Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Ich denke, Sie wissen, dass 1.092.118 Bürgerinnen und Bürger in Köln leben, das sind 12.817 mehr als im Vorjahr. Im Stadtbezirk Rodenkirchen wohnen übrigens 111.849 Menschen in 13 Veedeln. Erfreulich ist: 220 Personen sind in Köln 100 Jahre und älter. Auch haben in Köln 9.811 Kinder das Licht der Welt erblickt. Aber wussten Sie, dass 453.173 Personen einen Migrationshintergrund haben, das sind 41,5 % der Bevölkerung. Das bedeutet, statistisch ist in fast jeder Familie ein Fremdländer. Wir haben eine richtig multikulturelle Gesellschaft, was unsere Stadt facettenreich macht. Gastronomisch und im Kulturangebot haben wir, aus aller Welt etwas zu bieten, was Köln unglaublich abwechslungsreich macht. Auch haben wir immer mehr Menschen die uns in Bereichen helfen, die wir aus eigener Hand nur noch schwer besetzt bekommen. So ist mir aufgefallen, dass im Pflegeheim meiner Mutter viele Menschen aus anderen Ländern arbeiten und sich ganz wundervoll um sie kümmern, was mich sehr dankbar macht. Auch fällt mir auf, dass in großen Firmen viele Personen mit fremder Sprache arbeiten und dass Menschen aus anderen Ländern viel zu erzählen haben, was mir völlig unbekannt ist. Demnach bitte ich jeden, den Fremdenhass nicht zu unterstützen, denn das spaltet unsere Gesellschaft und nicht jeder, der aus einem fremden Land kommt, hat hier Böses vor.

Und so ist bei unseren vorgeschlagenen Terminen jeder gerne gesehen:

Heute am Samstag den, 27. Januar ist der ausverkaufte Jeckedanz von der KG Köln-Rodenkirchen. Der Kostümball beginnt um 16 Uhr Im Gymnasium Rodenkirchen. Wer einmal dabei sein möchte, muss ich sehr frühzeitig um Karten kümmern. Denn es ist Jahr für Jahr eine der beliebtesten Veranstaltungen im Stadtgebiet.

Wer aber trotzdem in Rodenkirchen feiern möchte, einen karnevalistischen Abend gibt es auch bei der freien Wassersportvereinigung Köln in der Uferstr 77. Einlass ist dort heute um 16:30 Uhr und der Eintritt kostet 12€, auch hier gibt es ein buntes Programm und einen tollen DJ.

Bist Du unter 30 und möchtest auch Karneval feiern. Bereits zum sechsten Mal findet heute von 20 bis 3 Uhr auch die Jugendveranstaltung „Loss Mer Singe“ in der Alteburg, Alteburger Straße 139, für Menschen unter 30 Jahren statt. Dort wird gesungen, gewählt und die neuen Karnevalslieder gefeiert. Anschließend ist noch lange nicht Schluss, denn nach der Abstimmung wird mit den Loss mer singe DJs weitergefeiert. www.evangelische-jugend.koeln

Jetzt leider auch ein unschönes Thema: Einbruch Diebstahl

Liebe Mitbürger aus Rondorf / Hochkirchen, in der letzten Nacht vom 25.1 zum 26.1.2024 ist ein Kühlanhänger vor der Turnhalle der Anne-Frank-Grundschule aufgebrochen worden. Alle Bierfässer und Cola-Kisten sind für das Sitzungswochenende entwendet worden. Wer zufällig etwas mitbekommen hat, möge sich bitte direkt an örtliche Polizei wenden.

Für alle Gäste wurde natürlich für Nachschub besorgt, damit ordentlich gefeiert werden kann. So war der der Pääds-Schüüre-Ovend, der KG der Reiter gestern auch ein großer Erfolg. Es war ein Abend voller Spaß, Freude, Tanz und Geselligkeit. Neben der großen Party mit dem langjährigen DJ wurden auch bekannte Künstler aus dem Kölner Karneval empfangen wie zum Beispiel die Bläck Fööss und unser tolles Dreigestirn der Altgemeinde.

Heute ist dort übrigens die Betagten Sitzung der K.G. Der Reiter und des Festkomitees Karneval der Altgemeinde Rodenkirchen. Diese kostenlose Veranstaltung ist komplett ausgebucht und es werden hunderte Gäste über 65 Jahre erwartet. Die Bus-Route für den kostenlosen Shuttle ist wie bekannt auf unserer Internetseite im Kalender zu sehen.

Eine Kindersitzung gibt es dort auch, und zwar morgen am Sonntag. Diese Veranstaltung ein fester Bestandteil der K.G. Der Reiter. Hier wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, den kölschen Fastelovend kindgerecht zu feiern und zu leben. Neben einem bunten Bühnenprogramm werden die kleinen und großen Besucher fest in die Sitzung eingebunden. Ob eine Polonaise durch den Saal, Schokokusswettessen, Stopptanz, Kostümwettbewerb und vieles mehr, hier ist für jeden das Richtige dabei. Einlass ist um 13:30 Uhr und auch diese Veranstaltung ist ausverkauft.

Kölsche Mess in St Geoerg in Weiss ausgerichtet von den Kappelle Jonge ist am Sonntag dem 28.1 um 10 Uhr. Musikalisch unterstützt wir es von Chorioso.

In Rondorf gibt es am Sonntag auch eine Kölsche Mess in der Kirche heilige drei Könige um 11 Uhr. Danach findet dort im Pfarrheim noch ein Benefiz-Konzert statt. Das heißt dann Karnevals Frühschoppen Kölsche Jecke för joode Zwecke.

Möchte man sich zum Thema, was kann ich selbst für die Energiewende tun? „Praktische Handlungsoptionen für alle“ informieren, ist das am Donnerstag, den 1. Februar von 17 bis 18:30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, 50996 Köln – Rodenkirchen möglich. Dort erfahren sie wissenswertes zum Thema: Sie haben vor, die Heizung zu tauschen? Die Fenster sind auch schon lange fällig? Der Gas- und/oder Stromverbrauch sind zu hoch? Ein Steckersolargerät hat Sie auch schon immer interessiert? In offener Runde werden Energieeinspar- und Sanierungsmöglichkeiten und die Nutzung erneuerbarer Energien erklärt und diskutiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen des vom Land NRW geförderten Projektes „Floating Green“ statt.
Floating Green ist ein mobiler Pop-Up-Space, in dem die Stadtbibliothek mit verschiedenen Akteur*innen aus den Stadtvierteln Wissen zum Thema Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit vermitteln. Die Wanderausstellung wird bis 2025 Halt in verschiedenen Stadtteilbibliotheken machen.

Loss mer singe die Einsing-Tour Köln ist am 1. Februar im Brauhaus Quetsch, Straße Hauptstraße 7, 50996 Köln (Rodenkirchen). „Loss mer singe“ ist übrigens entstand in einer Wohnküche in Nippes. Dort wollte der Erfinder der Mitsinginitiative, Georg Hinz, seine alten Freunde vom Niederrhein fit für die Karnevalssession machen. Jeder bekam einen Zettel mit den Refraintexten, dann wurden mit ein paar einleitenden warmen Worten die mutmaßlich besten Neuvorstellungen der Session abgespielt. Höhepunkt der kleinen Vorkarnevalsparty war die Abstimmung über den Hit der Session.  Seitdem hat sich nicht viel am Konzept geändert: Mitsingen, Mitfeiern, Mitstimmen, Mitmachen – das ist im Wesentlichen „Loss mer singe“. Das Herzstück: Einsingen für den Kneipenkarneval. Seit 2001 zieht das ehrenamtlich arbeitende und feiernde „Loss mer singe“-Team Jahr für Jahr von Kneipen, in denen mit Textzetteln als Mitsinghilfe Neuvorstellungen präsentiert werden. Präsentiert werden zwanzig Titel, die nach einem ausgeklügelten Vorauswahlsystem gefunden werden. In den Auszählpausen, in denen mittlerweile tausende Stimmzettel ausgewertet werden, gibt’s kölsche Oldies zum Wiederentdecken, bevor die Kneipenhits des Abends bekannt gegeben werden. Am Ende der „Kölschkultour“ wird der Hit der Session gekürt. Die Einsingtour durch rund 30 Kölner Kneipen mit einem Gastspiel in der „Ständigen Vertretung“ in Berlin ist das Herzstück der Mitsinginitiative.

2000 Jahre Kirchenlied – 500 Jahre evangelisches Gesangbuch

Am Donnerstag, 1. Februar, 19 Uhr, findet als Auftaktveranstaltung zum Festjahr „500 Jahre Evangelisches Gesangbuch“ im Saal neben der Erlöserkirche Rodenkirchen, Sürther Straße 34 ein kurzweiliger Vortrag mit Präsentation mit Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt, Experte für Liedkunde, statt. In diesem Jahr feiert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Tatsache, dass es seit 1524, also seit genau 500 Jahren Gesangbücher gibt und in deren Folge sich das Singen der Gemeinde im evangelischen Gottesdienst zu großer Bedeutung entwickelt hat. Thomas Schmidt hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln für Hymnologie (Liedkunde) und Gemeindesingen. Im landeskirchlichen C-Seminar unterrichtet er das Fach Hymnologie. Er ist berufenes Mitglied im „Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik der EKiR” (Evangelische Kirche im Rheinland) und Mitglied der Gesangbuchkommission der EKD, die gerade ein neues Gesangbuch erarbeitet. Der Eintritt ist frei. Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen

Ja und dann möchte ich noch etwas weiter nach vorne schauen ….

Karnevalsparty für Erwachsene

Das Team der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock lädt auch in diesem Jahr wieder zu ihrer Kult-Karnevalsparty am Freitag, 2.2. von 17.45 Uhr bis 23 Uhr, in das Gemeindezentrum der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, ein. Mit dabei sind unter anderem die Winzerinnen und Winzer us Kölle, die Blauen Funken, die Husarenpänz, die Hellige Pänz, die Melanchthon-Hausband und viele mehr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Der Karikaturist Heiko Sakurai hat für die Gemeinde einen Karnevalsorden entworfen. Er kann für 20 Euro erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf gehen an die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde. www.melanchthonkirche.de

Kostümierter Senioren Stammtisch an Weiberfastnacht dem 8. 2 um 15.00 Uhr im Hotel Begardenhof. An diesem besonderen Stammtisch erwartet die Generation Silber Ager ein buntes Programm mit musikalischer Begleitung. Über eine rege Beteiligung würde sich Marlies Marks und das ganze Team vom SeniorenNetzwerk sehr freuen. Anmeldung und eine 15€ Unkostenbeitrag wird gebeten: Marlies Marks Tel. 0173-3136009 oder Petronella Pistor-Rosmanith 0151-28870540

So ich glaube, das reicht jetzt erst einmal, es ist wieder viel mehr geworden wie ich wollte.

Ihre

Ute Schmidt

Beim traditionellen Neujahrskonzert der Diakonie Michaelshoven hat das Ellington Trio, das sind Barbara Barth, Gesang, Gero Körner am Flügel und Caspar van Meel, Kontrabass, die Gäste in der Erzengel-Michael-Kirche mit ihrem Swing-Jazz verzaubert. Wie der Name schon sagt: das Trio interpretiert verschiedenartige Kompositionen von Duke Ellington – ob Big-Band-Hits, Jazz-Standards oder auch „klassische“ Werke vorwiegend aus den 1920er, 30er und 40er Jahren. Spannend ist die Umsetzung auf die kammermusikalische Besetzung über originelle Arrangements von Gero Körner und Caspar van Meel. Alle drei sind versierte Solisten und glänzten immer wieder mit langen Improvisationsparts, die im Original auch mit anderen Instrumenten dargebracht werden. Der Gesamtklang und der Groove stimmte aber. Und die drei bilden ein eingespieltes Team – die Kommunikation über Blicke funktionierte mühelos, auch Call-Response Sequenzen wurden zelebriert.

Das Programm umfasste wohlbekannte Klassiker: „Take the A-Train“ war auch die typische Eröffnung der Big Band von Ellington; „Don‘t Get Around Any More“ im Arrangement von Gero Körner strahlte mit ausgiebigen Improvisationen aller drei Musiker; der Blues „Things Ain’t What They Used to Be“ steht in einer Dur-Stimmung und Barbara Barth sang ein Sax-Solo im Scat-Stil; „It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing)“ hatte 1961 Ellington mit Luis Armstrong aufgenommen.
Die Band präsentierte auch eher unbekannte Titel, die ihnen aber offensichtlich viel Spaß machen – schon seit fast zehn Jahren. So glänzte Barbara Barth in einem Song „Brown Skin Gal In The Calico Gown“, den sie auf einer Ella Fitzgerald Platte entdeckt hatten, der lebendige Fox nach einer bluesigen Intro machte einfach gute Laune. „Just A-Sittin‘ and A-Rockin“ hatte Casper van Meel nach einer Fassung des Oscar Peterson Trio arrangiert, selbstverständlich mit vielen Bass-Soli. Und „I Like the Sunrise“ war ein Hit von Frank Sinatra, den Barbara Barth ganz klassisch, schon fast hymnisch sang.
Zum Kontrast gab es noch etwas Avantgarde: in „Azure“ wollte Ellington Jazz als anspruchsvolles Kulturgut salonfähig machen, er nutzt darin Bi- und Polytonalität bis zur Atonalität, spätromantische und impressionistische Einflüsse sind zu hören, es entsteht ein besonderes Klangbild mit Barbara Barths Vocalise, dem gestrichenen Bass von Casper van Meel und dem Piano-Blues von Gero Körner. Zu Recht gab es Bravo-Rufe am Ende. Und auch ein instrumentaler Latin war dabei „Angelica“ bzw. „Purple Gazelle“ spielte Duke 1963 mit John Coltrane, Sopransaxophon, im Ellington Trio gab es ausgeprägte Improvisationssoli von Barbara Barth als Vocalise.
Vorstand Rainer Schmidt begrüßte und verabschiedete die drei Künstler – der Eintritt der KiM-Veranstaltungen ist immer frei, es wird aber gesammelt – dieses Mal für kleine und große Menschen mit Behinderung, für Nachhilfeunterricht, monatliche Tanztreffs und Ferienfreizeiten. Im Anschluss an das Konzert gab es einen Sektempfang. Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse hatten sich doch etwa 100 Zuhörerinnen und Zuhörer eingefunden. Und sie verlangten nach einer Zugabe und bekamen sie auch: „Just Squeeze Me (But Please Don’t Tease Me)“, auch ein populärer Jazzstandard.
Wer ein tolles Konzert verpasst hat, dem sei das 2022 entstandene zweite Album „Things Ain’t what they used to be“ empfohlen oder das nächste Konzert in Köln im King Georg am 18. Juni 2024.

Ellington Trio bei Kultur in Michaelshoven: Gero Körner am Flügel, Barbara Barth, Gesang, und Caspar van Meel, Kontrabass.
Text&Foto: Anita Brandtstäter

Jeweils am ersten Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen) haben alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Köln freien Eintritt für Sonderausstellungen und die ständigen Sammlungen der städtischen Museen. Als Eintrittskarte reicht der KölnPass, ein Personalausweis oder ein vergleichbares Dokument. Die Museen schließen am KölnTag erst um 22 Uhr, dazu gibt es am KölnTag immer ein umfangreiches Programm – gerade für Gäste, die selten ins Museum kommen, ist das hoch interessant. So gibt es zum Beispiel am 7.12. um 17 Uhr eine Führung im NS-Dokumentationszentrummit dem Titel „Schalom & Alaaf. Juden & Jüdinnen im Kölner Karneval.“ Lernen Sie in der Ausstellung die vielfältigen Facetten des Karnevalslebens in Köln kennen – in historischer Perspektive aber auch ganz gegenwartsnah. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine vorherige Anmeldung. Um 18 Uhr gibt es auch eine Führung im Museum Schnütgen „Mittelalter für Einsteiger: Die Weihnachtsgeschichte“. Alle Jahre wieder kommt das Christkind. Was damals vor mehr als 2.000 Jahren in Bethlehem geschah, haben Künstler in den verschiedensten Kunstwerken immer wieder dargestellt. Das Museum lädt zur gemeinsamen Erkundung ein, um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Es gibt natürlich noch viel mehr, doch das können wir leider nicht alles auflisten. Doch möchten wie heute schon auf den 4.1. hinweisen, es gibt nämlich auch Führungen für Kinder ab 5 Jahren. Um 16 Uhr ist das Museum Schnütgen nämlich in Kinderhand zu Lesung „Das Eselchen und der kleine Engel“. Sicher kennt Sie die berühmte Geschichte, die sich im Stall von Bethlehem ereignete, als der kleinen Esel von seiner Mutter mit ihrem Atem im Winter gewärmt wird. Es ist eine wunderschöne Geschichte, welche von der Kölner Vorlese-Initiative LeseWelten Köln/KFA e.V. für Kinder ermöglich wird.

Zurzeit klagen einige darüber, dass die Seele sehr belastet ist. Auch fallen immer mehr die Worte Depressionen, schweres Herz und Unwohlsein. Dazu kommt dieser permanente Leistungsdruck und das immer nach außen Lächeln, obwohl es einem innerlich zum Weinen ist. Eine ganze Zeit wurden Emotionen weggecoacht und als nicht gesellschaftsfähig eingestuft. Es wird belächelt, wenn jemand sagt „Mir geht es nicht gut.“ Trauen sich auch viele Menschen nicht, darüber zu sprechen, wie es ihnen eigentlich wirklich innerlich geht, steigen die Zahlen exorbitant. Dabei ist es so wichtig, zu erkennen, dass schwierige Gefühle und emotionale Krisen ein normaler Teil des Lebens sind. Auch die Belastungen durch das Weltgeschehen, einen Trauerfall, den wirtschaftlichen Druck und die Veränderungen der Gesellschaft dürfen die Seele berühren. Wenn der Leidensdruck jedoch zu groß wird, um den Alltag gut zu bewältigen, ist es ratsam, professionelle Hilfe bei einem Psychiatern, Psychologen, Psychotherapeuten oder Heilpraktikern für Psychotherapie zu suchen. Denn es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen, sondern es ist eine sehr wertvolle Eigenschaft, denn es zeigt, dass man noch Emotionen besitzt und nicht oberflächlich ist. Darum ist es auch wichtig, irgendwann mit einem Fachmann zu sprechen, um schneller Wege zu finden, aus diesen Belastungen herauszukommen, denn nicht alles verbessert sich mit der Zeit. Natürlich bekommt man es irgendwann vielleicht alles auch allein wieder hin, doch warum so lange leiden. Sind auch Freunde, Vertraute und Familienmitglieder wertvolle Ansprechpartner, können sie bei ernsten psychischen Problemen nicht das Fachwissen ersetzen. Psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen ist niemals ein Zeichen von Schwäche, sondern ein mutiger Schritt zur Verbesserung Ihrer psychischen Gesundheit. Auch ist es eine wertvolle Unterstützung beim älter werden, vor oder nach großen Lebenseinschnitten, wenn etwa das Kind auszieht oder eine schwere Operation bevorsteht. Eine Begleitung kann aber auch ratsam sein, wenn ein Jobwechsel ansteht oder man so gar nicht weiß, was man mit seiner Zeit anfangen soll und sich einsam fühlt. Gute Therapeuten suchen Lösungen, und das ist doch ein guter Vorsatz fürs neue Jahr.

Für die erste Veranstaltung von „Nit för Kooche“ im Jahr 2024 haben die Organisatoren das Motto „Beim Konfetti jett et och kei Brung!“gewählt. Angesichts des aktuellen Rechtsrucks im Lande wollen Heiner Wiencke und Stephan Breuer unterstreichen, dass braune Tendenzen in Verbindung mit kölschen Tön keinen Platz haben. Und auch sonst nirgendwo.

Bei der beliebten Livemusik-Reihe spielen lokale Künstler komplett ohne Strom. Wie gewohnt stellt sich eine spannende Mischung aus etablierten und aufstrebenden Acts der „Herausforderung usjestöpselt“. Musikalisch gilt: „Alles kann, Kölsch muss“. Die nächste Runde steigt am 14. März in der kultigen Südstadtkneipe Chlodwig Eck.

Bömmel Lückerath und Kafi Biermann müssen in Köln nicht groß vorgestellt werden. Schließlich prägten die Beiden über Jahrzehnte die legendären Bläck Fööss entscheidend mit. Bei „Nit för Kooche“ präsentieren sich die Urgesteine des heimischen Liedguts als eingespieltes Duo.

Stephan Brings bedient im Hauptjob bei Brings den Vierseiter. Doch der Bassist verfügt abseits seiner Stammband auch über eigenes Material als Solokünstler. Wie dieses klingt, erlebt das Publikum am 14. März im Chlodwig Eck.

Madame Kurasch beschreibt ihre Musik als „Kölsch-Jazz för et Hätz un op de Uhre“. Dabei hat die gebürtige Frechenerin Lena Krüger, so ihr bürgerlicher Name, über reinen Jazz hinaus noch einiges mehr zu bieten.

Die Formation Höösch passt zu „Nit för Kooche“ wie die Faust aufs Auge. Charmanter Satzgesang trifft auf vornehmlich akustische Musik – eine Band wie gemacht für das Konzept von Heiner Wiencke und Stephan Breuer.

Vervollständigt wird das Line-up durch Vrings5. Die Gruppe hat sich ganz dem Soul verschrieben und bringt mit dieser Stilrichtung eine weitere, frische Facette in den abwechslungsreichen Abend. Die Südstädter haben im Chlodwig Eck übrigens ein echtes Heimspiel.

Traditionell ist bei „Nit för Kooche“ der Eintritt frei, wobei der Hut für einen guten Zweck rumgeht. Dieses Mal kommt der Erlös dem gemeinnützigen Verein Laachende Hätze zugute, der sich mit großem Engagement für benachteiligte Kinder einsetzt.

14. März 2024, Einlass 18.00 Uhr: „Nit för Kooche – Beim Konfetti jett et och kei Brung!“ Chlodwig Eck, Annostraße 1, Eintritt frei

Mehr Infos: www.facebook.com/nitfoerkooche

02.02.2024, 20:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Prots alledem – Eine Show zwischen Kirche, Kölsch und Kabarett“
Das neue Programm der Kölner PROT`s-Sitzung
„Prots alledem – eine Show zwischen Kirche, Kölsch und Kabarett“ ist das neue Programm der Kölner PROT`s-Sitzung. Trotz aller Krisen sollen der Spaß und der protestantische Humor nicht zu kurz kommen. Nach „PROT`s- der Film“ und „Pointenbasar“ in den vergangenen Jahren und bevor es in der Session 2024/2025 wieder ein volles Sitzungsprogramm gibt, lädt das Prots-Ensemble in diesem Jahr zu einem neuen, kompakteren „Format“ in den Kreuzgangsaal der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, ein. Das Programm wird am Freitag und Samstag, 2. und 3. Februar, jeweils 20 Uhr, und am Sonntag, 4. Februar, 16 Uhr, aufgeführt. Mit „Prots alledem“ bleibt die PROT`s-Sitzung ihren kirchlichen Wurzeln treu und bindet gleichzeitig aktuelle Entwicklungen ein. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Tickets gibt es online unter www.kartaeuser-koeln.de. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.
www.prots-sitzung.de