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Der Eine präsentiert, informiert und der Andere geht hin. Das ist das Ziel dieser Seite.
Hier finden Sie Events und Freizeittipps in vielfacher Art und Weise aus unseren schönen Stadtteilen. Von regelmäßig wiederholenden Veranstaltungen bis hin zu einmaligen Highlights.
Sie planen ein tolles Event, eine Veranstaltung oder ein Konzert, eine Lesung oder eine Ausstellung? Wir machen auf darauf aufmerksam! Sie möchten dass mehr Leute davon erfahren? Schickt uns Informationen Texte und Bilder darüber. Gerne präsentieren wir es hier….

IT-Solutions, die den Unterschied machen
AktuellesIT-Solutions, die den Unterschied machen
Bei SLD bekommst du keine Lösungen von der Stange, sondern maßgeschneiderte IT-Konzepte, die zu deinem Unternehmen passen.
Ob Modern Workplace, Netzwerksicherheit, Cloud-Services oder E-Mail-Archivierung – wir kombinieren modernste Technologie mit persönlicher Betreuung durch feste Ansprechpartner. So stellen wir sicher, dass deine IT nicht nur funktioniert, sondern dein Business aktiv unterstützt.Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben
Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben
Die meisten kennen mich, Thomas Loosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Realität ist.
Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik – zusammen mit unserem Partner Barracuda einen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.
Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.
High‑End Endpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist
Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“
Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.
Glück im Unglück: Unser Basismonitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungsschalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos überwachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.
Was genau geschah
Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.
Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktionsausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenendschichten, um genau das sicherzustellen.
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Ein Schlag für die ganze Familie
AktuellesEin Schlag für die ganze Familie
Wenn sich das Leben plötzlich verändert und es keine Warnzeichen gab – Schlaganfall bei Kindern: Ein kaum bekanntes Risiko mit dramatischen Folgen. Das hat auch Julia Opländer aus dem Kölner Süden mit ihrem zehnjährigen Sohn erlebt, darum ist sie heute mit voller Überzeugung die neue 1. Vorsitzende des Vereins SCHAKI e.V. und führt den Verein zusammen mit den ebenfalls neuen Vorstandsmitgliedern Claudia Paulus, Stefan und Silke Günther ins zweite Jahrzehnt. Sie möchte mit aller Kraft auf das Tabuthema hinweisen und Eltern sowie Bezugspersonen von Schlaganfall-Kindern mit dem Verein zur Seite stehen.
Sein 20-jähriges Bestehen und nun an der Spitze mit einer Frau aus dem Kölner Süden.
Denn ein Kinderlachen, das plötzlich verstummt. Ein kleiner Körper, der nicht mehr so kann wie zuvor. Einen Moment, der alles verändert und oft der Beginn eines großen Leidensweges ist, hat sie am Leib ihres geliebten Sohnes erlebt. Denn was viele nicht wissen: Auch Kinder können einen Schlaganfall erleiden – und viel zu oft bleibt er unerkannt. So war es auch bei ihnen. Nur durch Mutterliebe, eine durchsetzungsstarke Kämpfernatur und viele verschiedene Therapien hat ihr Kind heute die Möglichkeit auf ein (fast) ganz normales Leben.
Während das Wort „Schlaganfall“ bei Erwachsenen nämlich sofort Alarm auslöst, denken nur wenige daran, dass auch Neugeborene, Kleinkinder oder Jugendliche betroffen sein können. In Deutschland ist es jährlich bei bis zu 500 Kindern der Fall. Die Dunkelziffer ist vermutlich weit höher, denn die Symptome sind häufig unspezifisch – und werden von Ärzten wie Eltern oft nicht sofort erkannt. Dabei zählt jede Minute. Ein ungleiches Lächeln, Sprachstörungen, plötzliche Lähmungen – all das kann auch bei einem Kind ein Notfall sein, und je schneller gehandelt wird, desto besser die Chancen auf Rehabilitation. Wird ein Schlaganfall nicht rechtzeitig behandelt, bleiben oft schwere, lebenslange Einschränkungen zurück. Und ein schwerer, oft mühsamer Weg, ein Lebensbegleiter: Reha, Therapien, täglicher Kampf um jedes Lächeln, jedes Wort, jeden Schritt. Doch mit der richtigen Hilfe, Früherkennung und einem starken Netzwerk kann viel erreicht werden. So fordern die Schaki‘s: mehr Aufklärung, gezieltere Schulung, mehr medizinisches Fachpersonal und eine stärkere gesellschaftliche Sensibilisierung. Denn Wissen rettet Leben – auch das der Kleinsten unter uns.
Der SCHAKI e. V. ist in Deutschland mit Abstand die größte Selbsthilfegruppe für Schlaganfallkinder und für viele betroffene Familien eine unverzichtbare Anlaufstelle geworden. Sie fördert den Austausch zwischen betroffenen Eltern und bietet ein starkes Netzwerk, das mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch organisieren sie Familienwochenenden sowie Freizeitaktionen und haben immer ein offenes Ohr.
Es fehlen schlichtweg: Wohnungen
AktuellesEs fehlen schlichtweg: Wohnungen
Im Kölner Süden, einem der dynamisch wachsenden Wohnräume der Stadt, verschärft sich die Wohnsituation zunehmend – besonders für Familien und Menschen mit mittlerem Einkommen. Der bundesweite Rückgang im Wohnungsbau spiegelt sich hier besonders deutlich wider: Während Bundeskanzler Friedrich Merz am 21. Mai 2025 beim Tag der Bauindustrie in Berlin forderte, dass „wer normal verdient, der muss ein normales Wohneigentum erwerben können“, zeigt die Realität in Köln ein gegenteiliges Bild. Merz kritisierte zurecht, dass sich Menschen mit durchschnittlichem Einkommen in deutschen Großstädten kaum noch Wohneigentum leisten können. Als Hauptgründe nannte er hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und fehlendes Bauland. Die Bundesregierung kündigte daher Maßnahmen für einfacheres, schnelleres und günstigeres Bauen an. Wie das umzusetzen ist, bleibt fraglich. Wie ernst die Lage ist, zeigt nämlich ein Blick auf die Zahlen: Laut Statistischem Bundesamt wurden 2024 bundesweit nur noch 251.900 Wohnungen fertiggestellt – ein Rückgang von 14,4 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark betroffen sind private Bauherren, insbesondere beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern, der um 22,1 % bzw. 26,2 % eingebrochen ist. In Köln ist der Absturz noch drastischer: Im Jahr 2024 wurden lediglich 1.819 neue Wohnungen fertiggestellt, ein Minus von 48,5 % im Vergleich zu den 3.533 im Jahr zuvor. Das ist der niedrigste Stand seit über drei Jahrzehnten – seit 1990. Auch im Kölner Süden, etwa in den Stadtteilen Rodenkirchen, Bayenthal, Zollstock oder Raderthal, bleiben viele Flächen ungenutzt oder Projekte verzögern sich über Jahre. Zwar wurden stadtweit 2931 Wohnungen genehmigt, sind es 8,7 % weniger als 2023. Dazu kommt der Bauüberhang – also Wohnungen mit Genehmigung, die aber bisher nicht fertig – stieg auf einen historischen Höchstwert von 10.308 Wohnungen. Köln bleibt damit weit hinter seinem selbst gesetzten Ziel zurück, jährlich 6.000 bis 7.000 Wohnungen zu bauen. Die Entwicklung markiert nicht nur einen statistischen Tiefpunkt, sondern auch ein strukturelles Problem im städtischen Wohnungsbau.