Bernhard Riedl liest aus Texten von Hanns Dieter Hüsch, musikalisch begleitet von Barbara Kozikowski. Der Theologe und Literaturfreund Bernhard Riedl präsentiert nämlich am 11.3: um 19.30 Uhr auf Einladung des LITERAMUS e.V. in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38, mit großer Ausdruckskraft und spürbarer Leidenschaft eine Auswahl aus dem Werk von Hanns Dieter Hüsch. Humorvolle, skurrile und zugleich nachdenklich-besinnliche Texte wechseln einander ab und geben Einblick in die Tiefe und Menschlichkeit dieses außergewöhnlichen Autors. Barbara Kozikowski setzt mit Saxophon und Ukulele feinfühlige musikalische Akzente und bereichert: „Sach ma nix“ atmosphärisch. Hanns Dieter Hüsch, der 2025 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, gilt bekanntlich als eine der prägenden Figuren des literarischen Kabaretts. Als „schwarzes Schaf vom Niederrhein“ stand er für Haltung, Witz und Menschlichkeit und wandte sich entschieden gegen Engstirnigkeit und Extremismus. Karten gibt es über www.literamus.de
Die monatlichen Seniorenfahrten aus Köln-Weiß sind legendär und längst Kult, denn sie sind unterhaltsam, herzlich und grundsätzlich schnell ausgebucht. Denn mitfahren darf jeder über 60, der gut gelaunt, gesprächig, lebensfroh und offen für neue Bekanntschaften ist. Für gerade mal 27 € geht es zu hübschen Ausflugszielen in der näheren Umgebung, wo die „Seniörchen“ (so nennen sie sich selbst – und zwar mit Stolz!) bereits sehnsüchtig erwartet werden – natürlich standesgemäß bei Kaffee, Kuchen und so manchem Likörchen und kühlem Kölsch. Jede Tour beinhaltet gute Laune, viele Geschichten und viel Wissenswertes, denn älter heißt nicht langweilig. Kurz gesagt: Wer mitfährt, kommt garantiert gut gelaunt wieder zurück und meldet sich meistens gleich für die nächste Tour an. Die Termine finden Sie im Kalender auf unserer Internetseite und natürlich auch den Kontakt zur Anmeldung.
Jetzt, da wir unsere Fenster tagsüber wieder länger öffnen, begleitet uns ein vertrauter Klang häufiger: das Läuten der Kirchenglocken. Ihr Ton fügt sich behutsam in den Alltag ein und schenkt vielen Menschen ein Gefühl von Orientierung und Heimat. Seit jeher sind die Glocken nämlich Wegbegleiter durch die verschiedenen Lebensphasen. Am Morgen laden die Glocken mit ihrem klaren Klang dazu ein, in den neuen Tag zu starten – sei es für den Weg zur Schule, zur Arbeit oder einfach in einen neuen Abschnitt des Tages. Für Menschen, die krank sind oder erschöpft im Bett liegen, können die Glocken zu einem stillen Hoffnungszeichen werden. Ihr Läuten sagt auf leise Weise: Die Nacht ist vorüber, ein neuer Tag beginnt. In solchen Momenten spenden sie Trost Zuversicht und erinnern daran, dass jeder Tag – so herausfordernd er auch sein mag – Raum für Heilung, Licht und Erneuerung bereithält. Wenn am Abend die Glocken erklingen, wirken sie wie ein leises „Willkommen zu Hause“ – ein Zeichen dafür, dass der Tag zur Ruhe kommt und wir in unseren vier Wänden Geborgenheit finden dürfen. Für Kinder sind sie das freundliche Signal, nach Hause zu gehen, und für ältere Generationen ein tröstlicher Hinweis darauf, dass der Herrgott bei ihnen ist. Denn Kirchenglocken sind weit mehr als nur ein Geräusch. Sie tragen Glauben, Leben und Hoffnung in sich. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart, schenken Struktur im Alltag und vermitteln vielen Menschen ein tiefes Gefühl von innerer Ansprache und Verbundenheit. Natürlich nehmen Menschen Klänge unterschiedlich wahr. Umso wertvoller ist es, dass Kirchen ihre Läutezeiten über die Jahre angepasst haben – mit dem Ziel, Rücksicht zu nehmen und das Glockengeläut als Bereicherung erlebbar zu machen. Für viele bedeuten diese wenigen Minuten am Tag Halt, Orientierung und ein Stück Heimat. Darum bitten wir um Nachsicht und Wohlwollen. Ein wenig Gnade und Offenheit lassen Raum für das, was vielen fehlen würde, sollte dieser Klang eines Tages verstummen.
Sommertage in Rodenkirchen – macht mit!
Am 11. & 12. Juli ist es wieder so weit: In Rodenkirchen finden die Sommertage statt – das große Straßenfest für unser Stadtgebiet.
An diesem Wochenende möchten wir, der Treffpunkt Rodenkirchen all den Menschen kostenlos eine Bühne geben, die sich ehrenamtlich engagieren und unser Veedel mit Herz, Zeit und Ideen bereichern.
Ganz gleich, wie euer Engagement aussieht:
Die Leseoma, die mit zehn Sitzkissen und einem schönen Buch kommt und daraus vorliest. Der Fußballtrainer, der mit einer Torwand Kinder zum Tore schießen animiert. Der Chor, der mit seinen Liedern für Gänsehautmomente sorgt. Oder die Müllsammler, die das wegräumen, was andere fallen lassen sowie die Schachfreunde, die zum Spiel einladen, würden wir gerne zeigen.
Natürlich sind auch viele andere herzlich willkommen, wie zum Beispiel der Karnevalsverein, die Tanzgruppe, der Musikkreis mit seinen Instrumenten oder der Seniorenkreis, der zeigt, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Auch die ehrenamtlichen Rikscha Fahrer, der Elisabeth-Korb, die Wandergruppe, der Malkreis und Pingpong- Parkinson fänden wir toll.
Es gibt so viel, was oft nur einem kleinen Kreis bekannt ist. Meldet euch bei uns!
Denn wir möchten gemeinsam zeigen, wie vielfältig unser Stadtgebiet ist, denn das ist der Grundgedanke eines Strassenfest- tue Gutes und spreche darüber und in unserem Fall, zeige Dich.
Wir freuen uns auf euch und eure Ideen.
Die jüngsten Äußerungen des Kölner CDU-Mitglieds Rudolf Siebeke über den Grünen-Politiker Cem Özdemir haben bundesweit für Empörung gesorgt. Auch Torsten Ilg, Fraktionsvorsitzender der Kölner StadtGesellschaft (KSG) in der Bezirksvertretung Rodenkirchen, kritisiert die Aussagen deutlich.
Ilg, der wie Siebeke politisch im Kölner Süden aktiv ist, erklärt:
„Wenn es einen deutschen Politiker gibt, der für viele Menschen mit Migrationshintergrund ein Vorbild sein kann, dann ist es Cem Özdemir. Er hat türkische Wurzeln, versteht sich als Muslim im Sinne eines aufgeklärten Religionsverständnisses und ist mit einer deutschen Katholikin verheiratet.Was erwarten wir mehr von Menschen, die sich in unserem Land erfolgreich integrieren und Verantwortung übernehmen wollen?
Die Art und Weise, wie ein CDU-Mitglied aus Köln Herrn Özdemir angegriffen und beleidigt hat, ist unerträglich. Die Kölner CDU muss sich für dieses Mitglied schämen.
Die Bekämpfung religiösen Fanatismus ist in jeder Form Aufgabe des Staates. Wenn konservative Vertreter der Kölner CDU meinen, es sei konservativ, liberale und weltoffene Muslime zu stigmatisieren, dann unterstelle ich diesen Leuten eine unterschwellige Nähe zu religiösen Fanatikern– die es auch im Christentum gibt.
Es geht nicht um einen Kampf zwischen Christentum und Islam. Es geht vielmehr darum, die Werte von Freiheit und Aufklärung offensiv zu verteidigen. Das haben einige Vertreter der Kölner CDU offenbar noch immer nicht verstanden.“
Ilg betont, dass gerade in einer offenen und pluralistischen Gesellschaft Politikerinnen und Politiker Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen. Pauschale Angriffe auf Menschen aufgrund ihrer Religion schadeten dem demokratischen Diskurs und untergrüben die Werte, auf denen das Grundgesetz basiert.
(Text: Torsten Ilg, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen Kölner StadtGesellschaft KSG)
Viele ältere Menschen stehen oft vor großen Fragen bezüglich Pflegegrad, altersgerechtem Wohnen, finanzieller Unterstützung oder einem Wohnungswechsel, oft kennen sie bestehende Beratungsangebote jedoch oft nicht. Um diese Informationen zu bündeln und bekannter zu machen, hat die Seniorenvertreterin Dr. Christiane Köhler das Projekt „Schlüssel zum Hilfesystem“ initiiert, das zunächst im Stadtteil Zollstock gestartet ist. Unterstützt wird das Projekt übrigens von mehreren Wohnungsgenossenschaften, dem Mieterschutz und der GAG. Ziel ist es, Senioren frühzeitig zu informieren und präventiv zu beraten, damit sie möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden bleiben können. Erste Angebote wurden bereits bei der Seniorenberatungsstelle der Johanniter am Höninger Weg vorgestellt. Dazu gehören kostenlose Beratungen zu Pflegeversicherung, Schwerbehinderung, Pflegeplätzen, altersgerechtem Wohnen sowie zu Wohngeld und Grundsicherung. Nach einer sechsmonatigen Testphase soll übrigens evaluiert werden, ob die präventiven Angebote ausgeweitet werden, um mehr Senioren die Nutzung zu ermöglichen. Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller begrüßt die Initiative ausdrücklich und die Seniorenvertretung hofft auf rege Beteiligung. Sprechzeiten der Seniorenvertretung sind jeden 2. Donnerstag im Monat, von 13 bis 15 Uhr, im Bürgeramt Rodenkirchen, Industriestraße 161, Haus 1, Raum 1.01.038 sowie unter 0221 / 221–92224.
Denn die 10.000-Schritte-Regel hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Klassiker für Gesundheit und Fitness entwickelt, und das aus gutem Grund. Was einst als clevere Marketingidee für einen Schrittzähler in Japan begann, ist heute ein alltagstaugliches und wirkungsvolles Bewegungsziel. Denn 10.000 Schritte pro Tag entsprechen etwa 7 bis 8 Kilometern und bieten genau die richtige Mischung aus moderater Bewegung und spürbarem Nutzen für Körper und Geist. Wer regelmäßig geht, tut seiner Gesundheit auf vielen Ebenen etwas Gutes: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, die Durchblutung verbessert sich und der Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig unterstützt Gehen die Gewichtskontrolle, steigert die Ausdauer und hilft dabei, Kalorien zu verbrennen – und das ganz ohne Leistungsdruck. Auch das Gehirn profitiert: Bewegung hebt die Stimmung, reduziert Stress und fördert die kognitive Leistungsfähigkeit. Ein Spaziergang kann also wahre Wunder für das mentale Wohlbefinden bewirken. Und noch besser wird es, wenn man nicht allein unterwegs ist – gemeinsam zu gehen macht Spaß, motiviert, ist eine großartige Grundlage für ein Gespräch und verwandelt Bewegung in ein soziales Erlebnis. Kleine Veränderungen im Alltag machen dabei einen großen Unterschied: Wer öfter die Treppe statt des Aufzugs nimmt oder kurze Wege zu Fuß zurücklegt, kommt seinem täglichen Ziel ganz automatisch näher. So wird Bewegung leicht, effektiv – und ein fester Bestandteil eines gesunden Lebensstils.
Stell dir vor, alle Menschen mit Migrationshintergrund würden für einen einzigen Tag in Köln einmal streiken. Dann würde in unserer geliebten Stadt ganz schön das Chaos ausbrechen. Denn fast die Hälfte der Kölner hat fremde Wurzeln. Es würden dann keine Busse mehr fahren und im Krankenhaus sähe es auch schlecht aus. Auch würden eine Vielzahl an Baustellen stillstehen und in der Automobilbranche ginge auch fast nichts. Restaurants wären auch dunkel und viele Geschäfte hätten dann geschlossen. Im Schulwesen und im internationalen Geschäft sowie in so mancher Geschäftsführerposition wäre es dann auch ruhig. In Köln würde man es sofort merken – überall. Unsere Stadt lebt nämlich von Vielfalt in allen Schichten. Sie wird getragen von Menschen aller Herkunft, die gekommen sind, weil Deutschland und Köln, Perspektiven und Hoffnung geben. Sie sind bei uns, um Gutes zu tun, die Uni zu besuchen, die Wirtschaft zu erhalten und um dazuzugehören. Viele Flüchtlinge sind natürlich aus der Not gekommen und sind heute fest integriert. Sie arbeiten, helfen, bauen auf, sie pflegen, kochen, reinigen, lehren und retten. Oft sind es Menschen, die mehr leisten, als man ihnen zugesteht. Auch wollen Sie etwas zurückgeben und sichtbar machen, was für sie als selbstverständlich gilt. Würden sie alle einmal streiken, na dann prost Mahlzeit. Eins würde sich danach vielleicht verändern: der Blick. Die Wertschätzung. Das Bewusstsein.
Vielleicht würde man öfter Danke sagen.
Vielleicht würde man weniger „die“ und mehr „wir“ sagen.
Vielleicht würde man begreifen, dass Integration keine Einbahnstraße ist, sondern ein gemeinsames Projekt. Und vielleicht, würde man feststellen, dass wir schon lange eine multikulturelle Gesellschaft sind und nicht werden. Auch würde man einmal mehr darüber sprechen, dass wir Neubürger nicht finanzieren, sondern als Fachkräfte bezahlen, die wir so dringend brauchen. Denkt mal darüber nach.
Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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