Stadt Köln bietet Beratung in den eigenen vier Wänden an

Die Stadt Köln bietet mit den Präventiven Hausbesuchen älteren Menschen einen besonderen Service: eine Rundum-Beratung in den eigenen vier Wänden. Turnusmäßig macht die Stadt Köln in einem Anschreiben an alle 75-Jährigen auf das Beratungsangebot aufmerksam – mit dem Hinweis auf die aufsuchende Beratung und die jeweilige Ansprechperson. Personen ab 80 Jahren erhalten nochmal ein Erinnerungsschreiben.  

Das kostenlose, freiwillige Angebot wird seit 2016 von der Stadt Köln gefördert und von den Trägern freier Wohlfahrtsverbände und den Sozial-Betrieben-Köln angeboten. Mit den städtischen Mitteln werden pro Stadtbezirk je eine halbe Stelle finanziert. Seit Februar 2016 nutzten bereits 18.420 Senior*innen über 75 Jahre diesen besonderen Service. Allein im vergangenen Jahr fanden 1.044 aufsuchende Gespräche statt.  

Im Rahmen der Präventiven Hausbesuche finden erste Beratungen statt, damit ältere Menschen möglichst lange selbstständig zuhause wohnen können. Auf Wunsch werden Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht sowie die Umrüstung in barrierearme Bäder besprochen und bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen weitergeleitet. Neben der fachlichen Beratung haben die Fachleute stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der älteren Menschen. Außerdem informieren sie über Gesprächskreise und Besuchsangebote, die der Einsamkeit von Senior*innen entgegenwirken.  

Adressen der in den einzelnen Wohnbezirken tätigen Ansprechpersonen erfahren Interessierte beim Beratungstelefon für Senior*innen unter der Rufnummer 0221/ 221-27400 oder in der Broschüre Wegweiser „Gut informiert älter werden“. Die Broschüre liegt in den Bezirksrathäusern aus. Weitere Informationen sind auch auf der Internetseite der Stadt Köln zu finden: Hausbesuch für Senior*innen – Stadt Köln

(Text:PI/Stadt Köln/ Katja Reuter)

Oberbürgermeister Torsten Burmester un Bömmel Lückerath rofe zom Metmaache op

Dä „Daach der kölschen Sproch“ fingk en däm Johr ald zom dritte Mol statt– un zwar am Sonndag, däm 27. September 2026. Met däm stadtwigge Aktionsdag fiere de Stadt Kölle un dä Oberbürgermeister Torsten Burmester zesamme met Günther „Bömmel“ Lückerath, Gründungsmetgleed vun de Bläck Fööss, un de Fründe un Förderer vum Kölsche Brauchtum e.V. de traditionsriche Mundaat un lade all Minsche en, dat kulturelle Erve am Levve ze erhalde un de Sproch em Alldag widder mih ze gebruche.

Oberbürgermeister Torsten Burmester:

Die kölsche Sprache stiftet Zusammenhalt und verbindet Generationen von Kölnerinnen und Kölnern. Auch steht sie für ein besonderes Lebensgefühl, mit dem sich auch diejenigen identifizieren, die sich mit dem gesprochenen Kölsch schwertun. Mit dem Aktionstag feiern wir dieses Kulturgut und werben dafür, die kölsche Sprache zu bewahren und lebendig zu halten.

Institutione, Ungernemme, Vereine esuwie all Kölsche sin opgerofe, sich met eigene Beidrag ze beteilige. Ganz egal ov kulturelle Veraanstaltunge, Metmaach-Aktione oder künslerische Projekte: Et Ziel es et, de kölsche Sproch en all singe Facette sich- un erlevbar ze maache. Aktione künne bes zom Stechdag, däm 20. Heumond 2026, aangemelde wääde. Besonders gään gesinn sin Programmpunkte för lau, domet möglichs en Hääd vun Lück – unavhängig vun Alder un Geldbüggel – metmaache künne. Zesamme soll esu en villfäldig Aangebodd opkumme, dat för all Minsche offe steiht.

Mih Informationen sowie Krom bes op et i-Pünkelche zor Aanmeldung sin ze finge unger: https://www.stadt-koeln.de/artikel/73618/index.html

Dä Aktionsdag beed en ideale Gelägeheit, de kölsche Sproch neu ze kenneliere, zesamme ze erlevve un en de Zokunf ze drage. De Stadt Kölle freut sich op luuter Beidrage un en bunt un villfäldig Programm.

Daach der kölschen Sproch geht in die dritte Runde

Oberbürgermeister Torsten Burmester und Bömmel Lückerath rufen zum Mitmachen auf

Der „Daach der kölschen Sproch!“ findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt – und zwar am Sonntag, 27. September 2026. Mit dem stadtweiten Aktionstag feiern die Stadt Köln und Oberbürgermeister Torsten Burmester zusammen mit Günther „Bömmel“ Lückerath, Gründungsmitglied der Bläck Fööss, und den Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums e.V., die traditionsreiche Mundart und laden alle dazu ein, das kulturelle Erbe lebendig zu halten und die Sprache im Alltag wieder stärker zu verankern.

Oberbürgermeister Torsten Burmester:

Die kölsche Sprache stiftet Zusammenhalt und verbindet Generationen von Kölnerinnen und Kölnern. Auch steht sie für ein besonderes Lebensgefühl, mit dem sich auch diejenigen identifizieren, die sich mit dem gesprochenen Kölsch schwertun. Mit dem Aktionstag feiern wir dieses Kulturgut und werben dafür, die kölsche Sprache zu bewahren und lebendig zu halten.

Institutionen, Unternehmen, Vereine sowie alle Kölner*innen sind aufgerufen, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Ob kulturelle Veranstaltungen, Mitmachaktionen oder kreative Projekte: Ziel ist es, die kölsche Sprache in all ihren Facetten sichtbar und erlebbar zu machen. Aktionen können bis zum Stichtag, 20. Juli 2026, angemeldet werden. Besonders willkommen sind kostenlose Programmpunkte, damit möglichst viele Menschen unabhängig von Alter oder Geldbeutel teilnehmen können. Gemeinsam soll ein vielfältiges Angebot geschaffen werden, das allen offensteht.

Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung sind abrufbar unter: https://www.stadt-koeln.de/artikel/73618/index.html

Der Aktionstag bietet eine ideale Gelegenheit, die kölsche Sprache neu zu entdecken, gemeinsam zu erleben und in die Zukunft zu tragen. Die Stadt Köln freut sich auf zahlreiche Beiträge und ein buntes und vielfältiges Programm.

Text: PI/Stadt Köln/Maximilian Daum)

Wer am 1. Mai dachte, der „Tanz in den Mai“ fände nur in den Clubs der Stadt statt, der hatte die Rechnung ohne die Wassersportfreunde 31 Köln e.V. (WSF31) gemacht. Während sich andernorts noch der morgendliche Nebel lichtete, herrschte an der Uferstraße 49d bereits „Sonnenschein-Garantie“ und Hochbetrieb.

Ein Ansturm der Wasserratten
Rund 100 Besucher lockte das Kaiserwetter ins Bootshaus nach Rodenkirchen – eine Quote, bei der selbst manch lokaler Biergarten neidisch Richtung Rhein schielte. Doch statt nur faul in der Sonne zu fläzen, packte die Gäste der sportliche Ehrgeiz: Ganze 70 Mutige tauschten festen Boden gegen schwankende Kajaks, SUPs oder Großcanadier.

Unter der fachkundigen Anleitung unserer Profis wurde gepaddelt, gesteuert und – zum Glück nur höchst selten – unfreiwillig die Wassertemperatur des Rheins geprüft.

Die Bilanz: Viele strahlende Gesichter, kaum Knoten in den Armen und die Erkenntnis, dass Wassersport in Köln einfach am schönsten ist.

Kulinarik: Kalorienverbrennung war gestern
Nach der Arbeit auf dem Wasser folgte das Vergnügen am Buffet. Das kulinarische Angebot war so hervorragend, dass manch einer kurzzeitig vergaß, dass er eigentlich zum Sport gekommen war. Die Verpflegung ließ keine Wünsche offen:
• Herzhafte Bratwurst direkt vom Grill
• Frische, hausgemachte Salate, die perfekt zum Maivormittag passten
• Ein riesiges Kuchenbuffet, das selbst die härteste Trainingseinheit vergessen machte


Ein Verein, ein Team
Das eigentliche Highlight war jedoch der Zusammenhalt hinter den Kulissen. Von den „alten Hasen“, die den Rhein noch mit dem Vornamen ansprechen, bis hin zur hochmotivierten Jugendabteilung: Mitglieder aller Altersstufen wirbelten am Grill, am Kuchenstand und am Bootssteg. Es war ein echtes Familienprojekt, bei dem jeder mit anpackte.
„Es ist toll zu sehen, wie hier alle an einem Strang ziehen – oder in unserem Fall: alle im gleichen Rhythmus paddeln“, resümierte ein zufriedenes Mitglied beim Blick auf das bunte Treiben.


Fazit
Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt: Der WSF 31 ist mehr als nur ein Sportverein – er ist eine Gemeinschaft mit Herz, Humor und einem verdammt guten Händchen für das richtige Wetter.
Wer den Termin verpasst hat, sollte sich den Weg zur Uferstraße 49d schon mal für das nächste Training merken. Wir haben noch ein paar Paddel (und sicher auch bald wieder Kuchen) übrig!
schnupperpaddeln@wsf31.de
Kurt Urban
1.Vorsitzender WSF31 Köln e.V.

Demenz muss nicht einsam machen und in Köln zeigt sich das jeden Tag aufs Neue. In allen Kölner Stadtbezirken gibt es engagierte Demenznetze, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen herzlich begleiten und unterstützen. Als trägerübergreifende Zusammenschlüsse verschiedener Einrichtungen stehen sie für kurze Wege, offene Ohren und schnelle, kompetente Hilfe – ganz nah am Menschen. Dort wird beraten, zugehört und Mut gemacht. Sorgentelefone, Einzelgespräche und Gruppentreffen bieten Unterstützung genau dann, wenn sie gebraucht wird, und die persönlichen Beratungen helfen, den Alltag besser zu verstehen und zu gestalten. In Gesprächskreisen für Angehörige entsteht Raum für Austausch, Entlastung und das gute Gefühl: Ich bin nicht allein. Gleichzeitig kommt die Lebensfreude nicht zu kurz. Die Demenznetze laden zu gemeinsamen Aktivitäten ein – zum Tanzen, zu Kursen, zum Gedächtnistraining oder einfach zum fröhlichen Beisammensein. Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben stehen im Mittelpunkt und schenken neue Energie, Vertrauen und Nähe. Möchtest Du mehr dazu wissen dann kontaktier doch einmal

„Duo“ vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Köln, Ringstr. 28, 50996 Köln, Tel. 0221 / 660-071 97, duo@asb-koeln.de

„Duo“, Kölner Freiwilligen Agentur e. V., Clemensstr. 7, 50676 Köln, Tel. 0221 / 888-278 21 duo@koeln-freiwillig.de

Jedes Jahr sind zwischen Vatertag und Muttertag sind bundesweite alle Naturliebhaber aufgerufen, Vögel in der Nähe zu beobachten, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen sind, diese zu notieren und die Ergebnisse dem NABU mitzuteilen. Besonders in Frühjahr können nämlich Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogelstimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr, einzusehen beim NABU, können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Auf der Internetseite des NABU sind überhaupt viele Informationen über unsere wilddiebenden Tiere zu finden, die hochinteressant sind. Auch finden sie dort Bauanleitungen für Vogel- und Nisthäuser, um Vögel auf Balkonien eine Wohlfühloase zu zaubern. Auch finden sie dort Futtertipps und wertvolle Informationen zur Unterstützung der Natur.

Köln-Weiß bekommt immer mehr eine neue Dorfmitte. Nicht nur, dass einmal in der Woche die Sparkasse „Auf der Ruhr“ einen Stopp macht, nun ist dort sogar noch ein offener Bücherschrank für Geschichten, Gedanken und für eine kleine Auszeit. Hier wechseln jetzt Bücher ihre Besitzer und manchmal kommt es auch zu tollen literarischen Gesprächen. Nimm dir eines mit, bring ein anderes vorbei. Teilen statt besitzen, lesen statt vergessen. Es ist ein Schrank mit großer Wirkung: für Neugier, für Gemeinschaft, für Herz und Geist. Ermöglicht hat das Ganze die Weißer Rheinbogen Stiftung in Kooperation mit Bestattung Brodesser, was wieder einmal zeigt, dass zusammen vieles möglich ist. Übrigens werden die Schränke, die mittlerweile in der ganzen Bundesrepublik stehen, in der Wachsfabrik in Sürth und an den offenen Ateliertagen, jeden ersten Sonntag im Monat, können die verschiedenen Modelle betrachtet werden.

Der Tanz in den Mai hat in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt: Es wird wieder gefeiert –und wie! Überall im Stadtgebiet war ein lebendiges Treiben zu spüren, als hätte jemand den Schalter auf „Lebensfreude“ umgelegt. Ob bei den großen Dorfgemeinschaftsfesten in Zollstock, Rondorf, Immendorf oder Sürth – die Menschen strömten zusammen, lachten, tanzten und genossen das Miteinander.

Besonders schön war, dass sich in diesem Jahr auch unzählige Kneipen und Gastwirtschaften angeschlossen haben. Sie machten den Tanz in den Mai wieder zu dem, was er einmal war: ein echtes Fest für alle, offen, herzlich und voller Begegnungen. Man traf sich auf ein Kölsch, kam ins Gespräch, spürte, wie der Frühling nicht nur die Natur, sondern auch die Herzen aufblühen lässt.

Bis tief in die Nacht – und für viele sogar bis in den Morgen hinein – wurde getanzt, gesungen und gefeiert. Und auf dem Heimweg bot sich ein Anblick, der einfach glücklich machte: liebevoll geschmückte Maibäume, aufgestellt von jungen Männern für ihre Liebsten, als Zeichen von Zuneigung und Verbundenheit. Kleine Gesten mit großer Wirkung.

Diese Nacht war mehr als nur ein Fest – sie war ein Versprechen. Ein Versprechen dafür, dass wir wieder zueinander finden, dass Gespräche wieder leicht fallen, dass Freude und Gemeinschaft ihren festen Platz im Alltag haben. Denn eines ist klar: Wir brauchen genau das, mehr Fröhlichkeit, mehr Leben im Veedel, mehr Miteinander. Und dieser Tanz in den Mai war ein wunderschöner Anfang.

Fotos Ellie Wijman

Was eine wunderschöne Feier zum ersten Mai. Denn auch in diesem Jahr wurde unter dem großen Maibaum wieder in Rondorf gelacht, gefeiert und das Leben in vollen Zügen genossen. Das Brunnenfest verwandelte nämlich den Platz in ein buntes, lebendiges Miteinander – voller Stimmengewirr, fröhlicher Gesichter und dieser ganz besonderen Wärme, die nur eine echte Dorfgemeinschaft entstehen lässt und gefühlt das ganze Dorf anlockt.

Schon am Nachmittag strömten die Menschen herbei und schnell war klar: Hier ist heute ganz Rondorf auf den Beinen. Man traf Bekannte, blieb stehen, lachte, erzählte und hatte stellenweise das Gefühl, es sei ein lauer Sommerabend am Wochenende. Doch es war der Vorabend zum 1. Mai, der in diesem Jahr mit strahlendem Frühlingswetter und bester Stimmung glänzte. Jung und Alt genossen demnach gemeinsam diese unbeschwerte Atmosphäre und machten das Fest einmal mehr zum größten und herzlichsten Nachbarschaftstreffen des Jahres.

Der Duft von frisch Gegrilltem lag in der Luft, während aus vielen Händen mit Liebe zubereitete Köstlichkeiten gereicht wurden. So, wie es sich für ein echtes Dorffest gehört: Der Karnevalsverein sorgte für kühles Bier, die Frauen zauberten duftende Waffeln, und an den Grillständen wurde mit Hingabe gearbeitet und serviert. Überall spürte man die Freude am Mitmachen und das Selbstverständliche dieses ehrenamtlichen Engagements.

Foto: Ellie Wijman

Auch die kleinen Gäste kamen voll auf ihre Kosten: Jubelnd stürmten sie die Hüpfburg, ließen sich fantasievoll schminken und liefen mit klebrigen Fingern und strahlenden Augen zum Popcornstand. Der Brunnen selbst wurde dabei zum heimlichen Mittelpunkt – ein sprudelnder Abenteuerspielplatz, der mit Wasser, Lachen und kleinen Kletterpartien die Kinder magisch anzog.

Dieses Fest hat einmal mehr gezeigt, was Rondorf ausmacht: Zusammenhalt, Herzlichkeit und die Bereitschaft, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Ein großer Dank gilt demnach allen Helfern, die mit Ideen, viel Zeit und Tatkraft dieses besondere Ereignis möglich gemacht haben – vom ersten Aufbau bis zum letzten Handgriff am Abend bis zum Abbau am nächsten Tag.

Und während die letzten Gespräche langsam ausklangen und der Maibaum still über den Platz wachte, war eines längst sicher: Die Vorfreude auf das nächste Brunnenfest hat bereits begonnen.