Mit der Antwort der Verwaltung auf die FDP-Anfrage zum Sachstand der Schulhoföffnungen entpuppt sich die vermeintliche Öffnung der Schulhöfe endgültig als Luftnummer. „Mit einem Federstrich Schulhöfe zur freien Nutzung wieder zu öffnen, nachdem man entsprechende Haushaltsmittel gekürzt hatte – das ist keine seriöse Politik, sondern reiner Schwindel und Wählertäuschung“, kritisierte bereits im vergangenen Jahr Stefanie Ruffen, stv. Fraktionsvorsitzende der FDP/KSG-Fraktion im Stadtrat, das ehemalige Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt.

Damals stellte das Bündnis lediglich einmalig 100.000 Euro bereit, um die Finanzierung der Schulhoföffnung zu sichern. Die Verwaltung machte jedoch unmissverständlich klar, dass jährlich über 500.000 Euro erforderlich sind, um Aufsicht, Reinigung und Sicherheit zu gewährleisten. „Unser Vorschlag, die Finanzierung realistisch sicherzustellen, wurde abgelehnt. Stattdessen blieb es bei Symbolpolitik“ resümiert Ruffen.

Im April 2025 hatte die FDP-Fraktion daher nachgefragt, was aus den groß angekündigten Öffnungen geworden ist. Die Antwort der Verwaltung – nach fast einem Jahr – ist ebenso dürftig wie entlarvend: Kein einziger Schulhof ist am Nachmittag geöffnet. „Das ist nicht nur enttäuschend, das ist schlicht frech. Erst streichen Grüne, CDU und Volt das Geld, dann inszenieren sie sich als Anwalt der Kinder und am Ende passiert nichts. Kein einziger Schulhof ist geöffnet. Genau das haben wir vorhergesagt.“

Für Ruffen ist klar: „Wer ernsthaft mehr Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder will, muss sie auch finanzieren. Alles andere ist politische Show. Kinder und Familien brauchen verlässliche Angebote – keine wohlklingenden Beschlüsse ohne Wirkung.“

Die FDP/KSG fordert erneut eine ehrliche Debatte über Prioritäten im Haushalt. „Wer Schulhöfe öffnen will, muss das Geld dafür bereitstellen. Alles andere bleibt ein leeres Versprechen“, so Ruffen.

(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)

Für dieses Ehrenamt zahlt brotZeit eine Aufwandsentschädigung von 7€/h im Rahmen der Übungsleiterpauschale.

Um das Frühstück an der Schule IM Süden für die hungrigen Kinder weiter zu gewährleisten, suche ich als brotZeit-Projektleiter akut Helferinnen und Helfer (ab 55 Jahren) mit einem großen Herz für Kinder.

So läuft das Ganze ab:

• tägliche Zusammenstellung eines ausgewogenen Frühstückbuffets vor Unterrichtsbeginn (die Lebensmittel sind bereits vor Ort – es muss nicht eingekauft werden!)

• Einsatzzeit je nach Schule zwischen ca. 06.45 Uhr und 09:15 Uhr

• ein bis drei Mal regelmäßige wöchentliche Einsatzzeiten

• Generationen lernen voneinander und die Frühstückshelfer/-innen sind Ansprechpartner für die Kinder

• vertrauensvolle Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Schulleitung und den Teams des Offenen Ganztags

Ich freue mich über die Kontaktaufnahme interessierter Frühstückshelfer/-innen telefonisch unter 0173 429 88 75 oder per E-Mail an: wagner@brotzeit.schule

Die brotZeit-Mission: Für jedes Kind ein Frühstück. Heute kommt jedes fünfte Kind in Deutschland aus den unterschiedlichsten Gründen ohne eine stärkende Mahlzeit zur Schule. Sozial oder ökonomisch schwierige Familienverhältnisse, belastender Schichtdienst oder Überforderung mit der Erziehung – die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Folgen: mangelnde Konzentration, schlechtere Noten, soziale Ausgrenzung und geringere Chancen auf Bildung

Die einen kommen regelmäßig, andere nur ab und zu, manch einer kommt, um Musik zu machen, ein anderer, um zu werkeln, und wieder ein anderer, um nicht allein zu sein. Auch kommen die Menschen zum Feiern, für ein Leben in Gemeinschaft und für den sozialen Treffpunkt unter allen Generationen, sozialen Schichten und aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Gemeint ist der Verein WiSü e. V. Er unterhält und organisiert seit Jahren den Bürgertreff X am Eingang zum Sürther Feld, und das erfolgreich. Finanziert wird das Ganze rein ehrenamtlich aus WiSü-Eigenmitteln und Fördergeldern. Ab Mitte 2027 wird der BürgerTreff allerdings der geplanten neuen Wohnbebauung weichen müssen. Ist zwar im Neubaukomplex eine Räumlichkeit, sogar mit einem Festsaal, geplant, ist diese mitnichten vergleichbar und noch schlimmer, für den Verein nicht finanzierbar. Denn als Träger kann er die anfallenden monatlichen Kosten für Miete plus Nebenkosten definitiv nicht erbringen, und eine jahrelang erfolgreiche Konzeptarbeit steht vor dem Aus. Die einzige Lösung: Mehrere Träger/Vereine mit ähnlicher Zielsetzung schließen sich zusammen und erhalten den Platz für Kultur, Kunst, Musik und Menschlichkeit. Darum sind jetzt alle Bürger des Rheinbogens mit Ideen und Netzwerken gefragt. Dr. Ellen Behnke sowie Monika Wilke von www.wisue.de hoffen sehr auf bürgerschaftliches Engagement, damit nicht schon wieder ein sozialer Raum stirbt.

Kölner Premiumimmobilienmarkt: Wohnungspreise sinken, Häuserpreise steigen

DAHLER-Analyse der ImmoScout24-Daten zeigt: Das Angebot an Premiumimmobilien wächst weiter, die Nachfrage geht nach unten
Bezirk Innenstadt zeigt gegenläufige Preisentwicklung: Der Medianpreis für Premiumwohnungen legte hier im Vergleich zu Q4-2024 um 1,2 % zu.

Köln, 4. März 2026 – Der Kölner Premiumimmobilienmarkt zeigt im vierten Quartal 2025 ein geteiltes Bild: Während die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht sinken (-0,8 %), gehen sie auf dem Häusermarkt nach oben (+2,9 %). Das ist ein Ergebnis der neuesten Analyse des Premiumimmobilienmaklers DAHLER, der die Entwicklung des Marktes anhand von Daten der größten deutschen Immobilienplattform ImmoScout24 unter die Lupe genommen hat. Für die Auswertung wurden die teuersten 10 % der auf ImmoScout24 inserierten Angebote im vierten Quartal 2025 betrachtet – sie werden hier als Premiumsegment bezeichnet. Die Schwellenwerte für die oberen 10 % lagen auf dem Kölner Wohnungsmarkt bei 6.952 €/m² für Eigentumswohnungen und bei 7.926 €/m² im Häusermarkt.

Im Bezirk Innenstadt werden Premiumwohnungen teurer
Im Kölner Premiumwohnungsmarkt nahm die Angebotsanzahl der Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q4-2024) um 4,2 % zu. Gleichzeitig sank hier der verwendete Nachfrageindikator, die Anzahl der durch ImmoScout24 registrierten Interessentenanfragen pro Angebot, um 19,3 %. Der Medianpreis dieser Angebote lag bei 7.984 €/m², was einem Rückgang um 0,8 % im Vergleich zum Niveau des vierten Quartals 2024 entspricht.
Auffällig ist die gegenläufige Entwicklung im Bezirk Innenstadt. Zwar sank auch hier die Nachfrage im Vergleich zu Q4-2024 (-22,3 %); die Preise aber kletterten nach oben (+1,2 %) und die Zahl der Angebote ging zurück (-8,2 %).
„Die leicht steigenden Preise in der Kölner Innenstadt sind auf die anhaltende strukturelle Knappheit und die hohe Attraktivität zentraler Lagen zurückzuführen. Das verfügbare Angebot konzentriert sich zunehmend auf die hochwertigsten Objekte, während preisgünstigere Wohnungen vom Markt verschwinden. Auf den Nachfragerückgang reagieren Verkäufer hinsichtlich der Preisgestaltung aktuell noch zurückhaltend“, kommentiert Tina Fröhlich, Geschäftsführerin bei DAHLER Köln.

Häusermarkt: Preise steigen, Zahl der Angebote auch
Die Anzahl der angebotenen Premiumhäuser stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,6 % an. Auch bei den Preisen ging der Pfeil nach oben – der Medianpreis im Premiumsegment lag bei 9.189 €/m² und damit 2,9 % über dem Niveau des vierten Quartals 2024.
„Mehr Angebot bedeutet auf dem Kölner Markt der Premiumhäuser nicht automatisch niedrigere Preise“, ordnet Tina Fröhlich ein. „Das liegt auch daran, dass Exklusivität, Lage und Bauqualität den Preis bestimmen.“

Der Premiumwohnungsmarkt Q4-2025 im Vergleich zu Q4-2024 im Überblick:
• Im Segment der Eigentumswohnungen stieg die Angebotsanzahl vom vierten Quartal 2024 zum vierten Quartal 2025 um 4,2 %.
•Der Medianpreis der Eigentumswohnungen lag bei 7.984 €/m² (-0,8 % % zu Q4-2024).
•Insgesamt ist die Anzahl der durchschnittlichen Interessentenanfragen pro Angebot um 19,3 % gesunken (Q4-2024 zu Q4-2025).

Der Premiumhäusermarkt Q4-2025 im Vergleich zu Q4-2024 im Überblick:
•Im vierten Quartal 2025 stieg die Anzahl der Angebote um 17,6 % an (von Q4-2024 zu Q4-2025).
•In Köln lag der Medianpreis im Premiumsegment des Häusermarktes bei 9.189 €/m², was einem Plus von 2,9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.

Über DAHLER
DAHLER zählt seit 1993 zu den führenden Maklerunternehmen für exklusive Wohnimmobilien im Premiumsegment. Gegründet von Kirsten und Björn Dahler, steht das Unternehmen für herausragende Servicequalität, tiefgehende Marktkenntnis und innovative Vermittlungsstrategien. Mit einem klaren Fokus auf hochwertige Immobilien in erstklassigen Lagen ist DAHLER heute mit über 90 Standorten in Deutschland, Österreich und Spanien vertreten.

Neben der klassischen Immobilienvermittlung setzt DAHLER auf ein umfassendes Franchise-Konzept: Seit 2011 wird das Unternehmen durch die DAHLER & COMPANY Franchise GmbH & Co. KG unter der Geschäftsführung von Annika Zarenko weiter ausgebaut.
Für seinen herausragenden Service wurde DAHLER 2026 – zum sechsten Mal in Folge – vom Deutschen Institut für Service-Qualität als bester Immobilienmakler im Bereich Service ausgezeichnet. Zudem erhielt das Unternehmen 2024 als Vollmitglied des Deutschen Franchiseverbandes erneut den igenda-Gold-Award für die hohe Zufriedenheit seiner Lizenzpartner.
Mit der 2024 gegründeten Sparte DAHLER Invest erweitert das Unternehmen sein Portfolio um die Vermittlung von Wohn- und Geschäftshäusern für private und semiprofessionelle Investoren. Durch den exklusiven Zugang zu Off-Market-Immobilien sowie fundierte Marktanalysen bietet DAHLER Invest maßgeschneiderte Lösungen für Kapitalanleger, die in renditestarke Immobilien investieren möchten. An sechs Standorten in deutschen Metropolen – Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt und München – begleitet DAHLER Invest Anleger mit tiefgehender Expertise und einem erstklassigen Netzwerk.
Weitere Informationen: www.dahler.com | www.dahler.com/invest

(Text.Dahler-Köln) 

Unser Stadtgebiet lebt von seinen schönen Grünflächen, Parks und Orten, an denen wir durchatmen, spazieren gehen und uns begegnen können. Damit das auch in Zukunft so bleibt – und sogar noch besser wird – arbeitet die Stadt Köln am Masterplan Stadtgrün.

Jetzt sind Ihre Ideen, Wünsche und Erfahrungen gefragt! 

Online-Beteiligung: 09.–22. März 2026
 Mitmachen: meinungfuer.koeln/masterplan-stadtgruen

Bürger*innenwerkstatt: 21. März 2026
Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
Schillingsrotter Str. 38, 50996 Köln

Es gibt zwei Zeitfenster mit gleichem Inhalt:
10–12 Uhr
 12–14 Uhr

Gemeinsam zusammen überlegen:
Wo können Grünflächen noch schöner werden?
Welche Orte laden zum Verweilen ein und wo fehlt noch ein bisschen Grün?
Wie gestalten wir unser Veedel klimafreundlich und lebenswert für alle?

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Ideen mit und gestalten Sie die grüne Zukunft von Rodenkirchen mit!

Du liebst es zu singen und hast bereits Chorerfahrung? Du hast Freude an anspruchsvollen Konzertprojekten und Lust, einmal im Jahr ein gemeinsames Chorwochenende zu verbringen? Dann bist du beim Kammerchor Cantamo Köln genau richtig! Denn Sie freuen sich über neue Stimmen in allen Stimmlagen. Der Chor widmet sich übrigens vor allem der sakralen Musik – von Barock bis Moderne – mit einem besonderen Schwerpunkt auf internationalen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts. Als engagierter Verein proben sie montagabends in Köln-Raderthal in konzentrierter, aber herzlicher Atmosphäre. Neugierig geworden? Dann Sie sich bitte per Mail unter mail@cantamo.de

Viele zukünftige Hundehalter stellen sich heute ganz bewusst die Frage, ob es wirklich immer ein Welpe sein muss. Denn ein Blick hinter die Zäune der Tierheime zeigen – dort warten unzählige Hunde sehnsüchtig auf eine zweite Chance. Hunde aus dem Tierheim sind oft wahre Schätze und wirklich besonders. Und zu jedem Tier gibt es viel zu sagen, denn sie sind dort gut charakterlich eingeschätzt, tierärztlich untersucht und genau analysiert. Auch bringen sie eines mit, das man nicht kaufen kann – Dankbarkeit und ein großes Herz. Wer sich für einen Hund aus „zweiter Hand“ entscheidet, schenkt nicht nur ein neues Zuhause, sondern gewinnt meist einen besonders treuen Begleiter. In Köln wird dieses Engagement sogar belohnt: Wer einen Hund aus einem Kölner Tierheim adoptiert, der mindestens acht Jahre alt ist, wird vollständig von der Hundesteuer befreit. Für jeden jüngeren Tierheimhund gilt immerhin eine Steuerbefreiung für die ersten zwei Jahre. Auch kann man eine Ermäßigung oder Befreiung von der Hundesteuer beantragen, für Assistenz- und Rettungshunde bzw. wenn man laufende Leistungen nach dem zwölften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII) erhält – etwa bei Hilfe zum Lebensunterhalt, bei Erwerbsminderung oder bei Grundsicherung im Alter. Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Arbeitslosengeld II bzw. Bürgergeld) haben hingegen keinen Anspruch. Weitere Infos und Ansprechpartner findet man auf der Internetseite der Stadt.