Schenken mit Sinn: Vermögensübertragung auf Familienmitglieder zur Weihnachtszeit
Alle Jahre wieder bietet das Weihnachtsfest nicht nur Gelegenheit zur Besinnung, sondern auch einen idealen Zeitpunkt, um Vermögen innerhalb der Familie gezielt zu übertragen. Eine Schenkung zu Weihnachten ist mehr als ein symbolisches Geschenk – sie ist Ausdruck von Fürsorge, Weitblick und kluger Nachlassplanung.
Schenkung zu Lebzeiten: Konflikte vermeiden, Steuern sparen
Wer Immobilien, Geldvermögen oder Unternehmensanteile zu Lebzeiten überträgt, kann nicht nur familiären Streit im Erbfall vermeiden, sondern behält oft auch gewisse Rechte, z. B. durch ein Nießbrauchrecht oder Wohnrecht. Besonders bei größeren Vermögenswerten wie Häusern oder Firmenanteilen bietet sich eine frühzeitige Vermögensübertragung an – denn so lassen sich Bedingungen klar regeln und Steuervorteile optimal nutzen.
Steuerfreie Schenkung: Freibeträge clever nutzen. Ein großer Vorteil der Schenkung im Familienkreis: Die steuerlichen Freibeträge sind hoch und können alle zehn Jahre erneut ausgeschöpft werden. Eltern, Großeltern oder andere Verwandte können so steuerfrei Vermögen übertragen – und durch gezielte Planung große Summen an Erbschaftsteuer einsparen. Eine durchdachte Schenkungsstrategie kann den Nachlass deutlich reduzieren und so auch Pflichtteilsansprüche verringern. Mehrgenerationenplanung zahlt sich aus: Wer sein Familienvermögen erhalten möchte, sollte nicht nur an Kinder denken: Auch Enkelkinder verfügen über eigene Freibeträge, die bei einer frühzeitigen Vermögensübertragung genutzt werden können. So profitieren gleich mehrere Generationen – und das Erbe bleibt langfristig in der Familie. Fachliche Beratung ist entscheidend: Ob es um die Gestaltung eines Schenkungsvertrags, die steuerliche Optimierung oder die Prüfung des Testaments geht – eine Beratung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt für Erbrecht oder Steuerberater ist unerlässlich. Auch ein Notar kann wertvolle Hinweise geben, insbesondere wenn es um rechtssichere Regelungen oder Änderungen im Testament geht.

Wenn neue Wohnquartiere entstehen, geht es längst nicht mehr nur um zusätzlichen Wohnraum, darum dauert es auch so lange. Moderne Stadtentwicklung ist heute mehr. Sie schafft Wohngebiete, in denen Menschen aller Generationen gut leben können – barrierefrei, langfristig, mit einer starken sozialen Infrastruktur und kurzen Wegen zu allem, was man im Alltag braucht. Genau diese Vision steht auch im Zentrum der Planungen für die Parkstadt Süd – eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Kölns.
Bei diesem Bauprojekt liegt ein besonderes Augenmerk auf Familien und der älteren Generation. Vorgesehen sind verschiedene, bedarfsgerechte Wohnformen. Es soll eine Mischung werden für ein schönes Leben vom Kind bis zum Senior sowie für Menschen mit Behinderung: Das sogenannte Servicewohnen, wie es in Rodenkirchen bereits in Mini in der Mildred-Scheel-Str. üblich ist, wird wohl dort in groß umgesetzt. Der Kölner Süden scheint überhaupt in einigen Dingen ein Vorreiter für dieses Bauprojekt zu sein. Denn Inklusion, ist bei uns ganz normal. In Sürth und Weiß ist es nichts Besonderes, dass Menschen auch gehandicapt sein können – siehe das Jugendhaus in Sürth und die verschiedenen Wohngruppen in 50999 sowie die vielen seniorengerechten Wohnbilder. Eingeschränkte Menschen jeglicher Art, werden hinter der Rodenkirchener Brücke ganz vorbildlich ins Leben eingebunden, und so wird es auch bald kurz vor der Südstadt sein. Auf www.parkstadt-sued.de finden Sie viele weitere Informationen.

Am 20. Februar 2026 erwartet Musikliebhaber in Köln-Rodenkirchen ein ganz besonderes Highlight, für 10 € Eintritt und mit verbindlicher Anmeldung: Ein ausgewähltes Trio des renommierten Gürzenich Orchesters Köln gastiert nämlich im ASB Service Wohnen, Ringstraße 28, und bringt klassische Musik auf höchstem Niveau in herzlicher Atmosphäre direkt ins Veedel. Das Ensemble, bestehend aus Querflöte, Viola und Harfe, bietet ein klanglich außergewöhnliches und fein aufeinander abgestimmtes Musikerlebnis. Moderiert wird das Konzert von Marieke Bröckers, die mit charmanten Einblicken durch das abwechslungsreiche Programm führt. Vor dem Konzert lädt ein Sektempfang von 14 bis 15 Uhr zum Ankommen und Austauschen ein. Der Konzertbeginn ist um 15:30 Uhr geplant für das ca. 50 Minuten Konzert.

Das musikalische Programm ist ebenso vielseitig wie inspirierend – mit Werken von:

Mel Bonis: Scènes de la forêt: Pour Artémis

Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte

Zoltán Kodály: Kindertänze

Jacques Ibert: Deux Interludes – Andante espressivo / Allegro vivo

Astor Piazzolla: Libertango

Abgerundet wird das Konzert durch ein gemeinsames Mitsinglied, das die Verbindung zwischen Künstler und Publikum auf besondere Weise stärkt.

Erleben Sie einen musikalischen Nachmittag voller Emotion, Eleganz und Klangvielfalt

„Bleib stehen bei Rot – jemand liebt dich!“
Was für eine schöne Kampagne der Stadt Köln und der KVB. Sie soll uns Menschen daran erinnern, bei Rot nicht über die Straße zu gehen oder zu fahren. Einprägsam und mit wenigen Worten erinnert es uns daran, bei Rot einfach mal zu warten. Gerade im hektischen Alltag, an einem Ampelrot stehen zu bleiben, sollte wieder normal werden. Denn es geht hier um nichts Geringeres als unser Leben und das unserer Mitmenschen. Die Botschaft verbindet Sicherheit mit Wärme und Fürsorge, macht aufmerksam, ohne zu belehren, und trifft mitten ins Herz. So wird eine alltägliche Handlung zu einem Moment der Achtsamkeit und erinnert uns daran, dass Vorsicht und Rücksichtnahme ein Ausdruck von Liebe sein können. Ein kleiner Stopp kann Großes bewirken

In Köln gibt es ein vielfältiges Angebot an Gebärdensprachgottesdiensten, die es hörbeeinträchtigten und gehörlosen Menschen ermöglichen, ihren Glauben in Gemeinschaft zu leben und zu feiern. Die evangelische Gehörlosenseelsorge lädt regelmäßig am dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr in die Kartäuserkirche ein. Dort finden Gottesdienste statt, die überwiegend in Deutscher Gebärdensprache gehalten werden und somit eine barrierefreie Teilnahme für Gehörlose ermöglichen. Auch in der katholischen Kirche St. Georg werden Hörende und Hörbeeinträchtigte auf besondere Weise miteinander verbunden. Hier stehen technische Hörhilfen zur Verfügung, und ein Gebärdenchor bereichert die liturgischen Feiern. Die Sonntagsmesse um 10.30 Uhr ist integrativ gestaltet und wird durchgehend in Gebärdensprache übersetzt, sodass alle gemeinsam den Gottesdienst erleben können. Darüber hinaus gibt es zu besonderen Anlässen, wie dem Adventsgottesdienst, Mariä Lichtmess oder dem Aschermittwoch, mittwochs um 14 Uhr eine zusätzliche integrative Messe in St. Georg, die sich speziell an Hörende und gehörlose Seniorinnen und Senioren richtet. So zeigt sich Köln als Stadt, in der Inklusion und gelebte Gemeinschaft auch im kirchlichen Leben einen festen Platz haben.

In vielen Straßen sieht man es leider immer häufiger: Alte Möbel, kaputte Elektrogeräte oder ausgediente Matratzen werden einfach auf dem Gehweg oder an Straßenecken abgestellt – oft tagelang, ohne dass jemand Verantwortung übernimmt. Doch Sperrmüll gehört nicht einfach irgendwohin. Wild abgestellter Müll verschandelt nicht nur das Stadtbild, sondern blockiert Wege, kann eine Gefahr für Passanten darstellen und zieht Ungeziefer sowie weiteren Unrat an. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung: Die AWB bietet einen kostenlosen Sperrmüll-Abholservice an, den jeder Bürger nach Terminabsprache in Anspruch nehmen kann. Es ist wirklich unkompliziert – ein kurzer Anruf oder eine Online-Terminvereinbarung genügt, und die AWB kommt pünktlich vorbei, um den angemeldeten Sperrmüll fachgerecht zu entsorgen. So bleibt die Stadt sauber, sicher und lebenswert für alle. Bitte stell deinen Sperrmüll also nicht einfach irgendwo ab, sondern nutze den offiziellen Abholservice. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Stadt nicht zur Müllhalde wird. Danke für deine Mithilfe!

Finkensgarten im Winter
Wenn die Oma mit dem Kind an einem stillen Wintertag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr in den Finkensgarten in Köln-Rodenkirchen geht, fühlt sich die Welt ein wenig verzaubert an. Die Luft ist klar und kalt, und jeder Atemzug malt kleine weiße Wolken in den Himmel. Auf den Wegen knirscht der Frost, und selbst die Bäume scheinen für einen Moment innezuhalten. Für das Kind wird der Finkensgarten zu einem Winterreich voller kleiner Wunder: feine Eiskristalle glitzern auf den Zweigen, als hätte die Natur sie mit funkelndem Zucker bestreut. Die letzten Wintervögel zwitschern vorsichtig durch die Stille, und Spuren im Schnee erzählen Geschichten von Tieren, die heimlich vorbeigehuscht sind. Oma zeigt dem Kind, wie schön die Ruhe des Winters ist – wie die Natur sich ausruht und Kraft sammelt, bevor der Frühling sie wieder erblühen lässt. Gemeinsam lauschen sie dem leisen Rascheln des Windes, wärmen ihre Hände an einer Thermoskanne Tee und spüren, wie besonders diese friedliche Zeit des Jahres ist. Der Finkensgarten im Winter ist ein Ort der Sanftheit, an dem sich Generationen nahekommen. Und wenn Oma und Kind schließlich eingehüllt in Schals und Mützen den Rückweg antreten, nehmen sie die winterliche Eindrücke bestimmt ganz positiv und mit einem warmen Gefühl im Herzen, mit nach Hause.