Die Entwicklung der Immobilienpreise in Köln zeigt im Jahr 2026 ein weiterhin angespanntes Bild. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und eines schwächeren Neubausektors bleibt die Nachfrage nach Wohnraum in der Rheinmetropole hoch. Ursachen sind vor allem das anhaltende Bevölkerungswachstum, die Attraktivität des Arbeitsmarktes und der Wunsch nach sicherem Eigentum. Besonders energieeffiziente Immobilien und eine Bestandsimmobilie im nahen Stadtgebiet zeigen sich schonungslos. Steigen die Preise auch nach der Zinswende gemäßigt und moderat, sinken die Neubau-Zahlen dramatisch. Über 40 Prozent weniger, aber ein Bedarf, der sich gefühlt verdoppelt. Darum könnten sich zukünftig auch Mieter warm anziehen, denn ihre Wohnkosten steigen weiter und das oft ins Unverschämte. Dies erhöht den Druck auf den Eigentumsmarkt zusätzlich, da Wohneigentum für viele Haushalte langfristig als Alternative zu steigenden Mietkosten betrachtet wird. Die Baubranche steckt tief in der Krise. Dazu kommt: Die Baukosten sind hoch, wegen des Facharbeitermangels, auch sind die Zinsen wieder gestiegen und Genehmigungen dauern auch weiterhin ewig. Was auffällig ist: Zukunftsweisende Bauweisen sind gefragt und unsanierte Bestandsobjekte verlieren an Attraktivität, gerade bei jungen Menschen, da sie die Eigenleitung nicht mehr erbringen können. Auch bleibt die Lage entscheidend: Zentrale Stadtteile und begehrte Veedel mit guter Infrastruktur erreichen weiterhin Spitzenwerte, während Randlagen nur wegen der besseren Preise bevorzugt werden. Dennoch bleibt die Erschwinglichkeit für viele Menschen ein Problem, insbesondere für Erstkäufer und junge Familien, da Miet- und Kaufpreise, Nebenkosten und Eigenkapitalanforderungen weiterhin hoch sind. Beim Mieten, kommt aber noch ein Problem dazu, Köln braucht dringend mehr Single-Wohnungen und mehr Großraum-Wohnungen. Das kommt dadurch, dass sich Paare heute persönlich absichern und kein Risiko eingehen möchten und lieber allein wohnen, als irgendwann auf den angespannten Wohnungsmarkt angewiesen zu sein. Erst bei Familiengründung werden größere Wohnungen gebraucht, dann sollte jedes Kind ein eigenes Zimmer haben und – wenn möglich – noch ein Homeoffice-Büro, um es steuerlich abzusetzen. Wie das zukünftig möglich sein soll, bleibt fraglich.

Wenn das eigene Kinderzimmer irgendwann zu klein wird und der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung, Begegnung und neuen Erlebnissen wächst, sind die Jugendzentren im Stadtgebiet eine ideale Anlaufstelle. Sie bieten jungen Menschen offene Treffpunkte, vielfältige Freizeitangebote und Raum zum Ausprobieren, Mitmachen und Wohlfühlen. Besonders schön ist, dass jede Einrichtung ihren eigenen Schwerpunkt hat – von Sport und Kreativität bis hin zu Medien, Beratung und gemeinsamen Aktionen. Dank der guten Anbindung an den ÖPNV sind die Jugendzentren zudem unkompliziert erreichbar und ermöglichen Jugendlichen – wenn es die Eltern erlauben – ein Stück mehr Selbstständigkeit und Freiheit im Alltag.
So ist die LOFT 99, das Jugendzentrum an der OSK im Kölner Süden, ein Ort zum Ankommen, Abschalten und Ausprobieren. Im großen Hauptraum – dem Herzstück des LOFTs – wird nämlich gekickert und Billard gespielt, Musik gehört, gequatscht oder gemeinsam an der PlayStation 5 gezockt. Doch dort geht noch viel mehr als das, was man von zu Hause kennt. Wer sich auspowern will, findet sportliche Möglichkeiten vom Soccercourt im Freien bis zum regelmäßigen Sportangebot in der angrenzenden Halle. Wer lieber kreativ ist, kann Ideen verwirklichen und handwerkliches Talent ausleben. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Schule ist quasi fast alles möglich und es öffnen sich überraschend viele Türen – der Raum für Taten ist hier groß. Und wenn es mal nicht nur ums Spielen geht, stehen die Mitarbeitenden mit offenen Ohren und hilfreichen Angeboten zur Seite, bei allem, was Jugendliche gerade bewegt.
Das Jugend- und Kulturzentrum Weiß in der Georgstraße 2 in 50999 Köln ist ebenfalls ein Ort voller Leben, Herzlichkeit und Kreativität. Hier kommen Kinder und Jugendliche jeden Tag zusammen, um gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und sich einfach wohlzufühlen wollen. Von Montag bis Donnerstag ist das Haus von 15 bis 20 Uhr geöffnet, freitags sogar bis 21 Uhr – genug Zeit also für Lachen, Begegnungen und besondere Momente. Dort ist ein echtes Herzensprojekt der Circus Pappnase. Bis zu 50 Kinder und Jugendliche tauchen hier in die farbenfrohe Welt des Zirkus ein, entdecken verborgene Talente und wachsen über sich hinaus. Ob Jonglieren, Akrobatik oder Clownerie – der Circus Pappnase schenkt Selbstvertrauen, Teamgeist und ganz viel Freude. Darüber hinaus können dort das gemütliche Café und die Disco des Hauses gemietet werden; auf Wunsch auch mit Nutzung der Küche. Diese Möglichkeit besteht aber nur an Wochenenden und außerhalb der Ferienzeiten.
Ein noch recht neues Kinder- und Jugendzentrum bereichert den Stadtteil Zollstock: Mitten im Veedel, in der Melanchthon-Gemeinde, ist mit dem Kinder- und Jugendhaus SPÖKES eine lebendige kölsche Einrichtung entstanden. Hier gibt es Angebote für alle Altersgruppen –also von 1 bis 18 Jahren. Das Programm reicht von Krabbelgruppen über den Teenagertalk bis hin zum beliebten SPÖKES-Donnerstag: Musikal, bei dem Blockflöte, Ukulele und gemeinsames Singen im Mittelpunkt stehen. Außerdem werden schulische Unterstützungsangebote gemacht: Nachhilfe in Deutsch für Grundschüler (montags) sowie Mathematik-Nachhilfe für Oberstufenschüler (dienstags). Wer in einem anderen Fach Hilfe braucht, kann ebenfalls vorbeikommen und sich von einem erfahrenen Lehrer unterstützen lassen. Unter susanne.schubert@ekir.de bekommt man dazu viele Informationen und das ist längst nicht alles – am besten einfach mal vorbeischauen und das SPÖKES selbst entdecken. Die Räumlichkeiten können auch hier für Geburtstage oder ähnliches gemietet werde.
„Kinder stärken – Zukunft sichern“ lautet das Leitbild des Jugendzentrums Meschenich. Ziel ist es, jedem Kind ein gesundes Aufwachsen und faire Chancen auf eine erfolgreiche Bildungslaufbahn zu ermöglichen. Dafür bietet das Zentrum Kindern ab 6 Jahren täglich ab 12 Uhr auf der Brühler Landstraße 428 ein tolles Programm und eine verlässliche, altersgerechte Betreuung – beginnend mit einer warmen Mittagsmahlzeit und individueller Hausaufgabenhilfe, bevor das abwechslungsreiche Freizeitprogramm startet. Das Angebot ist vielfältig und bis in hohe Teenageralter möglich. Von der Sprachförderung, über Sport, Spiel, Spaß bis zum Bewerbungstraining gibt es hier irgendwie alles. Auch Drogenprävention und Selbstverteidigungskursen werden angeboten und das, sogar in vielen Sprachen. Auch ein spezieller Mädchentag gehört fest zum Programm, genau wie regelmäßige Ausflüge. Unter www.jugz-meschenich.de findet man unglaublich viele Informationen, die es sich lohnt, einmal anzuschauen.
Auch das Jugendhaus Sürth am Marktplatz verdient besondere Erwähnung, denn hier wird Inklusion ganz selbstverständlich gelebt. Je früher Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten sich begegnen, desto natürlicher gelingt das Miteinander und genau das wird im Jugendhaus Sürth vorbildlich umgesetzt. Die Atmosphäre ist familiär und herzlich, fast wie in einer großen Familie. Entsprechend gering ist von daher die Fluktuation, da der Umgang miteinander vertraut und wertschätzend ist. Das Angebot ist auch dort vielfältig: Eine gut ausgestattete Küche lädt zum gemeinsamen Kochen und Backen ein, außerdem gibt es Billard und Kicker, eine Töpfer-, Schrauber- und eine Malwerkstatt sowie einen großen Außenbereich. Mittwochs wird es gemütlich beim Kinoabend von 18:30 – 21 Uhr und freitags öffnet „Unsere kleine Kneipe“ bis 22 Uhr, mit einer kleinen Speisekarte, leckeren Snacks und einer umfangreichen Getränkekarte. Alle Angebote werden natürlich von erfahrenen Pädagogen sowie engagierten ehrenamtlichen Helfern begleitet, sodass sie auch von Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf gut genutzt werden können.
Der Bauspielplatz im Friedenspark in der Südstadt gegenüber des Rheinauhafens ist ebenfalls ein ganz besonderer Ort für Kinder und Jugendliche. Herzstück dieser Einrichtung ist das weitläufige Außengelände, auf dem Kinder ab dem Grundschulalter mit Holz und vielen weiteren Materialien eigene Hütten und Bauwerke erschaffen können. Ohne elterlichen Einfluss entstehen dort oft kleine, miteinander verbundene „Dörfer“, in denen neben Spiel und Kreativität auch eigene Rollenspiele und soziale Strukturen wachsen. Pädagogisch begleitet wird der Bauspielplatz so zu einem sicheren und einzigartigen Lernraum für soziales Miteinander. Zum vielfältigen Angebot gehört auch das regelmäßige Lagerfeuer und die Kochangebote sowie Schnitzen, Bogenschießen, Einblicke in Schmiede- und Metallarbeiten sowie Gärtnern, Graben, Matschen und Toben und im Sommer natürlich ausgiebige Wasserschlachten. Für ältere Jugendliche gibt es dort übrigens das Jugendcafé „Schickeria“ mit Thekenbereich und dem schönen Innenhof als Anlaufpunkt und wichtiger Aufenthaltsort. Zu Taschengeldpreisen gibt es Getränke und Snacks, Wasser ist kostenlos. W-Lan steht ebenfalls zur Verfügung, genau wie eine große Auswahl an modernen Spielen sowie eine Graffiti/Hall of Fame. Ein tolles Ferienprogramm bieten sie übrigens auch.

Es gibt viele einfache und kostengünstige Möglichkeiten, Pflanzen neues Leben sowie Nährstoffe einzuhauchen – ganz ohne viel Aufwand. Mit ein paar cleveren Haushaltsprodukten bzw. -abfällen, kannst man das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen auf natürliche Weise fördern. Hier sind vier praktische Garten-Hacks, die man mal ausprobieren sollte!
1. Backpulver für süße Tomaten
Streue etwas Backpulver rund um deine Tomatenpflanzen. Es hilft, den pH-Wert des Bodens auszugleichen und steigert die Süße der Tomaten. Achte darauf, nicht zu viel zu verwenden, da es sonst zu Schäden kommen kann – eine kleine Menge reicht völlig aus!
2. Eierschalen für gesunden Boden
Sammle die Eierschalen aus deiner Küche, spüle sie gründlich aus und lasse sie trocknen. Zermahle sie anschließend zu kleinen Stücken oder zu Pulver. Diese Schalen geben deinem Boden einen natürlichen Kalzium-Schub und helfen, Problemen wie der Blütenendfäule bei Tomaten vorzubeugen.
3. Bananenschalen für starke Wurzeln
Schneide die Bananenschalen in kleine Stücke und vergrabe sie in der Erde rund um deine Pflanzen. Sie sind reich an Kalium und Phosphor – zwei Nährstoffen, die das Wachstum der Wurzeln und die allgemeine Gesundheit deiner Pflanzen fördern.
4. Reiswasser für nährstoffreiche Gießkanne
Anstatt das Wasser nach dem Abspülen deines Reises wegzuschütten, lass es abkühlen und benutze es, um deine Pflanzen zu gießen. Reiswasser enthält viele Nährstoffe, die die Pflanzen stärken und die Wurzeln fördern. Doch sei vorsichtig und verwende es nicht zu oft, da die Erde sonst etwas zu fest werden kann.
5. Kaffeemittel als Dünger!
Kaffeemittel enthalten Stickstoff und sind ein hervorragender Dünger für viele Pflanzen. Du kannst sie einfach auf den Boden rund um deine Pflanzen streuen oder unter die Erde mischen. Sie fördern das Wachstum und ziehen sogar Regenwürmer an, die den Boden belüften.
Mit diesen einfachen Tricks kannst du deinem Garten auf natürliche Weise neues Leben einhauchen und für gesunde, kräftige Pflanzen sorgen – ganz ohne teure Produkte!

Maibaum-Aktion auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen
Auch in diesem Jahr organisiert der Zusammenschluss #NurZesamme, wieder mit 25 Vereinen aus dem Kölner Süden, die traditionelle Maibaum-Aktion auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen.

Wann? Samstag, 25. April
Uhrzeit? Ab 17 Uhr

Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. Kommt vorbei und erlebt einen schönen Abend voller Gemeinschaft und Tradition.

Wichtig: Bitte folgt bei der Aufstellung des Maibaums unbedingt den Sicherheitsanweisungen.

Der Frühling zeigt sich in seiner vollen Pracht – die ersten Farben sprießen, und die Wiesen, Gärten und Blumenkästen erblühen mit Osterglocken, Krokussen, Tulpen und vielen weiteren wunderschönen Frühjahrsblühern. Doch wenn die Blütenpracht langsam verwelkt und die Blumen ihren Höhepunkt überschritten haben, gibt es eine wunderbare Möglichkeit, diesen kostbaren Schatz noch weiter zu nutzen: Wir sammeln diese Blumenzwiebeln und setzten die Knollen in die Erde im öffentlichen Raum! Wir freuen uns sehr, wenn Sie Ihre gesammelten Zwiebeln bei uns abgeben! Wir nehmen sie gerne entgegen und pflanzen sie an schönen, sichtbaren Orten im Stadtgebiet, sodass auch andere den Zauber dieser Frühjahrsboten im nächsten Jahr wieder genießen können. Damit können Sie nicht nur Ihre Blumenpracht weitergeben, sondern auch dazu beitragen, den öffentlichen Raum noch bunter und lebendiger zu gestalten. Die Blumen verschönern nicht nur unseren Alltag, sondern bringen auch ein Lächeln auf die Gesichter der Spaziergänger und Anwohner. Auf der Rodenkirchener Ringstraße in Höhe des Kindergartens, haben wir einmal alle Blumenzwiebeln aus den Blumenkästen des Rodenkirchener Treppchen eingesetzt und Jahr für Jahr drücken nun die kleinen Narzissen wieder ihre Blütenpracht aus der Erde. Also sammeln Sie bitte fleißig und lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Frühling noch viele Jahre lang in vollen Farben erblüht! Sammelstelle ist natürlich wieder der Mallorcaladen auf der Weisserstr.25 in Rodenkirchen.

Bald heißt es Ostern, Muttertag und Wonnemonat Mai. Mit der Hoffnung auf Sonne und wärmere Temperaturen freuen wir uns auf das, was kommt. Denn jetzt wollen wir alle wieder ins Leben einsteigen, und dafür wird schon einiges getan. Die Damen gehen zur Fitness und ins Kosmetikstudio, und die Herren nehmen vermehrt das Rad statt ihr Auto. Auch achten alle wieder enorm auf die Ernährung und auf den Kleidungsstil, denn das äußere Erscheinungsbild wird gerade in den nächsten Wochen sehr wichtig sein. Denn mit Sicherheit wird bald wieder fleißig gefeiert und geheiratet. Auch laufen schon die Kommunions- und Konfirmationsvorbereitungen auf Hochtouren.
Tanz in den Mai, der Maibaum und das Maiwecken – all das wird auch wieder mit Spannung erwartet. In Sürth wird das übrigens richtig zelebriert. Es wird wie immer eine Maikönigin geben, und das Gemeindeblasorchester wird auch wieder durch die Straßen fahren und gefühlt 100-mal „Der Mai ist gekommen“ spielen. Es ist jedes Mal wunderschön, und vielleicht übernimmt diese schöne Tradition ja ein Einzelmusiker und spielt am Morgen aus dem Fenster zur Freude der Nachbarn. Früher war es wohl normal, dass Blechbläser an diesem Morgen den Mai begrüßten und Kinder mit ihrer Flöte von Tür zu Tür gingen.
Ob groß, ob klein, ob alt oder jung – jetzt freuen sich alle auf den Frühling und auf eine unbeschwerte sowie fröhliche Zeit. Die Geschäfte und Dienstleister haben sich natürlich auch schon vorbereitet und halten tolle Angebote bereit, damit dies der beste Sommer unseres Lebens wird – kaufe und handle lokal wird wieder an Bedeutung gewinnen, daran glauben wir.

Nicht jeder Lebensweg führt durch Hörsäle und endlose Theorien. Manche führen direkt ins echte Leben – dorthin, wo angepackt, gestaltet und gebraucht wird. Handwerk und Dienstleistung sind mehr als Berufe. Sie sind eine Entscheidung für Beständigkeit, Sicherheit und Sinn. Schon in jungen Jahren eröffnet das Handwerk echte Perspektiven: früh Verantwortung übernehmen, sichtbar etwas schaffen und stolz auf das sein, was man mit den eigenen Händen leistet. Während andere noch suchen, wachsen hier bereits Erfahrung und mit Selbstvertrauen, Können und Wertschätzung. Meister statt Master heißt: Praxis statt Papier. Können statt Titel. Wer den Meisterbrief trägt, ist Fachkraft, Führungskraft und Unternehmer in einem. Das Handwerk bietet klare Aufstiegschancen, ein solides Einkommen und vor allem: Jobsicherheit. Denn repariert, gebaut, gepflegt und gedient wird immer – heute, morgen und in Zukunft. Handwerk und Dienstleistung sind krisenfest, zukunftsweisend und gesellschaftlich unverzichtbar. Digitalisierung, Energiewende und demografischer Wandel brauchen Menschen, die umsetzen können. Menschen, die Verantwortung übernehmen. Menschen mit Meisterqualifikation. Und auch langfristig überzeugt dieser Weg: stabile Beschäftigung, gute Verdienstmöglichkeiten, Selbstständigkeit als Option und eine Tätigkeit, die bis zur Rente Sinn stiftet – weil man gebraucht wird. Wer also nicht nur arbeiten, sondern etwas bewirken will, wählt einen Weg mit Fundament. Handwerk ist Zukunft. Meister ist Haltung. Und Erfolg das große Ziel.

Für zahlreiche Familien ist diese Phase besonders anspruchsvoll: Absagen auf Wunschschulen, Unsicherheit und offene Fragen prägen die Situation. Doch gerade dann kann eine neue Chance entstehen.

Die Schulgemeinschaft der fns:köln wächst weiter und öffnet ihre Türen genau für diese Familien. Die Gesamtschule der Freien Naturschulen Köln wird um einen zweiten Zug erweitert, und auch die Grundschule schafft mit vier neuen Klassen mehr Platz für Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 12. Klasse. Das Auswahlverfahren startet jetzt.

Dabei steht nicht nur ein Schulplatz im Mittelpunkt, sondern ein Ort, an dem Kinder gesehen werden, sich entfalten und mit Freude lernen können.

Im Zentrum steht die natürliche Begeisterung der SchülerInnen. Lernen wird an der fns:köln nicht nur vermittelt, sondern erlebt, draußen in der Natur, im Miteinander und im eigenen Tun. Die Kinder bauen eine tiefe Verbindung zu ihrer Umwelt auf und lernen, sie zu verstehen, zu lieben und zu schützen.

Die Natur begleitet den Alltag, etwa in grünen Klassenzimmern wie dem Waldklassenzimmer oder auf dem Schulacker. Auch die Schultiere – Hündin Hera, Pony Chico, die Kornnattern Sam und Flavius sowie die Hühnerschar rund um Hahn Oskar – schaffen Nähe, Verantwortungsgefühl und besondere Momente.

Zugleich bietet die Schule Raum für Individualität: Kleine Stammgruppen mit maximal 20 Kindern und zwei LernbegleiterInnen ermöglichen ein persönliches und differenziertes Lernen von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Praxisnähe wird großgeschrieben. In Schülerfirmen sammeln Jugendliche echte Lebenserfahrungen. Mit der eigenen Schulwährung, den „Drachen“, wird Eigenverantwortung spielerisch erfahrbar, da sie verdient, gespart und im Schulalltag eingesetzt wird.

 Was die fns:köln auszeichnet, ist mehr als ein Konzept, es ist die Gemeinschaft. Ein Ort, an dem Kinder fachlich, persönlich und emotional wachsen dürfen.

Kennenlerntage und Infoveranstaltungen bieten die Gelegenheit, diese besondere Atmosphäre selbst zu erleben.

Eine Schule, die Naturverbundenheit, ganzheitliches Lernen und eine starke Gemeinschaft vereint, spricht Euch an?

Dann lernt uns kennen, kommt montags von 11:00-12:00 Uhr (Ausnahme Ferien oder Feiertage) vorbei oder meldet Euch zu einem unserer Online-Infoabende an und entdeckt, was Schule auch sein kann.

Jetzt informieren und anmelden unter:
https://freie-naturschulen.de/
https://freie-naturschulen.de/anmeldung-infoabende/

 (Text: Nina Reda)

Max und Moritz „Bosheit ist kein Lebenszweck!“

Wie wahr, wie wahr, und das wurde bei Max und Moritz noch einmal ganz deutlich. Denn zu diesem besonderen Abend für Literatur- und Musikliebhaber hatte Lieramus eingeladen und jeder Stuhl war besetzt. In der Stadtbücherei Rodenkirchen fand nämlich „Max und Moritz – die große Lesung“ statt. Es war eine unterhaltsame sowie atmosphärische Veranstaltung, bei der der zeitlose Klassiker von Wilhelm Busch in neuem Glanz erstrahlte.

Der bekannte Literaturvermittler Michael Schikowski führte mit lebendiger Erzählkunst durch die Lausbubengeschichten und das Publikum hörte aufmerksam zu bzw. sprach es im Stillen mit, denn viele mussten es wohl einmal auswendig gelernt haben. Mit feinem Gespür für Humor, Sprache und Rhythmus ließ Schikowski die Streiche der beiden berühmten Unruhestifter vor dem inneren Auge des Publikums lebendig werden, und so sah man oft so manches verschwiegenes Lächeln.

Musikalisch begleitet wurde die Lesung übrigens von Salonbrass Rodenkirchen, dessen klangvolle Darbietungen den Texten eine besondere Tiefe und Leichtigkeit verliehen. Die Verbindung von Wort und Musik schuf eine einzigartige Atmosphäre, die mal heiter, mal augenzwinkernd, mal überraschend nachdenklich war. Überhaupt war es mal wieder eine tolle Veranstaltung, die über hundert Menschen begeistert hat. Denn dafür ist Literamus bekannt: Sie tragen Literatur wieder in die Gesellschaft, darum ist ein Blick auf Ihre Internetseite lohnend.

Der Feierabendmarkt auf dem Chlodwigplatz ist mehr als nur ein Markt – er ist ein Gefühl. Jeden letzten Freitag im Monat verwandelt sich der Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt in einen lebendigen Treffpunkt voller Genuss, Begegnungen und echter Lebensfreude. Wer den Feierabend feiern möchte, ist hier genau richtig. Zwischen 15 und 22 Uhr erlebt man authentisches Südstadtfeeling, das Generationen verbindet und Menschen zusammenbringt, die Straßenkultur, Genuss und Geselligkeit lieben.

Bei einem kühlen Kölsch, einem guten Glas Wein oder kreativen Cocktails lässt sich der Arbeitstag entspannt ausklingen. Dazu duften frisch gebackene Rievkooche, abwechslungsreiches Streetfood aus aller Welt und viele liebevoll zubereitete Spezialitäten. Der Feierabendmarkt auf dem Chlodwigplatz steht für Qualität, Vielfalt und echte Begegnungen – hier trifft man Nachbarn, Freunde und neue Gesichter in entspannter Atmosphäre.

Besonders praktisch: Der Feierabendmarkt auf dem Chlodwigplatz ist perfekt mit Bus und Bahn erreichbar. Die Linien 25, 16, 17, 106, 132, 133 und 142 bringen Besucher schnell und unkompliziert direkt zum Marktgeschehen. Einfach aussteigen und mitten im Leben ankommen.

Die Termine für 2026 sollte man sich unbedingt vormerken: 24.04., 29.05., 26.06., 31.07., 28.08. und 25.09.

Jeder dieser Freitage steht ganz im Zeichen von Genuss, Musik, Gesprächen und urbaner Lebensart. Der Feierabendmarkt auf dem Chlodwigplatz ist der perfekte Ort, um den Alltag hinter sich zu lassen, den Sommer zu genießen und Köln von seiner schönsten Seite zu erleben.

Komm vorbei, bring Freunde mit und erlebe selbst, warum der Feierabendmarkt auf dem Chlodwigplatz für viele längst ein fester Bestandteil des Monats ist. Hier beginnt der Feierabend – mitten in der Südstadt, mitten im Leben.