FDP/KSG in der Bezirksvertretung: Parken in Zollstock muss wohnungsnah erhalten bleiben

Die FDP/KSG-Fraktion hat sich in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung von Rodenkirchen vehement für den Erhalt wohnungsnaher Parkmöglichkeiten in Köln-Zollstock ausgesprochen. Die erneute Vertagung ihres entsprechenden Antrags erzeugt Unverständnis. 

KSG-Bezirksvertreter Torsten Ilg erklärt:

„Es werden wieder verstärkt Strafzettel verteilt. Die Anwohner brauchen endlich Rechtssicherheit. Bereits am 5. Februar 2026 fand ein Ortstermin an der Breniger- und Alfterstraße statt. Die Verwaltung hatte also genügend Zeit, die gemeinsam erarbeiteten Punkte aller Fraktionen auszuwerten. Da stellt sich schon die Frage: Worauf warten wir eigentlich noch?“

Die FDP/KSK-Fraktion kritisiert insbesondere, dass übergeordnete Planungen wie der Kölner „Masterplan Parken“, die Situation in gewachsenen Wohnquartieren weiter verschärfen:

„15.000 Parkplätze weniger und die Abschaffung des kostenlosen Langzeitparkens treffen insbesondere Wohnstraßen wie in Zollstock hart. Wer hier auf rigide Lösungen setzt, ignoriert die Realität der Menschen. Der Bezirk Rodenkirchen ist nicht die Hohe Straße und auch nicht Ehrenfeld,“ so Ilg weiter.

Grüne lenken beim Thema Parkplätze vom Thema ab.

Gleichzeitig lehnt die FDP/KSG-Fraktion einen alternativen Vorschlag der Grünen zur Nutzung des Parkplatzes des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs ab. Dieser sei weder praxistauglich noch rechtlich tragfähig: „Das setzt voraus, dass Autos werktags frühmorgens entfernt werden – für viele unrealistisch. Zudem lehnt die Schulleitung den Vorschlag ausdrücklich ab, und die erst 2024 aktualisierte Nutzungsordnung (NEO) verbietet sie außerdem“, betont Ilg:

„Unsere Fraktion wird jedenfalls keine Lösung unterstützen, die neue Probleme schafft und auf dem Rücken der Schule ausgetragen wird. Wir wollen, dass das wohnungsnahe Parken für Anwohner auch in Zollstock weiterhin möglich bleibt. Die Grünen lenken hingegen mit ihrem unrealistischen Antrag davon ab, dass sie selbst für die jahrelange Verknappung von Parkplätzen die Verantwortung tragen.“

(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)