Die rüstigen Rentner von Weiß
Jeden Mittwoch von 14.30 bis 17 Uhr wird es lebendig, fröhlich und herzlich im renovierten Pfarrheim St. Georg in Weiß – denn dann ist Seniorennachmittag. In ganz entspannter Runde kommen Damen und Herren ab 60 Jahren zusammen, um gemeinsam schöne Stunden zu verbringen, zu lachen, zu erzählen und einfach das Miteinander zu genießen und wer einmal da war, kommt in der Regel auch wieder. Denn bei einer gemütlichen Tasse Kaffee, leckerem Kuchen sowie einer kleinen Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken – liebevoll und für „kleines Geld“ von fleißigen Helferinnen serviert – entstehen schnell gute Gespräche. Es wird geklönt, Karten oder Gesellschaftsspiele gespielt, auch hilft man sich gegenseitig mit kleinen Alltagstipps bzw. tauscht die neuesten „Weißer Neuigkeiten“ aus. Alles ganz ungezwungen, ohne Verpflichtungen – so, wie man sich wohlfühlt. Demnach ist eine Anmeldung nicht nötig, denn es sind immer genug Plätze frei. Was toll ist, Parkmöglichkeiten gibt es direkt vor Ort und der ÖPNV ist auch nicht weit. Ob man regelmäßig kommt oder einfach mal reinschnuppern möchte: Jede und jeder ist herzlich willkommen. Ein besonderes Highlight, über das an diesen Nachmittagen immer wieder begeistert gesprochen wird, sind übrigens die gemeinsamen Ausfahrten. Einmal im Monat geht es für die gutgelaunte Runde nämlich mit dem Bus „op Jöck“ – zu schönen Zielen in der näheren Umgebung, mit einem liebevoll geplanten Rahmenprogramm. Organisiert wird das alles mit viel Herz und Engagement aus den eigenen Reihen – und genau das macht diese Seniorennachmittage so besonders. Hier steht man noch füreinander ein und macht diese Runde wirklich besonders.

THEATER 509 – BÜRGERHAUS STOLLWERCK

Bürgerhaus Stollwerck
Dreikönigenstr. 23
50678 Köln

Alle hier Veranstaltungen für April 2026

Do, 02.04.2026 – 20.00 Uhr

Selbstauslöser – Improvisiertes Theater Deluxe

Impro–Comedy

Selbstauslöser lassen spontan improvisierte Comedy-Szenen, fesselnde Geschichten und ganze Welten aus dem Stegreif entstehen. Alles was sie dafür benötigen sind die Inspirationen aus dem Publikum. Bei selbstauslöser wird sehr viel gelacht, gesungen und ge-[hier Verb Einfügen, denn es passt fast immer]. Untermalt von der Musik ihres Multi-Instrumentalisten verwandeln die vier SchauspielerInnen von selbstauslöser jede Vorgabe in eine Weltpremiere.

http://www.selbstausloeser-impro.de/

 

Do, 09.04.2026 – 20.00 Uhr

Haupt und Jakob – Ich verstehe was, was du nicht sagst

Kabarett-Theater & Songs

Liebes Publikum, unser neues Programm ist da! Nachdem wir uns dem Steuersystem und dem Gesundheitssystem gewidmet haben, soll es diesmal um Kommunikation gehen. Kommunikation. Ein großes Versprechen. Auch an diesem Abend. Versprochen! Brigitte ist Kinderbuchautorin und arbeitslos. Klar, sowas schreibt heute alles die KI. Ein bisschen beneidet sie ihre beste Freundin Gala. Die ist Influencerin und scheffelt Geld wie Heu und das ganz ohne Inhalte.

Aber dann kommt plötzlich ein Jobangebot aus dem SchwarzWeißenHaus: Der Präsident hat ein Kommunikationsproblem (soll ja vorkommen). Ein seltsames Ei hängt in der Luft. Er ist richtig sauer, denn es macht ihm seine schönen Umfragewerte kaputt. Das Ei ist längst viral gegangen. Googlehupf und FinstaKram haben ihre Aligatorithem losgeschickt, um aus der Angst der „User“ ihre Profite zu schlagen…

Jetzt gilt es, dem Volk diesen Sachverhalt in einfacher Sprache zu erklären, damit niemand durchdreht. Wird Brigitte es schaffen, die „richtigen“ Worte zu finden? Gibt’s die überhaupt? Jede Kommunikation ist ein Unikat. Nicht umsonst steckt das Wort Unikat im Wort Komm-UNIKAT-ion schon mit drin! Sie kann uns erhellen und berauschen. Sie kann verletzen, aber zum Glück auch verbinden.

Gerne ist sie auch ambivalent. Vor allem, wenn man miteinander in einen gewaltfreien Dialog tritt. Vieles ist aber auch ohne Worte. Und dann hilft nur noch eins: Singen! Man kann nicht gleichzeitig Singen und Angst haben. Zusammen mit dem Musiker Jonathan Bratoëf werden wir den Versuch wagen, ganz offensichtlich zwischen den Zeilen und unter Zuhilfenahme der Kommunikationstheorien von Schulz von Thun vieles und doch wenig zu sagen, was Sie über Kommunikation wissen sollten. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Völlig gewaltfrei natürlich.

Herzlichst,

Ihre Judith Jakob und Melanie Haupt

Fr, 10.04.2026 – 20.00 Uhr

Laura Dee – Courageuses

Konzert

Laura Dee schreibt eindrucksvolle, französischsprachige Klavierlieder und veröffentlichte im Oktober 2025 ihr neues Album „Courageuses“ (Mutige Frauen). Ihre Songs liefen bereits europaweit im Radio – und das mit Grund: Sie sind poetisch, politisch – und überraschend witzig. Ihr Programm pendelt zwischen Frankreich und Berlin-Kreuzberg, zwischen Chanson und Ironie, zwischen Gänsehaut und Grinsen. Denn Laura Dee engagiert sich nicht nur für den deutsch-französischen Kulturaustausch, sondern auch für das, was beide Länder wirklich verbindet: café crème, große Gefühle und feine Selbstironie.

Ihr Ansatz ist feministisch, emotional und humorvoll: Stets leichtfüßig am Klavier besingt sie den Traum einer Paralympics-Sportlerin, das geheime Leben einer Berliner Terroristin oder das Schicksal der mutigen Gisèle Pélicot. Sie lädt zum Tanz auf dem Pont d’Avignon ein, trauert um emotional unerreichbare Liebhaber*innen – und rechnet ganz nebenbei über einem Technobeat mit unfairen Streaminggebühren ab. Mit Hilfe ihrer Loopmaschine baut die Musikerin, die in Freiburg Musik und Französisch studiert hat, live ein ganzes Vokalorchester auf – inklusive Backgroundchor, Groove und Augenzwinkern. Kurz gesagt: ein Abend für alle, die lachen, denken und ein bisschen französisch träumen wollen.

Sa, 11.04.2026 – 20.00 Uhr

Luca Brosius – NA INTERESSE!?

Comedy

War Romeo wirklich Sachse, wie spricht man(n) eine Frau richtig an und wann macht Karl Lauterbach bei Let‘s Dance mit? Diesen und weiteren untiefsinnigen Dingen geht Comedy-Chamäleon Luca Brosius nicht nur auf den Grund – sondern selbst auch auf den Leim. Als schwäbischer Saarländer weiß er um seine exotische Wirkung – nicht nur beim anderen Geschlecht, sondern auch beim neutralen Beobachter. Ob mit ausgefallenen Flirtversuchen im Supermarkt, beim Clubbesuch mit Ratgebercharakter oder durch absurde mehrsprachige Flughafendurchsagen – Brosius regt zum Nachdenken an. Denn er wirft mehr Fragen auf als er Antworten gibt. Der Karohemd-Liebhaber gilt bei Vielen nicht nur durch sein Gesichtsakrobatik als der deutsche Mr. Bean und begeistert seit Jahren mit einem unverwechselbaren Mix aus selbstironischer Stand-up Comedy, urkomischen Parodien und abgedrehtem Slapstick. Ein Mann mit gewissen Vorzügen eben!

NA, INTERESSE!

Do, 16.04.2026 – 20.00 Uhr

Alice Köfer – Alles zu meiner Zeit

Im Dreiklang mit mir selbst – Kabarett & Konzert

Wir leben in einer Zeit der Optimierung. Algorithmen hören besser zu als die eigene

Familie. Man fragt sich, ob „toll“ eigentlich noch reicht, wenn etwas auch „unfassbar krass“ sein könnte. Vor lauter Standpunkten sind schon die ersten Haltungsschäden zu vermelden. Doch jetzt kommt Alice ohne Agenda. Nur mit Absichten. Guten, meistens. Aber vor allem unterhaltsamen. Sie erzählt, singt, zerlegt und setzt wieder zusammen. Mit Loop, Lust und Laune. Ihr Gedankenüberschuss bewegt sich dabei zwischen Tiefgang und Teewasser, zwischen Strafzöllen und Straßenschildern, zwischen Challenge und Chillen. Ist ihr 2. Abendprogramm Kabarett? Ja. Comedy? Auch. Musik? Unbedingt. Aber vor allem: Alice. Alles zu ihrer Zeit. Und die ist jetzt.

 

Fr, 17.04.2026 – 20.00 Uhr

Ingo Appelt – MÄNNER NERVEN STARK

Comedy

Ingo Appelt geht mit seinem neuen Programm MÄNNER NERVEN STARK auf Tour, um seinen Zuschauern mit dem verbalen Vorschlaghammer zweieinhalb Stunden lang den Alltag auszutreiben. Ingo hängt den Maulkorb an den Haken, er ist nicht milder geworden und tanzt auch aktuell unerbittlich auf dem schmalen Grat der Gürtellinie.

In MÄNNER NERVEN STARK zerlegt Ingo unser Miteinander so wunderbar und gleichzeitig pointiert wie kein anderer. Nichts ist vor ihm sicher – von der Kommunikation zwischen den Geschlechtern bis hin zu kleinen Macken und Mackern, die uns das Leben schwer machen. Denn wer ist schuld an der Misere? Die Männer! In einer Welt voller Fettnäpfchen reicht Ingo ihnen helfend die Hand. Für die Frauen, für den Frieden. Er ist der Safe Space des Lachens, die letzte Bastion gegen das Spießertum. Sorgt euch nicht: Was bei Appelt passiert, bleibt bei Appelt. Lacht kaputt, was euch kaputtmacht – Comedy ab 18!

Sa, 18.04.2026 – 20.00 Uhr

Aydin Isik – Mein Dinner mit Gott

Ein göttlicher Kabarettabend

Haben Sie sich jemals gefragt, wie es wäre, Gott zum Abendessen zu treffen? Aydin Isik hat es nicht nur geschafft, einen Termin mit dem Allmächtigen zu vereinbaren – er lädt Sie ein, live dabei zu sein! Gemeinsam mit Gott möchte der preisgekrönte Kabarettist die großen Fragen der Menschheit klären:

Wie kann es sein, dass Mozart und Trump die Früchte derselben Evolution sind?

Was hält Gott eigentlich von Elon Musk?

Hat Gott jemals ein Update bekommen oder läuft er noch auf der ersten Version?

Warum schmeckt ungesundes Essen besser, wenn Gott will, dass wir gesund leben?

Hat Gott auch manchmal das Gefühl, dass er sich hätte mehr Mühe geben können?

Warum sind Einhörner ausgestorben, aber Mücken nicht?

Wie konnte Gott einen ganzen Kosmos erschaffen, aber nicht verhindern, dass Socken in der Waschmaschine verschwinden?

Ach ja, und was hat es mit der Schöpfungsgeschichte wirklich auf sich?

Mit seinem scharfsinnigen Humor und tiefgründiger Satire serviert Aydin Isik ein köstliches Menü aus Lachen, Nachdenklichkeit und absurden Einsichten. Stellen Sie sich vor, wie weltliche Kabarettkunst auf göttliche Weisheit trifft – und erleben Sie eine Show, die so unvorhersehbar ist wie das Wetter.

„Mein Dinner mit Gott“ ist nicht nur ein Kabarettabend, sondern eine Einladung, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten. Egal, ob Sie gläubig sind, skeptisch oder einfach nur neugierig – bei diesem Abendessen ist jeder Platz mit Humor gedeckt.

Erleben Sie einen unvergesslichen Abend, bei dem die Grenzen zwischen Himmel und Erde verschwimmen.

 

So, 19.04.2026 – 18.00 Uhr

Bernd Lafrenz – Ein Sommernachtstraum

Theater

Der Sommernachtstraum beginnt mit einer leichtfüßigen Gaukler- und Jahrmarktsatmosphäre, die wunderbar zu der turbulenten Komödie passt. Denn ganz Athen steht Kopf: Der Herzog freut sich auf seine Hochzeit, als mitten in die Festvorbereitungen ein erzürnter Vater platzt. Seine widerspenstige Tochter liebt Lysander, ist aber Demetrius versprochen, den wiederum die schöne Helena begehrt. In schicksalsträchtiger Sommernacht treibt dazu ein Elf namens Puck seinen Schabernack, indem er die Paare mit Hilfe einer Liebestinktur mächtig durcheinander wirbelt, während sich ein paar Bäume weiter ein derbes Männersextett der Schauspielerei widmet. Eine turbulente Soap des 16. Jahrhunderts also.

Die Umsetzung zeigt schlüssige und pfiffige Ideen, die Lafrenz immer dann mit Witz zu füllen weiß, wenn er sich Zeit und Raum zur Gestaltung nimmt: urkomisch, wie er die raubeinigen Handwerker Schnauz, Schnock und Zettel bei inbrünstiger Theaterprobe gibt; federleicht und voll Esprit, wie er als aufgedrehter Puck herumflattert.

 

Do, 23.04.2026 – 20.00 Uhr

Matthias Reuter – Ich bin noch gut!

Kabarett

„Hahaha. Ja, die ganzen 70er-Jahrgänge, die gehen jetzt alle kaputt…“, sagt die Sprechstundenhilfe am Telefon. Sie muss es wissen. Sie vergibt die Termine. Matthias Reuter ist von 1976, aber er hält sich weiterhin für reparabel. Darum geht er wieder auf die Bühne und präsentiert mutmachendes Musikkabarett mit Fluchtreflexen. Lachen oder Laufen? Das ist doch die Frage unserer Zeit. Bei Reuter wird der Wunsch zu laufen ständig größer. Am besten weit, weit weg. Denn nichts passt für ihn mehr zusammen: die Nachrichten werden schlechter, aber das Zeitungs-Abo trotzdem teurer. Es gibt immer mehr Prominente, aber keinen, den man kennt. Und wenn Technik-Milliardäre die Welt regieren, wieso fühlt sich dann alles trotzdem so nach Steinzeit an? Bei Matthias Reuter sitzt der Faustkeil nicht so locker. Darum bleibt für ihn nur die Flucht in den Humor. Und so begibt er sich auf die Suche nach Möglichkeiten, die heutige Welt nicht so wichtig zu nehmen, wie sie es gerne hätte. Und wer z.B. bei einer Björn-Höcke-Rede nach 30 Sekunden laut lachen muss, der macht ja auch vieles richtig. Nur wer die Lage nicht zu ernst nimmt, der ist dem Ernst der Lage noch gewachsen. Das ist das Motto. Sagt auch

die Sprechstundenhilfe. Und darum gilt ab jetzt für alle Generationen: Runter von der Couch und ab ins Kabarett! Termine dafür sind auch viel einfacher zu bekommen als beim Augenarzt.

http://www.matthiasreuter.de/

 

Fr, 24.04.2026 – 20.00 Uhr

Erleuchtendes Kabarett – Freiheit 50+

Kabarett

Es gibt nichts Schöneres als ein Klassentreffen, um sich mit anderen zu vergleichen: „Ich seh noch immer super aus, hab voll Karriere gemacht und oft einen jüngeren Mann im Bett… und ihr?“ Ein gemeinsames Happy-Aging-Wochenende im Detox-Center in Bad Wurzelhofen setzt Energien jeglicher Couleur frei. Schamanische Entgiftung, Yoga und die neue „Freiheit 50+“ machen nicht nur die Zungen scharf. Und mit einer Tantra-Therapeutin in der Gruppe ist Erleuchtung garantiert!

In einer bunten Nummernrevue präsentiert die Kabarettistin JULIANE BRAUN herrlich überzogene Frauentypen – mit großer Wandlungs-fähigkeit, intelligentem Witz und Selbstironie. Als Burlesque-Tänzerin 50+ ist sie so frei, viele Hüllen fallen zu lassen.

Ihre kongeniale Bühnen-Partnerin ist die Pianistin und Singer-Songwriterin NICOLE WINTER. Sie setzt Glanzlichter mit einem virtuos gespielten Klavier und begeistert mit satirischen Liedern und ihrer farbenreichen, musicalexpressiven Stimme.

Das außergewöhnliche Duo 50+ namens ERLEUCHTENDES KABARETT hat für seine bezaubernden Shows „Sinn und Sinnlichkeit 50+“ und „Suche nach dem Glück 50+“ schon viel Applaus in Deutschland und der Schweiz bekommen. Das dritte Programm „Freiheit 50+“ – wieder unter der Regie von Holger Ptacek – wird im Oktober 2025 Premiere feiern.

http://https//www.erleuchtendes-kabarett.de

 

Sa, 25.04.2026 – 20.00 Uhr

Melvin Haack – Das letzte Einhirn

Kabarett

Hits * Emotionen * Verbalgalopp

Melvin ist ein Feinschmecker der gesungenen Buchstabensuppe. Nimmt die Klampfe und haut rein: Ein verbrannter Toast genügt, um die Weltformel zu servieren.

Salto Wortale, Ablachen & Gefühle zur Gitarre. Ein rasanter Galopp durch die Wortfelder zwischen Amrum und Australien, ein bisschen Glitzer in einer Wolke aus Kohlenstoff. Dieses

Programm ist für ein junges, smartes Publikum geeignet; pensionierte Lehrer*Innen sind willkommen.

Melvin ist Teil des Berliner Kulttrios „Schnaps im Silbersee”, Mitglied der Berliner Liederbühne „Lied & Greet” und Nichtgewinner des Bielefelder Kabarettpreises.

„Eine Pointenmaschine in einer Sahnetorte!”

– Edith Jeske

„Weltgrößter Spezialist für Euphorie und Wahnsinn”

– Alex Huth (MDR)

„Er sieht gut aus, aber man darf ihm kein Wort glauben!“

– Peggy Luck

„Wir haben soooo gelacht, wie gut das tat, können Sie sich nicht von der Krankenkasse verschreiben lassen?”

– eine Omi

http://www.melvinhaack.de/

Wenn der Frühling das Diakonie-Dorf in frisches Grün taucht, entfaltet sich sein ganz besonderer Charme. Seit 1955 ist dort nämlich ein Runddorf mit klar gegliederten Häusern entstanden, eingebettet in einen weitläufigen Park, der nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten gestaltet wurde. Blühende Wege, alte Bäume und die immer grünen Wiesen laden dazu ein, die Anlage in ruhiger, freundlicher Atmosphäre am 25.4. und am 9.5. von 14 bis 16 Uhr bei einer professionellen Führung zu entdecken. Im Mittelpunkt steht dann auch die 1964 geweihte Erzengel-Michael-Kirche, deren markante Form an skandinavische Stabkirchen erinnert und die dem Ort eine besondere Ausstrahlung verleiht. Aber auch der Blauglockenbaum mit seinen lavendelfarbenen Blüten oder roten Blüten der Rotkastanie, die blühenden Zierkirschen, Blumenhartriegel, Magnolien, Azaleen und Rhododendren zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Treffpunkt ist die Zentrale der Diakonie Michaelshoven in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Führungen sind übrigens barrierearm gestaltet, damit jeder dabei sein kann.

Meditation in der „Arche“ – ein Moment der Stille mitten im Alltag

Jeden Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr öffnet das Pfarrheim „Arche“ in der Augustastraße 22, 50996 Köln-Rodenkirchen, einen besonderen Raum der Ruhe. Sobald der Gong erklingt, beginnt der Weg ins Schweigen – ein sanfter Übergang aus der Geschäftigkeit des Tages hin zu einer Stunde, die ganz uns selbst gehört.

In der Arche treffen sich Menschen wie du und ich: ganz normal gekleidet, in Jeans oder Freizeitkleidung, ohne besondere Voraussetzungen. Manche sitzen im Lotussitz, andere auf einem Stuhl; einige lassen sich von einem Mantra tragen, andere von leisen Gesängen oder dem zarten Duft eines Räucherstäbchens begleiten. Jede und jeder findet den eigenen Zugang zur Stille.

Gemeinsam wollen wir den inneren Frieden wiederentdecken, den unser Alltag so leicht überdeckt. Für eine Stunde dürfen Belastungen, Gedanken und To-dos einmal leiser werden. Die Meditation schenkt uns einen geschützten Moment, um durchzuatmen, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und neue Kraft zu finden.

Wer die Sehnsucht nach Ruhe, Klarheit und einem sanften Anker im Wochenrhythmus verspürt, ist herzlich eingeladen.

Komm einfach vorbei – die Tür zur Stille steht dir offen.

(Text kommt von einer regelmäßigen Teilnehmerin die namentlich nicht genannt werden möchte)

Bürgerstammtisch Zollstock sowie Raderberg und -thal.
Am 26.3. um 19Uhr startet der Bürgerstammtisch vom Allgemeinen Bürgerverein Köln – Zollstock e. V. in sein nächstes Jahr unter dem Motto „Zollstock redet miteinander“. In der Gaststätte Schäffer, Markusstraße 126, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Veedels herzlich eingeladen, in schöner und offener Atmosphäre zusammenzukommen. Eine Woche später, am 3.4. trifft sich um 19:30 Uhr der Bürgerverein Raderberg und-thal, dort. Auch sie wollen das Veedel zusammenrücken und freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Jetzt zum Saisonwechsel in den Frühling, stellen sich viele Familien wieder die legendäre Frage- wohin mit dem ganzen Kinderkram. Die Kinder sind aus den Sachen vom letzten Jahr viel zu schnell herausgewachsen, Spielsachen sind plötzlich nicht mehr altersgerecht und die Kartons stapeln sich. Auch platzt das Kinderzimmer aus allen Nähten und die Garage ist auch voll. Egal wie viele schöne Erinnerungen mit so manchem Teil verbunden ist, es muss weg, obwohl es noch sehr gut erhalten ist. Ein Trödelmarkt ist dafür großartig und jetzt im Frühling gibt es davon zahlreiche. In den verschiedenen Kindergärten und Schulen, auf dem Gelände des Friedenspark BAUI oder der Freifläche der WiSü, aber auch die Garagen-Flohmärkte und der Rheinflohmarkt unter der Südbrücke bieten sich förmlich dafür an. Überall wird dort jetzt wieder gemaggelt, getauscht und Secondhand verkauft, das füllt nicht nur die Tasche, sondern macht auch unglaublich Spaß. Auf unserer Internetseite werden nur wieder viele dieser uns eingereichten Termine sichtbar machen und wünschen Ihnen viel Spaß.

Das Wasser glitzert, das Paddel taucht ein und der Alltag bleibt einfach am Ufer zurück. So ist es auch bei den Wassersportfreunden 31 in der Uferstraße. 49 d; dort dreht sich nämlich alles um die Freude am Stand-Up-Paddling und Kanusport. Egal, ob du noch nie in einem Boot gesessen hast oder schon immer neugierig warst, wie es sich anfühlt, einmal auf dem Wasser zu stehen: Du bist herzlich willkommen! Der Kanuverein in Köln-Rodenkirchen freut sich nämlich, Menschen jeden Alters und jedes sportlichen Levels den Wassersport auf dem Rhein näherzubringen und das ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Spaß, Bewegung und guter Laune. In den Schnupperstunden im Frühling bekommst du darum eine entspannte Einführung und alle wichtigen Tipps direkt vom Trainer, damit du dich sicher fühlst und den Moment auf dem Rhein genießen kannst. Kanu, Paddel, Board und Schwimmwesten sowie Spritzdecke – alles wartet auf dich, wenn du dich bei Martina Rübhausen und Benjamin Wahlen unter schnupperpaddeln@wsf31.de angemeldet hast. Oder du kommst am 1. Mai zum Tag der offenen Tür um 11 Uhr, dann gibt es nämlich zusätzlich noch jett zo Müffeler und zu süffele.

Die Bezirksvertretung Innenstadt hat sich mit den Stimmen von Grünen, Linke und Volt dafür ausgesprochen, die Einführung von Tempo 30 auf der Rheinuferstraße prüfen zu lassen. Der Mobilitäts- und der Sozialausschuss sollen sich mit dem Thema befassen. Dazu erklärt Stefan Götz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: 

„Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, auf einer der wichtigsten Hauptverkehrsadern der Kölner Innenstadt Tempo 30 einzuführen? Das darf doch nun wirklich nicht wahr sein. Noch absurder wird das alles durch die Begründung: Weil sich Lkw nicht an das Durchfahrtsverbot halten, soll jetzt der gesamte Verkehr ausgebremst werden. Das ist doch eine völlig verdrehte Logik. Mit uns ist das auf jeden Fall nicht zu machen. Wir haben nicht umsonst das MIV-Grundnetz beschlossen. Es sorgt dafür, dass wichtige Verkehre fließen können, damit die Innenstadt für Pendler, Handwerker, Lieferverkehr und alle, die auf das Auto angewiesen sind, erreichbar bleibt. Die Rheinuferstraße muss dafür unbedingt leistungsfähig bleiben und darf nicht ausgebremst werden.“

(Text: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln)

Bereits heute gilt auf dem betroffenen Abschnitt ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Dennoch zeigen die vorliegenden Zahlen, dass sich ein Großteil der Fahrer daran nicht hält. „Das zentrale Problem ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die fehlende Durchsetzung bestehender Regeln“, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der FDP/KSG-Fraktion, Harriet Krüger und weiter:

„Ein pauschales Tempolimit von 30 km/h werde keinen einzigen illegal fahrenden Lkw von der Straße holen. Gleichzeitig sei entscheidend, dass der Verkehr auf einer der wichtigsten Hauptachsen der Stadt leistungsfähig bleibt. Tempo 30 wirke nicht automatisch positiv – vielmehr komme es darauf an, dass der Verkehr fließt und nicht ins Stocken gerät. Gerade auf stark belasteten Hauptverkehrsachsen besteht ohne intelligente Steuerung die Gefahr von mehr Stopp-and-Go-Verkehr – mit potenziell negativen Auswirkungen auf Emissionen und Verkehrsfluss.

Die FDP/KSG-Fraktion fordert stattdessen einen konsequenten Vollzug bestehender Regelungen sowie moderne, datenbasierte Lösungen für den Verkehr. Dazu zählen insbesondere verstärkte Kontrollen des Lkw-Durchfahrtsverbots, digitale Überwachungssysteme sowie eine intelligente Verkehrssteuerung. Wer Lärm und Schadstoffe wirksam reduzieren will, muss die Ursachen angehen. Pauschale Tempolimits ohne Sinn und Verstand sind reine Schikane.

Die Rheinuferstraße sei eine zentrale Verkehrsachse für die Innenstadt. Maßnahmen müssten daher wirksam, verhältnismäßig und nachvollziehbar sein und nicht symbolisch.“

(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)