Abstimmungsunterlagen zum Ratsbürgerentscheid werden zugestellt
Bis zum 19. April 2026 können abstimmungsberechtigte Kölner*innen über die Beteiligung der Stadt Köln an der Bewerbung von KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 entscheiden. Rund 814.000 Abstimmungsberechtigte erhalten ihre Unterlagen automatisch zwischen dem 19. und 27. März 2026 an ihre Meldeadresse.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Köln hat die Wahl. Daher rufe ich Sie auf, am Ratsbürgerentscheid teilzunehmen. Sprechen Sie in Ihren Familien, mit Freundinnen und Freunden und Bekannten darüber, damit Sie alle von dieser wichtigen Möglichkeit der direkten Demokratie Gebrauch machen. Umso mehr freue ich mich, wenn Sie bis zum 19. April mit „Ja“ stimmen und Menschen in Ihrem Umfeld ermutigen, dies ebenfalls zu tun. Olympische und Paralympische Spiele sind eine historische Chance für ganz Köln.
Worüber wird abgestimmt?
Die Kölner*innen stimmen darüber ab, ob die Stadt sich an der Bewerbung von KölnRheinRuhr beteiligen soll, die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Spiele würden gemeinsam mit 16 anderen Städten in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. Bei einem Ratsbürgerentscheid wird über eine bestimmte Frage abgestimmt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese Frage für alle teilnehmenden Städte formuliert. Für Köln lautet sie:
Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Köln an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?
Über die Frage kann mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden. Als Ergebnis des Entscheids gilt die Antwort mit den meisten Stimmen. Er wirkt dann wie ein Ratsbeschluss. Es gibt keine weiteren Abstimmungen dazu. Köln beteiligt sich an der Bewerbung, wenn mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten für „Ja“ gestimmt haben und es mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen gibt.
Teilnahme am Ratsbürgerentscheid – Abstimmung ausschließlich per Brief
Da der Ratsbürgerentscheid als reine Briefabstimmung durchgeführt wird, gibt es keine Möglichkeit, vor Ort abzustimmen und die Unterlagen wie bei einer Wahl in eine Urne zu werfen. Es kann ausschließlich per Brief am Ratsbürgerentscheid teilgenommen werden. Wer abstimmungsberechtigt ist, erhält die Abstimmungsunterlagen automatisch an seine*ihre Meldeanschrift.
Die Unterlagen kommen zwischen dem 19. und 27. März bei den Abstimmungsberechtigten an.
Die ausgefüllten Unterlagen, also der Abstimmungsbrief, muss bis spätestens 19. April 2026, 16 Uhr, beim Wahlamt der Stadt Köln eingegangen sein. Abstimmungsberechtigte werden gebeten, ihren Abstimmungsbrief möglichst frühzeitig zurückzusenden. Der Versand ist innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Post kostenlos. Wer seinen Abstimmungsbrief im Ausland abschickt, muss das Porto selbst zahlen.
Wer seinen Abstimmungsbrief nicht rechtzeitig verschicken kann, hat bis zum Stichtag, 19. April 2026, 16 Uhr, die Möglichkeit, seinen Abstimmungsbrief in den Briefkasten des Wahlamts der Stadt Köln auf der Dillenburger Straße 68-70, Köln-Kalk, einzuwerfen. Ausschließlich am Sonntag, 19. April 2026, 13 bis 16 Uhr, kann der Abstimmungsbrief im Auszählzentrum in Deutz, Hans-Böckler-Berufskolleg, Eitorfer Straße 20, abgegeben werden. Die Verantwortung für den rechtzeitigen Eingang des Abstimmungsbriefs liegt bei der abstimmungsberechtigten Person.
Ersatz nicht erhaltener/verlorener Abstimmungsscheine mit Abstimmungsunterlagen
Wer seine Abstimmungsunterlagen bis einschließlich 27. März 2026 nicht erhalten hat, kann neue Unterlagen erhalten. Dies gilt auch für verlorene Abstimmungsunterlagen. In beiden Fällen ist der Sachverhalt glaubhaft darzulegen. Dies geht telefonisch unter 0221/221-34567 oder per E-Mail an das Wahlamt.
Der letzte Zeitpunkt für die Ersatzausstellung ist Samstag, 18. April 2026, 12 Uhr. Die Ersatzausstellung ist ausschließlich im Wahlamt, Dillenburger Straße 68-70, Köln- Kalk, persönlich und unter Vorlage des Personalausweises möglich. Das Wahlamt ist ab 8 Uhr geöffnet.
Wer darf abstimmen?
Es darf abstimmen, wer auch zur Kommunalwahl wahlberechtigt ist. Dazu müssen am Abstimmungstag die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
- Deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union
- mindestens 16 Jahre alt
- mindestens seit dem 3. April 2026 mit Hauptwohnsitz in Köln gemeldet oder gewöhnlicher Aufenthalt in Köln und keine Wohnung außerhalb Kölns
- nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen
Abstimmungsberechtigte zum Ratsbürgerentscheid Olympia am 19. April 2026*814.141 davon weiblich392.076 davon männlich421.776 davon divers/unbekannt289Erstmalig Abstimmungsberechtigte (Erstwähler*innen) zum Ratsbürgerentscheid (seit Kommunalwahl 2025)4.931 davon weiblich2.518 davon männlich2.412 davon divers/unbekannt116. Geburtstag am Abstimmungstag17
*Stand Ziehung Abstimmungsverzeichnis 8. März 2026
Entscheidend für die Teilnahme am Ratsbürgerentscheid ist die Eintragung im Abstimmungsverzeichnis.
- Stichtag für die Ziehung des Abstimmungsverzeichnisses für den Ratsbürgerentscheid war der 8. März 2026. In dieses kann vom 30. März bis 2. April 2026 Einsicht genommen werden (Stadt Köln, Bürgerdienste – Wahlamt, Dillenburger Straße 68-70, Köln-Kalk).
- Der letzte Tag, an dem die Eintragung ins Abstimmungsverzeichnis beantragt werden kann, ist der 3. April 2026. Dies betrifft insbesondere Menschen ohne festen Wohnsitz, die sich in Köln aufhalten. Wer aus einer anderen Gemeinde nach Köln zieht und sich bis einschließlich 3. April 2026 in Köln anmeldet, wird automatisch ins Abstimmungsverzeichnis eingetragen.
Ausführliche Informationen zur Teilnahme am Ratsbürgerentscheid und zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele sind online verfügbar unter Olympia und Paralympics KölnRheinRuhr.
Gemäß der Satzung der Stadt Köln über die Durchführung von Bürgerentscheiden und Ratsbürgerentscheiden müssen zeitgleich mit dem Versand der Abstimmungsbenachrichtigung die Auffassungen und Abstimmungsempfehlungen der im Rat vertretenen Fraktionen, Ratsgruppen, Einzelmandatsträger und des Oberbürgermeisters veröffentlicht werden. Die Auffassungen und Abstimmungsempfehlungen können über einen QR-Code auf der Abstimmungsbenachrichtigung aufgerufen werden. Ab dem 19. März 2026 liegen die Empfehlungen auch in gedruckter Form in den Bürgerämtern aus.
(Text: Stadt Köln/PI/Maximilian Daum)
Deine Ideen für unseren Stadtbezirk
AktuellesDeine Ideen für unseren Stadtbezirk
Bis zum 22. März sammelt die Stadt Köln noch Verbesserungsvorschläge für Grün- und Freiflächen im Stadtbezirk Rodenkirchen. Gerne mitmachen und eigene Ideen einbringen! Zudem findet am 21. März eine Bürger*innenwerkstatt in Rodenkirchen statt.
Bürger*innenwerkstatt
21. März | 10-12 Uhr & 12-14 Uhr
Stadtbibliothek Rodenkirchen
Schillingsrotter Str. 38
(Text: Stadt Köln)
Kölner StadtGesellschaft: Wöchentlicher politischer Austausch am Dienstag 16 bis 19 Uhr
AktuellesAb heute findet jeden Dienstag ein politischer Austausch in den Räumen des Hotels Monte Christo statt.
Roberto Campione ist der Draht in den Rat – kommt gerne vorbei und bringt eure Anliegen, Ideen und Fragen mit. Der Austausch ist offen, direkt und persönlich.
Immer von 16:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Hotel Monte Christo
Große Sandkaul 24-26
50667 Köln
info@hotel-monte-christo.com
Tel.: 0221 – 9465994
Anmeldung bitte über das Hotel.
Stillstand nur in Köln – FDP/KSG kritisiert Totalausfall der KVB am Streik-Mittwoch Breite: Andere Städte fahren, Köln steht komplett still
AktuellesWährend im aktuellen Warnstreik am 18. März 2026 in vielen Städten Nordrhein-Westfalens der Stadtbahnbetrieb zumindest eingeschränkt weiterläuft, stehen in Köln sämtliche Bahnen still.
„Es ist schon bemerkenswert: In ganz NRW werden Werkstätten bestreikt, doch nur in Köln bricht der gesamte Stadtbahnbetrieb zusammen“, erklärt Ulrich Breite, Fraktionsgeschäftsführer der FDP/KSG-Fraktion. „Andere Städte zeigen, dass mindestens ein eingeschränkter Betrieb möglich ist. In Köln hingegen geht gar nichts mehr. Das ist für die Fahrgäste nicht akzeptabel.“
Die KVB-Führung begründet den Totalausfall unter anderem mit fehlenden Möglichkeiten, notwendige Notfall- und Bergungsmaßnahmen im Streikfall sicherzustellen. Für die FDP/KSG wirft das grundlegende Fragen auf. „Wenn andere Verkehrsunternehmen genau dafür Notdienstvereinbarungen haben, dann muss man sich fragen, warum das in Köln offenbar nicht funktioniert“, kritisiert Breite und fragt: „Ist der KVB-Vorstand erneut überfordert? Gibt es erneut keine personellen Konsequenzen?“
Der vollständige Stillstand trifft Pendlerinnen und Pendler, die Wirtschaft und den gesamten Stadtverkehr mit voller Wucht. „Ein funktionierender ÖPNV ist Teil der Daseinsvorsorge. Ziel muss es sein, auch in Streiksituationen zumindest ein Mindestangebot aufrechtzuerhalten. Dass das in Köln nicht gelingt, ist ein Armutszeugnis.“
Mit einer Anfrage will die FDP/KSG-Fraktion nun klären, worin die Unterschiede zu anderen Verkehrsunternehmen liegen, und welche Maßnahmen ergriffen werden, um künftig auch im Streikfall einen verlässlichen Grundbetrieb sicherzustellen.
„Eine intakte KVB ist unser gutes Recht“, betont Breite. „Wer Verkehrswende ernst meint, darf sich solche Totalausfälle nicht leisten.“
(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)
CDU-Fraktion: Baustellenmanagement in Köln mit KI verbessern
AktuellesDie CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln will prüfen lassen, wie Künstliche Intelligenz künftig dazu beitragen kann, Baustellen besser zu koordinieren, Genehmigungsverfahren effizienter zu gestalten und Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über Baumaßnahmen zu informieren. Einen entsprechenden Antrag bringt die Fraktion gemeinsam mit FDP/KSG in die Ratssitzung am 19. März ein.
Dazu sagt Teresa De Bellis-Olinger, wirtschafts- und digitalpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Baustellen betreffen nicht nur den Verkehr, sondern auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Stadt. Gerade für Unternehmen, Handwerksbetriebe und den Einzelhandel ist eine verlässliche Erreichbarkeit entscheidend. Wenn wir mithilfe von KI Baustellen besser koordinieren und frühzeitig transparent kommunizieren, entlasten wir die Wirtschaft und schaffen mehr Planungssicherheit für Betriebe in Köln. Viele Konflikte können bereits vor Planung und Beantragung erkannt werden. So lassen sich unnötige zeitverzögernde Schleifen in der Bearbeitung ersparen. Die Beantragung soll darüber hinaus digital und medienbruchfrei erfolgen, so dass manuelle Eingaben auf das notwendigste reduziert werden.“
Stefan Götz, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Baustellen sind notwendig, um unsere Infrastruktur zu modernisieren. Gleichzeitig müssen sie so geplant werden, dass Verkehr, ÖPNV und Anwohner möglichst wenig belastet werden. KI-gestützte Analysen können helfen, Konflikte zwischen Baumaßnahmen frühzeitig zu erkennen und Baustellen besser aufeinander abzustimmen.“
(Text: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln)
Die neuen Schularten der Stadt
AktuellesFrüher war das Schulsystem übersichtlich: Zunächst gab es die Volksschule, später entwickelten sich daraus die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium. Denn Schule war lange klar strukturiert und für viele Kinder gleich – unabhängig von individuellen Interessen, Begabungen oder Lebenssituationen. Mit der Zeit kamen neue Konzepte hinzu, wie die Gesamtschule und die Waldorfschule. Heute hat sich das Bild deutlich verändert. Das Bildungsangebot ist vielfältiger und spezialisierter geworden. Neben staatlichen Schulen gibt es zahlreiche Privatschulen und Schulformen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten. Im Kölner Süden zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich: Hier existiert nicht nur ein Gymnasium mit erzbischöflichem Hintergrund und eine Europa-Gesamtschule mit Lehrkräften aus aller Welt, sondern auch das englische St.-George-Schulwesen, eine internationale Privatschule mit englischem Lehrplan. Ergänzt wird das Angebot durch die OSK, eine große Integrationsschule, an der Behinderung kein Hindernis darstellt und Vielfalt selbstverständlich gelebt wird. Auch neue Konzepte wie die Naturschule haben ihren Platz gefunden. Dort stehen Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und das Lernen mit und in der Natur im Mittelpunkt. Darüber hinaus spielen Berufskollegs und Weiterbildungskollegs eine wichtige Rolle, um Jugendlichen und Erwachsenen vielfältige Bildungs- und Zukunftschancen zu eröffnen. Mit der geplanten Schule X wird diese Entwicklung weitergeführt. Ziel ist es, im Kölner Süden für jedes Kind die passende Schule zu schaffen – einen Ort, an dem es sich mit seiner Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und seinen Interessen wiederfinden und entfalten kann.
30 Minuten gemeinsam spazieren gehen
AktuellesDie Zollstocker-Spaziergehgruppe lädt am 4. Mittwoch im Monat pünktlich um 14 Uhr herzlich zu einem gemütlichen gemeinsamen Spaziergang ein. Die kurze Wegstrecke von etwa 30 Minuten führt durch das Zollstocker Grün, in entspannter Atmosphäre und ohne Eile. Im Anschluss kehren sie gemeinsam ein und lassen den Spaziergang bei netten Gesprächen ausklingen. Treffpunkt ist der Höninger Platz, Eingang Südfriedhof (bei den Bänken). Eine Anmeldung ist nicht nötig, gute Laune aber schon.
Ei, Ei, Ei- ich hab‘s gefunden
AktuellesDie Dorfgemeinschaft Sürth veranstaltet jedes Jahr die beliebte Ostereiersuche am Rhein. Am Ostersonntag von 10 bis 12 Uhr sind Kinder mit ihren Familien herzlich eingeladen, am Spielplatz am Sürther Leinpfad kostenlos das wiederzufinden, was der Osterhase verloren hat. Da dieses traditionelle Highlight jedes Jahr mehr Familien anzieht, wird um Fairness und eine kleine Spende gebeten, damit aus Tradition keine Geschichte wird.
Olympische und Paralympische Spiele in Köln
AktuellesAbstimmungsunterlagen zum Ratsbürgerentscheid werden zugestellt
Bis zum 19. April 2026 können abstimmungsberechtigte Kölner*innen über die Beteiligung der Stadt Köln an der Bewerbung von KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 entscheiden. Rund 814.000 Abstimmungsberechtigte erhalten ihre Unterlagen automatisch zwischen dem 19. und 27. März 2026 an ihre Meldeadresse.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Worüber wird abgestimmt?
Die Kölner*innen stimmen darüber ab, ob die Stadt sich an der Bewerbung von KölnRheinRuhr beteiligen soll, die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Spiele würden gemeinsam mit 16 anderen Städten in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. Bei einem Ratsbürgerentscheid wird über eine bestimmte Frage abgestimmt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese Frage für alle teilnehmenden Städte formuliert. Für Köln lautet sie:
Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Köln an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?
Über die Frage kann mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden. Als Ergebnis des Entscheids gilt die Antwort mit den meisten Stimmen. Er wirkt dann wie ein Ratsbeschluss. Es gibt keine weiteren Abstimmungen dazu. Köln beteiligt sich an der Bewerbung, wenn mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten für „Ja“ gestimmt haben und es mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen gibt.
Teilnahme am Ratsbürgerentscheid – Abstimmung ausschließlich per Brief
Da der Ratsbürgerentscheid als reine Briefabstimmung durchgeführt wird, gibt es keine Möglichkeit, vor Ort abzustimmen und die Unterlagen wie bei einer Wahl in eine Urne zu werfen. Es kann ausschließlich per Brief am Ratsbürgerentscheid teilgenommen werden. Wer abstimmungsberechtigt ist, erhält die Abstimmungsunterlagen automatisch an seine*ihre Meldeanschrift.
Die Unterlagen kommen zwischen dem 19. und 27. März bei den Abstimmungsberechtigten an.
Die ausgefüllten Unterlagen, also der Abstimmungsbrief, muss bis spätestens 19. April 2026, 16 Uhr, beim Wahlamt der Stadt Köln eingegangen sein. Abstimmungsberechtigte werden gebeten, ihren Abstimmungsbrief möglichst frühzeitig zurückzusenden. Der Versand ist innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Post kostenlos. Wer seinen Abstimmungsbrief im Ausland abschickt, muss das Porto selbst zahlen.
Wer seinen Abstimmungsbrief nicht rechtzeitig verschicken kann, hat bis zum Stichtag, 19. April 2026, 16 Uhr, die Möglichkeit, seinen Abstimmungsbrief in den Briefkasten des Wahlamts der Stadt Köln auf der Dillenburger Straße 68-70, Köln-Kalk, einzuwerfen. Ausschließlich am Sonntag, 19. April 2026, 13 bis 16 Uhr, kann der Abstimmungsbrief im Auszählzentrum in Deutz, Hans-Böckler-Berufskolleg, Eitorfer Straße 20, abgegeben werden. Die Verantwortung für den rechtzeitigen Eingang des Abstimmungsbriefs liegt bei der abstimmungsberechtigten Person.
Ersatz nicht erhaltener/verlorener Abstimmungsscheine mit Abstimmungsunterlagen
Wer seine Abstimmungsunterlagen bis einschließlich 27. März 2026 nicht erhalten hat, kann neue Unterlagen erhalten. Dies gilt auch für verlorene Abstimmungsunterlagen. In beiden Fällen ist der Sachverhalt glaubhaft darzulegen. Dies geht telefonisch unter 0221/221-34567 oder per E-Mail an das Wahlamt.
Der letzte Zeitpunkt für die Ersatzausstellung ist Samstag, 18. April 2026, 12 Uhr. Die Ersatzausstellung ist ausschließlich im Wahlamt, Dillenburger Straße 68-70, Köln- Kalk, persönlich und unter Vorlage des Personalausweises möglich. Das Wahlamt ist ab 8 Uhr geöffnet.
Wer darf abstimmen?
Es darf abstimmen, wer auch zur Kommunalwahl wahlberechtigt ist. Dazu müssen am Abstimmungstag die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
Abstimmungsberechtigte zum Ratsbürgerentscheid Olympia am 19. April 2026*814.141 davon weiblich392.076 davon männlich421.776 davon divers/unbekannt289Erstmalig Abstimmungsberechtigte (Erstwähler*innen) zum Ratsbürgerentscheid (seit Kommunalwahl 2025)4.931 davon weiblich2.518 davon männlich2.412 davon divers/unbekannt116. Geburtstag am Abstimmungstag17
*Stand Ziehung Abstimmungsverzeichnis 8. März 2026
Entscheidend für die Teilnahme am Ratsbürgerentscheid ist die Eintragung im Abstimmungsverzeichnis.
Ausführliche Informationen zur Teilnahme am Ratsbürgerentscheid und zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele sind online verfügbar unter Olympia und Paralympics KölnRheinRuhr.
Gemäß der Satzung der Stadt Köln über die Durchführung von Bürgerentscheiden und Ratsbürgerentscheiden müssen zeitgleich mit dem Versand der Abstimmungsbenachrichtigung die Auffassungen und Abstimmungsempfehlungen der im Rat vertretenen Fraktionen, Ratsgruppen, Einzelmandatsträger und des Oberbürgermeisters veröffentlicht werden. Die Auffassungen und Abstimmungsempfehlungen können über einen QR-Code auf der Abstimmungsbenachrichtigung aufgerufen werden. Ab dem 19. März 2026 liegen die Empfehlungen auch in gedruckter Form in den Bürgerämtern aus.
(Text: Stadt Köln/PI/Maximilian Daum)
Bürgerstammtisch Zollstock: Olympia in Köln 26.3.26
AktuellesDie Immobilienpreisentwicklung in Köln
AktuellesDie Entwicklung der Immobilienpreise in Köln zeigt im Jahr 2026 ein weiterhin angespanntes Bild. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und eines schwächeren Neubausektors bleibt die Nachfrage nach Wohnraum in der Rheinmetropole hoch. Ursachen sind vor allem das anhaltende Bevölkerungswachstum, die Attraktivität des Arbeitsmarktes und der Wunsch nach sicherem Eigentum. Besonders energieeffiziente Immobilien und eine Bestandsimmobilie im nahen Stadtgebiet zeigen sich schonungslos. Steigen die Preise auch nach der Zinswende gemäßigt und moderat, sinken die Neubau-Zahlen dramatisch. Über 40 Prozent weniger, aber ein Bedarf, der sich gefühlt verdoppelt. Darum könnten sich zukünftig auch Mieter warm anziehen, denn ihre Wohnkosten steigen weiter und das oft ins Unverschämte. Dies erhöht den Druck auf den Eigentumsmarkt zusätzlich, da Wohneigentum für viele Haushalte langfristig als Alternative zu steigenden Mietkosten betrachtet wird. Die Baubranche steckt tief in der Krise. Dazu kommt: Die Baukosten sind hoch, wegen des Facharbeitermangels, auch sind die Zinsen wieder gestiegen und Genehmigungen dauern auch weiterhin ewig. Was auffällig ist: Zukunftsweisende Bauweisen sind gefragt und unsanierte Bestandsobjekte verlieren an Attraktivität, gerade bei jungen Menschen, da sie die Eigenleitung nicht mehr erbringen können. Auch bleibt die Lage entscheidend: Zentrale Stadtteile und begehrte Veedel mit guter Infrastruktur erreichen weiterhin Spitzenwerte, während Randlagen nur wegen der besseren Preise bevorzugt werden. Dennoch bleibt die Erschwinglichkeit für viele Menschen ein Problem, insbesondere für Erstkäufer und junge Familien, da Miet- und Kaufpreise, Nebenkosten und Eigenkapitalanforderungen weiterhin hoch sind. Beim Mieten, kommt aber noch ein Problem dazu, Köln braucht dringend mehr Single-Wohnungen und mehr Großraum-Wohnungen. Das kommt dadurch, dass sich Paare heute persönlich absichern und kein Risiko eingehen möchten und lieber allein wohnen, als irgendwann auf den angespannten Wohnungsmarkt angewiesen zu sein. Erst bei Familiengründung werden größere Wohnungen gebraucht, dann sollte jedes Kind ein eigenes Zimmer haben und – wenn möglich – noch ein Homeoffice-Büro, um es steuerlich abzusetzen. Wie das zukünftig möglich sein soll, bleibt fraglich.