Das Lesen einer Zeitung hat auch heute noch einen besonderen Wert – Studien zeigen nämlich, dass Menschen Inhalte auf gedrucktem Papier oft besser behalten als aus digitalen Quellen. Gerade in einer Zeit, in der wir uns allzu leicht im endlosen Scrollen verlieren, bedeutet es, eine Zeitung zu lesen, wirkliche Entschleunigung zu erleben. Man nimmt sich nämlich Zeit – für sich selbst und für den Inhalt. Auf Papier lesen wir bewusster, weil es ein physischer Prozess ist. Das Umschlagen einer Seite, das Wahrnehmen von Farben und das bewusste Aufnehmen von Inhalten ermöglichen dem Gehirn, Inhalte wirklich zu verstehen und das Gelesene nachhaltiger abzuspeichern. Selbst die Körperhaltung ist besser als beim digitalen Lesen. Gedruckte Seiten strahlen dazu kein Licht aus und ermüden die Augen weniger. Während Online-Feeds uns mit schnellen Schlagzeilen, Ablenkungen und ständig neuen Reizen überfluten und oft nur überflogen werden, bietet die gedruckte Zeitung Ruhe. Auch zeigen sie nicht nur das, was Algorithmen für wichtig halten, sondern ein breites Spektrum aus Politik, Kultur, Familie, Finanzen und lokalem Geschehen. Uns freut das, denn wir wissen, dass 30 % unserer Bevölkerung nicht digital unterwegs sind, und darum halten wir so lange wie möglich an unserem Magazin fest.

Winterzeit ist Einbruchzeit
In der Winterzeit steigt das Einbruchsrisiko – jetzt sollte jeder sein Zuhause gut sichern und für den Nachbarn aufmerksam sein. Denn wenn die Tage kürzer werden und die frühe Dunkelheit einzieht, beginnt die Jahreszeit, in der Einbrecher besonders aktiv sind. Die Wintermonate gelten als Hochsaison für Wohnungseinbrüche: Beleuchtete Fenster, lange Abende außer Haus und wenig belebte Straßen bieten ideale Bedingungen. Oft reichen schon wenige Minuten, in denen ein Haus unbeaufsichtigt ist, um Tätern Gelegenheit zu geben, einzusteigen. Umso wichtiger ist es, das eigene Zuhause bewusst zu schützen: gut verschlossene Fenster und Türen, beleuchtete Außenbereiche sowie Zeitschaltuhren oder Anwesenheitssimulationen können bereits viel bewirken. Auch eine aufmerksame Nachbarschaft trägt dazu bei, das Risiko zu senken. Die Polizei bietet übrigens kostenlose und neutrale Beratung zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung an.

Am 6.12 fand der erste Weihnachtsmarkt im Thomasgarten in Köln-Meschenich statt.
Der Thomasgarten ist der Lehr- und Begegnungsgarten der Begegnungsstätte Thomas.

Am Nikolaustag versammelten sich zahlreiche Meschenicher*innen aus dem ganzen Veedel, um gemeinsam eine festliche und herzliche Zeit zu verbringen. Der Weihnachtsmarkt in Meschenich wurde zu einem Ort der Begegnung, an dem Gemeinschaft, Wärme und weihnachtliche Traditionen im Mittelpunkt standen.

Rund um das knisternde Feuer genossen die Besucher*innen heißen Punsch, führten angeregte Gespräche und kamen beim gemeinsamen Essen zusammen. Ein besonderes Highlight war das Konzert des Meschenicher MitSingKreises, bei dem Jung und Alt gemeinsam bekannte Weihnachtslieder sangen und so für echte Weihnachtsstimmung sorgten.

Auch wenn das Wetter nicht ganz optimal war, konnte dies der guten Laune keinen Abbruch tun – im Gegenteil: Die Stimmung war umso schöner. Innen wie außen tummelten sich die Menschen, Kinder lachten fröhlich und freuten sich über frisch gebackene Waffeln am Stock, während der köstliche Punsch für wohlige Wärme sorgte. Die festliche Atmosphäre machte den Nikolaustag in Meschenich zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Veranstaltet wurde der Nikolaus-Weihnachtsmarkt in Köln-Meschenich vom Kinder- und Jugendzentrum Meschenich sowie der Thomas-Begegnungsstätte. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Stadt Köln, der Marga- und Walter-Boll-Stiftung, der RheinEnergie-Stiftung, der Dr. Heinz Lux-Stiftung, Soziokultur NRW sowie dem Verein Mutige Kinder e. V.

Diese gelungene Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig lebendige Veedelskultur, ehrenamtliches Engagement und gemeinschaftliche Feste für das soziale Miteinander in Köln sind – besonders in der Weihnachtszeit.

Fotos vom Jugendzentrum Meschenich

Mülltonnen-Wasch-Service der AWB
Ab und zu sollte man auch seine Hausmülltonne reinigen – besonders, wenn sie an einem sonnigen Platz oder in der Nähe der Hauswand steht. Geruchsbelästigung und Ungezieferbefall sind sehr unangenehm; zudem locken schmutzige Mülltonnen streunende Katzen sowie Wildtiere wie Ratten, Krähen, Igel und Co. an. Unterstützt durch den Geruch von Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Brot und Obst werden die Mülltonnen schnell zum Futterparadies. Die AWB bietet hierfür ein praktisches Angebot: Wenn Ihre Mülltonne verschmutzt ist und Sie sie reinigen oder tauschen lassen möchten, können Sie den Mülltonnen-Wasch-Service beauftragen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer einmaligen kostenpflichtigen Reinigung oder einem Jahresabo. Die AWB berät Sie gerne.

Frohe Weihnachten im Weißer Rheinbogen – Gemeinsam Gutes tun!
„Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Freude, der Gemeinschaft und des Teilens. Während funkelnde Lichter unsere Straßen erhellen, möchten wir auch die Herzen der Menschen in unserer Region zum Leuchten bringen,“ so Vorstand Willi Esser, „die Weißer Rheinbogen Stiftung setzt sich nämlich das ganze Jahr über mit Herz und Engagement für soziale Projekte, Bildung, Umwelt und ein starkes Miteinander im Rodenkirchen, Weiß und Sürth ein. Dank Ihrer Unterstützung konnten bereits viele Herzenswünsche erfüllt und wertvolle Initiativen gefördert werden. Gerade in der Weihnachtszeit wird deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität sind. Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass auch im kommenden Jahr Kinder, Jugendliche, Familien, Menschen mit Handicap und Senioren auf Unterstützung zählen können und das direkt hier in unserer Nachbarschaft. Schauen Sie doch einmal auf www.weisser-rheinbogen-stiftung.de, dort erhalten Sie viele wertvolle Informationen zu unseren Projekten. Denn Ihre Spende schenkt Zukunft, Wärme und Hoffnung – das wird dort sichtbar! Egal ob klein oder groß – jeder Beitrag hilft. Gemeinsam schaffen wir ein Weihnachten, das nicht nur glitzert, sondern auch bewegt. Übrigens: Ihre Spende an die Weißer Rheinbogen Stiftung ist steuerlich absetzbar und kann projektbezogen eingesetzt werden. Natürlich erhalten Sie eine Spendenquittung, mit der Sie Ihr Engagement ganz einfach beim Finanzamt geltend machen können und hier ist unsere Kontonummer: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE85 3705 0198 1930 4756 19.Die Weißer Rheinbogen Stiftung sagt auf jeden Fall schon einmal Danke und wünscht Ihnen und Ihren Liebsten eine friedvolle, frohe und besinnliche Weihnachtszeit!“

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt weist die Bewertung des Frauen-Nacht-Taxis als „gescheitert“ entschieden zurück. Kerstin Preuß, Sprecherin der CDU im Gleichstellungsausschuss, kritisiert die Schlussfolgerungen der Verwaltung deutlich:

„Die Verwaltung macht es sich hier zu einfach. Wir haben das Frauen-Nacht-Taxi ganz bewusst als Pilotprojekt angelegt und es ausdrücklich für 2025 und 2026 im Doppelhaushalt verankert, weil klar war: Solche Maßnahmen brauchen Zeit, bis sie bekannt sind, angenommen werden und wirken. Die bisherige Inanspruchnahme ist kein Beleg für ein Scheitern, sondern Ausdruck einer typischen Anlaufphase.“

Auch in anderen Großstädten – etwa in München – habe es Zeit gebraucht, bis sich vergleichbare Modelle etabliert haben. Heute sind sie dort fester Bestandteil des Sicherheitsangebots für Frauen im öffentlichen Raum.

Ziel des Frauen-Nacht-Taxis sei von Beginn an eindeutig gewesen: „Es ging immer um ein Plus an Sicherheit für Frauen auf dem Heimweg, gerade nachts. Es war nie das Ziel, hier eine soziale Ausgleichsmaßnahme zu schaffen.“

Da es wahrscheinlich ist, dass Buslinien in den Abend- und Nachtstunden aufgrund von Sparzwängen wegfallen werden, gewinnt das Instrument aus Sicht der CDU zusätzlich an Bedeutung. „Wenn der klassische ÖPNV künftig weniger Angebote macht, wird ein ergänzendes, niedrigschwelliges Sicherheitsangebot für Frauen umso wichtiger“, betont Kerstin Preuß. Die CDU-Fraktion spricht sich daher klar dafür aus, das Projekt weiterzuführen, statt es vorschnell zu beenden.

(CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln)

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln hat zur morgigen Ratssitzung eine Anfrage zum Interims-Ausbau auf der Ost-West-Achse gestellt:

„Uns ist kein Ratsbeschluss bekannt, der 90m lange Interims-Haltestellen in der Cityvorsieht. Daher ist uns unverständlich, wie ein solches Projekt in den ÖPNV-BedarfsplanNRW aufgenommen werden kann. Es ist weder beschlossen noch vorgeplant.“so Angela Bankert, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Die Linksfraktion verweist auch darauf, dass 90m Langzüge nur eine sehr geringe Kapazitätserhöhung erbringen, dafür aber viel kostet.

Die Langzüge laufen nur auf der Linie 1, und das auch nur mit jeder zweiten Bahn. Die anderen Bahnen sollen weiter mit 60m Zügen fahren, zudem lediglich zwischen Junkersdorf und Brück. Bezogen auf alle drei Linie der Ost-West-Achse sei das nur eine um rund 10% erhöhte Kapazität in der City.

„Dafür 34 Haltestellen für über 500 Mio. Euro ausbauen ist nicht zielführend.“ so Bankert.

(Die Linke im Kölner Rat)

Neben einer Erhöhung der Grundsteuer stehen auf der Tagesordnung der Ratssitzung auch mehrere Gebührenerhöhungen: für Abwasser, Straßenreinigung und Abfall. Alle diese Gebühren werden am Ende über die Nebenkosten von den Mieter*innen bezahlt.

Heiner Kockerbeck, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke, meint hierzu:

„Die Mieten sind in den letzten zehn Jahre stark angestiegen, insbesondere bei Neuvermietung. Deshalb haben im Wahlkampf dieses Jahres alle Parteien und auch der heutige Oberbürgermeister Torsten Burmester ‚Bezahlbares Wohnen‘ gefordert. Doch kaum drei Monate nach der Wahl stehen nun im Rat gleich vier Vorlagen zur Abstimmung, die über die Nebenkosten das Wohnen in Köln weiter verteuern werden. Die angestiegenen Lebenshaltungskosten der letzten Jahre belasten die unteren und mittleren Einkommensschichten schwer. Darunter sind viele Familien. Die Löcher im städtischen Haushalt können nicht auf deren Kosten gestopft werden. Deshalb muss eine Erhöhung der Gewerbesteuer dazu beitragen, dass die Firmen zur Verbesserung städtischer Einnahmen beitragen.“

Die Stadtverwaltung argumentiert mit der angespannten Haushaltslage, den gestiegenen Kosten der Energie und durch Lohnerhöhungen.

Wilfried Kossen, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, führt aus:„

Eine moderate Erhöhung der Gewerbesteuer auf das Niveau der Stadt Bonn würde zu unmittelbaren Mehreinnahmen von 128 Millionen Euro führen – ohne Belastung der Mieterinnen und Mieter. Zusätzlich schlagen wir die Anstellung von zehn Betriebsprüfer*innen vor. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass Steuervermeidung großer Unternehmen verhindert wird. Damit könnten auch Kürzungen bei freien Trägern im Sozialbereich, bei Jugend, Senior*innen, Sport und Kultur vermieden werden.“

Die Zahlen zur Gewerbesteuer wurde bei den letzten Haushaltsverhandlung von der Kämmerei der Stadt ermittelt. Zu den Betriebsprüfer*innen wurde mitgeteilt, dass jede Stelle zu Mehreinnahmen von rund 1 Million Euro führt. Zusätzliche Prüfungen führen dazu, dass Unternehmen Steuern leisten, die sie bisher umgangen hatten.

(Die Linke im Kölner Rat)

Das Lesen einer Zeitung hat auch heute noch einen besonderen Wert – Studien zeigen nämlich, dass Menschen Inhalte auf gedrucktem Papier oft besser behalten als aus digitalen Quellen. Gerade in einer Zeit, in der wir uns allzu leicht im endlosen Scrollen verlieren, bedeutet es, eine Zeitung zu lesen, wirkliche Entschleunigung zu erleben. Man nimmt sich nämlich Zeit – für sich selbst und für den Inhalt. Auf Papier lesen wir bewusster, weil es ein physischer Prozess ist. Das Umschlagen einer Seite, das Wahrnehmen von Farben und das bewusste Aufnehmen von Inhalten ermöglichen dem Gehirn, Inhalte wirklich zu verstehen und das Gelesene nachhaltiger abzuspeichern. Selbst die Körperhaltung ist besser als beim digitalen Lesen. Gedruckte Seiten strahlen dazu kein Licht aus und ermüden die Augen weniger. Während Online-Feeds uns mit schnellen Schlagzeilen, Ablenkungen und ständig neuen Reizen überfluten und oft nur überflogen werden, bietet die gedruckte Zeitung Ruhe. Auch zeigen sie nicht nur das, was Algorithmen für wichtig halten, sondern ein breites Spektrum aus Politik, Kultur, Familie, Finanzen und lokalem Geschehen. Uns freut das, denn wir wissen, dass 30 % unserer Bevölkerung nicht digital unterwegs sind, und darum halten wir so lange wie möglich an unserem Magazin fest.