Marvicii vom jugendlichen DJ zur Kultfigur in der Musikszene
Wenn aus Träumen Wirklichkeit wird

Foto:privat

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Es wird Nacht in Köln und die Partyszene erwacht, dann beginnt für viele Menschen eine ganz besondere Zeit und Marvicii (35) ist oft nicht weit. Der gebürtige Zollstocker steht nämlich seit über 14 Jahren am Musikpult und hat in dieser Zeit so ziemlich alles erlebt, was das Kölner Nachtleben zu bieten hat. Die Klapsmühle ist zwar seine Residenz, wo er Woche für Woche für volle Tanzflächen und großartige Nächte sorgt, doch findet man ihn auch auf der Bühne des Bootshauses, wo er bereits zum dritten Mal in Folge bei der beliebten Partyreihe „Alle küssen alle“ auflegte. Auch gehört er zu den TOP-DJs der Trash Pop-Party im Club Bahnhof Ehrenfeld (CBE), welche eine der bekanntesten Eventreihen der Stadt ist. Er sorgt mit einer Mischung aus 90ern, 00ern, Charts und Trash für eine unsagbare Stimmung und eine unvergessliche Zeit. So war er auch 2024 und 2025 der DJ auf dem RheinEnergie-Wagen beim CSD Köln sowie in den Mixx-Clubs in Bangkok und Pattaya sowie im F-Club Singapore. Seine Sets sind nämlich bekannt für richtig gute Musik, Spontanität, Witz und Energie – Marvicii legt nicht einfach nur auf, er moderiert, animiert und holt das Publikum jedes Mal ab. Wenn er das Mikro in die Hand nimmt, wird die Tanzfläche zur Erlebnisfläche und dafür wird er gefeiert. Marviciis Motto beschreibt ihn am besten: „Ich will, dass jeder Abend etwas Besonderes wird – dass die Leute Teil des Moments sind, mitsingen, mitschreien und mitspringen.“ Wir sind stolz auf den Jung aus dem Veedel und wünschen ihm für seine DJ-Performance weiterhin viel Erfolg.

Warum Langeweile, Leerlauf und Zeit so wichtig für Kinder sind

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft beginnt der Druck oft schon im Kleinkindalter. Wer kann als erstes laufen, sprechen oder den höchsten Turm bauen? Schon früh wird verglichen, gemessen und bewertet. Später, in der Schule, geht es nahtlos weiter: Viele Kinder können bereits lesen, schreiben oder sogar rechnen, bevor sie überhaupt eingeschult werden. Fremdsprachen, Musikunterricht und Sportvereine füllen die Nachmittage – der Terminkalender ist eng getaktet. Doch was gut gemeint ist, kann schnell zu viel werden. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Schulstress und Überforderung. Bauchschmerzen vor dem Zubettgehen, Appetitlosigkeit, Wutausbrüche oder plötzlicher Rückzug sind keine seltenen Begleiterscheinungen, sondern oft stille Hilferufe. Viele Eltern erkennen die Anzeichen nicht sofort, denn Stress zeigt sich bei Kindern anders als bei Erwachsenen. Wenn der Alltag voller Aufgaben, Erwartungen und Verpflichtungen steckt, bleibt kaum Raum zum Atmen – geschweige denn zum Träumen. Dabei ist genau dieser Freiraum so wichtig. Kinder brauchen Langeweile, Leerlauf und Zeit. Denn erst wenn sie nicht ständig beschäftigt sind, können sie kreativ werden, ihre Fantasie entfalten und wirklich bei sich ankommen. Aus Langeweile entstehen oft die besten Ideen – sie ist ein Motor für Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Nur wer auch mal nichts tut, lernt, mit sich selbst zurechtzukommen, Gedanken zu sortieren und innere Ruhe zu finden. Natürlich kann positiver Stress Kinder auch beflügeln: Er spornt an, stärkt das Selbstbewusstsein und führt zu Erfolgserlebnissen. Doch zu viel Druck, zu hohe Erwartungen und ein zu voller Terminkalender treiben sie schnell an ihre Grenzen. Wenn Kinder keine Pausen mehr haben, verlieren sie die Freude am Lernen – und manchmal auch an sich selbst. Deshalb brauchen Kinder Zeit – echte, unverplante Zeit. Zum Spielen, zum „Abhängen“, und zum Treffen mit Freunden. Denn nur wer auch mal nichts muss, kann lernen, was wirklich zählt: sich selbst zu spüren, die Welt mit Neugier zu entdecken und das Leben mit Freude zu genießen.

Für dieses Ehrenamt zahlt brotZeit eine Aufwandsentschädigung von 7€/h im Rahmen der Übungsleiterpauschale.

Um das Frühstück an der Schule IM Süden für die hungrigen Kinder weiter zu gewährleisten, suche ich als brotZeit-Projektleiter akut Helferinnen und Helfer (ab 55 Jahren) mit einem großen Herz für Kinder.

So läuft das Ganze ab:

• tägliche Zusammenstellung eines ausgewogenen Frühstückbuffets vor Unterrichtsbeginn (die Lebensmittel sind bereits vor Ort – es muss nicht eingekauft werden!)

• Einsatzzeit je nach Schule zwischen ca. 06.45 Uhr und 09:15 Uhr

• ein bis drei Mal regelmäßige wöchentliche Einsatzzeiten

• Generationen lernen voneinander und die Frühstückshelfer/-innen sind Ansprechpartner für die Kinder

• vertrauensvolle Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Schulleitung und den Teams des Offenen Ganztags

Ich freue mich über die Kontaktaufnahme interessierter Frühstückshelfer/-innen telefonisch unter 0173 429 88 75 oder per E-Mail an: wagner@brotzeit.schule

Die brotZeit-Mission: Für jedes Kind ein Frühstück. Heute kommt jedes fünfte Kind in Deutschland aus den unterschiedlichsten Gründen ohne eine stärkende Mahlzeit zur Schule. Sozial oder ökonomisch schwierige Familienverhältnisse, belastender Schichtdienst oder Überforderung mit der Erziehung – die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Folgen: mangelnde Konzentration, schlechtere Noten, soziale Ausgrenzung und geringere Chancen auf Bildung

„Das lohnt sich nicht mehr zu reparieren. Das ist doch neu günstiger“
Viele der Menschen, die zu unserer Repair-Initiative wegen Hilfe kommen, haben solche oder ähnliche Aussagen gehört, wenn sie sich bei einem Kundenservice gemeldet haben.
Der letzte Ausweg kann dann die Repair Initiative sein. Wir suchen mit Ihnen gemeinsam eine Lösung. Und in 8 von 10 Fällen klappt das auch.
Am nächsten Mittwoch ab 18h ist es wieder so weit. Wer etwas zu reparieren hat, kann gerne in der Philippus-Gemeinde vorbeikommen. Vielleicht können wir ja helfen. Unter anderem können wir hierbei helfen: Datenreparatur, Drucker, Elektrokleingeräte, Fahrräder, Klebearbeiten, Kopfhörer, Laptops, Nähsachen.

Bitte vorher unter kirche-raderthal.de anmelden.

Begegnungscafé – das Café Fuga

In unserem Café Fuga am ‚offenen Freitag‘ treffen sich Menschen von 15.00 bis 17.00 Uhr, die Kontakt und gemeinsamen Austausch schätzen, in lockerer, entspannter Runde bei Kaffee und Kuchen. Die einen kommen regelmäßig, die anderen, wenn sie Zeit und Lust haben, die nächsten, weil sie einfach neugierig auf diesen Ort sind. Jeder neue Mensch wird herzlich aufgenommen.
Je nach Bedarf besteht auch die Möglichkeit für Einzelgespräche, Unterstützung und Hilfe bei ganz individuellen Fragen und Lebenssituationen.
Im BürgerTreff X (Eygelshovener Str. 33, 50999 Köln) gibt es darüber hinaus noch viele weitere Angebote. Sie reichen von Handarbeiten, Malen, Hilfe beim Gebrauch vom Handy, gemeinsamen Singen, Schülerhilfe, wenn es in der Schule hakt bis hin zur Radstation, wo Fahrräder (auch selbst) repariert werden können.
Alle Angebote unter www.wisue.de oder auch als Flyer im BürgerTreff X

 

Früher belächelt – heute wertvoller denn je: Gesellschaftsspiele erleben eine wahre Renaissance. Was einst als altmodischer Zeitvertreib galt, wird heute als wichtiger Schlüssel gegen soziale Isolation und Einsamkeit wiederentdeckt. In einer Zeit, in der sich viele Menschen in digitale Welten flüchten, wächst das Bedürfnis nach echtem Miteinander – nach Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamer Freude.
Wenn digitale Spiele einsam machen
Zwar bieten Online-Games Unterhaltung und Ablenkung, doch das echte Gemeinschaftsgefühl bleibt oft auf der Strecke. Immer mehr Menschen spüren: Trotz virtueller Verbindungen fehlt das warme Lachen am Tisch, das Knistern der Spannung beim Würfeln oder das gemeinsame Jubeln beim Sieg. Ein Satz, den viele Eltern der Generation 30 heute hören, bringt es auf den Punkt: „Mama, ich kenne das gar nicht mehr – sich mit Freunden treffen, gemeinsam spielen und über die Woche reden. Das, was du mir mit leuchtenden Augen von früher erzählst, ist mir völlig fremd.“ Dabei war genau das früher selbstverständlich: Man traf sich regelmäßig zum Spieleabend, knabberte Salzstangen, trank Limo und spielte Canasta, Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly. Und während die Karten flogen, wurden Geschichten erzählt, Sorgen geteilt und Freundschaften gefestigt. Heute erkennen immer mehr Menschen, wie wertvoll solche Momente sind. Zahlreiche soziale Einrichtungen, Nachbarschaftszentren und Vereine bieten inzwischen offene Gesellschaftsspiele-Abende an, für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Hier treffen sich Menschen, die Lust haben, wieder echte Verbindungen zu knüpfen, gemeinsam zu lachen und sich Zeit füreinander zu nehmen. Denn Gesellschaftsspiele verbinden Generationen. Ob Brettspiel, Kartenklassiker oder modernes Strategiespiel – Gesellschaftsspiele bringen Menschen zusammen, fördern Kommunikation, Teamgeist und gegenseitiges Verständnis. Sie sind ein einfaches, aber wirksames Mittel gegen Einsamkeit und fördern das, was in unserer hektischen, digitalen Welt oft verloren geht: echte Begegnungen. Fazit: Spielen macht glücklich – gemeinsam erst recht. Wer also merkt, dass der Alltag einsam geworden ist, sollte es einmal ausprobieren: Ein Abend voller Spiele, Gespräche und Gemeinschaft kann wahre Wunder wirken.