Mit einer ergreifenden Lesung der US-amerikanischen Weltliteratin Siri Hustvedt endete am Sonntagabend die 26. Ausgabe der lit.COLOGNE – mit knapp 200 Veranstaltungen an 17 Tagen die bislang längste Edition des internationalen Literaturfests. Das breit gefächerte Programm füllte erneut die großen und größten Säle mit einer Gesamtauslastung von herausragenden 95 Prozent.

Insgesamt 121.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die vielfach schon seit Wochen ausverkauften Veranstaltungen. Davon erreichte allein die integrierte lit.kid.COLOGNE mit den zentralen Anliegen der Leseförderung und des niedrigschwelligen Literaturzugangs erneut 30.000 Kinder und Jugendliche. Mit ihrer vierten ausverkauften Auflage ist die lit.COLOGNE POP vollends als Erfolgsformat für junge Erwachsene etabliert und versammelte am Auftaktwochenende erneut aufstrebende und etablierte Stimmen zu diskursbestimmenden Themen. Premiere feierte zudem das neue Format DOK.COLOGNE, mit dem die lit.COLOGNE gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW den Dokumentarfilm in den Fokus rückt.

„Wir sind überglücklich über den Verlauf der 26. lit.COLOGNE und danken unserem Publikum, allen Mitwirkenden, unseren treuen Förderern und Sponsoren sowie dem gesamten Team für diese außergewöhnliche Festivalausgabe. Unsere Themen füllen nach wie vor die großen Säle und gemeinsam mit Kiepenheuer & Witsch konnten wir in diesem Jahr zum 75-jährigen Verlagsjubiläum zudem fünfzehn sehr besondere Veranstaltungen auf die Bühne bringen“, resümiert Gründer und Geschäftsführer Rainer Osnowski und ergänzt: „Wieder einmal hat sich die Kraft gemeinsam erlebter Live-Kultur gezeigt: Von der fulminanten Eröffnung mit Robert Habeck und Julian Barnes, der sich an diesem Abend mit großer Wärme vor seinem deutschen Publikum vom Schriftstellerdasein verabschiedete, über den Besuch von Bundeskanzler a. D. Olaf Scholz, der nicht nur über die Bücher seines Lebens sprach, sondern auch seine politischen Memoiren ankündigte, bis hin zu eindrücklichen Debattenabenden, etwa mit Eva Umlauf oder Florence Gaub, die das Publikum bewegten und Diskussionen weit über die Lesungen hinaus anstießen – die lit.COLOGNE ist und bleibt das führende Forum für die Themen unserer Zeit.“

Den von der RheinEnergie gestiftete lit.COLOGNE-Debütpreis für das herausragendste Erstlingswerk des Frühjahrs erhielt in diesem Jahr Clara Leinemann für ihren Roman Gelbe Monster (Suhrkamp). Der OffSpring-Award, mit dem Flossbach von Storch und die lit.COLOGNE jährlich junge Schreibende zwischen 16 und 26 Jahren auszeichnen und ihnen somit den Einstieg in den Literaturbetrieb ermöglichen, ging in diesem Jahr an Marie Rüscher. Buchhandelspartner Thalia unterstrich sein Engagement für Leseförderung u.a. als Gastgeber für das KlasseBuch-Programm.

Das Lesen geht weiter – erste Termine für die lit.COLOGNE spezial bestätigt.

Das 2011 ins Leben gerufene Format lit.COLOGNE spezial verkürzt jährlich die Wartezeit bis zur nächsten lit.COLOGNE im Frühjahr. Das erste Herbst-Highlight des internationalen Literaturfests steht bereits fest:

Am Sonntag, 15. November kommt Starkoch Yotam Ottolenghi nach Köln und präsentiert sein lang erwartetes neues Kochbuch SIMPLE TOO, das am 16.09. bei Dorling Kindersley erscheint. Tickets für seine beiden Veranstaltungen um 15.30 Uhr und 20.00 Uhr im Theater am Tanzbrunnen sind erhältlich unter: www.litcologne.de

(Text:Astrid Hiesgen/PI/Radar Media GmbH)

In den kommenden Sommerferien finden im Weißer Rheinbogen wieder schöne, abwechslungsreiche Workshops und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren aus den Stadtteilen Rodenkirchen, Weiß und Sürth statt. Damit alle Kinder die Möglichkeit haben, eine unbeschwerte, fröhliche und wertvolle Ferienzeit zu erleben, möchte die Weißer Rheinbogen Stiftung Familien unterstützen, für die eine Teilnahme aus finanziellen Gründen derzeit eigentlich nicht möglich ist. Zu diesem Zweck bittet die Stiftung um zweckgebundene Spenden und nimmt ab sofort auch vertrauensvolle schriftliche Bewerbungen von Familien entgegen, denen es aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nur schwer möglich ist, ein Ferienangebot zu finanzieren. Der Vorstand bittet um eine kurze, sachliche und vertrauensvolle Schilderung, aus der hervorgeht, warum Unterstützung benötigt wird. Diese kann gerne per E-Mail gesendet werden an stiftungwrs@gmail.com oder postalisch an:
Weißer Rheinbogen Stiftung, Postfach 50 19 09, 50979 Köln. Selbstverständlich werden alle Anfragen mit größter Diskretion behandelt. Verschwiegenheit, Datenschutz sowie ein respektvoller und achtsamer Umgang mit allen persönlichen Angaben werden ausdrücklich zugesichert. Alle eingehenden Informationen werden zeitnah und sorgfältig geprüft und beantwortet.

Denn jedes Kind verdient es, eine schöne, erlebnisreiche und wertvolle Ferienzeit zu haben.

Am Pfingstsamstag, dem 23.5., ist es wieder so weit: Das legendäre Kleinfeldturnier in Köln-Weiß geht in die nächste Runde! Austragungsort ist wie immer der Fußballplatz Am Damm 7, und das bedeutet: beste Stimmung, ehrlicher Fußball und echtes Dorfgefühl. Denn dieses Turnier ist längst ein fester Bestandteil im Dorfleben. Hier treffen sich Freunde, Nachbarn, Vereine, Thekenmannschaften, Hobbymannschaften, Frauenkicker und ambitionierte Fußballgötter – kurz gesagt: Jede Art von Fußballmannschaft ist willkommen! Egal ob jung oder alt, erfahren oder Freizeitkick – hier zählt der Spaß am Spiel. Um 10 Uhr ist Fassanstich, um sich einzustimmen, alte Bekannte zu treffen und die besondere Atmosphäre zu genießen. Um 11 Uhr ist Anpfiff. Wer als Mannschaft dabei sein möchte, kann sich unter tuniersackjeseeechter@gmx.de und für 25 € anmelden. Oder einfach als Gast vorbeikommen.

 

Der Frühling zeigt sich in seiner vollen Pracht – die ersten Farben sprießen, und die Wiesen, Gärten und Blumenkästen erblühen mit Osterglocken, Krokussen, Tulpen und vielen weiteren wunderschönen Frühjahrsblühern. Doch wenn die Blütenpracht langsam verwelkt und die Blumen ihren Höhepunkt überschritten haben, gibt es eine wunderbare Möglichkeit, diesen kostbaren Schatz noch weiter zu nutzen: Wir sammeln diese Blumenzwiebeln und setzten die Knollen in die Erde im öffentlichen Raum! Wir freuen uns sehr, wenn Sie Ihre gesammelten Zwiebeln bei uns abgeben! Wir nehmen sie gerne entgegen und pflanzen sie an schönen, sichtbaren Orten im Stadtgebiet, sodass auch andere den Zauber dieser Frühjahrsboten im nächsten Jahr wieder genießen können. Damit können Sie nicht nur Ihre Blumenpracht weitergeben, sondern auch dazu beitragen, den öffentlichen Raum noch bunter und lebendiger zu gestalten. Die Blumen verschönern nicht nur unseren Alltag, sondern bringen auch ein Lächeln auf die Gesichter der Spaziergänger und Anwohner. Auf der Rodenkirchener Ringstraße in Höhe des Kindergartens, haben wir einmal alle Blumenzwiebeln aus den Blumenkästen des Rodenkirchener Treppchen eingesetzt und Jahr für Jahr drücken nun die kleinen Narzissen wieder ihre Blütenpracht aus der Erde. Also sammeln Sie bitte fleißig und lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Frühling noch viele Jahre lang in vollen Farben erblüht! Sammelstelle ist natürlich wieder der Mallorcaladen auf der Weisserstr.25 in Rodenkirchen.

Donnerstag, 26.03.2026 Achtung
Der Singkreis unter der Leitung von Bärbel Kükenshöner trifft sich wieder wie
bisher um 15.45 im Brauhaus Quetsch, Hauptstrasse
Information :Bärbel Kükenshöner 0176-96006952 oder b.w.k@posteo.de

Immer am ersten Oster- Ferienwochenende ist ein besonderes Event in Köln-Weiß. Denn die Kinder-Zirkus-Show lädt ein zu seiner großen Show. Am 28.3  um 14 Uhr und um 17 Uhr heißt es Manege frei, wie immer wird der Eintrittspreis dort ausgewürfelt, Kinder würfeln mit einem, Erwachsene mit zwei Würfeln (die Summe der Augen ergibt den Eintrittspreis) WO? Jugend- und Kulturzentrum Georgstr. 2.

Wenn man im Schatten einer Kirche wohnt, beginnt man mit der Zeit, genauer hinzuschauen. Man bemerkt, wie viele Menschen aller Hautfarben, Altersschichten und ganz unterschiedlicher Art leise durch die Tür huschen – manchmal nur für einen Moment, manchmal mit einem sichtbaren stillen Anliegen im Herzen. Manche kommen regelmäßig, andere nur dann, wenn etwas auf der Seele liegt oder besonders wichtig erscheint. Ein Kerzchen wird meist entzündet, ein Gedanke dagelassen, oft ein Gebet gesprochen und ein Atemzug lang innegehalten und manchmal sogar etwas ins Buch geschrieben, damit der Pfarrer dieses aufnimmt. Was mich immer wieder überrascht: Fast nie ist man allein dort. Mir ist aufgefallen, dass es früher anders war. Die Kirche wirkte alt, leerer, stiller – nicht nur räumlich, sondern auch im Gefühl. Heute frage ich mich, ob diese Veränderung etwas mit der Entwicklung unserer Welt zu tun hat. Oder vielleicht damit, dass Menschen wieder stärker nach Hoffnung suchen, nach einem Ort, der trägt, wenn vieles unsicher geworden ist. Was mich besonders berührt: Die Menschen, die kommen, werden spürbar jünger. Wo früher vor allem ein höheres Durchschnittsalter zu sehen war, begegnen mir heute immer mehr junge Menschen, die den Weg in die Kirche finden. Suchend, offen, manchmal vorsichtig – aber da. Und ebenso fällt mir auf, wie viele Eltern mit ihren kleinen Kindern die Gottesdienste besuchen und das Gemeindeleben bereichern. Kinderhände, die Kerzen bestaunen, leises Flüstern, ein bisschen Unruhe erzeugen und zugleich so viel Neugier mitbringen. Es wirkt, als würde sich etwas neu verbinden: Generationen, Hoffnungen, Fragen. Vielleicht ist es genau das: ein leises Zurückfinden. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus Bedürfnis. Nicht laut, nicht fordernd – sondern still, menschlich und voller Sehnsucht nach Sinn und Trost.

Das ABC des Online-Banking
Möchten Sie Ihre Bankgeschäfte bequem von zu Hause erledigen und wissen nicht wie? In der Villa AWO, Walther-Rathenau-Str. 9, Köln-Rodenkirchen, bekommen Sie es ganz einfach am 27.03. und am 17.04., ab 11 Uhr von Peter Kaulmann und Richard Kröger kostenlos erklärt, und zwar Schritt für Schritt.

• Was ist Online-Banking?
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• Wichtige Tipps zum Schutz vor Betrug
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Frauengeschichtsverein wird 40
Was 1986 mit einem mutigen Treffen im Kölner Frauenbuchladen begann, hat sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Neun Frauen – eine Malerin mit jüdischen Wurzeln, eine Mitarbeiterin des Frauenbuchladens, eine Psychologin, zwei Pädagoginnen, eine Buchhändlerin, eine Selbständige, eine Geschichtslehrerin und eine Historikerin – legten den Grundstein für den heute so erfolgreichen Kölner Frauengeschichtsverein mit Sitz in Zollstock. Am 8. Mai 1986 verabschiedeten sie die Satzung und am 15. August folgte die offizielle Eintragung ins Vereinsregister. Die Wurzeln des Vereins reichen jedoch bis in den Herbst 1984 zurück, als die Idee für frauengeschichtliche Stadtführungen entstand. Schon damals verband die Gründerinnen ein gemeinsamer Wunsch: Frauen sichtbar zu machen und ihre Bedeutung in der Geschichte Kölns endlich hervorzuheben. Besonders Edith Kiesewalter und Irene Franken hatten große Visionen und die erste Führung fand bereits am 27. April 1985 statt. Sie haben für Kölner Frauen wichtige Impulse gesetzt. Heute richtet sich die Arbeit des Vereins nicht nur auf Frauen im klassischen Sinne, sondern umfasst das gesamte Frauenbild. Also auch gleichgeschlechtliche Anziehung, Migrantinnen, BIPoC, ältere Frauen, Asozialisierte, Pazifistinnen, Künstlerinnen, Karnevalistinnen und viele weitere Gruppen, deren Geschichte lange übersehen wurde. Es ist alles hochinteressant und mit Hochachtung zu sehen. Zwischen dem 8. Mai und dem 15. August feiert der Verein vier Jahrzehnte engagierte Frauengeschichte in Köln, demnach lohnt sich ein Blick auf Ihre Internetseite www.frauengeschichtsverein.de. Wir gratulieren den Damen und wünschen weiterhin viel Erfolg.