Darum gibt es jetzt einmal im Monat eine verschwiegene Selbsthilfegruppe mit Menschen, die betroffen sind. Die Gruppe ist ausgerichtet für Angehörige von suchterkrankten Menschen, die einfach mal darüber reden wollen, eventuell auch einmal Unterstützung brauchen und sich vor allem nicht allein fühlen möchten mit dem Problem. Im geschützten Umfeld und unter psychotherapeutischer Leitung finden die Abende am 16.3., 20.4. und 27.05. jeweils um 18 Uhr in der Villa AWO in RoKi statt.

Viele Menschen klagen, dass sie nach langem Schlaf oft müde aufwachen. Ebenso fällt auf, dass immer mehr Personen sehr gereizt sind, obwohl „eigentlich“ alles gut läuft? Auch liegt immer mehr Menschen die Seele quer – oft ist die Antwort, ein seit Monaten zu hoher Cortisolwert, das ist ein unscheinbares Hormon. Das sogenannte Stresshormon spielt eine zentrale Rolle im menschlichen Körper. Es wird in der Nebennierenrinde produziert und hilft, Energie bereitzustellen, Entzündungen zu regulieren und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. In Maßen ist Cortisol lebenswichtig – doch in der heutigen Zeit ist unser Cortisolspiegel häufig aus dem Gleichgewicht geraten. Dauerhafter Stress durch Arbeit, Leistungsdruck, digitale Reizüberflutung und der Mangel an ruhigem Ausgleich führen dazu, dass viele Menschen ständig unter Strom stehen und zu viel produzieren. Die Folge: Gewichtszunahme, Schlafstörungen, geschwächtes Immunsystem, Konzentrationsprobleme und sogar psychische Beschwerden wie Angst oder Depressionen. „Digitale Detox“-Phasen, geplante Auszeiten und wirkliche Ruhe können helfen, das Stresshormon wieder in Balance zu bringen, und das müssen wir in der modernen Welt wieder lernen. Darum mache zwischen Terminen auch mal nichts, stelle mal das Handy aus und die Schelle ab. Auch bleib einfach mal zu Hause und mach nicht immer Urlaubsstress. Denn das braucht der Körper. Ist es auch schwer, wird man schnell merken, dass das Hamsterrad das größte Problem war und weniger oft mehr ist.

Für manche ist es erschreckend, dass man ab 60 schon zu den Senioren gehört, doch wenn man sieht, wie 80-Jährige feiern können, ist man wirklich der Jüngste im Kreis, denn zu Karneval rocken sie im wahrsten Sinne des Wortes die Senioren- und Betagten-Sitzungen im Stadtgebiet. Bunt kostümiert, oft im selbst genähten Kostüm, kommen sie mit großer Freude im Kreise ihrer Freundinnen und Freunde zu den meist kostenlosen Sitzungen. Diese Generation weiß noch mit Herz und Seele zu feiern. So wird bestimmt die Turnhalle der Anne Frank Schule am 24.1. zum Gürzenich des Veedels, und die karnevalistischen Nachmittage des Senioren Netzwerkes, der Kirchen und so mancher Senioreneinrichtung und Begegnungsstätte für die betagtere Gesellschaftsschicht werden zu einem wunderschönen Jahresauftakt. Gemeinsam feiern, sich wiedersehen und wieder gemeinsam den kölschen Frohsinn erleben, das wollen dann alle. 

Das verändert sich 2026 – Wichtige Entlastungen für Arbeitnehmer und Rentner
Im Jahr 2026 können sich Arbeitnehmer, Rentner und Verbraucher auf zahlreiche finanzielle Erleichterungen freuen. Die Bundesregierung plant mehrere Maßnahmen, die das Einkommen stärken und die Lebenshaltungskosten senken sollen. Besonders Berufspendler profitieren: Die Pendlerpauschale steigt ab dem 1. Januar dauerhaft auf 38 Cent pro Kilometer – und zwar ab dem ersten Kilometer. Das entlastet viele Menschen bei langen Arbeitswegen spürbar. Für Rentner gibt es ab 2026 die neue Aktivrente. Wer die Voraussetzungen erfüllt, darf bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen, was den Übergang in den Ruhestand flexibler und finanziell attraktiver macht. Auch Arbeitnehmer, die regelmäßig Überstunden leisten, profitieren: Überstundenzuschläge werden ab 2026 steuerfrei, sobald die Arbeitszeit die tarifliche Wochenarbeitszeit von mindestens 34 Stunden überschreitet. Ein weiteres wichtiges Thema sind die Energiepreise. Durch den Wegfall der Gasspeicherumlage und niedrigere Netzentgelte sollen Haushalte laut Regierung rund 10 Milliarden Euro pro Jahr sparen, was Privatpersonen etwa 150 Euro jährlich entlastet. Die Gastronomie wird ebenfalls unterstützt: Die Umsatzsteuer auf Speisen sinkt von 19 auf 7 Prozent, was Restaurants und Cafés sowie den Verbrauchern zugutekommt. Zudem steigen die Verdienstgrenze für Minijobs auf 603 Euro pro Monat und das Kindergeld um weitere 4 Euro pro Kind. Auch Ehrenamtliche profitieren: Die Übungsleiterpauschale steigt auf 3.300 Euro, die Ehrenamtspauschale auf 960 Euro. Der Grundfreibetrag für Alleinstehende wird auf 12.348 Euro angehoben, und Elektroautos bleiben bis 2035 von der Kfz-Steuer befreit.
Mit diesen Maßnahmen sollen Einkommen gestärkt, Mehrarbeit belohnt und die Lebenshaltungskosten spürbar gesenkt werden – ein rundum entlastendes Jahr 2026 für viele Menschen.

Tanz mit!
Eine Kooperationsveranstaltung des SeniorenNetzwerks Raderthal und dem Bürgerverein RADERBERG und -THAL e.V.
Wir freuen uns alle Tanzbegeisterten, ob alt oder jung, ob als Paar oder allein, zum Tanz begrüßen zu dürfen! Lasst uns zu Musik von gestern und heute gemeinsam tanzen und von professionellen Tanzlehrern Neues lernen. Tanzt einfach mit!
Wann: freitags ab14:30 bis 15:45 Uhr am 16.01., 27.2., 20.3., 24.4., 22.5., 19.6., 10.7.
Wo: Gemeindesaal Philippus-Kirchengemeinde, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei, über Spenden freuen wir uns sehr!
Info: Inna Achmatow: 01520 9092612, seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de oder Jan Gudorf, T. 0163 4446669, jan.gudorf@raderbergundthal.de

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Wir sind eine gemischte Kunstturngruppe von Kindern und Jugendlichen im Alter von 5–15 Jahren. Weil wir besonders sind, haben wir 20 Übungsleiter, die uns gerne zur Seite stehen. Das sind qualifizierte Trainer im C-Breitensport, Sporthelfer, Gymnastiklehrer, Yogalehrer, Sonderpädagogen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter sowie Inklusionsbegleiter. Natürlich geht es bei uns nicht um Leistung, sondern um den Spaß sowie unsere persönlichen Bedürfnisse. Darum werden die Gruppen auch immer wieder individuell zusammengestellt. Wenn du uns kennenlernen möchtest, komm doch mal in der neuen 3‑fach-Mehrzweckhalle der OSK, Sürther Str. 199, vorbei und lern uns einmal kennen. Übrigens: Für die Minis von 2 bis 4 gibt es samstags einen Eltern-Kind-Turn-Kurs. Weitere Infos findest du auf www.inklusives-kunstturnen.de

Breite: Baulicher Tiefschlaf gehört von Burmester endlich wachgeküsst!

Die Nord-Süd-Stadtbahn ist eines der größten und wichtigsten Verkehrsinfrastrukturprojekte der Stadt Köln. Umso größer ist die Ernüchterung über den aktuellen Stand der dritten Baustufe auf der Bonner Straße: Mit der aktuellen Mitteilung der Verwaltung wird nun deutlich, dass sich die Fertigstellung der baulichen Maßnahmen weiter verzögert und eine Inbetriebnahme der Stadtbahn frühestens 2029 angestrebt wird. Damit würde der oberirdische Ausbau der Bonner Straße 12 (!) Jahre in Anspruch nehmen. Diese Entwicklung wirft grundlegende Fragen nach Planung, Steuerung und Verantwortlichkeiten auf. Vor diesem Hintergrund erklärt der FDP/KSG-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite:

„Dass ein zentrales Infrastrukturprojekt wie der oberirdische Ausbau der Nord-Süd-Stadtbahn auf der Bonner Straße erst 2029 in Betrieb gehen soll, ist ein Armutszeugnis für das Bau- und Projektmanagement dieser Stadt. Zwölf Jahre Bauzeit für einen vergleichsweisen kurzen Abschnitt ist schlicht nicht mehr vermittelbar.

Hätten unsere Vorväter und -mütter so gebummelt, wäre 1957 (!) keine einzige Rheinbrücke fertig gewesen, das Wirtschaftswunder an Köln vorbeigezogen. Der Vergleich zeigt die Dramatik bei dem Bauprojekt. Anwohner, die Kölner Wirtschaft und Pendler leiden seit Jahren an Stillstand, Umwegen und Verzögerungen.

Torsten Burmester kommt selbst aus Bayenthal und kennt als Anwohner den dortigen Schlendrian von wochen- wenn nicht gar monatelangem Stillstand auf der Baustelle. Als neuer Oberbürgermeister sollte er endlich Tempo beim Ausbau einfordern. Denn der bauliche Tiefschlaf gehört wachgeküsst. Es braucht jetzt einen spürbaren Ruck und Motivation durch Verwaltung und beteiligten Baufirmen, damit Bauprojekte nicht weiter Jahrzehnte dauern, sondern wieder wie früher in einem Bruchteil der Zeit fertig werden.“

(FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)