Kölner Stadtgesellschaft: Hitze in Köln – KSG fordert endlich Prüfung eines sicheren Flussbads in Rodenkirchen

Die aktuellen Hitzewellen zeigen, wie dringend Köln sichere Möglichkeiten zur Abkühlung am Rhein braucht. Die Kölner StadtGesellschaft (KSG) fordert deshalb erneut die Umsetzung des Ratsbeschlusses, der neben dem Badeverbot ausdrücklich die Prüfung sicherer Badestellen im Rhein vorsieht.
Bereits vor Jahren brachte der damalige Bezirksvertreter Torsten Rüdiger Ilg einen Prüfantrag für ein sicheres Flussbad in Rodenkirchen ein. Dieser wurde in der Bezirksvertretung abgelehnt. Nach Auffassung der KSG wurde damit eine wichtige Chance vertan.
„Es geht nicht um unkontrolliertes Baden im Rhein, sondern um ein sicheres Flussbad nach europäischen Vorbildern“, erklärt Torsten Ilg. Städte in der Schweiz und Österreich zeigen seit Jahren, dass solche Konzepte mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen funktionieren.
Aus Sicht der KSG wäre das Niedrigwasser 2026 eine ideale Gelegenheit gewesen, notwendige Untersuchungen und Verankerungen für ein mögliches Flussbad an der Rodenkirchener Riviera vorzubereiten. Diese Chance sei ungenutzt geblieben.
„Die KSG fordert nun eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie, die Einbindung von Fachleuten sowie die konsequente Umsetzung des Ratsbeschlusses“, ergänzt Ratsherr Roberto Campione.
„Köln ist eine Stadt am Rhein. Wer das Baden verbietet, muss gleichzeitig sichere Alternativenschaffen. Jetzt ist es Zeit zu handeln.
(Text: Kölner StadtGesellschaft (KSG))

