Gemeinsam kreativ sein in verschiedensten Techniken, voneinander lernen, gemütlich plaudern und lecker Kaffee trinken.

Am 2.+4. Mittwoch im Monat im Bürgerhaus Zollstock ab 14:00 Uhr.

Infos über das SeniorenNetzwerk Zollstock

Frühjahrsputz heißt auch Kölle putzmunter
Für ein sauberes Umfeld – gemeinsam Verantwortung übernehmen
Jetzt, wo die Tage wieder wärmer werden, nutzen viele engagierte Menschen die Gelegenheit, aktiv etwas für ihre Umgebung zu tun. Vereinsfreunde, Nachbarn, Schulen, Kindergärten, Interessengemeinschaften und Naturschutzgruppen planen jedes Jahr im Frühling große Sauberkeitsaktionen in ihrem Veedel. Sie übernehmen Verantwortung für ihren Lebensraum und setzen damit ein starkes Zeichen für den Umweltschutz. Mit viel Einsatzbereitschaft räumen sie auf, was andere achtlos wegwerfen – und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer sauberen und lebenswerten Stadt. Diese Aktionen gehören zu den wirkungsvollsten Formen des Naturschutzes, denn sie verbinden gemeinschaftliches Handeln mit direktem Nutzen für Mensch und Umwelt. Die Abfallwirtschaftsbetriebe unterstützen die „Kölle Putzmunter“-Aktionen das ganze Jahr über. Sie stellen nicht nur Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung, sondern kümmern sich auch um die fachgerechte Entsorgung des gesammelten Abfalls – selbstverständlich zuverlässig und direkt am vereinbarten Ort. So wird aus vielen kleinen Taten ein großer Beitrag für ein sauberes und schönes Köln. Mach mit – für Dein Veedel, für unsere Stadt, für die Umwelt.

Die monatlichen Seniorenfahrten aus Köln-Weiß sind legendär und längst Kult, denn sie sind unterhaltsam, herzlich und grundsätzlich schnell ausgebucht. Denn mitfahren darf jeder über 60, der gut gelaunt, gesprächig, lebensfroh und offen für neue Bekanntschaften ist. Für gerade mal 27 € geht es zu hübschen Ausflugszielen in der näheren Umgebung, wo die „Seniörchen“ (so nennen sie sich selbst – und zwar mit Stolz!) bereits sehnsüchtig erwartet werden – natürlich standesgemäß bei Kaffee, Kuchen und so manchem Likörchen und kühlem Kölsch. Jede Tour beinhaltet gute Laune, viele Geschichten und viel Wissenswertes, denn älter heißt nicht langweilig. Kurz gesagt: Wer mitfährt, kommt garantiert gut gelaunt wieder zurück und meldet sich meistens gleich für die nächste Tour an. Die Termine finden Sie im Kalender auf unserer Internetseite und natürlich auch den Kontakt zur Anmeldung.

Jetzt, da wir unsere Fenster tagsüber wieder länger öffnen, begleitet uns ein vertrauter Klang häufiger: das Läuten der Kirchenglocken. Ihr Ton fügt sich behutsam in den Alltag ein und schenkt vielen Menschen ein Gefühl von Orientierung und Heimat. Seit jeher sind die Glocken nämlich Wegbegleiter durch die verschiedenen Lebensphasen. Am Morgen laden die Glocken mit ihrem klaren Klang dazu ein, in den neuen Tag zu starten – sei es für den Weg zur Schule, zur Arbeit oder einfach in einen neuen Abschnitt des Tages. Für Menschen, die krank sind oder erschöpft im Bett liegen, können die Glocken zu einem stillen Hoffnungszeichen werden. Ihr Läuten sagt auf leise Weise: Die Nacht ist vorüber, ein neuer Tag beginnt. In solchen Momenten spenden sie Trost Zuversicht und erinnern daran, dass jeder Tag – so herausfordernd er auch sein mag – Raum für Heilung, Licht und Erneuerung bereithält. Wenn am Abend die Glocken erklingen, wirken sie wie ein leises „Willkommen zu Hause“ – ein Zeichen dafür, dass der Tag zur Ruhe kommt und wir in unseren vier Wänden Geborgenheit finden dürfen. Für Kinder sind sie das freundliche Signal, nach Hause zu gehen, und für ältere Generationen ein tröstlicher Hinweis darauf, dass der Herrgott bei ihnen ist. Denn Kirchenglocken sind weit mehr als nur ein Geräusch. Sie tragen Glauben, Leben und Hoffnung in sich. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart, schenken Struktur im Alltag und vermitteln vielen Menschen ein tiefes Gefühl von innerer Ansprache und Verbundenheit. Natürlich nehmen Menschen Klänge unterschiedlich wahr. Umso wertvoller ist es, dass Kirchen ihre Läutezeiten über die Jahre angepasst haben – mit dem Ziel, Rücksicht zu nehmen und das Glockengeläut als Bereicherung erlebbar zu machen. Für viele bedeuten diese wenigen Minuten am Tag Halt, Orientierung und ein Stück Heimat. Darum bitten wir um Nachsicht und Wohlwollen. Ein wenig Gnade und Offenheit lassen Raum für das, was vielen fehlen würde, sollte dieser Klang eines Tages verstummen.

Habemus Regina Maii – Gelungenes Maifest des Dorfgemeinschaft Sürth e.V.

Habemus Regina Maii – Wir haben eine Maikönigin! Es stieg in Sürth zwar kein weißer Rauch auf, dennoch schauten die Sürther und Sürtherinnen am 01.Mai dieses Jahres gespannt in Richtung Maikranz. Noch einen Monat vor dem Maifest war die Dorfgemeinschaft Sürth über Pressemeldungen, persönliche Aufrufe und Inserate in den sozialen Medien intensiv auf der Suche nach einer Maikönigin für die Session 2026/2027. Wenige Tage vor dem Maifest meldete sich dann eine junge Frau und erklärte sich bereit, die Sürther Tradition einer Maikönigin fortbestehen zu lassen. Somit konnte die Dorfgemeinschaft Sürth das Maifest entspannt angehen. Der Tag begann um 8 Uhr mit dem Maiwecken. Hierzu zog die Blasmusik- Kapelle „Bergische 7“ mit der noch amtierenden Maikönigin „Emma“ und dem Vereinsvorsitzenden durch Sürth und spielte an zuvor bestellten Adressen, unter anderem in zwei Seniorenheimen, diverse Mailieder.

Um 14 Uhr begann dann auf dem Sürther Marktplatz das Maifest. Die freiwilligen fleißigen Helfer der Dorfgemeinschaft hatten hierzu verschiedene Stände, vom Kinderschminken über Bratwürste, Kölsch und Maibowle bis zu einer Hüpfburg, aufgebaut und tatkräftig besetzt. Der Höhepunkt des Maifestes war die Krönung der neuen Maikönigin „Kristina“. Die in Sürth wohnende Schülerin und als Jugendgruppenleiterin tätige 69. Maikönigin wurde dabei durch die vorangegangene Maikönigin gekrönt. Flankiert wurde diese Zeremonie durch Ansprachen der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin, Elisabeth Sandow, des Vereinsvorsitzenden und live gespielter Blasmusik. Die neue Maikönigin verlieh ihrer Freude über dieses Amt mit den Worten Ausdruck: „Ich bin stolz, in diesem Jahr die Tradition der Sürther Maikönigin fortführen zu dürfen. Besonders freue ich mich auf interessante Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen.“ Nach der Krönungszeremonie schmückte die nun amtierende Maikönigin gemeinsam mit Kindern den Maikranz. Die weiteren Höhepunkte des Maifestes waren die Auftritte des Fit & Spaß Akrobatik Studios und der Tanzgruppe „TC Danz Käppche“, dem Tanzcorps der KG Löstige Flägelskappe. Begleitet wurde das Programm durch „DJ Karl“ mit seiner Assistentin und phantasievollen Kinderanimateurin „Nicoletta von Wolkenlos“ . „Diesmal war es sehr spannend, aber ich freue mich umso mehr, dass wir wieder eine junge Dame für das Amt der Maikönigin gewinnen konnten und so die seit 1957 bestehende Tradition fortführen dürfen“ , so Karl Wolters, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Sürth.

(Text und Fotos : Karl Wolters für den Vorstand des Dorfgemeinschaft Sürth e.V)

Sommertage in Rodenkirchen – macht mit!

Am 11. & 12. Juli ist es wieder so weit: In Rodenkirchen finden die Sommertage statt – das große Straßenfest für unser Stadtgebiet.

An diesem Wochenende möchten wir, der Treffpunkt Rodenkirchen all den Menschen kostenlos eine Bühne geben, die sich ehrenamtlich engagieren und unser Veedel mit Herz, Zeit und Ideen bereichern.

Ganz gleich, wie euer Engagement aussieht:
Die Leseoma, die mit zehn Sitzkissen und einem schönen Buch kommt und daraus vorliest. Der Fußballtrainer, der mit einer Torwand Kinder zum Tore schießen animiert. Der Chor, der mit seinen Liedern für Gänsehautmomente sorgt. Oder die Müllsammler, die das wegräumen, was andere fallen lassen sowie die Schachfreunde, die zum Spiel einladen, würden wir gerne zeigen.
Natürlich sind auch viele andere herzlich willkommen, wie zum Beispiel der Karnevalsverein, die Tanzgruppe, der Musikkreis mit seinen Instrumenten oder der Seniorenkreis, der zeigt, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Auch die ehrenamtlichen Rikscha Fahrer, der Elisabeth-Korb, die Wandergruppe, der Malkreis und Pingpong- Parkinson fänden wir toll.
Es gibt so viel, was oft nur einem kleinen Kreis bekannt ist. Meldet euch bei uns!
Denn wir möchten gemeinsam zeigen, wie vielfältig unser Stadtgebiet ist, denn das ist der Grundgedanke eines Strassenfest- tue Gutes und spreche darüber und in unserem Fall, zeige Dich.
Wir freuen uns auf euch und eure Ideen.

Barnes Crossing feiert sein 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten steht der Ort im Kunstzentrum Wachsfabrik in Köln-Rodenkirchen für zeitgenössische Tanz- und Performancekunst, für Produktionen, Festivals, Nachwuchsförderung und künstlerischen Austausch.
Dieser Meilenstein ist Anlass, die Geschichte von Barnes Crossing nochmal auf besondere Weise sichtbar zu machen und zugleich in die Zukunft zu blicken. Unter dem Motto „JUBEL“ entsteht ein vielseitiges Jahresprogramm, das die Bandbreite der künstlerischen Arbeit widerspiegelt. Von Mai bis Dezember 2026 laden verschiedene Vorstellungen, Workshops, Ausstellungen und Begegnungsformate sowie das 18. SoloDuo Festival nrw + friends dazu ein, die Vielfalt zeitgenössischer Tanz- und Performancekunst zu erleben.

 

 

 

Den Auftakt bildete am vergangenen Wochenende eine Fotoausstellung im Rahmen des Kunstsonntags. Gezeigt wurden eine persönliche Auswahl von Arbeiten des Fotografen Oliver Stroemer, der seit vielen Jahren Künstler*innen und Kompanien bei Barnes Crossing begleitet. Die Ausstellung gewährte Einblicke in künstlerische Prozesse und dokumentierte zugleich die Entwicklung des Ortes.

 

Und es geht immer weiter, der SommerJUBEL (28.06.2026), der Gala-Abend (19.09.2026) und die beiden „Tanz Mal!“-Veranstaltungen (31.10. & 01.11.2026), werden weitere Highlights bilden.

Neben weiteren 20 Veranstaltungen und Aktionen umfasst das Programm auch Entwicklungen abseits der Bühne. Mit der Einrichtung barrierefreier Sanitäranlagen, der Umgestaltung des Foyers sowie einem Website-Relaunch wird Barnes Crossing weiterentwickelt – für mehr Zugänglichkeit, Sichtbarkeit und Austausch.

 

Barnes Crossing versteht sich seit seiner Gründung als von Künstler:innen getragenes Netzwerk und als offener Raum für künstlerische Produktion, Begegnung und Diskurs. Das Jubiläumsjahr setzt diesen Ansatz fort und lädt dazu ein, den Ort in seiner Vielfalt (neu) zu entdecken. Feiern Sie mit und werden Sie Teil des JUBEL-Jahres von Barnes Crossing! Ein Bick auf barnescrossing.de lohnt sich. 

 

Die Stadt Köln hat eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung für die Parkstadt Süd gegründet. Auf der diesjährigen polis Convention in Düsseldorf präsentierte Oberbürgermeister Torsten Burmester das neue organisatorische Fundament des städtebaulichen Großprojekts.

Mit der Parkstadt Süd entsteht im Kölner Süden eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. Um die Umsetzung des rund 115 Hektar großen Quartiers gezielt voranzutreiben, hat die Stadt Köln die eigenbetriebsähnliche Einrichtung gegründet. Diese übernimmt fortan die vollständige Projektplanung und Entwicklung des Großprojekts. Die städtische Gesellschaft moderne stadt GmbH unterstützt das Vorhaben durch kaufmännische sowie operative und technische Projektmanagementleistungen.

(v.l.n.r.): Markus Greitemann, Beigeordneter für Bauen und Planen der Stadt Köln, Andreas Röhrig, Geschäftsführer moderne stadt GmbH, Oberbürgermeister Torsten Burmester, Andree Haack, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales der Stadt Köln. Foto-Quelle : Michael Lübke / moderne stadt

Der Rat der Stadt Köln hatte die Gründung der Einrichtung bereits im Oktober 2024 beschlossen. Im Anschluss an die erste konstituierende Sitzung des Betriebsausschusses Ende Januar 2026 und die Unterzeichnung des Geschäftsversorgungsvertrags mit der moderne stadt GmbH Ende Februar 2026 hat die neue Organisationsform ihre operative Tätigkeit rückwirkend zum 1. Januar 2026 aufgenommen.

Oberbürgermeister Torsten Burmester:
„Große Stadtentwicklungsprojekte wie die Parkstadt Süd schaffen neuen Wohnraum und machen unsere Stadt zukunftsfähig und klimaresilienter. Um solche Vorhaben realisieren zu können, brauchen wir nicht nur gute Konzepte, sondern auch klare organisatorische Rahmenbedingungen, eine handlungsstarke Projektsteuerung und eine übersichtliche Bündelung finanzieller Abläufe. Genau das schaffen wir mit der neuen Organisationform.“

Eigene Finanzstruktur für effiziente Steuerung
Mit der Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung verfügt die Parkstadt Süd nun über eine eigenständige Buchungs- und Finanzierungsstruktur. Kosten und Wertveränderungen werden direkt im Sondervermögen des Eigenbetriebs abgebildet. Das entlastet den regulären Stadthaushalt und ermöglicht eine effiziente Abwicklung der zahlreichen Buchungsvorgänge – besonders in der intensiven Bau- und Umsetzungsphase. Gleichzeitig bleibt das Projekt fest in der Verantwortung der Stadt Köln verankert. So können die vielfältigen Aufgaben effizient gebündelt und das komplexe Stadtentwicklungsprojekt gezielt vorangetrieben werden.
Das Modell ist in Köln bewährt: Vergleichbare Einrichtungen existieren bereits bei der Gebäudewirtschaft und dem Eigenbetrieb Veranstaltungsstätten.

Hintergrund
Die Parkstadt Süd ist nicht allein Kölns größtes, sondern zudem eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. Mit ihr entstehen im Kölner Süden künftig drei nutzungsgemischte Quartiere sowie die Neustrukturierung des Jean-Löring-Sportparks. Gleichzeitig bietet das Projekt die einmalige Chance zur Vollendung des Inneren Grüngürtels. Durch die großflächige Entsiegelung des heutigen Großmarktgeländes und der umliegenden Flächen, wird das fehlende Stück des Inneren Grüngürtels von der Luxemburger Straße bis hin zum Rheinufer gewonnen und entsprechend gestaltet. Die Parklandschaft schafft ein Gleichgewicht zwischen städtischer Entwicklung und ökologischen Ausgleichsräumen mit hoher stadtklimatischer Wirkung und trägt einen wesentlichen Teil zur nachhaltigen und möglichst klimaneutralen Umsetzung der Parkstadt Süd bei.

Informationen und Neuigkeiten rund um die Parkstadt Süd sind auf der Projektwebsite www.parkstadt-sued.de zu finden.

(Text: Stadt Köln/PI/-dom-)