Nach dem Startschuss am 11.11. steigt in Köln wieder das Karnevalsfieber – die Lust auf Feiern ist überall spürbar. Doch in diesem Jahr zeichnet sich ein besonderer Trend ab: Immer mehr Karnevalisten wollen im eigenen Veedel feiern. Der Grund liegt auf der Hand: Im Veedel sind die Preise fair, die Taxikosten überschaubar und die Stimmung vertraut herzlich. Wenn sich Nachbarn, Freunde und Bekannte zusammentun, entsteht genau das, was Karneval eigentlich ausmacht: gemeinsames Feiern mit Menschen, die man kennt und mag. Ein schönes Beispiel sind die Zelt-Sitzungsreihe in Sürth, die Kindersitzung, die Mädchensitzung und die gemischte Sitzung. Jede für sich ist ein voller Erfolg. So ist es auch bei den Veranstaltungen der Gesellschaften in den Schulen, wenn aus Turnhallen der Sitzungssaal wird. Diese sind großartig und echtes Heimatgefühl. Die Seniorensitzung, die Kindersitzung, und die gemischten Veedels-Sitzungen sind demnach schnell ausverkauft und oft mit Erbkarten bestückt. Was immer mehr kommt, sind Partys und Sitzungen in unseren Brauhäusern und großen Gaststätten, wo in dieser Session Tolles geplant ist. Hier zeigt sich: Karneval im Veedel ist nicht nur näher, sondern auch authentischer, konfliktfreier und oft schöner als in der Stadt. Denn großartige Künstler kommen auch in die Vororte, und eins ist hier auch klar: Krawall, Dreck und Kotzende sowie Wildpinkler haben wir eigentlich nicht. Denn hier bleibt man nun mal unter sich und hält das Dorf schandfleckfrei.

Jeder von uns kennt diese Momente: Das Leben stellt uns vor Herausforderungen, die unsere körperliche und seelische Gesundheit auf die Probe stellen. In solchen Zeiten fühlen wir uns manchmal erschöpft, überfordert oder ohne Energie. Doch es gibt eine gute Nachricht: Resilienz, also unsere innere Widerstandskraft. Diese ist nicht angeboren, kann aber gelernt, trainiert und immer wieder gestärkt werden. Resilienz bedeutet, Krisen nicht nur zu meistern, sondern an ihnen zu wachsen, neue Energie zu tanken und mit mehr Freude und Gelassenheit durchs Leben zu gehen. Und genau das kannst du – Schritt für Schritt, in deinem ganz eigenen Tempo.
Unterstützung für Eltern bei Nestwärme e. V.
Besonders Eltern stehen oft unter hohem Druck. Deshalb bietet Nestwärme e. V. eine wertvolle und meist kostenlose Unterstützung an – liebevoll, praxisnah und häufig auch online. Hier geht es nicht darum, dich zu verändern oder zu optimieren. Es geht einzig und allein um dich: darum, dass du für dich selbst sorgst, deine Ressourcen stärkst und neue Kraft schöpfst. Zum Beispiel mit Careyoo – dem Programm für mehr Selbstfürsorge.
Ein besonderes Angebot von Nestwärme e. V.: Das Programm hilft dir, deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, achtsamer mit dir selbst umzugehen und innere Stärke aufzubauen. So findest du mehr Balance im Alltag – und schaffst die Basis für ein glücklicheres Familienleben. Und das ist noch lange nicht alles: Auf der Webseite von Nestwärme e. V. warten viele weitere Angebote, die dich auf deinem Weg zu mehr Resilienz, Gelassenheit und Lebensfreude begleiten. Schau einmal auf www.nestwaerme.org

Der Rodenkirchener Karnevalszug kommt: Die Bürgervereinigung Rodenkirchen freut sich über alle Jeckinnen und Jecken, die am Sonntag, 15. Februar 2026 zum Rodenkirchener Karnevalszug kommen, im Zug mitgehen, Fastelovend feiern und bei uns am Bierwagen vorbeikommen. In der Zeit von 13 Uhr bis ca. 17 Uhr gibt es am Maternusplatz Getränke. Unter dem Motto „Drink doch eine met“ laden wir alle Karnevalsfeiernden vor und nach dem Zoch zu unserem Stand am Maternusplatz ein. Es gibt Kölsch, Piccolos und Alkoholfreies zu volkstümlichen Preisen sowie Sitzplätze rund um den Stand. Damit eine gute Gelegenheit, Bekannte zu treffen und mit dem Vorstand der Bürgervereinigung zu plaudern!

Wie in den letzten Jahren auch: Die mobilen Toiletten, umgangssprachlich Dixis genannt, werden für die Karnevalisten aus den Erlösen des Getränkeverkaufs finanziert.

Neu ist: Auf Bitte des Festkomitees gibt es in diesem Jahr einen zweiten Bierwagen am Barbaraplätzchen/Ecke Hauptstraße. So kann der Verein doppelt so viele mobile Toiletten verglichen zum letzten Jahr – auch verstärkt entlang des Zugwegs Maternusstraße / Brückenstraße – aufstellen. Die Jecken werden es danken, wenn das Warten vor dem „begehrten Ort“ kürzer ausfällt.

Der Rodenkirchener Karnevalszug „kütt“

Die Zugaufstellung findet auch dieses Mal voraussichtlich auf der Grüngürtelstraße ab Auenweg statt. Dann geht es über den gewohnten Weg über die Weißer Straße, Hauptstraße, Maternusstraße und rechts auf die Brückenstraße, wo sich der Zug Höhe Frankstraße auflöst.

Apropos Brückenstraße, all denen, den es auf der Hauptstraße bzw. am Maternusplatz zu voll ist: Die Brückenstraße bietet reichlich Gelegenheit Kamelle zu fangen. Besonders mit kleinen Kindern ist es hier nicht so eng.

Wir freuen uns auf eine jecke Zeit!

Mehr Infos zum Zugweg auf https://karneval-rodenkirchen.de

(Text und Foto: Bürgerverein Rodenkirchen)

Aus dem Blog von www.sld.de

Die meisten kennen mich, ThomasLoosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbst­wahr­nehmung und Realität ist.

Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik  – zusammen mit unserem Partner Barracudaeinen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.

Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.

High‑EndEndpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist

Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“

Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.

Glück im Unglück: Unser Basis­monitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungs­schalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos über­wachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.

Was genau geschah 

Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.

Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktions­ausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenend­schichten, um genau das sicherzustellen.

Vier Lektionen für Entscheider

Erstens: Thema bekannt? Falls nicht, ist jetzt der Zeitpunkt, sich damit auseinander­zusetzen – nicht später.

Zweitens: Kosten sind relativ. Ein Tages­umsatz oder ein Monat Schutz? Stellen Sie realistische Ausfall­beträge den monatlichen Kosten für professionelle Abwehr gegenüber.

Drittens: Zeit ist alles. In der Cyber‑Abwehr entscheiden Minuten. Wer erst reagiert, wenn das Backup (falls überhaupt intakt) eingespielt werden muss, hat schon verloren.

Und viertens: Partnerschaft schlägt Einzelkämpfer. Kunde, Schönsee Loosen Datentechnik und Barracuda‑SOC arbeiteten mit klaren Rollen, kurzen Wegen und ohne Reibungsverluste – genau das machte den Unterschied.

Ihr nächster Schritt

Prüfen Sie, ob Ihr Monitoring wirklich rund um die Uhr besetzt ist. Lassen Sie alte Admin‑Konten konsequent ausmustern und Passwörter auditieren. Und rechnen Sie ehrlich durch, was ein Tag Stillstand in Ihrem Unternehmen kostet – dagegen wirkt ein Schutz überraschend günstig.

Sie wollen wissen, wo Sie stehen? Schreiben Sie an support@sld.de. Wir analysieren Ihre Lage unverbindlich und zeigen Ihnen – pragmatisch, direkt und ohne Schönrederei – wie Ihr Unternehmen in dieselbe Schutzklasse kommt.

(Text:Thomas Loosen)

 

Fotos sind von Vera Drewke Photography

Fotos sind von Vera Drewke Photography

Die KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V. blickt auf eine rundum gelungene Kostümsitzung zurück, die am gestrigen Abend in der guten Stube Kölns, in der Flora, stattfand.

Die traditionsbewusste Gesellschaft, die sich seit ihrer Gründung dem kölschen Brauchtum und einem starken Gemeinschaftsgefühl verpflichtet fühlt, begeisterte ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen und

 stimmungsvollen Programm.

Die ausverkaufte Sitzung bot alles, was das jecke Herz höherschlagen lässt: mitreißende Musik, humorvolle Redebeiträge, energiegeladene Tänze und ein Publikum, das die Saalatmosphäre mit viel Herzblut und guter Laune trug. Die Fidele Fortuna zeigte einmal mehr, wie lebendig und verbindend Karneval sein kann, wenn Tradition und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Würdigung unseres geschätzten Mitglieds Herbert Radke, der – wie frisch zur Sitzung 

bekannt wurde – bei der Auslobung des Ehrenamtspreises „Jeck met Hätz“ der Kölnischen Rundschau gewonnen hat. Diese Auszeichnung ehrt seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Gesellschaft und sein unermüdliches Engagement für das kölsche 

Brauchtum. Präsident Marcel Hergarten, der die Sitzung leitete, fasste den Abend treffend zusammen: „Unsere Kostümsitzung zeigt jedes Jahr aufs Neue, was uns als Fidele Fortuna ausmacht: Herz, Hingabe und ein starkes Miteinander. Dass unser Herbert Radke für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet wurde, erfüllt uns alle mit Stolz. Solche Menschen halten unser Brauchtum lebendig.“

Die Kostümsitzung hat eindrucksvoll gezeigt, wie sehr die Werte der Gesellschaft – Zusammengehörigkeit, Tradition und Freude – von Mitgliedern wie Gästen gleichermaßen gelebt werden. Die KG Fidele Fortuna freut

 sich auf den Endspurt der Session und darauf, das kölsche Jeföhl weiterzutragen. 

(Text: Nicole Ritterbusch/ KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V.)

Der Veedelszug in Godorf steht wieder vor der Tür und lädt Jung und Alt herzlich ein, gemeinsam den Rosenmontag zu feiern. Am Rosenmontag, den 16. Februar 2026, setzt sich der Zoch um 11.30 Uhr in Bewegung und bringt jecke Stimmung, Musik und gute Laune in unser Veedel. Wie im vergangenen Jahr bleibt die Strecke vertraut: Der Startschuss fällt an der Ecke Amselweg / Buchfinkenstraße. Von dort zieht der Zug über den Amselweg, die Buchfinkenstraße, den Godorfer Kirchweg, die Godorfer Hauptstraße, die Meschenicher Straße, die Immendorfer Straße und erneut über den Godorfer Kirchweg, bevor er sich schließlich wieder in der Buchfinkenstraße auflöst. Rund anderthalb bis zwei Stunden lang heißt es dann: Kamelle, Lachen und echtes Veedelsgefühl. Kommt vorbei, schmückt die Straßen, feuert die Teilnehmenden an und lasst uns gemeinsam zeigen, wie bunt, herzlich und lebendig Godorf am Rosenmontag ist!