IT-Solutions, die den Unterschied machen

Bei SLD bekommst du keine Lösungen von der Stange, sondern maßgeschneiderte IT-Konzepte, die zu deinem Unternehmen passen.

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Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben

Die meisten kennen mich, Thomas Loosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbst­wahr­nehmung und Realität ist.

Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik  – zusammen mit unserem Partner Barracuda einen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.

Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.

 

High‑EndEndpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist

Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“

Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.

Glück im Unglück: Unser Basis­monitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungs­schalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos über­wachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.

 

Was genau geschah

Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.

Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktions­ausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenend­schichten, um genau das sicherzustellen.

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Mitmachen beim lebendigen Adventskalender

Seit drei Jahren gibt es in der Gemeinde eine besondere Tradition: den lebendigen Adventskalender. Auch in diesem Jahr soll sich an möglichst jedem Abend im Advent für eine halbe Stunde eine Tür öffnen – sei es ein Fenster, eine Garage oder ein Garten. Dahinter verbirgt sich stets eine kleine Aktion: ein Lied, eine Geschichte, ein Gebet oder einfach ein besonderer Lichtmoment.

Der Zeitraum reicht vom 1. bis 23. Dezember 2025, die Dauer beträgt jeweils rund 30 Minuten, und der Ort ist ganz unkompliziert: bei den Gastgeberinnen und Gastgebern zu Hause, draußen vor der Tür.

Mitmachen können alle – ob allein, als Familie, als Verein oder als Nachbarschaft. Jeder Abend wird individuell gestaltet, und jede Teilnahme trägt dazu bei, Licht und Gemeinschaft in die Adventszeit zu bringen.

Wer Lust hat, selbst einen Abend zu übernehmen, wird gebeten, sich bis zum 24. Oktober 2025 anzumelden.

Die Gemeinde freut sich auf viele offene Türen – und noch mehr offene Herzen.

Ev. Gemeindezentrum Carl-Jatho-Straße 1
Köln50997

Trödelmärkte fielen dem Regen zum Opfer – Veranstalter suchen nach Alternativen

Eigentlich sollte das vergangene Wochenende ganz im Zeichen bunter Flohmärkte stehen. Schon im Vorfeld waren zahlreiche Veranstaltungen angekündigt und vielerorts mit Spannung erwartet worden. Doch das unbeständige Herbstwetter machte vielen Organisatoren einen Strich durch die Rechnung: Starke Regenschauer und rapide sinkende Temperaturen führten dazu, dass gleich mehrere Trödelmärkte kurzfristig abgesagt werden mussten.

Besonders Schulen, die auf ihren Schulhöfen Platz für Stände bieten wollten, standen vor einem Problem. Nicht alle Aussteller hätten ihre Waren in den Innenräumen aufbauen können, und im Regen auf dem Freigelände zu verkaufen, war für die Veranstalter keine Option. Schweren Herzens entschieden sich daher viele Schulleitungen für die Absage. Für zahlreiche Kinder und Eltern, die sich auf den Tag gefreut hatten, war das eine große Enttäuschung – am Ende überwog jedoch die Vernunft: Ein Flohmarkt im Regen hätte weder Verkäufern noch Besuchern Freude bereitet.

Ganz aufgeben wollen die Organisatoren ihre Pläne aber nicht. Vielmehr wird bereits intensiv nach Ersatzterminen und Ausweichflächen gesucht. Denkbar ist, künftige Trödelmärkte in Tiefgaragen oder Parkhäusern stattfinden zu lassen. Doch auch hier stoßen die Verantwortlichen auf Herausforderungen: Sicherheitskonzepte müssten angepasst werden, und zudem würde dringend benötigter Parkraum blockiert.

Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt die Nachfrage nach Flohmärkten in den Stadtteilen ungebrochen. Gerade große Garagen- und Nachbarschaftströdel erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob kreative Lösungen gefunden werden, um das beliebte Stöbern, Feilschen und Entdecken wetterunabhängig zu ermöglichen.

Der Bürgerverein Zollstock durfte zu und an einer besonderen Zeitreise einladen und teilnehmen: einer Führung über den Geusenfriedhof, den ältesten evangelischen Friedhof des Rheinlandes. Mit großer Neugier und spürbarer Vorfreude machten sich die Mitglieder auf den Weg, um einen Ort kennenzulernen, der nicht nur geschichtliche Bedeutung trägt, sondern auch eine stille, beinahe erhabene Atmosphäre ausstrahlt.

Seit seiner Gründung im Jahr 1584 diente der Geusenfriedhof als letzte Ruhestätte für evangelische Christen, denen innerhalb der Kölner Stadtmauern die Beisetzung verwehrt blieb. Außerhalb der damaligen Stadttore gelegen, war er über Jahrhunderte hinweg die einzige Möglichkeit, Verstorbene ihres Glaubens zu bestatten. Seinen Namen verdankt er den niederländischen Glaubensflüchtlingen, den „Geusen“ – ein Begriff, der aus dem Französischen stammt und ursprünglich „Bettler“ bedeutet.

Während der Führung erfuhren die Teilnehmer nicht nur spannende Details zur Entstehungsgeschichte, sondern auch zur viel zur Bedeutung dieses einzigartigen Kulturdenkmals. Der Geusenfriedhof erzählt von Schicksalen, von religiöser Vielfalt und vom beharrlichen Ringen um Glaubensfreiheit.

Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Ort im Zusammenspiel seiner historischen Grabsteine, von denen einige liebevoll restauriert wurden, mit den vielen verwitterten Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Der alte, schattige Baumbestand verleiht dem Friedhof zudem eine ruhige Würde, die den Besuch zu einem nachhaltigen Erlebnis machte.

Mit großem Dank blickt der Bürgerverein Zollstock auf die informative und eindrucksvolle Führung zurück. Die Mitglieder nehmen wertvolle Eindrücke mit nach Hause – und das Bewusstsein, an einem Ort gestanden zu haben, der wie kaum ein anderer von Geschichte, Erinnerung und gelebter Toleranz erzählt.

Darüber hinaus sieht der Verein es als Aufgabe, solche besonderen Stätten ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und deren Bedeutung zu vermitteln. Der Besuch des Geusenfriedhofs war dabei ein wichtiger Schritt – und er bestärkt den Bürgerverein Zollstock darin, auch künftig historische Orte in Köln aufzusuchen, zu würdigen und deren Geschichten lebendig zu halten. Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft bewusst gestalten.

100 Jahre Männer-Quartett „Frohsinn“ 1925 Immendorf – Ein Jahrhundert voller Klang und Gemeinschaft

Seit seiner Gründung im Jahr 1925 blickt das Männer-Quartett „Frohsinn“ Immendorf auf eine beeindruckende Geschichte voller Musik, Freundschaft und Zusammenhalt zurück. Im September 2025 feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen – und lädt herzlich ein zu einem musikalischen Jubiläum, das Grenzen überwindet und Herzen verbindet.

Internationale Chorbegegnung in Immendorf
Am Freitag, dem 12.9., beginnt es um 19 Uhr mit einem großen, stimmungsvollen Willkommensabend mit Musik, herzlichen Begegnungen und den ersten gemeinsamen Liedern. In festlicher Atmosphäre begrüßt der Quartettverein befreundete Chöre aus England und Italien zu einer ganz besonderen internationalen Chorbegegnung – und jeder ist herzlich eingeladen, der Chormusik zu schätzen weiß!
Gemeinsam singen, lachen und feiern – im Immendorfer Festzelt auf dem alten Kirmesplatz an der Godorfer Straße wird dieser Abend bestimmt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am Samstag geht es direkt weiter mit einer Party im Stil der 1920er Jahre. Die Sängerinnen und Sänger laden um 19 Uhr ein zu einer Zeitreise in das Gründungsjahrzehnt: Frack, Federboa und Charleston – eine rauschende Nacht ganz im Stil der Goldenen Zwanziger! Am Sonntag, dem 14.9., folgt das große Festkonzert „Harmonie in Europa“ um 16:30 Uhr in der Aula der Diakonie Michaelshoven – ein musikalisches Highlight, bei dem Chöre aus mehreren Ländern gemeinsam für Verständigung und Zusammenhalt singen. Ein Abend der Vielfalt, der Hoffnung und des harmonischen Miteinanders – und es wird bestimmt toll und Eintrittskarten kosten 12 €.

Zweites Festwochenende: Musik, Kirmes und Gemeinschaft
Vom 19. bis 21.9. feiert Immendorf Jubiläumskirmes – und macht auch das zweite Festwochenende zu einem dörflichen Miteinander, wie es früher ganz selbstverständlich war. Am Freitagabend beginnt das Wochenende mit einem kölschen Konzert und viel Angebot zum Mitsingen: Die kölsche Musiklegende Bläck Fööss und die mitreißende Band Planschemalöör sorgen für Stimmung bei Jung und Alt – garantiert für 30 €! Am Samstag folgt eine große Party im Festzelt. Ein DJ legt Musik aus allen Jahrzehnten auf – es darf getanzt, gesungen und gefeiert werden! Dann kostet der Abend 5 €. Der Sonntag, 21.9., ist leider schon der letzte Festtag – er beginnt um 11 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst im Festzelt, gefolgt vom großen Familientag. Der Höhepunkt: ein gemeinsames Konzert des Kreis-Chorverbandes Köln, bei dem wieder unzählige Sängerinnen und Sänger zusammenkommen werden.
Ein würdiger Abschluss für zwei unvergessliche Festwochen – für Menschen, die gerne feiern, singen und das Leben in Gemeinschaft genießen.

Am 21. September war es wieder soweit: Köln feierte mit Herz, Stolz und Leidenschaft seine eigene Sprache. Unter dem Motto „Kölle spricht Kölsch“ wurde der „Daach der kölschen Sproch“ begangen – ein Fest, das weit mehr ist als eine Aneinanderreihung von Programmpunkten. Es ist eine lebendige Liebeserklärung an die Stadt, ihre Kultur und das einzigartige kölsche Lebensgefühl.

Ob in Liedern, Gedichten, Geschichten oder spontanen Gesprächen: Überall in der Stadt konnte man erleben, wie verbindend und identitätsstiftend die kölsche Sprache wirkt. Sie ist ein Band, das Generationen zusammenführt und Heimat spürbar macht.

In diesem Jahr fiel der „Daach der kölschen Sproch“ auf ein ganz besonderes Datum: Zeitgleich fand auch der „Längste Tisch vun Kölle“, eines der kölschesten Straßenfeste überhaupt, sowie das große Weltkindertagsfest im Rheinauhafen statt. Diese Verbindung war mehr als ein Zufall – sie machte sichtbar, wie tief das Kölsche mit Offenheit, Gemeinschaft und Lebensfreude verbunden ist. Wenn Kölsche mit ihren Kinder lachend und singend durch die Straßen ziehen, wenn Familien zuhören und mitmachen, dann wird das kölsche Jeföhl unmittelbar erlebbar.

Trotz eines Wetters, das nicht immer ganz so freundlich war, wie man es sich gewünscht hätte, war die Resonanz groß. Viele Veranstaltungen waren gut besucht und zeigten eindrucksvoll, dass die Menschen in Köln ihre Sprache nicht nur bewahren, sondern aktiv leben und weitergeben wollen. Kölsch ist eben nicht einfach ein Dialekt – es ist ein Stück Identität, das weit über Worte hinausgeht.

Ein besonders bewegender Moment des Tages war die Ehrung von Ludwig Sebus, der sich nur 14 Tage nach seinem 100. Geburtstag in das Goldene Buch der Stadt eintragen durfte. Damit wurde nicht nur einer der bedeutendsten Interpreten kölscher Musik geehrt, sondern auch ein Symbol dafür gesetzt, wie sehr die kölsche Sprache und seine Lieder das Herz dieser Stadt prägen.

So bleibt der „Daach der kölschen Sproch“ 2025 als ein Tag in Erinnerung, an dem Köln sich selbst gefeiert hat – mit allen Generationen, mit viel Musik, mit Geschichten und mit einer unvergleichlichen Atmosphäre. Ein Tag, der deutlich machte: Kölsch lebt – und mit ihm das kölsche Hätz.