Kinderfreundliche Nubbelverbrennung in Zollstock

Die jecke Jahreszeit ist da – und mit ihr kölsches Brauchtum, das wir für unsere Pänz lebendig halten möchten

Am Veilchendienstag verabschieden wir gemeinsam mit der Kath. Gemeinde St. Pius und der Ev. Gemeinde Melanchthon den Nubbel: Kindgerecht, erklärend und mit viel Herz.

So machen wir Traditionen greifbar und geben sie an die nächste Generation weiter.

Was erwartet euch?
Kleiner Trauerzug rund um St. Pius
Symbolische Nubbelverbrennung im Pfarrgarten
Lieder, Rituale & kindgerechte Erklärungen

Wann? Veilchendienstag, 17.02.2026, 17:00 Uhr
Wo? St. Pius, Gottesweg 14, Köln-Zollstock
Für wen? Kinder, Familien, Kitas & Schulen…und jeden der kommen möchte

Mitmachen erwünscht:
Ob großer Nubbel oder selbstgebastelte Taschen-Nubbel:
Brauchtum lebt vom Mitmachen!

Einladung gerne teilen & weitersagen!

Zollstock Alaaf

Euer Allgemeiner Zollstocker Bürgerverein

ALLAF – Mer dun et för Zollstock!

Unter diesem Motto zieht der diesjährige Dienstagzug am 17.2. wieder durchs Veedel und bringt kölsche Lebensfreude, Musik und ganz viel Herz nach Zollstock. Pünktlich um 10:49 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung und lädt alle Jecken, Familien und Freunde ein, gemeinsam zu feiern, zu lachen und den Karneval so zu erleben, wie wir ihn lieben.

Der neue Zugweg führt in diesem Jahr von der Derkumer Straße über die Markusstraße, den Höninger Weg, den Gottesweg, die Zeltinger Straße und erneut über den Höninger Weg und den Gottesweg, bis zum feierlichen Ende hinter St. Pius. Entlang der Strecke erwartet euch ein bunter, fröhlicher Zug mit viel Musik, guter Laune und allem, was den Fastelovend ausmacht.

Die Organisatoren freuen sich sehr darauf, euch zahlreich am Straßenrand begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen unvergesslichen Dienstagzug zu erleben – mit vielen Kamelle, Strüssje und echtem Zollstocker Karnevalsgefühl.

Kommt vorbei, feiert mit uns und zeigt: Mer dun et för Zollstock! 

Auch in diesem Winter stehen Hilfsorganisationen bis zum 31. März 2026 obdachlosen Menschen mit umfassender Unterstützung zur Seite. Menschen ohne festen Schlafplatz bekommen durch sie verschiedene und sichere Orte zum Ausruhen, Aufwärmen und Übernachten. Die Versorgung mit warmen Mahlzeiten, Kleidung sowie eine Waschstation werden auch ermöglicht. Medizinische Hilfe und Beratungen, um ihr Leben zu erleichtern, werden auch geboten. Um möglichst vielen Betroffenen schnell helfen zu können, ist das Winterhilfetelefon (0221/56097310) des SKM Köln rund um die Uhr erreichbar. Bürger können sich dort melden, wenn sie obdachlose Menschen sehen, die sich bei winterlichen Temperaturen im Freien aufhalten. Auch das Winterhilfepostfach (winterhilfetelefon@skm-koeln.de) steht zur Verfügung, um sie mit in die Kältegänge aufzunehmen. Mitarbeitende und ehrenamtliche Helfer besuchen dann gezielt die bekannt gegebenen Schlafplätze und helfen bei Bedarf. Die Stadt Köln bittet alle, in der kalten Jahreszeit besonders aufmerksam zu sein. Wer eine akut gefährdete Person im öffentlichen Raum bemerkt, sollte aber unverzüglich den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass in Köln niemand in der Kälte allein bleibt.

Singen macht Freude – besonders gemeinsam! Der Maternuschor Köln-Rodenkirchen lädt alle musikbegeisterten Menschen herzlich ein, Teil einer lebendigen Chorgemeinschaft zu werden. Die Proben finden jeden Montag um 19:30 Uhr im Pfarrheim „Arche“ in Rodenkirchen statt. Hier wird nicht nur intensiv geprobt, sondern auch viel gelacht, musiziert und gemeinsam an kleinen und großen Auftritten gearbeitet. Ob geistliche Musik, klassische Chorliteratur oder moderne Stücke – der Maternuschor bietet ein abwechslungsreiches Repertoire. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen! Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich – Freude am Singen und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Egal ob Sopran, Alt, Tenor oder Bass – jede Stimme zählt! Probenort: Pfarrheim Arche, Köln-Rodenkirchen
Immer montags um 19:30 Uhr. Weitere Informationen unter: www.maternuschor.de
Jetzt reinschnuppern, mitsingen und Teil der musikalischen Gemeinschaft in Rodenkirchen werden!

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist längst keine Zukunftsvision mehr – sie ist Realität und seit September verpflichtender Standard in Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken. Ziel ist es, die medizinische Versorgung effizienter, transparenter und patientenfreundlicher zu gestalten. Auch das elektronische Rezept, das sogenannte E-Rezept, gehört jetzt zum festen Bestandteil des Systems: Wer einmal im Quartal seine Gesundheitskarte einlesen lässt, kann sich Folgerezepte bequem digital bereitstellen lassen. Der Ablauf ist denkbar einfach: Einmal die Karte beim Arzt vorgelegt, werden auf Wunsch alle relevanten Rezepte gespeichert. Sollte doch einmal ein Medikament fehlen, genügt ein kurzer Anruf in der Praxis – und innerhalb von Sekunden wird das Rezept digital auf der Karte erstellt. Patienten sparen damit nicht nur Zeit, sondern profitieren auch von einer besseren Vernetzung zwischen den behandelnden Stellen. Die ePA erleichtert nämlich den Informationsaustausch und sorgt dafür, dass wichtige Gesundheitsdaten immer griffbereit sind – sicher, übersichtlich und jederzeit abrufbar.

Eigenbedarf – der Horror für jeden Mieter
Für viele Mieter ist das Wort Eigenbedarf ein Schock. Von heute auf morgen steht die vertraute Wohnung auf der Kippe – das Zuhause, in dem man sich sicher fühlte, wird plötzlich zur Unsicherheit. Oft bedeutet eine Eigenbedarfskündigung nicht nur Umzug und Kosten, sondern auch den Verlust von Nachbarschaft, Alltag und Erinnerungen. Besonders hart trifft es Menschen, die sich heimisch und aufgehoben fühlten und in Ihre Zukunft im Wohnobjekt sahen. Für sie zerbricht oft Schutz, das Heimatgefühl und die Normalität im Leben. Auch für kleine Betriebe und Selbstständige, die ihre Existenz an einen Standort gebunden haben, ist es der pure Horror. Der Eigenbedarf, ein rechtliches Instrument, das erlaubt ist, aber für viele zum Albtraum wird, nimmt immer mehr unvorbereitet zu. Doch wenn eine Eigenbedarfskündigung ins Haus flattert, heißt es: Ruhe bewahren und prüfen! Auch sollte man die Form und Begründung kontrollieren, sie muss schriftlich erfolgen und den konkreten Eigenbedarf klar darlegen (wer einzieht und warum). Eine rechtliche Prüfung durch den Mieterverein oder einen Anwalt lohnt sich immer, denn viele Kündigungen sind fehlerhaft. Außerdem kann man Widerspruch einlegen, wenn besondere Härtefälle vorliegen – etwa hohes Alter, Krankheit oder fehlender Ersatzwohnraum. Beim Gewerbe ist es ähnlich. Nicht jede Kündigung ist rechtlich richtig, darum prüfe, wenn Du bleiben möchtest.