Die jüngsten Äußerungen des Kölner CDU-Mitglieds Rudolf Siebeke über den Grünen-Politiker Cem Özdemir haben bundesweit für Empörung gesorgt. Auch Torsten Ilg, Fraktionsvorsitzender der Kölner StadtGesellschaft (KSG) in der Bezirksvertretung Rodenkirchen, kritisiert die Aussagen deutlich.
Ilg, der wie Siebeke politisch im Kölner Süden aktiv ist, erklärt:
„Wenn es einen deutschen Politiker gibt, der für viele Menschen mit Migrationshintergrund ein Vorbild sein kann, dann ist es Cem Özdemir. Er hat türkische Wurzeln, versteht sich als Muslim im Sinne eines aufgeklärten Religionsverständnisses und ist mit einer deutschen Katholikin verheiratet.Was erwarten wir mehr von Menschen, die sich in unserem Land erfolgreich integrieren und Verantwortung übernehmen wollen?
Die Art und Weise, wie ein CDU-Mitglied aus Köln Herrn Özdemir angegriffen und beleidigt hat, ist unerträglich. Die Kölner CDU muss sich für dieses Mitglied schämen.
Die Bekämpfung religiösen Fanatismus ist in jeder Form Aufgabe des Staates. Wenn konservative Vertreter der Kölner CDU meinen, es sei konservativ, liberale und weltoffene Muslime zu stigmatisieren, dann unterstelle ich diesen Leuten eine unterschwellige Nähe zu religiösen Fanatikern– die es auch im Christentum gibt.
Es geht nicht um einen Kampf zwischen Christentum und Islam. Es geht vielmehr darum, die Werte von Freiheit und Aufklärung offensiv zu verteidigen. Das haben einige Vertreter der Kölner CDU offenbar noch immer nicht verstanden.“
Ilg betont, dass gerade in einer offenen und pluralistischen Gesellschaft Politikerinnen und Politiker Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen. Pauschale Angriffe auf Menschen aufgrund ihrer Religion schadeten dem demokratischen Diskurs und untergrüben die Werte, auf denen das Grundgesetz basiert.
(Text: Torsten Ilg, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen Kölner StadtGesellschaft KSG)
#Lieblingsmakler
AktuellesKöner Stadtgesellschaft: Hetze von Kölner CDU-Mann gegen Cem Özdemir unerträglich – Freiheit und Aufklärung verteidigen
AktuellesDie jüngsten Äußerungen des Kölner CDU-Mitglieds Rudolf Siebeke über den Grünen-Politiker Cem Özdemir haben bundesweit für Empörung gesorgt. Auch Torsten Ilg, Fraktionsvorsitzender der Kölner StadtGesellschaft (KSG) in der Bezirksvertretung Rodenkirchen, kritisiert die Aussagen deutlich.
Ilg, der wie Siebeke politisch im Kölner Süden aktiv ist, erklärt:
„Wenn es einen deutschen Politiker gibt, der für viele Menschen mit Migrationshintergrund ein Vorbild sein kann, dann ist es Cem Özdemir. Er hat türkische Wurzeln, versteht sich als Muslim im Sinne eines aufgeklärten Religionsverständnisses und ist mit einer deutschen Katholikin verheiratet.Was erwarten wir mehr von Menschen, die sich in unserem Land erfolgreich integrieren und Verantwortung übernehmen wollen?
Die Art und Weise, wie ein CDU-Mitglied aus Köln Herrn Özdemir angegriffen und beleidigt hat, ist unerträglich. Die Kölner CDU muss sich für dieses Mitglied schämen.
Die Bekämpfung religiösen Fanatismus ist in jeder Form Aufgabe des Staates. Wenn konservative Vertreter der Kölner CDU meinen, es sei konservativ, liberale und weltoffene Muslime zu stigmatisieren, dann unterstelle ich diesen Leuten eine unterschwellige Nähe zu religiösen Fanatikern– die es auch im Christentum gibt.
Es geht nicht um einen Kampf zwischen Christentum und Islam. Es geht vielmehr darum, die Werte von Freiheit und Aufklärung offensiv zu verteidigen. Das haben einige Vertreter der Kölner CDU offenbar noch immer nicht verstanden.“
Ilg betont, dass gerade in einer offenen und pluralistischen Gesellschaft Politikerinnen und Politiker Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen. Pauschale Angriffe auf Menschen aufgrund ihrer Religion schadeten dem demokratischen Diskurs und untergrüben die Werte, auf denen das Grundgesetz basiert.
(Text: Torsten Ilg, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen Kölner StadtGesellschaft KSG)
Die Bezirksbürgermeisterin Frau Dr. Sabine Müller teilt Folgendes mit „Schlüssel zum sozialen Hilfesystem in Köln“
AktuellesViele ältere Menschen stehen oft vor großen Fragen bezüglich Pflegegrad, altersgerechtem Wohnen, finanzieller Unterstützung oder einem Wohnungswechsel, oft kennen sie bestehende Beratungsangebote jedoch oft nicht. Um diese Informationen zu bündeln und bekannter zu machen, hat die Seniorenvertreterin Dr. Christiane Köhler das Projekt „Schlüssel zum Hilfesystem“ initiiert, das zunächst im Stadtteil Zollstock gestartet ist. Unterstützt wird das Projekt übrigens von mehreren Wohnungsgenossenschaften, dem Mieterschutz und der GAG. Ziel ist es, Senioren frühzeitig zu informieren und präventiv zu beraten, damit sie möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden bleiben können. Erste Angebote wurden bereits bei der Seniorenberatungsstelle der Johanniter am Höninger Weg vorgestellt. Dazu gehören kostenlose Beratungen zu Pflegeversicherung, Schwerbehinderung, Pflegeplätzen, altersgerechtem Wohnen sowie zu Wohngeld und Grundsicherung. Nach einer sechsmonatigen Testphase soll übrigens evaluiert werden, ob die präventiven Angebote ausgeweitet werden, um mehr Senioren die Nutzung zu ermöglichen. Bezirksbürgermeisterin Sabine Müller begrüßt die Initiative ausdrücklich und die Seniorenvertretung hofft auf rege Beteiligung. Sprechzeiten der Seniorenvertretung sind jeden 2. Donnerstag im Monat, von 13 bis 15 Uhr, im Bürgeramt Rodenkirchen, Industriestraße 161, Haus 1, Raum 1.01.038 sowie unter 0221 / 221–92224.
Komm, lass uns gehen …
AktuellesDenn die 10.000-Schritte-Regel hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Klassiker für Gesundheit und Fitness entwickelt, und das aus gutem Grund. Was einst als clevere Marketingidee für einen Schrittzähler in Japan begann, ist heute ein alltagstaugliches und wirkungsvolles Bewegungsziel. Denn 10.000 Schritte pro Tag entsprechen etwa 7 bis 8 Kilometern und bieten genau die richtige Mischung aus moderater Bewegung und spürbarem Nutzen für Körper und Geist. Wer regelmäßig geht, tut seiner Gesundheit auf vielen Ebenen etwas Gutes: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, die Durchblutung verbessert sich und der Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig unterstützt Gehen die Gewichtskontrolle, steigert die Ausdauer und hilft dabei, Kalorien zu verbrennen – und das ganz ohne Leistungsdruck. Auch das Gehirn profitiert: Bewegung hebt die Stimmung, reduziert Stress und fördert die kognitive Leistungsfähigkeit. Ein Spaziergang kann also wahre Wunder für das mentale Wohlbefinden bewirken. Und noch besser wird es, wenn man nicht allein unterwegs ist – gemeinsam zu gehen macht Spaß, motiviert, ist eine großartige Grundlage für ein Gespräch und verwandelt Bewegung in ein soziales Erlebnis. Kleine Veränderungen im Alltag machen dabei einen großen Unterschied: Wer öfter die Treppe statt des Aufzugs nimmt oder kurze Wege zu Fuß zurücklegt, kommt seinem täglichen Ziel ganz automatisch näher. So wird Bewegung leicht, effektiv – und ein fester Bestandteil eines gesunden Lebensstils.
Alle Menschen mit Migrationshintergrund sollten mal für einen Tag streiken – dann sähe es in Köln ganz schön schlecht aus
AktuellesStell dir vor, alle Menschen mit Migrationshintergrund würden für einen einzigen Tag in Köln einmal streiken. Dann würde in unserer geliebten Stadt ganz schön das Chaos ausbrechen. Denn fast die Hälfte der Kölner hat fremde Wurzeln. Es würden dann keine Busse mehr fahren und im Krankenhaus sähe es auch schlecht aus. Auch würden eine Vielzahl an Baustellen stillstehen und in der Automobilbranche ginge auch fast nichts. Restaurants wären auch dunkel und viele Geschäfte hätten dann geschlossen. Im Schulwesen und im internationalen Geschäft sowie in so mancher Geschäftsführerposition wäre es dann auch ruhig. In Köln würde man es sofort merken – überall. Unsere Stadt lebt nämlich von Vielfalt in allen Schichten. Sie wird getragen von Menschen aller Herkunft, die gekommen sind, weil Deutschland und Köln, Perspektiven und Hoffnung geben. Sie sind bei uns, um Gutes zu tun, die Uni zu besuchen, die Wirtschaft zu erhalten und um dazuzugehören. Viele Flüchtlinge sind natürlich aus der Not gekommen und sind heute fest integriert. Sie arbeiten, helfen, bauen auf, sie pflegen, kochen, reinigen, lehren und retten. Oft sind es Menschen, die mehr leisten, als man ihnen zugesteht. Auch wollen Sie etwas zurückgeben und sichtbar machen, was für sie als selbstverständlich gilt. Würden sie alle einmal streiken, na dann prost Mahlzeit. Eins würde sich danach vielleicht verändern: der Blick. Die Wertschätzung. Das Bewusstsein.
Vielleicht würde man öfter Danke sagen.
Vielleicht würde man weniger „die“ und mehr „wir“ sagen.
Vielleicht würde man begreifen, dass Integration keine Einbahnstraße ist, sondern ein gemeinsames Projekt. Und vielleicht, würde man feststellen, dass wir schon lange eine multikulturelle Gesellschaft sind und nicht werden. Auch würde man einmal mehr darüber sprechen, dass wir Neubürger nicht finanzieren, sondern als Fachkräfte bezahlen, die wir so dringend brauchen. Denkt mal darüber nach.
Leih‘ Dir was – Besuchen Sie doch mal die Bücherei oder den Bücherschrank
AktuellesLeih‘ Dir was – Besuchen Sie doch mal die Bücherei oder den Bücherschrank
Inmitten des lebendigen Treibens bieten unsere Veedel nämlich einen ruhigen Rückzugsort für alle, die in die faszinierende Welt der Bücher eintauchen möchten, denn fast alle haben eine Bücherei oder zumindest einen Bücherschrank. Ob spannende Romane, inspirierende Sachbücher oder lehrreiche Kinderliteratur – hier ist für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Im Pfarrheim von St. Georg in Weiß (So. von 10:45 bis 12:45 Uhr) und in der Bücherei Heilige Drei Könige in Rondorf (So. 10:30 bis 12:30 und DI./Do. 17:30 bis 19 Uhr), auch in der Stadtteilbibliothek in Rodenkirchen, ist es noch viel mehr, es ist ein Treffpunkt für Menschen, die die Freude am Lesen teilen und neue Literatur entdecken wollen. Bei tollen Veranstaltungen oder bei einer Tasse Tee oder Kaffee in der gemütlichen Leseecke lässt sich der Alltag für eine Weile vergessen, während man in einem guten Buch versinkt. Aber auch das Leben am Bücherschrank erwacht neben dem Ausleihen zu neuem Leben, denn jetzt im Frühjahr werden an so manchem Schrank Lesungen stattfinden. Dafür setzt sich nämlich die Stiftung Neuer Raum ein (www.stiftung-neuer-raum.de). Kinderliteratur-Lesung, Bestseller- Vorträge und Autoren-Darbietungen werden sich jetzt wieder über die ganze Stadt ausbreiten, und wer sich daran beteiligen möchte, sollte sich bitte bei Ihnen melden. Auch Ehrenamtler werden demnach überall gesucht, damit unsere Literatur nicht ausstirbt.
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AktuellesGoldankauf in Rodenkirchen
AktuellesFDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln: Entlarvende Antwort der Verwaltung zu Schulhof-Öffnungen – Ruffen: Das ist Politik auf dem Rücken der Kinder
AktuellesMit der Antwort der Verwaltung auf die FDP-Anfrage zum Sachstand der Schulhoföffnungen entpuppt sich die vermeintliche Öffnung der Schulhöfe endgültig als Luftnummer. „Mit einem Federstrich Schulhöfe zur freien Nutzung wieder zu öffnen, nachdem man entsprechende Haushaltsmittel gekürzt hatte – das ist keine seriöse Politik, sondern reiner Schwindel und Wählertäuschung“, kritisierte bereits im vergangenen Jahr Stefanie Ruffen, stv. Fraktionsvorsitzende der FDP/KSG-Fraktion im Stadtrat, das ehemalige Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt.
Damals stellte das Bündnis lediglich einmalig 100.000 Euro bereit, um die Finanzierung der Schulhoföffnung zu sichern. Die Verwaltung machte jedoch unmissverständlich klar, dass jährlich über 500.000 Euro erforderlich sind, um Aufsicht, Reinigung und Sicherheit zu gewährleisten. „Unser Vorschlag, die Finanzierung realistisch sicherzustellen, wurde abgelehnt. Stattdessen blieb es bei Symbolpolitik“ resümiert Ruffen.
Im April 2025 hatte die FDP-Fraktion daher nachgefragt, was aus den groß angekündigten Öffnungen geworden ist. Die Antwort der Verwaltung – nach fast einem Jahr – ist ebenso dürftig wie entlarvend: Kein einziger Schulhof ist am Nachmittag geöffnet. „Das ist nicht nur enttäuschend, das ist schlicht frech. Erst streichen Grüne, CDU und Volt das Geld, dann inszenieren sie sich als Anwalt der Kinder und am Ende passiert nichts. Kein einziger Schulhof ist geöffnet. Genau das haben wir vorhergesagt.“
Für Ruffen ist klar: „Wer ernsthaft mehr Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder will, muss sie auch finanzieren. Alles andere ist politische Show. Kinder und Familien brauchen verlässliche Angebote – keine wohlklingenden Beschlüsse ohne Wirkung.“
Die FDP/KSG fordert erneut eine ehrliche Debatte über Prioritäten im Haushalt. „Wer Schulhöfe öffnen will, muss das Geld dafür bereitstellen. Alles andere bleibt ein leeres Versprechen“, so Ruffen.
(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)
Ehrenamtliche Frühstückshelfende in Meschenich an der Schule IM Süden gesucht!
AktuellesFür dieses Ehrenamt zahlt brotZeit eine Aufwandsentschädigung von 7€/h im Rahmen der Übungsleiterpauschale.
Um das Frühstück an der Schule IM Süden für die hungrigen Kinder weiter zu gewährleisten, suche ich als brotZeit-Projektleiter akut Helferinnen und Helfer (ab 55 Jahren) mit einem großen Herz für Kinder.
So läuft das Ganze ab:
• tägliche Zusammenstellung eines ausgewogenen Frühstückbuffets vor Unterrichtsbeginn (die Lebensmittel sind bereits vor Ort – es muss nicht eingekauft werden!)
• Einsatzzeit je nach Schule zwischen ca. 06.45 Uhr und 09:15 Uhr
• ein bis drei Mal regelmäßige wöchentliche Einsatzzeiten
• Generationen lernen voneinander und die Frühstückshelfer/-innen sind Ansprechpartner für die Kinder
• vertrauensvolle Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Schulleitung und den Teams des Offenen Ganztags
Ich freue mich über die Kontaktaufnahme interessierter Frühstückshelfer/-innen telefonisch unter 0173 429 88 75 oder per E-Mail an: wagner@brotzeit.schule
Die brotZeit-Mission: Für jedes Kind ein Frühstück. Heute kommt jedes fünfte Kind in Deutschland aus den unterschiedlichsten Gründen ohne eine stärkende Mahlzeit zur Schule. Sozial oder ökonomisch schwierige Familienverhältnisse, belastender Schichtdienst oder Überforderung mit der Erziehung – die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Folgen: mangelnde Konzentration, schlechtere Noten, soziale Ausgrenzung und geringere Chancen auf Bildung