Am Samstag, dem 30.5., um 20 Uhr feiert das Stück „Hilde – Leben und Lieder der Knef“ seine offizielle Köln-Premiere und es wird bestimmt wundervoll. In einer eindrucksvollen Inszenierung anlässlich des 100. Geburtstags der Knef bringt Sylvia Brecko das Leben, ihre Musik und die Haltung „unsere letzte, deutsche Diva“, wie sie oft genannt wird, auf die Bühne des Theater 509 im Bürgerhaus Stollwerk. Die Künstlerin lässt Hilde selbst zu Wort kommen, indem sie aus den Büchern der Knef und den zahlreichen Fernsehinterviews, die sie gegeben hat, zitiert. Diese zum Nachdenken und Lachen anregenden Passagen werden von Sylvia Brécko um selbstironische, melancholische und manchmal auch frivole Chansons der Ausnahmekünstlerin ergänzt. Tickets sind über die Website des Theaters erhältlich und es wird bestimmt ein großartiger Abend für Knef-Freundinnen und -Freunde.

 

Es ist ein riesengroßes Thema: Sich ehrenamtlich zu engagieren, ist nicht selbstverständlich, aber für über 17 Millionen Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Auch in Köln setzen sich unzählige Menschen freiwillig und unentgeltlich für andere ein. Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit, Frohsinn und Herz – im Karneval war das nun wochenlang zu sehen. Im normalen Leben geht es aber weiter, oft ganz still, kontinuierlich und voller Überzeugung – oft bekommen Ehrenamtler nur ein Lächeln bzw. einen Händedruck und sind glücklich damit. Und genau das macht ihr Engagement so wertvoll. Ohne diese Menschen, würde vieles nicht funktionieren. Ihr Engagement hält nämlich unsere geliebte Stadt zusammen, stärkt Gemeinschaft und schafft Räume für Begegnung, Solidarität und Hoffnung. Mit dem Ehrenamtspreis „Köln Engagiert 2026“ stehen genau diese Menschen im Mittelpunkt: Lebenswerke, Jugendgruppen, engagierte Helfer und all jene, die handeln, ohne viel darüber zu sprechen. In diesem Jahr übernimmt Peter Brings übrigens die Patenschaft und setzt damit ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt. Denn in Köln leben über 440.000 Menschen mit internationaler Familiengeschichte, viele von ihnen bereits in der dritten oder vierten Generation, und viele sind ehrenamtlich tätig, ohne dass es jemand weiß. Dieser Preis würdigt genau diese Personen und sagt DANKE für ein demokratisches, respektvolles und vielfältiges Köln. Aber auch der Schulpreis „Eine Frage der Ehre“ steht im Fokus. Denn auch junge Menschen im Klassen-, Gruppen- oder Schulverband, die sich für eine gute Kölner Sache mit aktuellem gesellschaftlichem Bezug einsetzen, können sich bis zum 3.4. bewerben. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Torsten Burmester wird dann entscheiden, wer im September im Historischen Rathaus den Preis erhält. Weitere Informationen siehe www.ehrenamt.koeln

Finanzierungskosten spielen bei vermieteten Immobilien eine zentrale Rolle, insbesondere die Zinsen für ein Immobiliendarlehen. Wird eine Immobilie nicht selbst genutzt, sondern vermietet, gelten die Darlehenszinsen steuerlich als Werbungskosten. Das bedeutet: Sämtliche Zinsen, die für die Finanzierung der vermieteten Immobilie anfallen, können in voller Höhe von den Mieteinnahmen abgezogen werden. Dadurch reduziert sich das zu versteuernde Einkommen aus Vermietung und Verpachtung spürbar. Wichtig ist, dass tatsächlich nur der Zinsanteil der monatlichen Rate absetzbar ist, nicht die Tilgung, da diese der Vermögensbildung dient. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung ist zudem ein klarer Zusammenhang zwischen Darlehen und vermieteter Immobilie. Wurde der Kredit eindeutig für Kauf, Bau oder Modernisierung des Mietobjekts aufgenommen, erkennt das Finanzamt die Zinsen in der Regel vollständig an. So können Finanzierungskosten die Steuerlast deutlich mindern und die Rendite verbessern. Sprechen Sie doch einmal mit Ihrem Steuerberater.

6. Raderbergkonzert am 10. März 2026 – Das Alinde Bläserquintett aus Prag begeistert mit nord- und mitteleuropäischem Repertoire

Am Dienstag, den 10. März 2026, um 20:00 Uhr, ist das vielfach ausgezeichnete Alinde Bläserquintett zu Gast im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in Köln. Das Ensemble aus Prag zählt zu den spannendsten Kammermusikformationen Europas und hat mit dem 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb 2024 in München große Aufmerksamkeit erlangt.

🎶 Ein Abend voller Entdeckungen – nordisch, böhmisch, ungewöhnlich
Mit Werken aus Böhmen, Dänemark und Finnland bietet das 6. Raderbergkonzert ein außergewöhnliches Programm mit großem Überraschungspotenzial. Zu hören sind selten gespielte, aber faszinierende Bläserquintette von George Onslow, Pavel Haas, Esa-Pekka Salonen und Jørgen Jersild – ein Abend für neugierige Ohren und Liebhaber fein abgestimmter Bläserkammermusik.

Programm:

George Onslow – Bläserquintett

Pavel Haas – Bläserquintett, op. 10

Esa-Pekka Salonen – Memoria

Jørgen Jersild – Serenade „At spille i skoven“
(Änderungen vorbehalten)

Das Alinde Bläserquintett überzeugt durch höchste Präzision, klangliche Raffinesse und seine Leidenschaft für selten aufgeführte Werke aus dem europäischen Repertoire.

Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Tickets: 15 € zzgl. Gebühren
Erhältlich im Vorverkauf über KölnTicket
oder telefonisch unter 0221 – 280 288
Abendkasse geöffnet ab 18:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Kammermusiksaal des Deutschlandfunks, Raderberggürtel 40, 50968 Köln

Tipp: Dieses Konzert bietet eine seltene Gelegenheit, ungewöhnliche Werke der Bläserliteratur live in Köln zu erleben – virtuos gespielt von einem preisgekrönten Ensemble, das in der internationalen Klassikszene für Furore sorgt.

Der Deutschlandfunk Kammermusiksaal ist barrierefrei zu erreichen.
Konzertbesucher haben die Möglichkeit auf dem Gelände des Funkhauses während des Konzertbesuchs kostenlos zu parken.

Stefan Kaiser, Bildhauer und Musiker aus Rodenkirchen

Stefan Kaiser, Jahrgang 1956, ist ein echtes Rodenkirchener Kind – verwurzelt in dritter Generation. Seine Familie ist seit dem 19. Jahrhundert hier zu Hause und ihre Spuren sind tief in die Geschichte des Ortes eingeschrieben. Die Großeltern lebten und arbeiteten bereits in Rodenkirchen: Die Großmutter zunächst als Haushaltshilfe in der sogenannten Kolvenbach-Villa, später als Schaffnerin der Pferdebahn, die den Ort mit der Stadt verband. Die Großväter verdienten ihr Leben als Schlosser und als Schiffer, der die vorbeiziehenden Schiffe mit Lebensmitteln versorgte. In vielen überlieferten Familiengeschichten wird das frühe 20. Jahrhundert bis heute lebendig – Geschichten von Arbeit, Wandel und einem Ort am Rhein, der nie stillstand.

Aufgewachsen in einer musikalischen Familie mit drei Geschwistern, die alle Musiker wurden, fand Stefan Kaiser früh Zugang zu Kunst und Klang. Dennoch entschied er sich nach der Schulzeit zunächst für das Handwerk: Er absolvierte seine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer an der Kölner Dombauhütte – einem Ort, an dem Präzision, Geduld und Respekt vor dem Material bis heute den Alltag bestimmen. Ein prägendes Jahr als Privatschüler im Atelier des Bildhauers Elmar Hillebrand schloss sich an. Eine Verbindung, die bis zum Tod Hillebrands bedeutsam war. Anschließend studierte Stefan Kaiser mit Begeisterung Bildhauerei an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln und arbeitete von 1978 bis 2022 in seinem Atelier in Köln-Weiß. Dort entstanden zahlreiche Auftragsarbeiten für das Erzbistum Köln, die Stadt Köln sowie für private Auftraggeber. Er entwickelte seit den 90er Jahren sein bis heute bedeutsames Werk „Architektonische Plastik“, in dem Raum, Form und Material in einen spannungsreichen Dialog treten.

Seine freien Arbeiten sind übrigens heute auch in Rodenkirchen sichtbar – nicht in abgeschlossenen Räumen, sondern mitten im Alltag. Der von ihm 2020 initiierte „Skulpturenpfad Rodenkirchen“ führt durch private Vorgärten und lässt Kunst und Nachbarschaft auf ungezwungene Weise zusammentreffen. Ein Spaziergang wird so zur Begegnung mit Skulptur, Ort und Geschichte. Auf www.kaiserskulpturen.de finden sie dazu viele Informationen.

Parallel zu seiner bildhauerischen Arbeit ist die Musik fester Bestandteil seines Lebens und künstlerischen Schaffens, welche ihn ein Leben lang begleitet. Mit sechs Jahren begann er nämlich, Violoncello zu spielen – ein Instrument, das ihn bis heute nicht losgelassen hat. Später, im Jahr 2000, begann er das Spiel auf dem Kontrabass und erweiterte damit die Möglichkeiten musikalischer Verwirklichung auch in der Jazzmusik. Seit der Corona-Pandemie komponiert er mit Begeisterung eigene kammermusikalische Werke, die er gemeinsam mit seinen Geschwistern und befreundeten Musikerinnen und Musikern bei verschiedenen Anlässen zur Aufführung bringt.

Ein bewegtes und interessantes Leben, und anlässlich seines 70. Geburtstages lädt Stefan Kaiser nun zu einer besonderen Ausstellung mit Konzert ein. Gezeigt werden bildhauerische Arbeiten aus dem Werkkomplex „Architektonische Plastik“ sowie erstmals eine Serie von Bleistiftzeichnungen mit dem Titel „Veduten von Rom“. Diese entstanden 1994 während eines einjährigen freien Aufenthalts in Rom und zeugen von genauer Beobachtung, Ruhe und einem tiefen Interesse am gebauten Raum.

Der offizielle Teil der Ausstellung mit Konzert findet am Samstag, 7.3.2026, von 17 bis 19:30 Uhr in der Kulturkirche der Link-Architekten in Köln-Rondorf, Rondorfer Hauptstraße 45, statt.

Zur Finissage am Sonntag, den 15.3., erklingt um 12 Uhr ein abschließendes Konzert mit dem Jazzensemble „Klangklau“, in dem Stefan Kaiser am Kontrabass zu hören ist.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzufeiern, zuzuhören und mitzusehen – an einem Ort, an dem Kunst, Musik und gelebte Geschichte zusammenkommen und ein Mann mit prägender Geschichte die Bühne betritt. Die reine Ausstellung kann übrigens von Montag, 09.03. bis Samstag, 14.03.2026, von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

 

 

Auf Wunsch des Künstlers ein Selbstporträt

Auf Wunsch des Künstlers ein Selbstporträt