DieLinke Kreisverband Köln: Polizei verhindert GenZ-Protest in Köln – Linke kritisiert unverhältnismäßigen Einsatz
DieLinke Kreisverband Köln
Polizei verhindert GenZ-Protest in Köln – Linke kritisiert unverhältnismäßigen Einsatz
Jugendlichen in Köln wurde heute ihr Recht auf Protest verweigert, und zwar aus Gründen, die sachlich nicht nachvollziehbar sind. Die Demonstration konnte am Nachmittag nicht beginnen. Genannt wurden unterschiedliche Gründe, geklärt wurde letztlich keiner.
Stattdessen eskalierte die Polizei schnell und von Beginn an unverhältnismäßig. Sie setzte Polizeiketten und Wasserwerfer ein. Lea Reisner, MdB und als parlamentarische Beobachterin vor Ort wurde dabei von der Polizei angegriffen und verletzt.
„Wer jungen Menschen erst das Demonstrieren verweigert und ihnen dann mit Wasserwerfern begegnet, muss sich über ihre Wut nicht wundern. Grundrechte sind kein Privileg, das die Polizei nach Gutdünken vergibt. Ich erwarte vom Polizeipräsidium Köln und vom Innenministerium eine lückenlose Aufklärung“, sagt Lea Reisner, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Köln.
Die Wut der Jugendlichen über die politischen und sozialen Zustände in diesem Land ist berechtigt. Dass ihre Grundrechte heute erneut eingeschränkt wurden, ist Teil eines autoritären Umbaus der Gesellschaft. Wir als Linke stellen uns dem entschieden entgegen.
„Köln ist eine Stadt, die Protest kennt und aushält. Was wir heute gesehen haben, war keine Gefahrenabwehr, sondern Abschreckung. Deutlicher kann man seine Verachtung gegenüber jungen Menschen kaum zum Ausdruck bringen. Wir stehen an der Seite der Jugendlichen, heute und bei jeder weiteren Demo“, sagt Nadine Mai, Kreissprecherin der Linken Köln
(Text: DieLinke Kreisverband Köln)

