Viele ältere Menschen stehen oft vor großen Fragen bezüglich Pflegegrad, altersgerechtem Wohnen, finanzieller Unterstützung oder einem Wohnungswechsel, oft kennen sie bestehende Beratungsangebote jedoch oft nicht. Um diese Informationen zu bündeln und bekannter zu machen, hat die Seniorenvertreterin Dr. Christiane Köhler das Projekt „Schlüssel zum Hilfesystem“ initiiert, das zunächst im Stadtteil Zollstock gestartet ist. Unterstützt wird das Projekt übrigens von mehreren Wohnungsgenossenschaften, dem Mieterschutz und der GAG. Ziel ist es, Senioren frühzeitig zu informieren und präventiv zu beraten, damit sie möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden bleiben können. Erste Angebote wurden bereits bei der Seniorenberatungsstelle der Johanniter am Höninger Weg vorgestellt. Dazu gehören kostenlose Beratungen zu Pflegeversicherung, Schwerbehinderung, Pflegeplätzen, altersgerechtem Wohnen sowie zu Wohngeld und Grundsicherung. Nach einer sechsmonatigen Testphase soll übrigens evaluiert werden, ob die präventiven Angebote ausgeweitet werden, um mehr Senioren die Nutzung zu ermöglichen. Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller begrüßt die Initiative ausdrücklich und die Seniorenvertretung hofft auf rege Beteiligung. Sprechzeiten der Seniorenvertretung sind jeden 2. Donnerstag im Monat, von 13 bis 15 Uhr, im Bürgeramt Rodenkirchen, Industriestraße 161, Haus 1, Raum 1.01.038 sowie unter 0221 / 221–92224.
Denn die 10.000-Schritte-Regel hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Klassiker für Gesundheit und Fitness entwickelt, und das aus gutem Grund. Was einst als clevere Marketingidee für einen Schrittzähler in Japan begann, ist heute ein alltagstaugliches und wirkungsvolles Bewegungsziel. Denn 10.000 Schritte pro Tag entsprechen etwa 7 bis 8 Kilometern und bieten genau die richtige Mischung aus moderater Bewegung und spürbarem Nutzen für Körper und Geist. Wer regelmäßig geht, tut seiner Gesundheit auf vielen Ebenen etwas Gutes: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, die Durchblutung verbessert sich und der Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig unterstützt Gehen die Gewichtskontrolle, steigert die Ausdauer und hilft dabei, Kalorien zu verbrennen – und das ganz ohne Leistungsdruck. Auch das Gehirn profitiert: Bewegung hebt die Stimmung, reduziert Stress und fördert die kognitive Leistungsfähigkeit. Ein Spaziergang kann also wahre Wunder für das mentale Wohlbefinden bewirken. Und noch besser wird es, wenn man nicht allein unterwegs ist – gemeinsam zu gehen macht Spaß, motiviert, ist eine großartige Grundlage für ein Gespräch und verwandelt Bewegung in ein soziales Erlebnis. Kleine Veränderungen im Alltag machen dabei einen großen Unterschied: Wer öfter die Treppe statt des Aufzugs nimmt oder kurze Wege zu Fuß zurücklegt, kommt seinem täglichen Ziel ganz automatisch näher. So wird Bewegung leicht, effektiv – und ein fester Bestandteil eines gesunden Lebensstils.
Stell dir vor, alle Menschen mit Migrationshintergrund würden für einen einzigen Tag in Köln einmal streiken. Dann würde in unserer geliebten Stadt ganz schön das Chaos ausbrechen. Denn fast die Hälfte der Kölner hat fremde Wurzeln. Es würden dann keine Busse mehr fahren und im Krankenhaus sähe es auch schlecht aus. Auch würden eine Vielzahl an Baustellen stillstehen und in der Automobilbranche ginge auch fast nichts. Restaurants wären auch dunkel und viele Geschäfte hätten dann geschlossen. Im Schulwesen und im internationalen Geschäft sowie in so mancher Geschäftsführerposition wäre es dann auch ruhig. In Köln würde man es sofort merken – überall. Unsere Stadt lebt nämlich von Vielfalt in allen Schichten. Sie wird getragen von Menschen aller Herkunft, die gekommen sind, weil Deutschland und Köln, Perspektiven und Hoffnung geben. Sie sind bei uns, um Gutes zu tun, die Uni zu besuchen, die Wirtschaft zu erhalten und um dazuzugehören. Viele Flüchtlinge sind natürlich aus der Not gekommen und sind heute fest integriert. Sie arbeiten, helfen, bauen auf, sie pflegen, kochen, reinigen, lehren und retten. Oft sind es Menschen, die mehr leisten, als man ihnen zugesteht. Auch wollen Sie etwas zurückgeben und sichtbar machen, was für sie als selbstverständlich gilt. Würden sie alle einmal streiken, na dann prost Mahlzeit. Eins würde sich danach vielleicht verändern: der Blick. Die Wertschätzung. Das Bewusstsein.
Vielleicht würde man öfter Danke sagen.
Vielleicht würde man weniger „die“ und mehr „wir“ sagen.
Vielleicht würde man begreifen, dass Integration keine Einbahnstraße ist, sondern ein gemeinsames Projekt. Und vielleicht, würde man feststellen, dass wir schon lange eine multikulturelle Gesellschaft sind und nicht werden. Auch würde man einmal mehr darüber sprechen, dass wir Neubürger nicht finanzieren, sondern als Fachkräfte bezahlen, die wir so dringend brauchen. Denkt mal darüber nach.
Mi, 15.04. 15-17 h
Frauen im Dialog
Die OMAS gegen Rechts KölnSüd laden ein zu Kaffee und Austausch
Villa AWO, Rathenau-Str.9, 50996 Rodenkirchen
Frauen im Dialog – Reden. Zuhören. Gemeinsam Haltung zeigen.
Die OMAS gegen Rechts KölnSüd laden herzlich ein zu einem offenen, kostenlosen Treffen unter dem Motto „Frauen im Dialog“. Bei Kaffee, Tee und in entspannter Atmosphäre werden sie zusammenkommen, miteinander sprechen, einander zuhören und sich wie üblich gegenseitig stärken.
Denn unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Demokratische Werte, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander sind keine Selbstverständlichkeit – sie brauchen Menschen, die aufmerksam zuhören, erfahren sind, sich einmischen, die Fragen stellen und die den Mut haben, ihre Stimme zu erheben. Gerade Frauen haben in der Geschichte immer wieder gezeigt, wie viel Kraft in Solidarität, Austausch und gemeinschaftlichem Engagement steckt.
Mit „Frauen im Dialog“ möchten sie einen offenen Raum schaffen:
Einen Ort für Begegnung, für Gedanken, für Fragen, für Hoffnung und auch für Sorgen. Hier können Erfahrungen geteilt, Perspektiven erweitert und Ideen entwickelt werden, wie man sich gemeinsam für eine demokratische, gerechte und menschenfreundliche Gesellschaft einsetzen kann.
Ob einfach neugierig, bzw. wenn man andere engagierte Frauen kennenlernen möchtest oder bereits aktiv bist – jede Frau ist willkommen. Denn jeder Gedanken ist bedeutend, jede Erfahrung wertvoll und jede Stimme ist wichtig.
Darum lasst uns miteinander reden, voneinander lernen und gemeinsam ein Zeichen setzen für Respekt, Zusammenhalt und Demokratie.
Kommt vorbei, bringt Freundinnen, Nachbarinnen oder Kolleginnen mit und werdet Teil eines lebendigen Austauschs!
Die Omas gegen Rechts freuen sich auf inspirierende Gespräche, neue Begegnungen und einen Nachmittag voller Mut, Solidarität und Zuversicht.
Rodenkirchen wird bunt
Mit dem Familientag im Rahmen der diesjährigen Kunst- und Kulturmeile lädt @about_events_official Klein und Groß zum Verweilen ein: mit liebevoll gestalteten Mitmachangeboten und kleinen Pop Up Ständen sind schöne Momente für die ganze Familie garantiert. Ob zum Malen, Basteln, Kinderschminken oder einfach zum Stöbern – ein Besuch lohnt sich!
25.04.2026 | 12–17 Uhr
about:events, Barbarastraße 15–17, Rodenkirchen
Eintritt frei & ohne Anmeldung

Schon bald steht die 24. Kunst- und Kulturmeile an. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr dürfen wir uns auch 2026 wieder auf ein abwechslungsreiches Auftakt-Wochenende voller Begegnungen, Kunst und Kultur freuen. Das Team von @about_events_official hat hier bereits ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt
about:events, Barbarastraße 15–17, Rodenkirchen
24., 25. & 26. April 2026
Alle Infos & Tickets:
www.eventim-light.com/de/a/68321f3f7664391d2f98c3aa/
oder www.aboutcommunication.de/events

Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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