Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Verkehrsdienst der Stadt Köln startet neue Plakatkampagne

Immer wieder kommt es vor, dass Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln zu einem Wohnhausbrand gerufen und durch falsch parkende Fahrzeuge ein schnelles Durchkommen der Einsatzfahrzeuge behindert wird. Der Verkehrsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Köln weißt mit einer ab heutigen Dienstag, 20. Juli 2021, aushängenden Stadtinformationskampagneauf diese stark zunehmende Problematik hin. Die beiden Plakatmotive thematisieren zugeparkte Rettungswege und Feuerwehrzufahrten.

Andrea Blome, Stadtdirektorin der Stadt Köln:

Zugeparkte Rettungswege und Feuerwehrzufahrten behindern im gesamten Kölner Stadtgebiet die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Ordnungsdienst und kosten im Notfall wichtige Sekunden. Etwa bei Bränden, wenn die Retter schnell den Einsatzort erreichen müssen, jedoch nicht an Hindernissen vorbeikommen. Mit dieser Informationskampagne und ihrer täglichen Arbeit leistet die Verkehrsüberwachung einen wichtigen Beitrag zur Rettung von Menschenleben.

Wegen dieser Art von Verkehrsverstößen haben die Einsatzkräfte der Verkehrsüberwachung im laufenden Jahr bereits in rund 11.400 Fällen Verwarngelder verhängt. 2020 waren es rund 23.800 Fälle (2019: rund 23.000).

Der zuständigen Verkehrsüberwachung des Verkehrsdienstes ist bewusst, dass der Parkdruck in vielen Veedeln groß ist. Aber wenn Menschenrettung durch Verkehrsverstöße verzögert, behindert oder unmöglich gemacht wird, gibt es keinen Ermessensspielraum der Verkehrsüberwachungskräfte.

Im Rahmen der Verwaltungsreform hat der Verkehrsdienst der Stadt Köln einen neuen Leitspruch für sich entwickelt: „Der sichere Weg ist das Ziel.“ Dieses Credo gilt auch für die angesprochene Thematik. Das Verwarnen mit „Knöllchen“ und als letzte Konsequenz das Abschleppen von Falschparkern, die Rettungswege blockieren, lebensrettende Maßnahmen stören oder Feuerwehrzufahrten zuparken, dient der öffentlichen Sicherheit und damit allen Bürger*innen.

(Text|PI|Robert Baumanns)

Am Dienstag, 20. Juli 2021, nimmt das Kundenzentrum Rodenkirchen den Dienstbetrieb wieder im Bezirksrathaus Rodenkirchen (Hauptstraße 85) auf.

Das Bezirksausländeramt Rodenkirchen verbleibt bis Ende der Woche in der Dillenburger Straße 56-66, 51105 Köln, und bedient die Kund*innen dort.

(Text:Stadt Köln|PI|Robert Baumanns)

Tief betroffen von den Ereignissen aus dem Umland haben sich am Wochenende zahlreiche Vereine der Gemeinschaft #NurZesamme, Politik, Interessen/Aktions-Gemeinschaften und Firmen mobilisiert und innerhalb von nur 2 Tagen über EUR 25.000,00 gesammelt.

Das Geld soll nun schnellstmöglich dahin, wo es dringend gebraucht wird, um zumindest erste materielle Schäden annähernd abzufangen. 

Durch die direkten Kontakte des Landtagsabgeordneten Oliver Kehrl zur Stadt Erftstadt können die Gelder nun gezielt eingesetzt werden.

Aber auch die Gebiete im Ahrtal und in der Eifel sollen begünstigt werden. „Viele Freunde, Bekannte und teilweise Familien unserer Mitglieder sind dort direkt betroffen“, so der Präsident der KG Köln-Rodenkirchen, Marcus Becker,deren Mitglieder über EUR 16.000,00 in kürzester Zeit spendeten.

M.Becker: „Das sind gerade erste kurzfristige Sofort-Maßnahmen, die wir mittelfristig fortführen werden. So planen wir noch im August ein Benefiz-Konzert auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen. Der Reinerlös dieser Veranstaltung wird gespendet“

(Text:KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V.)

„Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Menschen in Köln und der Region, die durch das gestrige Unwetter ihr Hab und Gut und sogar ihr Leben verloren haben. Danke allen, die tatkräftig helfen“, sagt Markus Zimmermann, stellvertretender Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, angesichts der Unwetter-Katastrophe, die auch Gebiete im Rhein-Erft-Kreis, in Köln und im weiteren Umland getroffen hat. Gemeinden im südlichen Rhein-Erft-Kreis haben ihre Gemeindehäuser geöffnet und bieten Hilfe an. In Bergheim hat die evangelische Kirchengemeinde eine 50-köpfige Jugendgruppe aufgenommen. 

„Die besonders betroffenen Kirchengemeinden berichten von einer großen Hilfsbereitschaft“, sagt Pfarrer Michael Miehe. Er vertritt während der Urlaubszeit den Superintendenten des Ev. Kirchenkreises Köln-Süd. „Die Menschen unterstützen einander nach Kräften, müssen aber auf der anderen Seite wachsam die Entwicklung der Situation verfolgen, die sich derzeit an einigen Stellen noch zuspitzt. In vielen Gottesdiensten wird am kommenden Sonntag für die Opfer der Katastrophe Fürbitte gehalten. In den kommenden Tagen und Wochen wird aber sicher noch weitere Unterstützung – in welcher Form auch immer – notwendig werden.“ 

Die Kölner Kirchenkreise haben sich dem Spendenaufruf der Evangelischen Kirche in Rheinland und der Diakonie RWL für die Opfer der Hochwasserkatastrophe angeschlossen. „Zahlreiche Familien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stehen vor dem Nichts, weil das Hochwasser ihr Hab und Gut mitgerissen oder zerstört hat“, schreibt die Diakonie RWL in ihrem Spendenaufruf. Die Diakonie RWL hat nach eigenen Angaben bereits eine Soforthilfe in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. 

Spendenkonto bei der Diakonie RWL
DE79 3506 0190 1014 155020
KD Bank
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

(Text:Evangelischer Kirchenverband Köln und Region)

Am 14.07.2021 kam es von ca. 4 Uhr bis 21 Uhr im Kölner Stadtgebiet zu heftigen Niederschlägen. Die Niederschläge zogen von Nordosten in südwestliche Richtung. Die stärkste Niederschlagsintensität haben die StEB Köln an ihrer Bodenstation an der Gleueler Straße gemessen. Hier fielen 145 mm Niederschlag innerhalb von 12 Stunden. Dies entspricht in etwa der doppelten Niederschlagsmenge für den gesamten Monat Juli (74 mm) und einem Starkregenindex von 10 („extremer Starkregen“).

Die StEB Köln und die Stadt Köln haben sich zum Ziel gesetzt, die Stadt Köln widerstandsfähiger gegen sommerliche Starkregenereignisse zu machen. Bei der Entwicklung neuer Stadtquartiere werden daher in überflutungsgefährdeten Gebieten gezielt Rückhalteflächen und sogenannte Notwasserwege freigehalten. Eine Herausforderung ist die Überflutungsvorsorge im Bestand. Auch hier werden – wenn möglich – Maßnahmen ergriffen. Die Klimafolgenanpassung ist eine Generationenaufgabe. Hauseigentümer*innen sind laut Wasserhaushaltsgesetz verpflichtet, Maßnahmen der Eigenvorsorge zu treffen.

Die StEB Köln möchten Privatpersonen bei der Umsetzung von Schutz- und Vorsorgemaßnahmen unterstützen. Auf der Themenseite www.steb-koeln.de/starkregen finden Interessierte umfangreiche Informationen, wie sie ihr Haus besser gegen Überflutungen schützen können. Seit März 2017 ist über die Starkregengefahrenkarten ersichtlich, welche Gebiete besonders gefährdet sind. Der Wasser-Risiko-Check gibt zusätzlich Hilfestellung zur Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen.

(Text:Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Andrea Bröder)

Der Starkregen am gestrigen 14. Juli hat den Betrieb der KVB stark beeinträchtigt. Tagsüber hatte es, z. B. durch überflutete Bahnunterführungen, lediglich Beeinträchtigungen auf einigen Bus-Linien gegeben. Abends, ab ca. 19.30 Uhr, führten die Wassermassen dann zur Störung des gesamten Betriebs.
Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB: „Wir bedanken uns bei unseren Fahrgästen für ihre Geduld am gestrigen Tag mit besonderen Herausforderungen! Zugleich bedanken wir uns bei den Kollegen und Kolleginnen, die mit großem Engagement und einer enormen Leistung dafür gesorgt haben, dass der KVB-Betrieb soweit möglich aufrechterhalten wurde. Sie haben alles getan, um den Stadtbahn- und Busverkehr heute wieder in weiten Teilen nach Fahrplan durchführen zu können.“
Zu großen Störungen kam es auf den Stadtbahn-Linien 3, 4, 13, 16 und 18. Die Stadtbahnen der Linie 4 konnten nur bis zur Haltestelle „Keupstraße“ fahren, nachdem im Bereich der Haltestellen „Am Emberg“ und „Leuchterstraße“ die Gleise unterspült wurden. Hier mussten Fahrgäste nachts in einer Stadtbahn über mehrere Stunden ausharren, bis sie evakuiert werden konnten. Der Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Im Weidenbruch“ und „Schlebusch“ wird aktuell noch durch einen Ersatzbus-Verkehr bedient. Zudem konnten im linksrheinischen Abschnitt der Stadtbahn-Linien 3 und 4 die Haltestellen „Akazienweg“ und „Wolffsohnstraße“ nur ohne Fahrgastwechsel passiert werden, nachdem eindringendes Wasser die Stromversorgung der Haltestellen beeinträchtigt hatte und durch fehlende Beleuchtung kein sicherer Ein- und Ausstieg zu gewährleisten gewesen wäre.
Besonders betroffen ist auch die Stadtbahn-Linie 13. Hier wurde die Haltestelle „Geldernstraße/ Parkgürtel“ erneut überflutet. Der Wasserstand von etwa 1,50 Meter in den Technikräumen übertraf noch den Wassereinbruch des Jahres 2017. Verschiedene technische Anlagen, wie etwa die Entlüftungs- anlage, sind stark beschädigt. Nach der Überflutung in 2017 wurden die technischen Anlagen in den bestehenden Räumen höher gelegt, was für den gestrigen Wassereinbruch nicht ausreichte.
Derzeit ist die Linie 13 noch zwischen den Haltestellen „Nußbaumerstraße“ und „Slabystraße“ getrennt. Im nicht bedienten Linienabschnitt kommen Ersatzbusse zum Einsatz. Die KVB wird nach erfolgtem Abpumpen des Wassers aus der Haltestelle die Schäden aufnehmen. Erst dann kann eine Prognose gemacht werden, ab wann die Bahnen der Linie 13 wieder über ihren gesamten Linienweg fahren werden. Dabei wird die Haltestelle zunächst ohne Fahrgastwechsel passiert werden.

Entlang der Stadtbahn-Linie 18 kam es im Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Fischenich“ und „Dransdorf“ zu mehreren Gleisunterspülungen, so dass der Stadtbahnbetrieb aus Köln kommend nur bis zur Haltestelle „Fischenich“ durchgeführt werden konnte. Aktuell ist die Strecke noch nicht wieder freigegeben und es kommen Ersatzbusse zum Einsatz. Im Verlauf der Stadtbahn-Linie 16 kam es zu einer Überflutung des Tunneldurchgangs der Haltestelle „Brühl-Mitte“, so dass diese Haltestelle zeitweilig nur ohne Fahrgastwechsel passiert werden konnte.
Im Busbetrieb waren nachmittags und abends zahlreiche Linien durch gesperrte Straßen betroffen. Aktuell können die Busse der Linie 135 in Immendorf und der Linien 141 und 143 in Vogelsang ihre Linienwege noch nicht befahren. Zudem werden die Linien 139, 140 und 144 durch die Sperrung der Unterführung am Technologiepark in Müngersdorf behindert.
Zudem kam es zu Störungen von Signalanlagen und der Infoanzeiger an den Haltestellen. Durch die Wassermassen war zwischenzeitlich auch die Ein- und Ausfahrt des Betriebshofes Merheim gesperrt, so dass die Stadtbahnen auf die weiteren Betriebshöfe verteilt werden mussten. Hierdurch entstand ein spürbarer Aufwand für die Fahrzeugdisposition, um am heutigen Morgen möglichst alle Linien wieder nach regulärem Fahrplan bedienen zu können.
Über die Beeinträchtigung der KVB-Linien informieren stets aktuell auch die KVB-App und die KVB- Website unter www.kvb.koeln.
(Text&Foto:Kölner Verkehrs-Betriebe AG/STA)

Die Feuerwehr hat ein Gefahrentelefon eingerichtet, an das Sie sich bei allen Wasserschäden (vollgelaufene Keller, Wohnungen etc.) oder Meldungen in Verbindung mit mit dem Starkregen wenden können. Die Sondernummer lautet: 0800/221 00 01. So wird der Notruf für medizinische Notfälle, Brände etc. (112) freigehalten.

Gefahrentelefon zur Starkregenlage: 0800/221 00 01.

(Text:PI/Stadt Köln/Robert Baumanns)

Entwicklung des Rheinwasserstand

 

Aktuell zeigt der Pegel Köln um 10.30 Uhr einen Wasserstand von 5,58 m Kölner Pegel (KP). Der Wasserstand wird heute langsam steigen. In großen Teilen des Rheineinzugsgebietes ist Dauerregen vorhergesagt, so dass der Rheinwasserstand am Kölner Pegel ab Donnerstag stark steigen wird. 

 

Aussichten

Am 15.07.2021 gehen die StEB Köln von einem Wasserstand um 5,70 m KP +/- 10 cm aus. Nach der derzeitigen Lage erwarten die StEB Köln, dass der Rheinwasserstand am Freitagmorgen 7 m KP überschreiten wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind am kommenden Wochenende Wasserstände um 8 m KP nicht auszuschließen.

 

 

Was tun die StEB Köln schon jetzt?

Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen werden im Routinebetrieb planmäßig abgewickelt.

•              Erste Hochwasserschutzmaßnahmen im Kanalnetz wurden durchgeführt.

•              Einzelne Pumpanlagen wurden in Betrieb genommen.

•              Erste Maßnahmen am Leinpfad in Köln-Rodenkirchen werden heute durchgeführt (Fenster- und Türverschlüsse sowie Stegebau).

Service

Regelmäßig aktualisierte Wasserstandsvorhersagen erhalten Sie über das Hochwassertelefon der StEB Köln unter 0221 221-26161 und auf der Internetseite der StEB Köln unter: www.steb-koeln.de. Hier –  oder vom automatischen Ansagegerät der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (Pegel Köln) unter 0221 19429 – erfahren Sie auch den aktuellen Wasserstand am Kölner Pegel

Folgen Sie uns auch auf Twitter und lesen Sie Neuigkeiten: https://twitter.com/steb_koeln

(Text:Stadtentwässerungsbetriebe Köln)

Die Nutzungszeit an Grabstätten ohne Pflegeverpflichtung auf den Kölner Friedhöfen Sürth, Süd, Melaten, West, Nord, Chorweiler, Worringen, Deutz, Leidenhausen, Mülheim, Kalk, Lehmbacher Weg, Schönrather Hof, Dünnwald und Ost, auf denen in der Zeit vom 1. Juli 2009 bis 30. September 2009 bestattet worden ist, endet nun nach der Ruhezeit von zwölf Jahren. Sollte bereits eine Verlängerung beantragt worden sein, ist die Ablaufzeit der Urkunde zu entnehmen. Das Nutzungsrecht kann auf Antrag um ein bis zwölf Jahre verlängert werden. Die aktuelle Jahresgebühr beträgt 147,08 Euro. Der Verlängerungsantrag muss innerhalb eines Monats nach dieser Bekanntmachung bei der Friedhofsverwaltung eingereicht werden. Zur Beantwortung eventueller Fragen steht die Friedhofsverwaltung im Amt für Landschaftspflege und Grünflächen telefonisch unter 0221 / 221-25108 zur Verfügung.

(Text/PI/Stadt Köln)