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Verkehrserziehung bei Kindern – gemeinsam Sicherheit lernen
AktuellesKinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, weil ihre Wahrnehmung und Einschätzung noch nicht vollständig entwickelt sind. Genau deshalb ist Verkehrserziehung durch ihre Bezugspersonen so unsagbar wichtig. Eltern, Großeltern und pädagogische Fachkräfte tragen eine große Verantwortung und haben zugleich die wertvolle Chance, Kinder Schritt für Schritt zu sicheren Verkehrsteilnehmern zu begleiten.
Der Straßenverkehr fordert nämlich Kinder mit allen Sinnen. Sie müssen sehen, hören, Zeichen erkennen, Entfernungen einschätzen, Entscheidungen treffen und ihr eigenes Verhalten kontrollieren. Für Erwachsene ist das selbstverständlich – für Kinder jedoch eine enorme Herausforderung. Vor allem im Vorschulalter sind sie davon schnell überfordert. Der Verkehr verlangt Fähigkeiten, die sie erst nach und nach entwickeln.
Kinder sehen und hören nämlich anders als Erwachsene. Rund 90 Prozent aller Informationen im Straßenverkehr nehmen wir über das Auge auf. Jüngere Kinder verlassen sich dabei fast ausschließlich auf das, was sie sehen, obwohl ihre Sehfähigkeit noch eingeschränkt ist. Ihre Größe begrenzt ihr Sichtfeld, parkende Autos oder Hecken verdecken den Blick und gleichzeitig werden sie selbst leicht übersehen. Erst im Teenageralter entwickelt sich das komplexe Sehvermögen eines Erwachsenen vollständig.
Auch das Hören spielt eine zentrale Rolle für die Sicherheit im Straßenverkehr. Doch Vorschulkinder nutzen ihr Gehör kaum gezielt, um Gefahren zu erkennen. Sie können Geräusche oft nicht richtig zuordnen oder deren Richtung und Entfernung einschätzen. Hinzu kommt, dass Kinder leicht ablenkbar sind: Ein Freund, ein Spielzeug oder ein spannender Gedanke genügt und die Aufmerksamkeit ist weg.
Typisch für Kinder ist außerdem ihr impulsives Verhalten. Sie laufen plötzlich los, wechseln unvermittelt die Richtung oder reagieren spontan, ohne die Situation vollständig zu überblicken. Deshalb sollten Kinder im Vorschulalter nicht alleine im Straßenverkehr unterwegs sein.
Umso wichtiger ist es, frühzeitig richtiges Verhalten zu üben: stehen bleiben, links – rechts – links schauen, Straßen bewusst und zügig überqueren, Ampeln beachten und Signale verstehen. Diese Regeln müssen immer wieder gemeinsam geübt und vorgelebt werden – geduldig, ruhig und konsequent. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung. Erwachsene sind ihre wichtigsten Vorbilder.
Verkehrserziehung ist kein einmaliges Gespräch, sondern ein fortlaufender Prozess. Jeder gemeinsame Weg bietet eine Lernchance. Mit Zeit, Aufmerksamkeit und liebevoller Begleitung helfen wir Kindern, ihre Sinne zu schärfen, Gefahren zu erkennen und Schritt für Schritt selbstständig und sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Denn gut vorbereitete Kinder sind geschützte Kinder und das ist unser aller Ziel.
Bildschirmfrei bis drei Und ab vier ist ein Handy nicht dir
AktuellesOb beim Spaziergang, im Auto, im Restaurant oder einfach während Mama und Papa sich unterhalten – für viele Kinder ist das Handy längst zum ständigen Begleiter geworden. Still, gebannt und scheinbar zufrieden schauen schon Babys und Kleinkinder auf leuchtende Bildschirme. Doch Handys gehören nicht in ihre Hände. Medienkonsum in jungen Jahren schadet, und zwar mehr, als vielen bewusst ist. Oft ist es gut gemeint: Das Kind soll beschäftigt, beruhigt oder „kurz abgelenkt“ werden. Doch genau das bewirkt häufig das Gegenteil von dem, was Kinder wirklich brauchen. Kinder lernen nicht durch Wischen und Tippen. Sie lernen durch Bewegung, durch Greifen, Fallen, Aufstehen, durch Beobachten, Zuhören und Nachahmen. Sie müssen Gespräche hören, Mimik lesen, Stimmen unterscheiden, ihre Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen und im Austausch mit ihren Bezugspersonen bleiben. All das formt ihr Gehirn – jeden Tag, in kleinen Momenten. Ein Handy nimmt ihnen diese wertvollen Lernerfahrungen. Statt selbst aktiv zu sein, werden Kinder zu passiven Zuschauern. Das Gehirn wird mit schnellen Bildern und Reizen überflutet, für die es noch gar nicht bereit ist. Viele Inhalte überfordern, statt zu fördern. Gleichzeitig leiden auch die Augen: Kurzsichtigkeit nimmt durch frühen und häufigen Handykonsum nachweislich zu. Dabei ist die echte Welt auch so viel spannender und lehrreicher als jeder Bildschirm. Ein Käfer im Gras, ein Gespräch am Tisch, ein Bilderbuch auf dem Schoß, gemeinsames Lachen oder Vorlesen – all das nährt nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz. Ohne Handy entstehen intensivere Bindungen, echte Nähe und ein Gefühl von Sicherheit, das keinen Bildschirm ersetzen kann. Ein inzwischen weiteres vertrautes Bild auf Spielplätzen macht nachdenklich: Während Kinder Löcher spielen oder rufen „Schau mal!“, scrollen viele Erwachsene über ihre Handys – oft ohne es zu merken. Doch genau diese Aufmerksamkeit ist das, was Kinder am dringendsten brauchen. Aktuelle Studien zeigen: Digitale Ablenkung durch Smartphones und Tablets kann gerade bei Kindern bis fünf Jahren mehr Schaden anrichten. Eltern wollen das Beste für ihre Kinder. Und genau deshalb lohnt es sich, das Handy öfter beiseitezulegen. Nicht aus Schuldgefühl, sondern aus Liebe. Denn Kinder brauchen keine perfekten Eltern – sie brauchen präsente.
Kleider TAUSCHBÖRSE im Bürgertreff X
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