BOHEI-Festival! Vom 21. bis 24.5. im COMEDIA Theater

Im Mai freuen sich alle auf das alljährliche BOHEI-Festival! Vom 21. bis 24.5. wird das COMEDIA Theater vier Tage lang jungen Menschen gehören. Über 100 Personen zwischen 7 und 25 Jahren zeigen dann ihre Arbeiten und machen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen sichtbar. Das ganze Haus ist dann gefüllt mit Theater, Performance, Tanz, Musik, Ausstellungen, und Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden. Es gibt immer was zu sehen, zu hören oder zu machen, man kann sich also einfach treiben lassen. 

BOHEI Festival 2026 – Wendepunkte

BOHEI ist DAS partizipative Festival für junges Publikum. Vom 21. bis 24. Mai wird das CO-MEDIA Theater vier Tage lang jungen Menschen gehören – noch mehr als sonst. Über 100 junge Menschen zwischen 7 und 24 Jahren zeigen hier ihre Arbeiten und machen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen sichtbar. Das ganze Haus ist gefüllt mit Theater, Perfor-mance, Tanz, Musik, Ausstellungen und Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden. Es gibt immer was zu sehen, zu hören oder zu machen – man kann sich also einfach treiben lassen.

Dieses Jahr steht das Festival unter dem Motto „Wendepunkte“. Die 10 Kollektive des CO-MEDIA Theaters haben sich ein Jahr lang mit dem Thema auseinandergesetzt und präsentieren bei BOHEI erstmals ihre Ergebnisse. Was sind die Momente, nach denen alles anders ist als vorher? An welchem Punkt geht alles in eine andere Richtung? Was sind die Kipppunkte einer Gesellschaft? Wo geht es jetzt hin und wann kommen wir endlich mal zum Punkt? All diesen Fragen stellen sich die Kollektivstücke, die bei BOHEI fast stündlich zu sehen sind.

BOHEI 2026 vereint junge Menschen, Theater, interaktiven Formate, Spiel, Partys, Austausch und ganz viel mehr alles unter einem Dach!

Das BOHEI Festival unterstützen die Imhoff-Stiftung und die Sparkasse KölnBonn,

Die Stücke

Entdecker*innen

Kommt (doch) mal zum Punkt

„Wenn du Wasser verschüttest, dann ist der Punkt zum Beispiel ein kleiner Tropfen. Der fällt auf den Boden und – klatsch – ist er ein kleiner Punkt.“

Am Punkt angekommen, geht es los auf eine Reise, eine Suche nach einem Punkt, der noch nicht so richtig da ist, aber bald sein wird. Von dem wir noch nicht so richtig wissen, wie er sich bewegt und wie er aussieht: freudig, ängstlich, mutig, von Punkt zu Punkt.

„Wo haben sie den Wendepunkt zum letzten Mal gesehen?“ – „An der alten Brücke, er war am Hafen auf einer Bank und schien über etwas zu grübeln. Ich fragte ihn, ob alles in Ordnung ist. Er sagte ja. Aber ganz unter uns, ich glaubte ihm das nicht richtig“.

Ein Stück über das Entdecken, Forschen, Spaß haben, Springen, Erzählen … und zum Punkt kommen.

So 24.5. 12:00 Uhr und 15:00 Uhr

Grenzsprenger*innen

SWEET DREAMS

Nichts Neues unter der Sonne?

Die Zeit strömt dahin.

In der unabwendbaren Gewissheit von Leben und Tod.

Im stetigen Wechsel von Krieg und Frieden.

In der Game Show „Sweet Dreams“ treten 10 Kandidatinnen gegeneinander an, um zu gewinnen und der im Chaos angelegten Unendlichkeit ein Ende zu setzen.

Aufgekratzte Moderatorinnen wollen ihnen weiß machen, dass sie alles schaffen können und Trickster, DEstiny oder die bada$$-Glücksfee mischen die Regeln des Wettrüstens im Spiel des Lebens ordentlich auf. Wer schafft es die süßen Traumwolken zu reiten und wen sucht das Schicksal heim?

Sweet Dreams ist ein Fiebertraum zwischen Chaos und Kontrolle in dem Privilegien, Druck, Scham und intime Sehnsüchte verhandelt werden.

Do 21.5. 17:00 Uhr und 19:00 Uhr

Hysterika*

blub blub bitch

Es fühlt sich an wie die größte Welle, wie ein reißender Fluss, der Strudel im Schwimmbad, ein tropfender Wasserhahn. Wie ein Sprung ins kalte Wasser, über mir die glitzernde Oberfläche. Pommes und Lachen und Gekreische – pinke Luftmatratzen, platzen, weinen, Tränen. Und was jetzt? Ringen nach Luft, nach Halt, nach Auftrieb. Treiben lassen, wir beide? Oder untertauchen, immer tiefer, bis es keine Schwerkraft mehr gibt.

Fr. 22.5. 17:30 Uhr und 19:30 Uhr

Forscher*innen

GDF und der unsichtbar geklaute Wendepunkt

Ein rätselhaftes Stück mit der Geheimdedektei der Forscherinnen

Was passiert, wenn der entscheidende Moment plötzlich verschwindet?

Wenn niemand mehr weiß, wann alles hätte anders werden sollen?

Die Welt steht Kopf: die Zukunft dreht sich um, Pläne fallen ins Leere, und selbst die Zeit scheint ins Stolpern zu geraten. Der Grund dafür ist ebenso rätselhaft wie gefährlich – der Wendepunkt, jener magische Augenblick, der alles verändert, wurde gestohlen und ist nun … unsichtbar.

Zum Glück gibt es sie: Die Geheimdetektei der Forscherinnen (GDF). Mit scharfem Ver-stand, ungewöhnlichen Methoden und einer großen Portion Neugier machen sich die Ermittlerinnen auf die Spur des verschwundenen Moments.

So. 24.5. 14:00 Uhr und 16:00 Uhr

Rebell*innen

Es brennt! Verborgene Talente zählen nichts

Von den Römer*innen bis ins Mittelalter. Es tauchen Figuren wie Agrippina, Chlodwig und die 11.000 Jungfrauen auf. Eine böse, humorvoll- skurrile und schonungslose Komödie. Das Ensemble tanzt, singt und spielt sich durch ausgewählte Szenen der Kölner Geschichte, immer mit der Frage was wendet sich. Wieviel wert hat Geschichte für uns heute? Das Kollektiv versucht die Geschichte mit heutigen Songtexten zu verknüpfen und entdeckt, dass vieles schon da war und auch einiges wieder kommt. Eine tolle Zusammenarbeit, die uns herausfordert, uns als Kollektiv Grenzen ausloten läßt.

Do. 21.5. 20:00 Uhr und 22:00 Uhr

Utopist*innen

DING F*CKING DONG

Ein Mitternachtstraum

ZEHN Rausch.

NEUN Mehr.

ACHT Angst.

SIEBEN Glanz.

SECHS Nichts. FÜNF Nichts. VIER Nichts.

DREI Jetzt.

ZWEI Neu.

EINS Alles.

NULL. Ding. F*cking. Dong.

„Ich hoffe ihr habt schöne neue Vorsätze.“

Ein Stück über eine Nacht, die jedes Jahr dasselbe verspricht.

Sa. 21.5. 18:00 Uhr und 21:00 Uhr

Performer innen

Den Hyänen verwandt

„Wenn ein Knochen bricht, zeigt das die Grenze der Situation, nicht die Schwäche des Kör-

pers.“

Die Schwestern des Hyänen-Hauses — so werden die Mädchen im Dorf genannt – leben

seit Jahren am Rand der Gemeinschaft. Gefürchtet, gemieden und ausgegrenzt, werden sie zu „Hyänen“ gemacht. Nach dem kürzlichen Tod ihrer Schwester Salem und neuen Gerüchten laden sie das Dorf – das Publikum – zu sich ein, um sich zu zeigen und gehört zu wer-den. Dabei sind sie gezwungen, sich auch mit ihrer eigenen Trauer auseinanderzusetzen.

Den Hyänen verwandt erzählt von Ausgrenzung, Zugehörigkeit und davon, welche Macht eine Gemeinschaft über die Leben der Einzelnen hat.