Wenn die Straße gesperrt wird und sich die Herthastraße in Zollstock mit Leben, Lachen und Begegnungen füllt, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre: Menschen sitzen gemütlich vor ihren Häusern und Kinder spielen fröhlich auf der Straße. Viele bauen richtige Nachbarschaftstische auf, wo leckerer Kuchen und ein Selfmade-Buffet eine Stimmung zaubern, die man den Ursprung von Straßenfesten nennen kann. Natürlich gibt es auch für Gäste Stände mit Kulinarik, und während Musik durch die spätsommerliche Luft klingt, stellen auch sie ihre mitgebrachten Stühle auf. In der Herthastraße kommen Menschen noch ins Gespräch und Besucher werden herzlich willkommen geheißen, denn überall zeigt sich die Freude am gemeinsamen Miteinander. Am Samstag, dem 12.9., lädt das beliebte Herthastraßenfest von 13 bis 21 Uhr wieder dazu ein, genau diese besondere Form von Nachbarschaft zu erleben. Unter dem Motto „Von Nachbarn für Nachbarn” lebt das Fest von dem Engagement seiner Anwohner, von kreativen Ideen, liebevoll gestalteten Ständen und vielen kleinen Momenten, die Gemeinschaft spürbar machen.

Diesen Artikel finden Sie in unserer Herbstausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

Markus Dröge, früherer Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, stellt am Montag, 14. September, 19 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, sein in diesem Frühjahr erschienenes Buch „Im Geist der Zuversicht. Wie wir die Geschichte der Hoffnung weiterschreiben können“ vor. Dröge knüpft darin an seine Dissertation über den Theologen Jürgen Moltmann an und fragt in Anlehnung an dessen Werk „Theologie der Hoffnung“, welche Hoffnungskraft für Einzelne sowie für die Kirche und ihre politische Verantwortung heute aus dem christlichen Glauben zu schöpfen ist. Moltmann, der am 3. Juni 2024 starb, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „AkademieHoch4“ der Evangelischen Akademie im Rheinland, des Evangelischen Forum Bonn, der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf und der Melanchthon-Akademie. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist möglich unter Telefon 0221/9318030 oder per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de.

www.melanchthon-akademie.de

Werbeflyer des Mallorca-Ladens zum Räumungsverkauf mit Terracotta, Glasvasen und Sommerblumen, jedes Teil 2,50 Euro

Der Mallorca-Laden räumt auf und macht Platz für Neues: Terracotta, Glasvasen, Sommerblumen und Turrón gibt es jetzt für je 2,50 Euro. Schauen Sie gerne vorbei und finden Sie ein neues Zuhause für schöne Dinge.

Werbeflyer des SC Meschenich 1923 für Trikot- und Bandensponsoring der Fußballjugend in Rodenkirchen-Meschenich.

Der SC Meschenich 1923 bietet über 100 Kindern und Jugendlichen eine sportliche Heimat – und sucht dafür Sponsoren. Ob Trikotsponsor, Bandenwerbung oder als Freund und Förderer: Jede Unterstützung stärkt unsere Fußballjugend vor Ort.

Deutschlandradio / Deutschlandfunk – Ein Blick hinter die Kulissen des Kölner Funkhauses

 

Wo Nachrichten entstehen, Stimmen aus aller Welt zusammenkommen und täglich Radiogeschichte geschrieben wird, steht ein außergewöhnliches Stück Kölner Architektur: das Funkhaus von Deutschlandradio / Deutschlandfunk am Raderberggürtel.

Der von Architekt Gerhard Weber entworfene Gebäudekomplex wurde 1980 gemeinsam mit seinem markanten Hochhaus eingeweiht und prägt seither die Kölner Stadtsilhouette. Im denkmalgeschützten Funkhaus entstehen rund um die Uhr Hörfunkformate und damit Inhalte, die täglich Millionen Menschen erreichen.

Eine besondere Rolle spielt der Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Seine herausragende Akustik macht ihn zu einem geschätzten Ort für Künstlerinnen und Künstler ebenso wie für das Publikum, dort werden demnach tolle Konzerte angeboten und die zu den Geheimtipps der Stadt gehören. Seit 2024 steht das Funkhaus aufgrund seiner städtebaulichen und architekturgeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Am Sonntag, 13. September, öffnet Deutschlandradio seine Türen und ermöglicht einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Bei rund 60-minütigen Führungen können Besucherinnen und Besucher das Funkhaus kennenlernen und mehr über seine Architektur, seine Geschichte und die Arbeit des Deutschlandfunks erfahren.

Die Führungen finden um 10, 12, 14 und 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang beziehungsweise das Foyer vor dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter deutschlandradio.de/veranstaltungen. Die Teilnahmebestätigung mit QR-Code muss anschließend digital oder ausgedruckt vorgezeigt werden.

Ein Besuch, der nicht nur Radiofans begeistert: Hier lässt sich erleben, wo hinter den vertrauten Stimmen aus dem Radio gearbeitet wird – und zugleich ein beeindruckendes Stück Kölner Architektur entdecken.

Raderberggürtel 40 · Sonntag, 13. September

Führungen: 10, 12, 14 und 16 Uhr · Dauer ca. 60 Minuten

ÖPNV Anfahrt, wird geraten: 130, 132, 134 bis Bonner Straße/Gürtel; 130, 133, 134 bis Brühler Straße/Gürtel

Haus Gotland – ein Stück schwedische Geschichte mitten in Köln

Ein rotes Holzhaus, mitten im Kölner Volksgarten – freundlich, ungewöhnlich und voller Geschichten: Das Haus Gotland ist ein ganz besonderer Ort in der Südstadt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als Geschenk Schwedens errichtet und erinnert bis heute an die enge Verbundenheit und die Hilfe, die damals aus Schweden nach Köln kam. Hier erhielten Kinder die berühmte „Schwedenspeisung“, später wurde das Haus vielen Kölnerinnen und Kölnern als Kita vertraut. Seit 2022 steht das historische Gebäude unter Denkmalschutz.

Nun lädt das Haus Gotland ein: Am Sonntag, 13. September, öffnet es als soziokulturelles Zentrum seine Türen und lädt dazu ein, diesen besonderen Ort ganz neu zu entdecken.

Von 10:30 bis 17:00 Uhr gibt es Gelegenheit, das Gotland interaktiv kennenzulernen. Eine kleine Ausstellung, Mitmachaktionen und natürlich leckere Waffeln sorgen für einen abwechslungsreichen Tag für Groß und Klein.

Wer mehr über die Geschichte und die Räume des Hauses erfahren möchte, kann an einer der etwa 30-minütigen Führungen teilnehmen – um 11:00, 14:00 oder 16:00 Uhr.

Auch der Volksgarten selbst hat viel zu erzählen. Wolfgang und Bärbel Uellenberg van Dawen nehmen Interessierte um 12:00 und 15:00 Uhr mit auf einen etwa einstündigen Rundgang durch den traditionsreichen Park.

Das Haus Gotland ist damit weit mehr als ein historisches Gebäude. Es ist ein Ort der Erinnerung, der Begegnung und des Austauschs – und vielleicht auch ein Ort, an dem neue Geschichten entstehen.

Schauen Sie vorbei, lernen Sie das Gotland kennen und entdecken Sie ein kleines Stück schwedischer Geschichte mitten in Köln!

📍 Haus Gotland, Vorgebirgstraße 20
📅 Sonntag, 13. September 2026
🕥 10:30 bis 17:00 Uhr
🎟️ Führungen im Haus: 11:00, 14:00 und 16:00 Uhr
🌳 Volksgartenführungen: 12:00 und 15:00 Uhr

Am besten kommen Sie mit dem Fahrrad oder mit der KVB (Linien 15/16 bis Ulrepfort). Parkplätze gibt es in der Umgebung nur wenige.

 

Flyer zur Ausstellung „haptisch“ von Kalle Paltzer, Kunstraum49, 11. bis 13. September 2026

Kalle Paltzer beschäftigt sich seit 2005 mit dem Re- und Upcyceln von Papier. Haptisch-optische Reize und skulpturale Präsenz potenzieren sich im Spannungsfeld von Licht und Schatten, die sich an Rasterlinien, -punkten, Wölbungen oder Craquelées scheiden. Die Ausstellung zeigt neben den neueren, in Schwarzweiß gehaltenen Arbeiten auch eine Vielzahl älterer und neuer farbiger Werke.

Kunstraum49, Goltsteinstr. 49, 50968 Köln-Bayenthal

Freitag, 11.09.: 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 12.09.: 14.00 – 20.00 Uhr
Sonntag, 13.09.: 14.00 – 18.00 Uhr

KSG Bezirk Rodenkirchen: Kunstrasenplatz Rodenkirchen – Zehnmal kaputt in vier Jahren, wie lange will die Stadt noch zuschauen?
FDP/KSG: Kunstrasenplätze im Sürther Feld werden zum Dauerproblem – Fraktion fordert Konsequenzen und weiteren Kunstrasenplatz für Rodenkirchen

Köln-Rodenkirchen, 2. September 2026. Zehn Reparaturen seit der Erneuerung 2022, wiederholte Sperrungen und jetzt erneut Unfallgefahr: Für die FDP/KSG-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen ist der Zustand der Kunstrasenplätze auf der Bezirkssportanlage im Sürther Feld nicht länger hinnehmbar.

„Zehn Reparaturen in vier Jahren – da muss man sich fragen, ob hier eigentlich das richtige Konzept umgesetzt wurde. Wir können nicht alle paar Monate einen Platz absperren und anschließend so tun, als sei das Problem gelöst“, erklärt Torsten Ilg, Co-Vorsitzender der FDP/KSG-Fraktion.

Der FC Rheinsüd hatte die wiederkehrenden Schäden nach eigenen Angaben mehrfach gegenüber der Stadt angesprochen. Anfang August wurde die Anlage wegen geöffneter Nähte und akuter Unfallgefahr erneut gesperrt. Nach Angaben des Vereins erfolgte der erste Reparaturtermin des Herstellers am 12. August, ein weiterer erst am 26. August. Bereits am 27. August wurde die Anlage wieder freigegeben.

Die FDP/KSG will deshalb wissen: Warum wurde so lange gewartet? Warum dauerte die Reparatur? Und auf welcher Grundlage wurde der Platz bereits einen Tag später wieder freigegeben?

„Wenn die Stadt wegen akuter Unfallgefahr sperrt, muss sie bei der Wiederfreigabe besonders sorgfältig sein. Wir wollen deshalb wissen, ob überhaupt eine technische oder formelle Abnahme stattgefunden hat.“

Grundsätzlich will die Fraktion klären, warum die Schäden immer wieder an den Nähten auftreten und ob bei Planung und Ausschreibung die besonderen Belastungen durch American Football ausreichend berücksichtigt wurden.

„Vielleicht muss man den Fehler dort suchen, wo er entstanden ist – und nicht nur dort, wo er zum zehnten Mal repariert wird. Wenn eine Konstruktion den Belastungen des Sportbetriebs dauerhaft nicht standhält, muss die Stadt Planung und Ausschreibung überprüfen“, so Ilg.

50 Mannschaften – aber zu wenig Infrastruktur

Für den FC Rheinsüd geht es um weit mehr als einen einzelnen Sportplatz. Der Verein hat nach eigenen Angaben mehr als 50 Mannschaften im Spielbetrieb. Gleichzeitig fehlen geeignete Kunstrasenflächen. Nach Angaben des Vereins wurden während der aktuellen Sperrung keine konkreten Ausweichmöglichkeiten angeboten.

Die FDP/KSG fordert deshalb einen weiteren Kunstrasenplatz in Rodenkirchen. Die ursprünglich vorgesehene Fläche an der Konrad-Adenauer-Straße 2 steht wegen der Planungen zur Erweiterung der Autobahnbrücke offenbar nicht mehr zur Verfügung. Deshalb müsse die Umwandlung des Tennenplatzes an der Remigiusstraße endlich konkret angegangen werden.

„Die Stadt kann nicht von Sportförderung reden und gleichzeitig zuschauen, wie ein Verein mit über 50 Mannschaften um jeden Trainingsplatz kämpfen muss. Erst fällt ein Platz wegen Mängeln aus, dann fehlen Ausweichmöglichkeiten – und beim Ausbau der Infrastruktur passiert jahrelang zu wenig. Das ist keine nachhaltige Sportstättenplanung.“

Die FDP/KSG hat für die Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 21. September 2026 eine Anfrage gestellt. Die Fraktion verlangt Antworten zu den Ursachen der Schäden, Planung und Ausschreibung, Sperrung, Reparatur und Wiederfreigabe sowie zu fehlenden Ausweichmöglichkeiten. Zudem soll die Verwaltung darlegen, wann der Tennenplatz an der Remigiusstraße in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden kann.

Ilg: „Wir brauchen jetzt keine weitere Reparatur-Schleife, sondern eine dauerhafte Lösung. Wer Kindern und Jugendlichen gute Sportmöglichkeiten verspricht, muss dafür auch die Plätze bereitstellen.“

(Text: KSG Bezirk Rodenkirchen)

„Wie zuversichtlich sein, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint?“ Dieser Frage gehen die Kulturwissenschaftlerin Sonja Schöntauf und die Landeskirchenmusikdirektorin Brigitte Rauscher am Sonntag, 13. September, 19 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, nach. Unter dem Titel „Zukunftslust statt Krisenfrust – Mach mal Pause vom Weltuntergang“ zeigen sie, wie es gelingen kann, den Blick zu weiten und Zuversicht zu gewinnen. Schöntauf überrascht mit Zahlen, Fakten und Beispielen, die belegen, dass die Welt besser ist, als viele denken, und wirft einen kritischen Blick auf die Kultur der schlechten Nachrichten und deren Einfluss auf unser Weltbild. Rauscher begleitet den Abend an Orgel und Klavier mit Musik von John Miles, Erik Satie, Johann Sebastian Bach und anderen. Gemeinsam laden sie dazu ein, den Fokus zu wechseln: weg von beängstigenden Ereignissen, hin zu Menschen, Initiativen und Ideen, die Grund zur Zuversicht geben. Wer möchte, singt zum Abschluss einen Kanon aus Israel mit. Der Eintritt ist frei.

www.melanchthon-akademie.de