Auch wenn die Museumsnacht in Köln in diesem Jahr offiziell gestrichen wurde, bleibt eines ganz sicher bestehen: die Magie eines Abends, der all das verkörpert hat, was man so schmerzlich vermissen würde, wenn es nicht bei EUFONIA alles in voller Strahlkraft möglich gewesen wäre.

Der große, weit über Brühl hinaus bekannten Herrenchor schafft es nämlich erneut, die Türen zu einer Welt zu öffnen, in der Musik, Witz und Perfektion eine unwiderstehliche Verbindung eingehen und das Publikum in diesem Jahr ins Museum entführte. Vor ausverkauftem Haus in Köln-Rodenkirchen oder besser gesagt auf dem Campus von Michaleshoven, betraten nämlich 25 Musiker gemeinsam mit ihrer hochprofessionellen Dirigentin die Bühne – stilvoll in Frack und Zylinder, mit einer Präsenz, die schon vor dem ersten Ton elektrisierte.

EUFONIA – dieser Name ist kein Zufall, sondern ein Versprechen. Ein Versprechen von Klangfülle, Harmonie und musikalischer Exzellenz. In diesem Jahr entführte der Chor sein Publikum nämlich auf eine ganz besondere Reise: in eine musikalische Nacht im Museum, die es so eigentlich gar nicht geben sollte und gerade deshalb umso intensiver wirkte. Mit Charme, Humor und beeindruckender Präzision nahmen die Sänger jeden einzelnen Zuhörer mit auf eine Reise, bei der sich die Grenzen zwischen Raum, Zeit und Kunst aufzulösen schienen. In der vollbesetzten  Erzengel Michael Kirche entfaltet sich eine Atmosphäre, in der jedes Wort und jeder Ton nachklang, sich ausbreitete und den Raum erfüllte.

Die Exponate dieser imaginären Museumsnacht begannen nämlich für ein paar Minuten zu leben. Sie rücken näher, wurden greifbarer, beinahe zu Mitwirkenden dieses außergewöhnlichen Abends. Selbst die „Mitarbeiter“ dieses musikalischen Museums erschienen als unterhaltsame Begleiter durch eine Welt, die nach Sonnenuntergang ihr ganz eigenes Eigenleben entwickelten. Maßgeschneiderte Arrangements machten jeden Titel zu einem Unikat – überraschend, originell und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Wenn Elvis plötzlich auf Caspar David Friedrich trifft, Max Ernst dem Taktstock ein Augenzwinkern schenkt oder Edvard Munch gemeinsam mit Kasalla den Rhythmus aufnimmt, entsteht eine künstlerische Fusion, die ebenso unerwartet wie faszinierend war. Auch Dalí, Banksy und viele andere schienen an diesem Abend ihre Spuren zu hinterlassen – ein kreatives Wechselspiel, das seinesgleichen suchte.

Begleitet wird diese musikalische Meisterreise mit feinem Gespür und großer Musikalität am Flügel von Joachim Jezewski, der den Klangteppich mit Witz und Tiefe bereicherte. Unterstützt wurde das Ensemble zudem von wunderbaren Mitwirkenden wie André Bach, Martin Gies, Gregor Müller und Hardy Offizier, die dem Abend zusätzliche Facetten verliehen.

Im Zentrum dieses Geschehens jedoch stand eine Persönlichkeit, die all diese Elemente zusammenführte: Die wundervolle Dirigentin Dorothea Kares. Sopranistin und künstlerische Leiterin zugleich, sie verkörperte eine beeindruckende Mischung aus Ruhe, Klarheit und Energie. Mit einer einzigen, präzisen Bewegung setzt sie Klangwelten in Gang. Ihr Dirigat war weit mehr als das bloße Anzeigen von Einsätzen – es war ein stiller Dialog, ein fein abgestimmtes Miteinander, bei dem ein Blick, ein Atemzug oder eine kleine Geste ganze musikalische Landschaften formt. Es schien fast, als würde sie die Musik nicht nur lenken, sondern sie atmen lassen. Und manchmal entsteht der Eindruck, sie kenne die kommenden Momente bereits, bevor sie erklingen – ein leises, gut gehütetes Geheimnis dieses außergewöhnlichen Klangkörpers, worin sie selbst als Sängerin mitwirkte. Denn der Chor selbst überrascht und begeistert auf ganzer Linie, nimmt die „Chefin“ gentlemanlike stets in die Mitte. Mit einer Mischung aus kraftvollem Gesamtklang, feinem Humor und eindrucksvollen Solopassagen entsteht bei Eufona nämlich ein musikalisches Erlebnis, das weit über das Erwartbare hinausging. Fernab gängiger Klischees von Männerchören entfaltet sich hier ein Klang, der zugleich voll und rund, getragen und lebendig war. Mal tief und erdig, dann wieder leicht und fast schwebend, ernst, weise und doch lustig und stets mit einer Balance, die berührt. Stärke ohne Schwere, Präzision ohne Steifheit und ein Zusammenspiel, das in seiner Selbstverständlichkeit beeindruckt und viel Freude beim zuhören machte.

So wurde aus einer abgesagten Museumsnacht ein unvergessliches Erlebnis. Ein Abend, der zeigte, dass wahre Kunst keinen offiziellen Rahmen braucht, um zu wirken, sondern Menschen, die sie mit Leidenschaft, Können und einem Augenzwinkern zum Leben erwecken. EUFONIA gelingt genau das auf eindrucksvolle Weise.

 

Ab heute findet jeden Dienstag ein politischer Austausch in den Räumen des Hotels Monte Christo statt.

Roberto Campione ist der Draht in den Rat – kommt gerne vorbei und bringt eure Anliegen, Ideen und Fragen mit. Der Austausch ist offen, direkt und persönlich.

Immer von 16:00 bis 19:00 Uhr

Ort: Hotel Monte Christo

Große Sandkaul 24-26

50667 Köln

info@hotel-monte-christo.com

Tel.: 0221 – 9465994

Anmeldung bitte über das Hotel.

Am 24. April feiern wir das, was unsere Veedel so besonders macht: die Menschen, die Begegnungen und das Gefühl von zu Hause. Der Tag des Veedels lädt nämlich dazu ein, innezuhalten, sich umzuschauen und zu spüren, wie viel Leben, Herz und Zusammenhalt in unseren Straßen steckt. Hier kennt man sich, hier grüßt man sich, hier entstehen Gespräche, Ideen und Gemeinschaft. Ob alteingesessen oder neu dazugekommen – unsere Veedel leben von Offenheit, Vielfalt und dem Miteinander. Der Tag des Veedels ist eine schöne Gelegenheit, genau das zu feiern: Nachbarschaft, Engagement und das gute Gefühl, dazuzugehören. Lasst uns zusammenkommen, denn gemeinsam machen wir es zu dem Ort, an dem man nicht nur wohnt, sondern gerne lebt. Der 24. ist in diesem Jahr in Rodenkirchen übrigens gleichzeitig der Start der Kunst und KulturMeile, welche sich bis zum 9.5. geht. Dann nämlich wir der Ort zur großen Stadteilgalerie der verschiedenen Art. In einer beeindruckenden Darstellung wird nämlich Kunst in all ihren Facetten gezeigt. Diese einzigartige Veranstaltung ermöglicht seit Jahren den Besuchern, Werke aus den unterschiedlichsten Kunstbereichen zu erleben – von Malerei und Skulpturen bis zu Fotografie, Grafikdesign und modernen digitalen Kunstformen. An den verschiedenen Standorten werden sowohl etablierte Künstlerinnen als auch aufstrebende Talente ihre Werke präsentieren und dabei ein breites Spektrum an Stilen und Ausdrucksformen bieten. Jeder Ausstellungsort erzählt dann seine eigene Geschichte und schafft eine besondere Atmosphäre, in der die Kunst auf unterschiedliche Weise erlebt werden kann.

Früher war das Schulsystem übersichtlich: Zunächst gab es die Volksschule, später entwickelten sich daraus die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium. Denn Schule war lange klar strukturiert und für viele Kinder gleich – unabhängig von individuellen Interessen, Begabungen oder Lebenssituationen. Mit der Zeit kamen neue Konzepte hinzu, wie die Gesamtschule und die Waldorfschule. Heute hat sich das Bild deutlich verändert. Das Bildungsangebot ist vielfältiger und spezialisierter geworden. Neben staatlichen Schulen gibt es zahlreiche Privatschulen und Schulformen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten. Im Kölner Süden zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich: Hier existiert nicht nur ein Gymnasium mit erzbischöflichem Hintergrund und eine Europa-Gesamtschule mit Lehrkräften aus aller Welt, sondern auch das englische St.-George-Schulwesen, eine internationale Privatschule mit englischem Lehrplan. Ergänzt wird das Angebot durch die OSK, eine große Integrationsschule, an der Behinderung kein Hindernis darstellt und Vielfalt selbstverständlich gelebt wird. Auch neue Konzepte wie die Naturschule haben ihren Platz gefunden. Dort stehen Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und das Lernen mit und in der Natur im Mittelpunkt. Darüber hinaus spielen Berufskollegs und Weiterbildungskollegs eine wichtige Rolle, um Jugendlichen und Erwachsenen vielfältige Bildungs- und Zukunftschancen zu eröffnen. Mit der geplanten Schule X wird diese Entwicklung weitergeführt. Ziel ist es, im Kölner Süden für jedes Kind die passende Schule zu schaffen – einen Ort, an dem es sich mit seiner Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und seinen Interessen wiederfinden und entfalten kann.

Die Zollstocker-Spaziergehgruppe lädt am 4. Mittwoch im Monat pünktlich um 14 Uhr herzlich zu einem gemütlichen gemeinsamen Spaziergang ein. Die kurze Wegstrecke von etwa 30 Minuten führt durch das Zollstocker Grün, in entspannter Atmosphäre und ohne Eile. Im Anschluss kehren sie gemeinsam ein und lassen den Spaziergang bei netten Gesprächen ausklingen. Treffpunkt ist der Höninger Platz, Eingang Südfriedhof (bei den Bänken). Eine Anmeldung ist nicht nötig, gute Laune aber schon.