Wenn der Frühling das Diakonie-Dorf in frisches Grün taucht, entfaltet sich sein ganz besonderer Charme. Seit 1955 ist dort nämlich ein Runddorf mit klar gegliederten Häusern entstanden, eingebettet in einen weitläufigen Park, der nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten gestaltet wurde. Blühende Wege, alte Bäume und die immer grünen Wiesen laden dazu ein, die Anlage in ruhiger, freundlicher Atmosphäre am 25.4. und am 9.5. von 14 bis 16 Uhr bei einer professionellen Führung zu entdecken. Im Mittelpunkt steht dann auch die 1964 geweihte Erzengel-Michael-Kirche, deren markante Form an skandinavische Stabkirchen erinnert und die dem Ort eine besondere Ausstrahlung verleiht. Aber auch der Blauglockenbaum mit seinen lavendelfarbenen Blüten oder roten Blüten der Rotkastanie, die blühenden Zierkirschen, Blumenhartriegel, Magnolien, Azaleen und Rhododendren zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Treffpunkt ist die Zentrale der Diakonie Michaelshoven in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Führungen sind übrigens barrierearm gestaltet, damit jeder dabei sein kann.
Meditation in der „Arche“ – ein Moment der Stille mitten im Alltag
Jeden Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr öffnet das Pfarrheim „Arche“ in der Augustastraße 22, 50996 Köln-Rodenkirchen, einen besonderen Raum der Ruhe. Sobald der Gong erklingt, beginnt der Weg ins Schweigen – ein sanfter Übergang aus der Geschäftigkeit des Tages hin zu einer Stunde, die ganz uns selbst gehört.
In der Arche treffen sich Menschen wie du und ich: ganz normal gekleidet, in Jeans oder Freizeitkleidung, ohne besondere Voraussetzungen. Manche sitzen im Lotussitz, andere auf einem Stuhl; einige lassen sich von einem Mantra tragen, andere von leisen Gesängen oder dem zarten Duft eines Räucherstäbchens begleiten. Jede und jeder findet den eigenen Zugang zur Stille.
Gemeinsam wollen wir den inneren Frieden wiederentdecken, den unser Alltag so leicht überdeckt. Für eine Stunde dürfen Belastungen, Gedanken und To-dos einmal leiser werden. Die Meditation schenkt uns einen geschützten Moment, um durchzuatmen, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und neue Kraft zu finden.
Wer die Sehnsucht nach Ruhe, Klarheit und einem sanften Anker im Wochenrhythmus verspürt, ist herzlich eingeladen.
Komm einfach vorbei – die Tür zur Stille steht dir offen.
(Text kommt von einer regelmäßigen Teilnehmerin die namentlich nicht genannt werden möchte)
Bürgerstammtisch Zollstock sowie Raderberg und -thal.
Am 26.3. um 19Uhr startet der Bürgerstammtisch vom Allgemeinen Bürgerverein Köln – Zollstock e. V. in sein nächstes Jahr unter dem Motto „Zollstock redet miteinander“. In der Gaststätte Schäffer, Markusstraße 126, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Veedels herzlich eingeladen, in schöner und offener Atmosphäre zusammenzukommen. Eine Woche später, am 3.4. trifft sich um 19:30 Uhr der Bürgerverein Raderberg und-thal, dort. Auch sie wollen das Veedel zusammenrücken und freuen sich auf zahlreiche Besucher.
Jetzt zum Saisonwechsel in den Frühling, stellen sich viele Familien wieder die legendäre Frage- wohin mit dem ganzen Kinderkram. Die Kinder sind aus den Sachen vom letzten Jahr viel zu schnell herausgewachsen, Spielsachen sind plötzlich nicht mehr altersgerecht und die Kartons stapeln sich. Auch platzt das Kinderzimmer aus allen Nähten und die Garage ist auch voll. Egal wie viele schöne Erinnerungen mit so manchem Teil verbunden ist, es muss weg, obwohl es noch sehr gut erhalten ist. Ein Trödelmarkt ist dafür großartig und jetzt im Frühling gibt es davon zahlreiche. In den verschiedenen Kindergärten und Schulen, auf dem Gelände des Friedenspark BAUI oder der Freifläche der WiSü, aber auch die Garagen-Flohmärkte und der Rheinflohmarkt unter der Südbrücke bieten sich förmlich dafür an. Überall wird dort jetzt wieder gemaggelt, getauscht und Secondhand verkauft, das füllt nicht nur die Tasche, sondern macht auch unglaublich Spaß. Auf unserer Internetseite werden nur wieder viele dieser uns eingereichten Termine sichtbar machen und wünschen Ihnen viel Spaß.
Das Wasser glitzert, das Paddel taucht ein und der Alltag bleibt einfach am Ufer zurück. So ist es auch bei den Wassersportfreunden 31 in der Uferstraße. 49 d; dort dreht sich nämlich alles um die Freude am Stand-Up-Paddling und Kanusport. Egal, ob du noch nie in einem Boot gesessen hast oder schon immer neugierig warst, wie es sich anfühlt, einmal auf dem Wasser zu stehen: Du bist herzlich willkommen! Der Kanuverein in Köln-Rodenkirchen freut sich nämlich, Menschen jeden Alters und jedes sportlichen Levels den Wassersport auf dem Rhein näherzubringen und das ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Spaß, Bewegung und guter Laune. In den Schnupperstunden im Frühling bekommst du darum eine entspannte Einführung und alle wichtigen Tipps direkt vom Trainer, damit du dich sicher fühlst und den Moment auf dem Rhein genießen kannst. Kanu, Paddel, Board und Schwimmwesten sowie Spritzdecke – alles wartet auf dich, wenn du dich bei Martina Rübhausen und Benjamin Wahlen unter schnupperpaddeln@wsf31.de angemeldet hast. Oder du kommst am 1. Mai zum Tag der offenen Tür um 11 Uhr, dann gibt es nämlich zusätzlich noch jett zo Müffeler und zu süffele.
Die Bezirksvertretung Innenstadt hat sich mit den Stimmen von Grünen, Linke und Volt dafür ausgesprochen, die Einführung von Tempo 30 auf der Rheinuferstraße prüfen zu lassen. Der Mobilitäts- und der Sozialausschuss sollen sich mit dem Thema befassen. Dazu erklärt Stefan Götz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, auf einer der wichtigsten Hauptverkehrsadern der Kölner Innenstadt Tempo 30 einzuführen? Das darf doch nun wirklich nicht wahr sein. Noch absurder wird das alles durch die Begründung: Weil sich Lkw nicht an das Durchfahrtsverbot halten, soll jetzt der gesamte Verkehr ausgebremst werden. Das ist doch eine völlig verdrehte Logik. Mit uns ist das auf jeden Fall nicht zu machen. Wir haben nicht umsonst das MIV-Grundnetz beschlossen. Es sorgt dafür, dass wichtige Verkehre fließen können, damit die Innenstadt für Pendler, Handwerker, Lieferverkehr und alle, die auf das Auto angewiesen sind, erreichbar bleibt. Die Rheinuferstraße muss dafür unbedingt leistungsfähig bleiben und darf nicht ausgebremst werden.“
(Text: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln)
Bereits heute gilt auf dem betroffenen Abschnitt ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Dennoch zeigen die vorliegenden Zahlen, dass sich ein Großteil der Fahrer daran nicht hält. „Das zentrale Problem ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die fehlende Durchsetzung bestehender Regeln“, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der FDP/KSG-Fraktion, Harriet Krüger und weiter:
„Ein pauschales Tempolimit von 30 km/h werde keinen einzigen illegal fahrenden Lkw von der Straße holen. Gleichzeitig sei entscheidend, dass der Verkehr auf einer der wichtigsten Hauptachsen der Stadt leistungsfähig bleibt. Tempo 30 wirke nicht automatisch positiv – vielmehr komme es darauf an, dass der Verkehr fließt und nicht ins Stocken gerät. Gerade auf stark belasteten Hauptverkehrsachsen besteht ohne intelligente Steuerung die Gefahr von mehr Stopp-and-Go-Verkehr – mit potenziell negativen Auswirkungen auf Emissionen und Verkehrsfluss.
Die FDP/KSG-Fraktion fordert stattdessen einen konsequenten Vollzug bestehender Regelungen sowie moderne, datenbasierte Lösungen für den Verkehr. Dazu zählen insbesondere verstärkte Kontrollen des Lkw-Durchfahrtsverbots, digitale Überwachungssysteme sowie eine intelligente Verkehrssteuerung. Wer Lärm und Schadstoffe wirksam reduzieren will, muss die Ursachen angehen. Pauschale Tempolimits ohne Sinn und Verstand sind reine Schikane.
Die Rheinuferstraße sei eine zentrale Verkehrsachse für die Innenstadt. Maßnahmen müssten daher wirksam, verhältnismäßig und nachvollziehbar sein und nicht symbolisch.“
(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)
Mit einer ergreifenden Lesung der US-amerikanischen Weltliteratin Siri Hustvedt endete am Sonntagabend die 26. Ausgabe der lit.COLOGNE – mit knapp 200 Veranstaltungen an 17 Tagen die bislang längste Edition des internationalen Literaturfests. Das breit gefächerte Programm füllte erneut die großen und größten Säle mit einer Gesamtauslastung von herausragenden 95 Prozent.
Insgesamt 121.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die vielfach schon seit Wochen ausverkauften Veranstaltungen. Davon erreichte allein die integrierte lit.kid.COLOGNE mit den zentralen Anliegen der Leseförderung und des niedrigschwelligen Literaturzugangs erneut 30.000 Kinder und Jugendliche. Mit ihrer vierten ausverkauften Auflage ist die lit.COLOGNE POP vollends als Erfolgsformat für junge Erwachsene etabliert und versammelte am Auftaktwochenende erneut aufstrebende und etablierte Stimmen zu diskursbestimmenden Themen. Premiere feierte zudem das neue Format DOK.COLOGNE, mit dem die lit.COLOGNE gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW den Dokumentarfilm in den Fokus rückt.
„Wir sind überglücklich über den Verlauf der 26. lit.COLOGNE und danken unserem Publikum, allen Mitwirkenden, unseren treuen Förderern und Sponsoren sowie dem gesamten Team für diese außergewöhnliche Festivalausgabe. Unsere Themen füllen nach wie vor die großen Säle und gemeinsam mit Kiepenheuer & Witsch konnten wir in diesem Jahr zum 75-jährigen Verlagsjubiläum zudem fünfzehn sehr besondere Veranstaltungen auf die Bühne bringen“, resümiert Gründer und Geschäftsführer Rainer Osnowski und ergänzt: „Wieder einmal hat sich die Kraft gemeinsam erlebter Live-Kultur gezeigt: Von der fulminanten Eröffnung mit Robert Habeck und Julian Barnes, der sich an diesem Abend mit großer Wärme vor seinem deutschen Publikum vom Schriftstellerdasein verabschiedete, über den Besuch von Bundeskanzler a. D. Olaf Scholz, der nicht nur über die Bücher seines Lebens sprach, sondern auch seine politischen Memoiren ankündigte, bis hin zu eindrücklichen Debattenabenden, etwa mit Eva Umlauf oder Florence Gaub, die das Publikum bewegten und Diskussionen weit über die Lesungen hinaus anstießen – die lit.COLOGNE ist und bleibt das führende Forum für die Themen unserer Zeit.“
Den von der RheinEnergie gestiftete lit.COLOGNE-Debütpreis für das herausragendste Erstlingswerk des Frühjahrs erhielt in diesem Jahr Clara Leinemann für ihren Roman Gelbe Monster (Suhrkamp). Der OffSpring-Award, mit dem Flossbach von Storch und die lit.COLOGNE jährlich junge Schreibende zwischen 16 und 26 Jahren auszeichnen und ihnen somit den Einstieg in den Literaturbetrieb ermöglichen, ging in diesem Jahr an Marie Rüscher. Buchhandelspartner Thalia unterstrich sein Engagement für Leseförderung u.a. als Gastgeber für das KlasseBuch-Programm.
Das Lesen geht weiter – erste Termine für die lit.COLOGNE spezial bestätigt.
Das 2011 ins Leben gerufene Format lit.COLOGNE spezial verkürzt jährlich die Wartezeit bis zur nächsten lit.COLOGNE im Frühjahr. Das erste Herbst-Highlight des internationalen Literaturfests steht bereits fest:
Am Sonntag, 15. November kommt Starkoch Yotam Ottolenghi nach Köln und präsentiert sein lang erwartetes neues Kochbuch SIMPLE TOO, das am 16.09. bei Dorling Kindersley erscheint. Tickets für seine beiden Veranstaltungen um 15.30 Uhr und 20.00 Uhr im Theater am Tanzbrunnen sind erhältlich unter: www.litcologne.de
(Text:Astrid Hiesgen/PI/Radar Media GmbH)
In den kommenden Sommerferien finden im Weißer Rheinbogen wieder schöne, abwechslungsreiche Workshops und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren aus den Stadtteilen Rodenkirchen, Weiß und Sürth statt. Damit alle Kinder die Möglichkeit haben, eine unbeschwerte, fröhliche und wertvolle Ferienzeit zu erleben, möchte die Weißer Rheinbogen Stiftung Familien unterstützen, für die eine Teilnahme aus finanziellen Gründen derzeit eigentlich nicht möglich ist. Zu diesem Zweck bittet die Stiftung um zweckgebundene Spenden und nimmt ab sofort auch vertrauensvolle schriftliche Bewerbungen von Familien entgegen, denen es aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nur schwer möglich ist, ein Ferienangebot zu finanzieren. Der Vorstand bittet um eine kurze, sachliche und vertrauensvolle Schilderung, aus der hervorgeht, warum Unterstützung benötigt wird. Diese kann gerne per E-Mail gesendet werden an stiftungwrs@gmail.com oder postalisch an:
Weißer Rheinbogen Stiftung, Postfach 50 19 09, 50979 Köln. Selbstverständlich werden alle Anfragen mit größter Diskretion behandelt. Verschwiegenheit, Datenschutz sowie ein respektvoller und achtsamer Umgang mit allen persönlichen Angaben werden ausdrücklich zugesichert. Alle eingehenden Informationen werden zeitnah und sorgfältig geprüft und beantwortet.
Denn jedes Kind verdient es, eine schöne, erlebnisreiche und wertvolle Ferienzeit zu haben.
Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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