Finanzierungskosten spielen bei vermieteten Immobilien eine zentrale Rolle, insbesondere die Zinsen für ein Immobiliendarlehen. Wird eine Immobilie nicht selbst genutzt, sondern vermietet, gelten die Darlehenszinsen steuerlich als Werbungskosten. Das bedeutet: Sämtliche Zinsen, die für die Finanzierung der vermieteten Immobilie anfallen, können in voller Höhe von den Mieteinnahmen abgezogen werden. Dadurch reduziert sich das zu versteuernde Einkommen aus Vermietung und Verpachtung spürbar. Wichtig ist, dass tatsächlich nur der Zinsanteil der monatlichen Rate absetzbar ist, nicht die Tilgung, da diese der Vermögensbildung dient. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung ist zudem ein klarer Zusammenhang zwischen Darlehen und vermieteter Immobilie. Wurde der Kredit eindeutig für Kauf, Bau oder Modernisierung des Mietobjekts aufgenommen, erkennt das Finanzamt die Zinsen in der Regel vollständig an. So können Finanzierungskosten die Steuerlast deutlich mindern und die Rendite verbessern. Sprechen Sie doch einmal mit Ihrem Steuerberater.

Erleben Sie Literatur hautnah in Rondorf!
Die Bücherei der Kirche Heilige Drei Könige lädt regelmäßig zu einer besonderen literarischen Stunde ein. Hier treffen sich Buchliebhaber und Autoren, um spannende Geschichten, tiefgründige Charaktere und inspirierende Lesungen gemeinsam zu genießen. Am 26. Januar 2026 um 19 Uhr eröffnet Autor Mathias Berg das neue Literaturjahr in der Bücherei Heilige Drei Könige Rondorf. Bekannt durch seine fesselnde Reihe „Die Kriminalistinnen“ entführt Berg sein Publikum mit drei packenden Bänden in die Welt des Verbrechens: Acht Schüsse im Schnee – Der stumme Zeuge – Der Tod des Blumenmädchens. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in seine Arbeit, interessante Hintergrundgeschichten und eine Lesung, die unter die Haut geht. Die Lesung im März am 16.3. um 19 Uhr geht jetzt weiter mit Benjamin Wiater mit „Bräutigam“. Ein Abend voller Emotionen, literarischer Tiefe und Gespräche über Liebe, Verlust und Neubeginn erwartet Sie. Der Eintritt ist übrigens frei, Spenden sind natürlich erwünscht.

Früher waren Ferien die Zeit für Freundschaften
Früher bedeuteten Ferien echte Freiheit. Es war die Zeit, in den Tag hineinzuleben – ohne Termine, ohne Uhr, ohne Druck. Kinder verbrachten ihre Tage draußen, trafen sich mit Freunden, fuhren mit dem Fahrrad durch die Straßen, gingen spazieren, bauten Hütten im Wald oder spielten im Park. Es waren Tage voller kleiner Abenteuer, großer Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse – ganz ohne großen Aufwand, ganz nah zu Hause. Heute ist vieles anders. Ferien sind oft bis ins Detail geplant. Viele Kinder reisen mit ihren Familien in ferne Länder, fliegen durch die Welt und erleben eine Fülle neuer Eindrücke. Doch was für Erwachsene nach Erholung, Abwechslung und Abenteuer klingt, kann für Kinder schnell zur Herausforderung werden. Jeder Urlaubsort ist neu, jedes Hotelzimmer fremd, jedes Umfeld anders gestaltet und die besten Freunde weit weg. Ungewohnte Betten, andere Gerüche, fremde Sprachen und ungewohnte Tagesabläufe bedeuten für Kinder Stress – auch wenn sie selbst das oft gar nicht in Worte fassen können. Während Eltern Erholung suchen, müssen Kinder sich erst einmal orientieren, anpassen und neu zurechtfinden. Für sie ist das „Abenteuer Urlaub“ oft kein Ausruhen, sondern eine kleine Reise ins Unbekannte. Und wenn diese Reisen zu dicht aufeinander folgen, bleibt kaum Raum, um wirklich anzukommen – weder am Urlaubsort noch in sich selbst. Dabei war es früher ganz selbstverständlich, die Ferien zu Hause zu verbringen. Das war keine Notlösung, sondern ein Geschenk: Zeit mit Freunden, Fahrradtouren, Schwimmbadnachmittage, Spaziergänge im Park, gemeinsames Lachen bis in die Abendstunden. Das waren Erlebnisse, die blieben – nicht, weil sie spektakulär waren, sondern weil sie echt waren. Heute aber werden viele Freundschaften in den Ferien unterbrochen. Das vertraute Umfeld fehlt, die besten Freunde sind unterwegs, und das gemeinsame Spielen muss warten. Für manche Kinder sind Ferien deshalb eine Zeit der Einsamkeit: Die Tage ziehen sich, und Ferienprogramme ersetzen nur notdürftig das, was wirklich fehlt – Nähe, Vertrautheit und gemeinsames Erleben. Dazu kommt, früher spielte Status keine Rolle. Niemand fragte, wer wo war oder welche Länder man bereist hatte. Wichtig war nur, dass man zusammen war. Heute ist das Leben vieler Kinder ein eng getakteter Planwerk. Das wohlhabendere Kind reist von Highlight zu Highlight, ohne je ganz zur Ruhe zu kommen. Das Kind, dessen Familie weniger Möglichkeiten hat, träumt vom Fernweh – und von der Zeit mit seiner besten Freundin, die vielleicht weit weg ist. Ferien sollten nicht bedeuten, die Welt zu erobern, sondern das Leben zu fühlen. Denn manchmal ist das größte Abenteuer, einfach zu Hause zu bleiben – und die kleinen, stillen Momente zu erleben, die man nie vergisst.

Zweimal im Jahr veranstaltet der Förderverein des Ev. Kindergartens Rondorf e.V. seinen beliebten Kommissionsflohmarkt für Kindersachen. Angeboten werden Kleidung, Spielwaren und Co. für alle Altersgruppen vom Baby bis zum Teenager – für jeden ist etwas dabei. Der nächste Flohmarkt wird am Sonntag, dem 19. April 2026, von 12.00 bis 15.00 Uhr stattfinden.

Immer mehr Menschen schaffen sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad an, denn Bewegung ist gesund, macht mobil, schont Ressourcen und es fährt sich ja so leicht. Was viele Menschen nicht überdenken, dass sie diese Räder körperlich sowie von der Reaktion und der Übung gar nicht beherrschen. Ein solches Fahrrad fährt nämlich bis zu 25 km/h, ein Speed-Pedelec kann sogar das doppelte erreichen. Was das bedeutet? Sie sind oft so schnell wie ein Mofa oder Kleinkraftrad und dafür braucht man einen Führerschein. Bei einem E-Bike ist das leider nicht so und so sieht, man oft Menschen, die völlig unsicher oder gar unvorsichtig damit fahren.
So fährt die junge Generation mit solch einem Fahrrad oft, als gäbe es kein Morgen. Sie wechseln häufig in Windeseile ihre Strecke und fahren vom Radweg auf die Fahrbahn, vor dem Gehweg überqueren sie 5 Meter vor dem Zebrastreifen mal eben die Straße. Rote Ampeln, andere Verkehrsteilnehmer und die eigene Sicherheit scheinen sie oft nicht zu interessieren. Auch von hinten an einem Verkehrsstau vorbeizufahren, ist für sie oft völlig legitim. Bei der mittleren Altersgruppe ist es dann eher die Gefahr der Überschätzung. Sie schätzen oft ihre Geschwindigkeit nicht richtig ein, bei einem Lastenrad vergessen sie oft Breite und Länge sowie das Gewicht.
Die älteren Verkehrsteilnehmer sind dagegen oft vorsichtiger im Verkehr, aber leider auch oft besonders unsicher in der Handhabung. Viele haben jahrelang nicht mehr auf einem Rad gesessen oder sind durch körperliche Einschränkungen nicht mehr so fit wie jüngere Verkehrsteilnehmer. Das möchte man nicht gerne hören, denn ein E-Bike ermöglicht ja quasi jedem das Radfahren doch mit dem kontinuierlichen Wachstum des Radverkehrs, kommt es aber auch immer mehr zu Unfällen mit oft schweren Verletzungen, die schreckliche Folgen haben können. Knochenfrakturen, Muskulatur-Verletzungen und seelische Belastungen sind nicht selten. Mal abgesehen davon, dass manche Unfälle auch tödlich enden.