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Der Eine präsentiert, informiert und der Andere geht hin. Das ist das Ziel dieser Seite.
Hier finden Sie Events und Freizeittipps in vielfacher Art und Weise aus unseren schönen Stadtteilen. Von regelmäßig wiederholenden Veranstaltungen bis hin zu einmaligen Highlights.
Sie planen ein tolles Event, eine Veranstaltung oder ein Konzert, eine Lesung oder eine Ausstellung? Wir machen auf darauf aufmerksam! Sie möchten dass mehr Leute davon erfahren? Schickt uns Informationen Texte und Bilder darüber. Gerne präsentieren wir es hier….

Kölsche Mess in Köln-Weiß
AktuellesFotos Ellie Wijman
Wenn mer an de Kölsche Mess en St. Georg Köln-Weiß denkt, dann weed et Hätz janz weich. Et es die Zick, wo Jlöck un Andacht sich die Hand jävve, wo Fastelovend un Jlaube nit jegenenander stonn, sondern zesamme e janz eijene, kölsche Seel bilde.
Do sitt dat Dreigestirn, würdevoll un doch esu menschlich, en de ierste Bank. De Ornate blitze, de Feder wippe leis, un för ene Momang es et still. Kein Alaaf, kein Schunkele – nur dat leise Raschele vun Messbücher un dat warme Jeföhl: Mir sinn zesamme he.
Un dann kütt se: de Kindertanzjrupp. Met strahlende Ouge, rote Backe un enem Stolz, dä heller es als jede Bühnelamp. Se trete vör, hole sich dä Sääje, un för ene Momang es et, als würd de Zick stillston. He weed nit nur jefiert – he weed wat metjejovve: Zesammehalt, Heimatsinn un die Levve för et, wat uns verbingk.
Kölsche Sproch klengk durch dat Kirchenschiff, Lieder die mer schon als Pänz jesunge hät. „Mer losse d’r Dom en Kölle“ oder „in unserem Veedel“ – un op einmal singk die janze Jemeinde met. He es keiner allein. He es Kölle.
För die eine es et Kult, för die ande
re Tradition, för widder andere einfach dat jode Jeföhl, die Heimatsproch em Gottesdengs ze höre. Un vielleicht es et jenau dat, wat die Kölsche Mess esu besonders määt: Se verbingk dat Weltliche met däm Helleje, dat Laache met däm Bääde, dat Fastelovend met däm Jlaube.
Un wenn mer noh d’r Mess vör de Dör tritt, de kalte Luft en de Lunge zieht un vun wigger dröck e leises „Alaaf“ ze höre es, dann weiß mer: Karneval, Kirch un Kamelle – dat jehört he em Rheinland zesamme. Un dat es joot esu.
Raderbergkonzerte
AktuellesJung. Mutig. Anders: Eine außergewöhnliche Konzertreihe mit frischem Blick auf die Musikgeschichte
Überraschend, eigenwillig, eigensinnig – so präsentieren sich die Konzerte dieser Spielzeit. Die neue Reihe lädt ein zu einer musikalischen Entdeckungsreise, bei der Bekanntes auf neue Weise erlebt und Vergessenes wieder zum Leben erweckt wird. Neben Meisterwerken großer Komponisten wie Mozart, Brahms, Ravel und Debussy steht auch zeitgenössische Musik im Fokus – spannend, experimentell und immer mit persönlicher Note. Was diese Konzertreihe besonders macht: Die Perspektive der Interpreten. Durchweg sehr junge Musikerinnen und Musiker – vielfach unter 30 – bringen ihre eigene Sichtweise, Energie und Ausdruckskraft ein. Ihre Interpretationen sind frisch, intensiv und oft unerwartet. Man könnte fast von einem „U30-Konzertprogramm“ sprechen – voller Emotion, Leidenschaft und Mut zur Eigenständigkeit. Freuen Sie sich auf eine Saison voller Überraschungen, bei der musikalische Vielfalt, künstlerische Tiefe und jugendlicher Esprit aufeinandertreffen. Erleben Sie klassische Musik neu – aufregend, anders und voller Leben. Alle Termine dazu finden Sie auf unserer Internetseite unter Raderbergkonzert, da es zu jedem Konzert viel zu berichten gibt! Denn großartige Künstler betreten die Bühne mit lesenswerten Vitas, die wir leider in der Printausgabe aus Platzgründen nicht bringen können
Inklusion auf Spielplätzen – Spielen darf keine Frage der Möglichkeiten sein
AktuellesInklusion auf Spielplätzen – Spielen darf keine Frage der Möglichkeiten sein
Spielen ist ein Grundbedürfnis jedes Kindes – egal ob mit oder ohne Behinderung. Doch noch vor wenigen Jahrzehnten war es für viele Kinder mit Einschränkungen kaum möglich, an öffentlichen Spielplätzen teilzuhaben. Spielangebote für sie gab es höchstens in speziellen Einrichtungen – oft isoliert und nicht für gemeinsames Spielen mit anderen gedacht. Erst mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 3. Mai 2008 in Kraft trat, wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt: Inklusion ist ein Menschenrecht. Seitdem geht es nicht mehr nur darum, für Kinder mit Behinderung „mitzudenken“, sondern darum, Räume zu schaffen, in denen wirklich alle gemeinsam spielen, lachen und sich bewegen können. Mir wurde das erst bewusst, durch meine ehrenamtliche Patenschaft, eines kleinwüchsigen Mädchens und eines Jungen mit Down-Syndrom. Ein inklusiver Spielplatz ist nämlich ein Ort der Begegnung. Hier zählt nicht, was jemand nicht kann – sondern was gemeinsam möglich ist. Rampen statt Barrieren, Spielgeräte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Tische zum Matschen für Kinder im Rollstuhl oder im Stehen und natürlich Wege zu den Spielgeräten – all das macht den Unterschied. Sand ist für manche Kinder nämlich ein Ausschlusskriterium. Auch sollte an Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen und an Menschen mit geistiger Behinderung gedacht werden. Dauert es auch noch einige Zeit, bis das Thema Inklusion in der Mitte der Gesellschaft und in den Köpfen von Planer und Entscheider ankommt, möchte ich gerne aktiv werden und rufe zu einer speziellen Spende bei der Weißer Rheinbogenstiftung auf, bei der ich im Beirat bin. Denn Inklusion bedeutet: Kein Kind bleibt außen vor. Jeder darf mitmachen. Und genau das sollte der Anspruch an jede Spielplatzplanung sein, wofür ich gerne seriös und zielorientiert sammeln möchte. Seien sie dabei: www.weisser-rheinbogen-stiftung.de, Luise, Jimmy und Charlotte würden sich bestimmt freuen.