In der ASB SeniorenResidenz Rodenkirchen engagieren sich Seniorinnen und Senioren aktiv für ein barrierefreies Rodenkirchen. Insgesamt 235 Unterschriften sammelten die Bewohnerinnen und Bewohner des Service Wohnens, um auf bestehende Hindernisse im Stadtteil aufmerksam zu machen. Die Liste wurde bei einem gemeinsamen Frühstück an die Bezirksbürgermeisterin Dr. Sabine Müller übergeben, die diese dankend entgegennahm. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Gehwege, die häufig so angelegt sind, dass sie mit Rollator, Rollstuhl oder auch Kinderwagen nur schwer passierbar sind. Die Beteiligten schilderten konkrete Beispiele und machten deutlich, wie sehr Barrieren den Alltag erschweren. Während des Treffens wurde zudem angeregt diskutiert, welche Verbesserungen möglich sind und wie Politik und Verwaltung unterstützen können. Die Initiative zeigt, wie wichtig Mitbestimmung und Engagement im Alter sind. Begleitet wurde die Aktion vom WDR; ein Beitrag lief in der Lokalzeit. Ziel bleibt ein Stadtteil, der für alle Generationen sicher und gut zugänglich ist, wo keine Fahrräder auf dem Bürgersteig stehen oder bauliche Hindernisse und infrastrukturelle Mängel selbstständige Mobilität erschweren oder verhindern. Auch fehlende Bordsteinabsenkungen bzw. zu hohe Bordsteinkanten, unebene Bodenbeläge, schwierige Ampelübergänge und zu kurze Ampelphasen, zu hoch angebrachte Anforderungsknöpfe oder fehlende akustische/taktile Signale. Alles zeigen diese Rentner auch in Zukunft auf und bekommen viel Lob dafür.
Eine Frau, die nicht aufhört zu fragen. Ein Familiengeheimnis, das jahrzehntelang verschwiegen wurde. Und eine Geschichte darüber, wie viel Mut es braucht, sich nicht dem Geist der eigenen Zeit zu beugen: Am Donnerstag, 19. März 2026, liest die Autorin Felicitas Fuchs aus ihrem Roman Die Akte Schneeweiß in der Erzengel-Michael-Kirche in Köln-Rodenkirchen. Beginn ist um 18.00 Uhr, die Veranstaltung dauert rund 120 Minuten inklusive Pause und ist Teil der Kulturreihe der Diakonie Michaelshoven e. V.

Foto: Privat Text: CB
Der Roman verknüpft zwei Zeitebenen zu einer eindringlichen Familien- und Zeitgeschichte. Im Bielefeld der frühen 1960er-Jahre wächst Katja Schilling in einfachen Verhältnissen auf. Ihr Traum, Ärztin zu werden, scheint in ihrer Familie keinen Platz zu haben – nur ihr Großvater glaubt an sie. Als er eines Tages spurlos verschwindet und sein Name fortan zum Tabu wird, bleibt Katja mit ihren unbeantworteten Fragen allein. Erst Jahre später stößt sie auf eine Wahrheit, die alles erschüttert, was sie über ihre Herkunft zu wissen glaubte. Parallel dazu führt der Roman in das Jahr 1936: Mathilde Schneeweiß beginnt als Sprechstundenhilfe bei dem Arzt Dr. Bönisch und wird Teil eines heimlichen Netzwerks, das Frauen in Not hilft. Doch ihr Mut bleibt nicht unbemerkt. Als die Gestapo auf sie aufmerksam wird, steht Mathilde vor einer Entscheidung, die sie das Leben kosten könnte. Die Akte Schneeweiß erzählt von Zivilcourage, von weiblicher Selbstb
estimmung und von der Frage, wie viel Verantwortung der Einzelne in dunklen Zeiten trägt.
Felicitas Fuchs ist das Pseudonym der Erfolgsautorin Carla Berling, die einem breiten Publikum zunächst durch ihre humorvollen Kölner Komödien bekannt wurde. Ihre Bücher erreichen seit Jahren regelmäßig die Spiegel-Bestsellerliste. Unter dem Namen Felicitas Fuchs veröffentlicht sie historisch und gesellschaftlich geprägte Romane, die regelmäßig ein großes Publikum erreichen. Die Akte Schneeweiß zählt zu ihren bekanntesten Büchern und wurde für die Verbindung von Spannung, Zeitgeschichte und emotionaler Tiefe vielfach gewürdigt.
Die Lesung findet in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh-Straße 7, 50999 Köln, statt. Tickets kosten 11,50 Euro und sind online erhältlich unter:
Der neue Chor KLANGIAL: WER MÖCHTE EINSTEIGEN?

(Foto und Text: Klangial)
Wir haben gerade angefangen mit den Chorproben für die Operette „Zigeunerbaron“ von Johann Strauss. Aber wer uns im Tenor, Bass, Alt oder Sopran unterstützen möchte, kann jetzt noch einsteigen. Wir sind der gemischte Chor „Klangial“ und proben mit viel Elan immer montags zwischen 19 und 21 Uhr an der Goethestraße 84 in Marienburg.
Unser Auftritt findet im Mai im Brühl vor etwa 600 Zuschauern statt. Wir stehen mit Bühnenprofis und einem großen Orchester gemeinsam auf der Bühne! Kurzentschlossene können sich für das spannende Mitmach-Projekt per E-Mail noch anmelden unter
willkommen@klangial.de
Im nächsten Jahr besteht die barrierefreie SKARABÄUS APOTHEKE in Köln-Rodenkirchen seit 45 Jahren und ist eine der ersten Adressen, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Direkt in der Maternusstraße 40–42, nur wenige Schritte vom Maternusplatz und der Bahnstation Rodenkirchen entfernt, erwartet Sie ein kompetentes und einfühlsames Team aus erfahrenen Apothekerinnen und Apothekern – mit viel Zeit für Ihre Fragen, Bedürfnisse und Wünsche.
Rund um die Uhr für Sie da – online und vor Ort
Entdecken Sie unsere große Produkt- und Angebotsvielfalt: Über 10 000 apothekenübliche Produkte stehen Ihnen direkt zur Verfügung. Sollte einmal etwas nicht vorrätig sein, besorgen wir es schnellstmöglich und liefern es Ihnen kostenfrei per Botenservice nach Hause – zuverlässig, bequem und direkt. In unserem Onlineshop sind wir 24 Stunden am Tag für Sie erreichbar – so können Sie Ihre Gesundheit jederzeit im Blick behalten.
Individuelle Beratung und moderne Services
Ihre Sicherheit liegt uns besonders am Herzen. Mit Ihrer persönlichen Kundenkarte behalten wir mögliche Wechselwirkungen Ihrer Medikamente im Blick – ein entscheidender Vorteil, besonders bei mehreren behandelnden Ärzten oder bei Medikamenten, die nicht regelmäßig verordnet werden. Ein weiterer Service ist unser hauseigenes Blisterzentrum. Hier werden Ihre verordneten Arzneimittel gemäß ärztlichem Medikationsplan sicher in praktischen Blisterbeuteln verpackt – ideal vorwiegend für Senioren und Menschen mit komplexer Medikation.
Fachberatung bei Diabetes, Ernährung und medizinischem Cannabis
Unser pharmazeutisches Fachwissen geht über die klassische Arzneimittelberatung hinaus. Besonders bei Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2 stehen wir Ihnen mit professioneller Diabetesberatung zur Seite. In unserer individuellen Ernährungsberatung unterstützen wir Schwangere, Senioren und Familien bei der optimalen Versorgung mit Energie, Flüssigkeit und Nährstoffen – für mehr Wohlbefinden im Alltag. Auch bei der Versorgung mit medizinischem Cannabis sind wir Ihr vertrauensvoller Ansprechpartner. Über unser Partnerportal cannibo.de begleiten wir Sie bei chronischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, ADHS, Epilepsie, Tourette-Syndrom oder therapieresistenter Übelkeit.
Unsere Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 08:00 – 18:30 Uhr
Samstag: 09:00–13:00 Uhr
Online-Shop: 24 Stunden täglich erreichbar
Angebote von 100 Kooperationspartner*innen aus Kultur, Freizeit und Einzelhandel
Die Stadt Köln stärkt Familien im Alltag: Ab dem 26. Februar 2026 können alle Kölner Familien mit Kindern die kostenlose Vorteilskarte FamilienPlusPunkt beantragen. Die Karte bietet spürbare finanzielle Entlastung im Alltag durch konkrete Preisvorteile und familienfreundliche Angebote – vom Freizeit- und Kulturbereich über Sport bis hin zu Gastronomie und Einzelhandel.
Alle rund 104.000 Familien in Köln können das Angebot nutzen. Voraussetzung für den Erhalt ist ausschließlich der Wohnsitz in Köln sowie mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt. Eine Einkommensprüfung erfolgt bewusst nicht.
Mit dem FamilienPlusPunkt unterstützt die Stadt Köln Familien unmittelbar und macht zugleich das familienfreundliche Engagement zahlreicher Einrichtungen, Vereine und Unternehmen in Köln sichtbar.
Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln:
Mit dem FamilienPlusPunkt schaffen wir ein Angebot für alle Familien in Köln – unabhängig vom Einkommen. Familien leisten jeden Tag viel für unsere Stadtgesellschaft. Wir möchten ihnen den Alltag konkret erleichtern und ein Zeichen setzen: Köln ist eine familienfreundliche Stadt.
Mehr als 100 Kooperationspartner*innen aus allen Stadtbezirken beteiligen sich bereits zum Start. Die Angebote sind auf der Internetseite www.familienpluspunkt.koelnübersichtlich dargestellt, sowohl in einer kompletten Angebotsliste als auch für jeden einzelnen Stadtteil.
Die Beantragung der Karte ist auf www.familienpluspunkt.koeln direkt onlinemöglich. Zusätzlich kann der Antrag persönlich im Familienbüro (Ottmar-Pohl-Platz 1, Köln-Kalk) gestellt werden. Die Karte steht sowohl digital für das Smartphone-Wallet als auch in physischer Form zur Verfügung und gilt jeweils bis zum 18. Geburtstag des jüngsten Kindes.
Die teilnehmenden Partner*innen können ihr Engagement sichtbar machen und erhalten einen Aufkleber für Schaufenster oder Eingangsbereiche, der auf die Teilnahme am FamilienPlusPunkt hinweist. Damit stärkt das Angebot zugleich die lokale Wirtschaft und das Vereinsleben in Köln.
Der FamilienPlusPunkt wird überwiegend durch die Förderprogramme „Kinderstark NRW“ sowie „Kinderfreundliche Kommune“ ermöglicht. Ergänzend unterstützen lokale Sponsor*innen das Projekt.
Mit dem FamilienPlusPunkt setzt die Stadt Köln einen weiteren Baustein des gesamtstädtischen Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ um und stärkt Köln als lebenswerte Millionenstadt für Familien.
(Text:PI/Stadt Kôln/ Eva Fiedler)
Kölner Energiemobil in Ihren Veedeln – Stadt Köln
Beratungsangebot für private Gebäudeeigentümer*innen, Wohneigentümergemeinschaften und Mieter*innen:
Das „Kölner Energiemobil“ ist seit September 2025 in Kölner Veedeln und Straßen- sowie Quartiersfesten unterwegs und berät interessierte Bürger*innen rund um eine energetische Gebäudemodernisierung. Bei einer ersten kostenlosen und unabhängigen Beratung am Energiemobil erklärt die Verbraucherzentrale NRW, wann zum Beispiel ein Heizungstausch sinnvoll ist, ob sich eine Photovoltaik-Anlage lohnt, wie Balkonkraftwerke eingesetzt werden können oder wie viel Energie und Kosten bei einem Fenstertausch gespart werden können.
Als zentrale Anlaufstelle für Energieberatung bietet das Energiemobil zudem Hinweise zu Online-Tools wie dem Kölner Solarkataster und unterstützt uns bei der kommunalen Wärmeplanung.
Nächste Termine:
- 5. März 2026 von 8 bis 14 Uhr in Rodenkirchen, Maternusplatz, auf dem Ökomarkt
- 12. März 2026 von 8 bis 14 Uhr in Rodenkirchen, Maternusplatz, auf dem Ökomarkt
- 26. März 2026 von 13 bis 18 Uhr in Rodenkirchen auf dem Maternusplatz
- 23. April 2026 von 13 bis 18 Uhr in Rodenkirchen auf dem Maternusplatz
Buchen Sie hier bequem Ihren persönlichen Beratungstermin am Kölner Energiemobil.
Energieberatung der VerbraucherzentraleInteressenvertretung für EnergieberatendeRheinEnergieHandwerkskammer zu Köln
Das Kölner Energiemobil ist ein gemeinsames Projekt von uns, der RheinEnergie AG, der Verbraucherzentrale NRW, der Handwerkskammer zu Köln und der GIH Nordrhein-Westfalen.
(Text: PI/Stadt Köln)
In den kommenden Sommerferien finden im Weißer Rheinbogen mehrere Workshops und Ferienveranstaltungen für Kinder und Jugendliche statt. Die Angebote richten sich an Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren aus den Stadtteilen Rodenkirchen, Weiß und Sürth.
Die Weißer Rheinbogen Stiftung möchte Familien unterstützen, deren Kinder grundsätzlich Interesse an einer Sommerveranstaltung oder einem Feriencamp haben, eine Teilnahme jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich ist. In solchen Fällen können sich Eltern vertrauensvoll an die Stiftung wenden.
Wir bitten darum, uns in kurzen Worten zu schildern, wo die finanzielle Herausforderung liegt.
Auf dieser Basis prüfen wir individuell, ob und in welcher Form eine Unterstützung möglich ist.
Unterlagen können eingereicht werden
• Per E-Mail über unsere Webseite: www.stiftungwrs.com
• Oder postalisch an
Weißer Rheinbogen Stiftung
Postfach 50 19 09
50979 Köln
Selbstverständlich versichern wir, dass alle eingereichten Informationen und Unterlagen vertraulich behandelt werden und der Datenschutz jederzeit eingehalten wird.
Die Weißer Rheinbogen Stiftung freut sich darauf, Kindern und Jugendlichen auch in diesen Sommerferien die Teilnahme an sinnvollen und bereichernden Freizeitangeboten zu ermöglichen.
Sie wollen nachhaltig handeln, Ressourcen schonen und sympathisieren mit Secondhand? Dann schauen Sie doch einmal auf die Tauschbörse der AWB. Dort kann man die tollsten Sachen finden bzw. einstellen, die zum Wegwerfen einfach zu schade sind. Durch den Veedelfilter kann man hervorragend stöbern oder selbst aktiv im eigenen Stadtgebiet werden. Denn nicht alles muss von der AWB abgeholt werden, was noch gebraucht werden kann. Vom Sofa, über Haushaltsgegenstände bis zu Spielsachen erhalten dort nämlich nicht nur ein zweites Leben und unterbrechen den Kreislauf von Konsum und Wegwerfen, sondern machen Menschen auch noch glücklich. Auf der Internetseite der AWB findet man das Portal.
237,5 Millionen Fahrgäste waren mit den Bussen und Bahnen unterwegs – Immer mehr Stammkunden – Deutliche Entspannung der Personalsituation
Nachdem die Fahrgastzahlen in den Jahren 2023 und 2024 nahezu konstant geblieben waren, konnte die KVB 2025 wieder ein leichtes Fahrgastplus verbuchen. Rund 237,5 Millionen Fahrten wurden im vorigen Jahr mit den Bahnen und Bussen der KVB unternommen, etwa 1,3 Millionen (0,6 Prozent) mehr als 2024. Die Zahl der Stammkunden ist von 334.700 auf 354.800 (plus 6 Prozent) gestiegen.
„Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung und danken unseren Fahrgästen für ihre Treue angesichts einer nach wie vor noch nicht zufriedenstellenden Betriebsqualität“, so Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks. „Die betrieblichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unser Unternehmen waren 2025 unverändert schwierig. Aber wir sind vor allem bei der Personalgewinnung, der Fahrpersonalausbildung, der Modernisierung unserer Fahrzeugflotte und der Kundeninformation wesentliche Schritte gegangen, um unsere Position als der umwelt- und klimafreundliche Mobilitätsdienstleister in Köln und der Region zu stärken.“
Alle Einschränkungen im Busbereich zurückgenommen
Die erfreulichste Nachricht: Die Anstrengungen bei der Personalgewinnung und die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten im Fahrdienst zeigen bemerkenswerte Erfolge.
Stefanie Haaks: „Die Personalsituation hat sich 2025 deutlich entspannt. Im Busbereich haben wir im Sommer bereits alle Fahrplaneinschränkungen zurückgenommen, und auch bei der Stadtbahn konnten wir Anfang 2026 wieder zusätzliche Fahrten in den Abendstunden und am Wochenende anbieten. Dass wir im Stadtbahn-Betrieb noch nicht wieder den kompletten Regelfahrplan anbieten können, hängt mit der nach wie vor unbefriedigenden Fahrzeug-Verfügbarkeit zusammen. Die Auslieferung der neuen Stadtbahn-Fahrzeuge verzögert sich bekanntermaßen um Jahre. Stadtbahnen, die eigentlich ausgemustert werden sollten, müssen für erhebliche Summen ertüchtigt werden, und die Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung verschärfen die Situation zusätzlich.“
Die Steigerung der Fahrgastzahlen ist im Wesentlichen auf eine Zunahme des Deutschlandtickets sozial zurückzuführen (ein Plus von rund einer Million Fahrten). Beim Deutschlandticket Job gab es einen leichten Rückgang, der jedoch durch Steigerungen des regulären D-Tickets mehr als ausgeglichen wurde. Mehr als 97 Prozent der Stammkunden sind inzwischen mit einem Deutschlandticket unterwegs.
Eine erfreuliche Entwicklung gab es auch bei den Verkehrserlösen: Sie stiegen um 9,6 Prozent von 244, 5 Millionen Euro auf 267,9 Millionen Euro.
Im vorigen Jahr hat die KVB zahlreiche Projekte gestartet oder weiterentwickelt:
- • Die Erneuerung der Fahrzeugflotte wurde vorangetrieben: Das Schweizer Unternehmen Stadler erhielt den Zuschlag für 132 Hochflur-Stadtbahnen, von denen die ersten 2029 geliefert werden sollen. Bei Jebsen & Jessen e-Mobility wurden 78 E-Busse des Herstellers Irizar e-mobility bestellt – die bislang größte Beschaffung des Unternehmens im Busbereich. Die erste Auslieferung soll im Oktober 2026 erfolgen.
- • Ein weiterer Fokus lag auf der Verbesserung der Kundeninformation: Sie wurde sieben Jahre nach dem Start des äußerst komplexen und fast alle Bereiche der KVB betreffenden Projektes komplett auf digitalen Betrieb umgestellt. Den Fahrgästen werden nun überall die gleichen Echtzeitdaten zu ihrer Fahrt zur Verfügung gestellt: im Internet in der Fahrpanauskunft ebenso wie in der KVB-App auf dem Handy, auf den Digitalen Fahrgastanzeigern an den Haltestellen (DFI) und den Multifunktionsanzeigern (MFA) in den Bahnen und Bussen. Gleichzeitig wurde mit der Radio-Redakteurin Sandra Rosenthal die neue „Stimme für Köln“ vorgestellt. Ihre Stimme erklingt – synthetisiert – seitdem aus den Lautsprechern in den Fahrzeugen und an den Haltestellen.
Die technische Umstellung konnte nur im Realbetrieb durchgeführt werden und verlief weitestgehend reibungslos. Dass nach Inbetriebnahme des Gesamtsystems Fehler auftreten und Nacharbeiten nötig sein würden, war von vornherein absehbar und wurde transparent kommuniziert. Nach wie vor ist es nun die Aufgabe der internen Experten und extern eingebundener Auftragnehmer, auftretende Fehlerbilder kontinuierlich zu analysieren und Fehlerquellen auszuschalten. - • Die Sicherheit und Sauberkeitan den Haltestellen war ein weiteres großes Thema. Um die objektive Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl der Mitarbeitenden und der Fahrgäste zu verbessern, sind seit dem Frühjahr gemeinsame Streifen von KVB, Polizei und städtischem Ordnungsamt vor allem an den Haltestellen in der Innenstadt unterwegs. An den beiden Haltestellen Neumarkt und Ebertplatz stellt die KVB eine 24/7-Bestreifung sicher. Mit einer Neuorganisation des KVB-Bereichs Fahrgastsicherheit und Service sollen seit Jahresbeginn die Aufgaben zielgerichteter und effektiver erledigt werden. Die einzelnen Aufgabenbereiche „Fahrausweisprüfung“, „Service“ und „Sicherheit“ wurden aufgelöst, stattdessen sind „Fahrgastmanager“-Teams in sechs KVB-Bezirken unterwegs. Innerhalb dieser Bezirke bekommen die Teams Linien- und Haltestellen-„Pakete“ zugewiesen und begleiten die Bahnen in ihren Bereichen. Dadurch kann die Servicequalität verbessert werden, ebenso der Schutz von Haltestellen und Fahrzeugen sowie die Kooperation mit Stadt, Polizei und Streetworkern.
- • Das KVB-Rad erzielte mit mehr als fünf Millionen Ausleihen einen neuen Rekord.
- • Die Digitalisierung der 24 P&R-Anlagen im Stadtgebiet (mit knapp 4650 Plätzen) wurde vorangetrieben. Die Anlagen werden digitalisiert, um die Auslastung besser zu managen sowie den Nutzerinnen und Nutzern einen höheren Komfort zu bieten. Erfasst werden die Auslastung der einzelnen Anlagen sowie die Belegungssituation der einzelnen Stellplätze. Die Digitalisierung soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
- • Die KVB investiert kontinuierlich in die Qualität ihrer Anlagen. 2025 wurden 14 Rolltreppen ausgetauscht, im Jahr zuvor waren es acht. Allein am Neumarkt wurden bereits acht neue Rolltreppen eingebaut, zwei weitere folgen 2026. Insgesamt befinden sich 263 Rolltreppen im Netz der KVB. Mit mehreren Erneuerungsprogrammen – 2024 bis 2027 mit 34 Anlagen und 2020 bis 2026 mit 42 Anlagen – wird die Anzahl von Störungen erheblich reduziert und der Komfort für die Fahrgäste deutlich gefördert.
- • Am Neumarkt wurde das bestehende Kundencenter nach umfassender Sanierung an einem neuen Standort eröffnet.
- • Die Abrissarbeiten auf dem Norton-Gelände in Wesseling für den Bau eines neuen Stadtbahn-Betriebshof wurden weitgehend abgeschlossen.
- • Nach umfangreichen Bauarbeiten konnten die Stadtbahnen ab Spätsommer wieder über die Mülheimer Brücke fahren.
Stefanie Haaks: „Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an der Verbesserung unserer Betriebsqualität und der Fahrgastinformation. Die große Herausforderung der nächsten Jahre wird es sein, im Spannungsfeld zwischen den Anforderungen der Mobilitätswende und den wirtschaftlichen Zwängen der Stadt und des Stadtwerke-Konzerns den ÖPNV weiterzuentwickeln. Dafür brauchen wir einerseits die notwendigen Finanzmittel, aber auch ein schlagkräftiges, engagiertes #TeamHerzschlag, auf das schon in den vergangenen Jahren immer Verlass war. Daher ein großer Dank an alle Mitarbeitenden, die Tag für Tag mit Herzblut, Einsatz und Expertise unser Unternehmen voranbringen.“
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Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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