Sommertage in Rodenkirchen – macht mit! 

Am 11. & 12. Juli ist es wieder so weit: In Rodenkirchen finden die Sommertage statt – das große Straßenfest für unser Stadtgebiet. 

An diesem Wochenende möchten wir, der Treffpunkt Rodenkirchen all den Menschen kostenlos eine Bühne geben, die sich ehrenamtlich engagieren und unser Veedel mit Herz, Zeit und Ideen bereichern. 

Ganz gleich, wie euer Engagement aussieht:

Die Leseoma, die mit zehn Sitzkissen und einem schönen Buch kommt und daraus vorliest. Der Fußballtrainer, der mit einer Torwand Kinder zum Tore schießen animiert. Der Chor, der mit seinen Liedern für Gänsehautmomente sorgt. Oder die Müllsammler, die das wegräumen, was andere fallen lassen sowie die Schachfreunde, die zum Spiel einladen, würden wir gerne zeigen. 

Natürlich sind auch viele andere herzlich willkommen, wie zum Beispiel der Karnevalsverein, die Tanzgruppe, der Musikkreis mit seinen Instrumenten oder der Seniorenkreis, der zeigt, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Auch die ehrenamtlichen Rikscha Fahrer, der Elisabeth-Korb, die Wandergruppe, der Malkreis und Pingpong- Parkinson fänden wir toll. 

Es gibt so viel, was oft nur einem kleinen Kreis bekannt ist. Meldet euch bei uns!

Denn wir möchten gemeinsam zeigen, wie vielfältig unser Stadtgebiet ist, denn das ist der Grundgedanke eines Strassenfest- tue Gutes und spreche darüber und in unserem Fall, zeige Dich. 

Wir freuen uns auf euch und eure Ideen.

 

 

Maibaumsetzen
Am 30.4. um 19:15 Uhr wird an St. Pius, Gottesweg, der Zollstocker Maibaum aufgestellt und ein kleines Rahmenprogramm verspricht Unterhaltung. Denn der Baum mit bunten Bändern geschmückt steht als Zeichen für Gemeinschaft und Frühlingsfreude im Veedel. Der Bürgerverein lädt herzlich dazu ein, gemeinsam den Beginn des Wonnemonats Mai zu feiern.

In jedem Veedel ist was los
Das SeniorenNetzwerk bringt nämlich frischen Wind in jedes Veedel und zeigt, wie lebendig und vielfältig das Leben im Alter sein kann. Es ist ein offenes und herzliches Angebot für ältere Menschen, die neugierig geblieben sind, gerne aktiv sind und Lust haben, neue Begegnungen zu erleben. Hier zählt nicht die Zahl der Jahre, sondern das gemeinsame Erleben: das Miteinander, das Lachen und die Freude daran, Dinge zusammenzutun. Ob bei entspannten Spaziergängen, gemütlichen Spiele- und Klönrunden oder in den regelmäßig stattfindenden Themengruppen wie den digitalen Sprechstunden, dem Kulturtreff oder den Bewegungsangeboten – das SeniorenNetzwerk bietet viele Gelegenheiten, sich einzubringen und Teil einer Gemeinschaft zu sein. Ergänzt wird das Angebot durch abwechslungsreiche Veranstaltungen rund um Wohnen, Pflege, Gesundheit und Kultur, die informieren, inspirieren und zum Austausch ermutigen. Das SeniorenNetzwerk macht Freude, den Ruhestand als bunte und erfüllte Lebensphase zu entdecken – Mach einfach mit und probier‘ es aus.

Neugier, Begeisterungsfähigkeit und soziale Verbundenheit halten bekanntlich den Geist lebendig. Wer also offen bleibt für neue Erfahrungen, wer lacht, liebt und lernt, bewahrt sich eine jugendliche Ausstrahlung, die keine Zahl definieren kann. Jung zu bleiben hat nämlich weniger mit dem Geburtsdatum zu tun als mit der eigenen Haltung zum Leben. „Man ist lange jung, wenn man etwas dafür tut“, bedeutet nicht, dem natürlichen Alterungsprozess zu entkommen, sondern ihn bewusst und aktiv zu gestalten. Denn Altern ist kein Makel, sondern ein Geschenk – vorausgesetzt, wir begegnen ihm mit Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Ein wichtiger Schlüssel liegt in einem gesunden Lebensstil. Regelmäßige Bewegung hält den Körper geschmeidig, stärkt Muskeln und Knochen und unterstützt das Herz-Kreislauf-System. Wer sich bewegt, fördert nicht nur seine körperliche Fitness, sondern auch sein seelisches Gleichgewicht. Ebenso bedeutsam ist eine ausgewogene Ernährung. Frische, nährstoffreiche Lebensmittel versorgen den Körper mit allem, was er für Regeneration und Zellschutz benötigt. Wer bewusst isst und ausreichend trinkt, investiert täglich in seine Vitalität. So ist es auch bei der Haut, sie verdient im Alter höchste Aufmerksamkeit. Sie spiegelt nämlich wider, wie wir leben. Eine gute Pflege, angepasst an die individuellen Bedürfnisse, kann die natürliche Strahlkraft bewahren. Ein gepflegtes, gesundes Erscheinungsbild, welches die eigene Persönlichkeit unterstreicht, sollte immer das Ziel sein. Ja und dann ist der Kleidungsstil im Alter ganz besonders wichtig. Wer sich als Lieschen Müller kleidet, wird auch als Lieschen Müller wahrgenommen. Wenn man sich allerdings mit Mode wirklich auseinandersetzt und auch mal mutig ist, wird man sich immer abheben und besonders bleiben. Lange jung zu bleiben ist somit kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen im Alltag. Wer also Verantwortung für sich übernimmt und gut für sich sorgt, schafft die besten Voraussetzungen für ein langes, aktives und erfülltes Leben – voller Energie, Ausstrahlung und positiver Wahrnehmung.

Am Sonntag, 3. Mai 2026 um 15 Uhr startet die Kunstführung zur Kunstmeile Rodenkirchen ab Pfarrer-te-Reh-Straße 1, 50999 Köln,. Das große Gelände von der Diakonie Michaelshoven zeigt nämlich zahlreiche Kunstwerke, die in den rund 70 Jahren seit der Gründung entstanden sind. Sie sind an verschiedenen Orten zu entdecken: rund um das Gertrud-Bäumer-Haus, im denkmalgeschützten Park, im Kreuzgang der Erzengel-Michael-Kirche sowie im Kirchenraum selbst.

Ein besonderer Blickfang ist eine Leihgabe des Bildhauers Stephan Goedecke. Seine zweiteilige Stahlskulptur „Eins oder doch nicht eins“ besteht aus zwei schlichten, fast archaisch wirkenden Formen. Die ursprüngliche Form der Stahlplatten bleibt erkennbar, ebenso die sanfte Biegung, die bei näherem Hinsehen feine Unterschiede zeigt. Dadurch wirkt das Material lebendig und in Bewegung. Die Bedeutung entsteht aus dem Zusammenspiel beider Elemente: Die Grundform des einen Teils findet sich im anderen in umgekehrter Weise wieder.

Zu seinen Arbeiten sagt Stephan Goedecke: Eine Skulptur kann ein Zugang zu Worten, Klängen, Bildern, Gefühlen und Bewegungen sein, die im Inneren ausgelöst werden.

Der Künstler wird persönlich anwesend sein und seine Arbeit näher vorstellen.

Der Eintritt ist frei, und die Führung ist barrierearm gestaltet.

Die rüstigen Rentner von Weiß
Jeden Mittwoch von 14.30 bis 17 Uhr wird es lebendig, fröhlich und herzlich im renovierten Pfarrheim St. Georg in Weiß – denn dann ist Seniorennachmittag. In ganz entspannter Runde kommen Damen und Herren ab 60 Jahren zusammen, um gemeinsam schöne Stunden zu verbringen, zu lachen, zu erzählen und einfach das Miteinander zu genießen und wer einmal da war, kommt in der Regel auch wieder. Denn bei einer gemütlichen Tasse Kaffee, leckerem Kuchen sowie einer kleinen Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken – liebevoll und für „kleines Geld“ von fleißigen Helferinnen serviert – entstehen schnell gute Gespräche. Es wird geklönt, Karten oder Gesellschaftsspiele gespielt, auch hilft man sich gegenseitig mit kleinen Alltagstipps bzw. tauscht die neuesten „Weißer Neuigkeiten“ aus. Alles ganz ungezwungen, ohne Verpflichtungen – so, wie man sich wohlfühlt. Demnach ist eine Anmeldung nicht nötig, denn es sind immer genug Plätze frei. Was toll ist, Parkmöglichkeiten gibt es direkt vor Ort und der ÖPNV ist auch nicht weit. Ob man regelmäßig kommt oder einfach mal reinschnuppern möchte: Jede und jeder ist herzlich willkommen. Ein besonderes Highlight, über das an diesen Nachmittagen immer wieder begeistert gesprochen wird, sind übrigens die gemeinsamen Ausfahrten. Einmal im Monat geht es für die gutgelaunte Runde nämlich mit dem Bus „op Jöck“ – zu schönen Zielen in der näheren Umgebung, mit einem liebevoll geplanten Rahmenprogramm. Organisiert wird das alles mit viel Herz und Engagement aus den eigenen Reihen – und genau das macht diese Seniorennachmittage so besonders. Hier steht man noch füreinander ein und macht diese Runde wirklich besonders.

Unglaublich, was ein kleiner Kreis an wohlwollenden Karnevalisten in der letzten Session auf die Beine gestellt hat und jetzt im Frühling mit Stolz übergeben konnte. Die Kölschen Jecke für joode Zwecke zeigen nämlich Jahr für Jahr, was echte Herzenswärme bedeutet, und das auf wunderbar fröhliche, bunte und zutiefst berührende Weise. Mit ihren liebevoll gestalteten Motiv-Ansteckern zaubern sie nämlich nicht nur ein Lächeln in die Gesichter der Karnevalisten in der Altgemeinde Rodenkirchen, sondern bewegen auch Großes für den guten Zweck. Mit ihrem alljährlich aufgelegten Karnevals-Pin, welcher zugunsten von zwei mildtätigen Organisationen aufgelegt und in der Altgemeinde verkauft wird, wächst nämlich jede Session diese besondere Aktion weiter über sich hinaus: Denn mit Begeisterung werden die Pins getragen, mit Freude verschenkt und vor allem mit beeindruckender Großzügigkeit unterstützt. So kam in der letzten Session eine sensationelle Spendensumme zusammen, die direkt dort in gleichen Teilen aufgeteilt ankam, wo sie gebraucht wird – beim Kölsche Hätz, der Nachbarschaftshilfe im Stadtbezirk Rodenkirchen, sowie beim Förderverein herzkranker Kinder Köln e.V.

Was nämlich einst vielleicht klein begann, ist heute ein strahlendes Symbol für zuverlässigen Zusammenhalt, gezeigtes Mitgefühl und gelebte Nächstenliebe. Es ist genau diese unverwechselbare kölsche Herzlichkeit, die unsere Region so besonders macht. Hier im Stadtbezirk wird nämlich nicht nur gefeiert – hier wird füreinander eingestanden, geholfen und mit offenem Herzen und einem starken Gemeinschaftsgefühl gezeigt.

So setzte ein ganz besonderes Zeichen dieser Verbundenheit auch Familie Döhring, welche sich großzügig finanziell beteiligte. Als große Familie mit vielen Kindern wissen sie nur zu gut, wie wertvoll Zusammenhalt ist. Ihr außergewöhnliches Engagement war alles andere als selbstverständlich und genau deshalb wurde es auf besondere Weise gewürdigt: Am Tag der Scheckübergabe erhielten sie nämlich eine eigens für sie gestaltete Pin-Box, gefüllt mit allen 11 karnevalistischen Ansteckern der vergangenen Jahre. Eine Ehrung, die von Herzen kam und von Herzen verdient war.

Denn ohne Menschen wie sie, die sich großzügig zeigen, wäre all das nicht möglich gewesen. Dank dieser gemeinsamen Kraft konnten schließlich zwei Schecks überreicht werden, die staunen lassen: Jeweils unglaubliche 6.666 EUR – eine Zahl, die nicht nur beeindruckt, sondern Hoffnung schenkt – gingen an die Repräsentanten der wohltätigen Institutionen, welche diese mit viel Wertschätzung, hoher Achtung und großer Freude entgegennahmen. Denn auch für sie sind solch hohe Summen nicht an der Tagesordnung in heutiger Zeit. Mit dankbaren Worten und viel Respekt werden die Geldsummen nun Großartiges leisten, und die Kölschen Jecke für joode Zwecke sind sehr stolz darauf, ihnen auch für das nächste Jahr bereits eine Zusage der Unterstützung machen zu können. Denn mit einem neuen Jahr, kommt auch ein neuer Pin, welcher bereits mit Spannung erwartet wird. Doch dazu in einem späteren Bericht mehr. 

 

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