor etwa vier Jahren gastierte das Original „Loss mer singe“ im Brauhaus Quetsch. Drei Mädels – alle über 40 – und ihre Jungs standen voller Vorfreude vor der Tür, doch leider ohne Eintrittskarten. Was für viele das Ende des Abends gewesen wäre, wurde hier zum Anfang von etwas ganz Besonderem.

Kurzerhand entstand im darauffolgenden Jahr nämlich eine eigene Veranstaltung mit dem Titel: „Sing doch eine mit“, mit ganz viel Mut, Herzblut und Veedelsliebe. Und der Erfolg im Steeps ließ nicht lange auf sich warten. Die Resonanz war überwältigend, die Stimmung grandios. So groß sogar, dass in diesem Jahr, eine größere Location her musste. Da alle Beteiligten total ortsverliebt sind, lag das Haus Schmitz praktisch auf der Hand. Ein Ort, der passt. Ein junger Gastronom, den man unterstützen wollte, weil er nach wenigen Monaten schon ins Veedel gehört und bleiben soll- war der erste Ansatz, was sich als sehr weise herausstellte.

Nach kurzen Gesprächen stand nämlich alles schnell fest. Und dann lief einfach alles wie von selbst: die Eintrittskarten wurden verkauft und das Haus füllte sich am letzten Wochenende bis auf den letzten Platz und die Stimmung war von Anfang an sensationell. Was alle freute, es gab keine technischen Ausfälle, dafür aber perfekt gezapftes Kölsch und einen großartiger Service. Acht Menschen – inklusive DJ – trugen nämlich gemeinsam für den Erfolg diese Veranstaltung bei und freuen sich nun jedes Jahr aufs Neue darauf, ein Veedel in allen Generationen zusammen zu holen, um gemeinsam mit einem Lächeln zu singen.

Auch war schnell klar, dass das erste Lied zukünftig immer heißen muss „In unserem Veedel“, denn gefühlt kamen alle aus einem Ort und es fühlte sich so an, wie ein großes Familientreffen. Neue und alte Karnevalslieder wurden nach dem Heimatlied nachhaltig auf die Wand projiziert und in der restlos ausverkauften Veranstaltung mit Warteliste machte sich eine unfassbar schöne Stimmung breit. Alle sangen, schunkelten und fühlten sich einfach wohl, unter Menschen die man irgendwie kannte bzw. gerade kennenlernte. Dieses Gefühl von Zusammenhalt, war neben der Musikauswahl einfach unbezahlbar und traumhaft schön.

Auch waren alle gemeinsam stolz darauf, für den Hut zu singen, denn diese Veranstaltung war komplett ehrenamtlich und der Erlös geht nun zu 100 % an Katerinas Obdachlosenhilfe. Eine Küche, die dreimal pro Woche Menschen auf der Straße mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Katerina selbst war auch einmal obdachlos und kocht heute in ihrer kleinen Küche, für Menschen die nicht auf der Sonnenseite stehen.

Und so war die Freude groß, dass die Spendensumme der letzten Jahre durch großzügige Spenden noch einmal deutlich erhöht werden konnte. Ein starkes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen zusammenstehen und dafür, dass in Köln niemand vergessen wird.

Die Veranstalterinnen sind überglücklich und voller Stolz. Und eines ist sicher:

Alle freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr. Wenn dieses besondere Fest wieder in Planung geht, dann heißt es: frühzeitig Karten sichern und erneut gemeinsam singen, lachen und das Veedel feiern. Und natürlich auch wieder sammeln, damit keiner in Köln Hunger leidet.

Fazit: Rodenkirchen kann Karneval. Rodenkirchen kann Herz.

Fotos: Marion Maxeiner

Die Künstler*innen des Kunstzentrum Wachsfabrik laden herzlich am 01. Februar, zwischen 14 und 18 Uhr in ihre geöffneten Ateliers ein und freuen sich auf die Besucher und persönliche Begegnungen. Der Eintritt ist frei. Das Café ist geöffnet.

Adresse: Industriestraße 170, 50999 Köln
Weitere Informationen unter www.kunstzentrum-wachsfabrik.koeln.

8 geöffnete Ateliers:

Atelier 05 – Sebastian Probst – Art Projekt – Bildhauerei
Atelier 10 – Jeannette de Payrebrune – Malerei & Skulptur
Atelier 12 – Manfred Wachendorf, Jovita Majewski, Pascal Behrendt, Inge Lager, Mia Forsch, Anna Nguyen – Skulptur & Malerei 
Atelier 13 – Gertraud Lütkefels – Schmuck & Objekte

Atelier 14 – miegL – Malerei & Skulptur
Atelier 19 – Gastkünstlerin Claudia Frucht mit Bilderwelten – Malerei & Collagen
Atelier 20 – Joao de Almeida – Objekte 
Atelier 21 – Martha Potempa & Thomas Brück – Singer-Songwriter

Wir würden uns auch über Ihren Besuch freuen!
Mit vielem Dank für die Berücksichtigung und herzlichen Grüßen, 

(Text: Jeannette de Payrebrune /Sprecherin Kunstzentrum Wachsfabrik)

 

Gerade in den dunkleren Monaten merken wir besonders, wie wohltuend menschliche Nähe ist. Wenn die Tage kürzer werden und ein kalter Wind durch die Straßen zieht, sehnen wir uns nach Wärme – sei es die eines Kamins, einer Heizung oder einer Wärmflasche, die uns durch fröstelige Stunden begleitet. Doch ebenso wichtig ist die Wärme, die wir einander schenken können: ein offenes Ohr, ein freundlicher Satz, ein stilles Verstehen. All das schafft Verbundenheit.

Diese Verbundenheit ist ein wertvoller Schatz. Genau hier setzt Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfe an: Wir bringen Menschen zusammen, die ihre Zeit freiwillig verschenken möchten, und solche, die in ihrem Umfeld nur wenige oder keine Angehörigen oder Freunde haben. Dabei steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt – ein Plausch bei einer Tasse Kaffee, ein Spaziergang durch das Veedel oder eine Begleitung zum Einkaufen.

Kölsch Hätz versteht sich als Nachbarschaftshilfe für Herz und Gemüt. Wir vermitteln keine Pflege- oder Haushaltsdienste, sondern möchten echte Begegnungen ermöglichen und nachbarschaftliches Miteinander stärken. Haben Sie Interesse, sich freiwillig zu engagieren und einem Menschen in Ihrer Nähe ein bis zwei Stunden pro Woche Zeit zu schenken? Oder möchten Sie selbst das Angebot von Kölsch Hätz nutzen?

Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen – telefonisch oder per E-Mail!

Kontakt

Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfe

Standortteam RoSüWeiH (Rodenkirchen / Sürth / Weiß / Hahnwald)

Hauptstraße 19
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Tel.: 0221 93679 283
E-Mail: info@koelschhaetz.de

Offene Sprechstunde: donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie uns über den Anrufbeantworter – wir rufen gerne zurück.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.koelschhaetz-im-veedel.de