Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Stadt Köln informiert:

Auf weiteren Straßen in Lindenthal und der Innenstadt hat das Fahrrad Vorfahrt

Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung richtet in Lindenthal und der Innenstadt ab dieser Woche insgesamt fünf weitere Fahrradstraßen ein. Neben der Fahrradstraßenbeschilderung werden in sämtlichen Straßen zur Verdeutlichung Piktogramme aufgebracht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Wochen. Folgende Straßen und Straßenabschnitte werden kurzfristig zu Fahrradstraßen:
  • Eifelwall und Vorgebirgswall im Abschnitt zwischen Volksgarten und Luxemburger Straße (rund 600 Meter)
  • Nebenfahrbahn der Universitätsstraßeim Abschnitt zwischen Clarenbachstraße und Gottfried-Keller-Straße (rund 150 Meter)
  • Weyertal und Arnulfstraße im Abschnitt zwischen Luxemburger Straße und Bachemer Straße (rund 1,4 Kilometer)
Eifelwall/Vorgebirgswall Wegen seiner Bedeutung für den Radverkehr wurde der Abschnitt zwischen Volksgarten und Luxemburger Straße in den Radverkehrskonzepten Innenstadt und Lindenthal als Fahrradstraße definiert. Beide Straßen sind Bestandteil einer stark frequentierten Hauptroute zwischen der südlichen Innenstadt und dem Kölner Westen. Auch für den Kölner Radlernachwuchs stellen der Eifel- und Vorgebirgswall wichtige Verbindungen dar, da sich die Michaeli-Schule und der Waldorfkindergarten im unmittelbaren Umfeld befinden. Im Vorgriff auf die Einrichtung der Fahrradstraße wurde der Eifelwall zwischen Rudolf-Amelunxen-Straße und Höninger Weg bereits im April 2020 im Anschluss an Sanierungsarbeiten an einer Bahnbrücke dauerhaft für den Kfz-Verkehr gesperrt. Für den Abschnitt Vorgebirgswall sowie für die Einfahrt von der Luxemburger Straße in den Eifelwall gilt „Anlieger frei“, das heißt, lediglich Anlieger mit Kfz dürfen den Straßenabschnitt befahren. Nebenfahrbahn Universitätsstraße Die Nebenfahrbahn Universitätsstraße stellt ebenfalls einen wichtigen Bestandteil im Kölner Radverkehrsnetz dar. Zum einen dient die Straße der Erschließung der Universität, zum anderen erfüllt sie eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Ehrenfeld und Lindenthal. Darüber hinaus treffen mit den Lindenthaler Kanälen und der Fahrradstraße „Clarenbachstraße“ weitere stark frequentierte Fahrradachsen auf die Nebenfahrbahn der Universitätsstraße. Um die in Fahrradstraßen zu erfüllenden Mindestbreiten herstellen zu können, wurden im Bereich des Clarenbachkanals sechs Stellplätze umgewandelt. Auch in dieser Fahrradstraße gilt zukünftig „Anlieger frei“, das heißt, lediglich Anlieger mit Kfz dürfen den Straßenabschnitt befahren. Weyertal/Arnulfstraße Auch die Achse Weyertal/Arnulfstraße stellte eine wichtige Verbindungsfunktion für Radfahrende dar, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler. Beide Straßen können weiterhin von Kraftfahrzeugen befahren werden. Die Stadt Köln lädt aus Anlass der Einrichtung dieser beiden Fahrradstraßen zeitnah zu einem Pressetermin ein. Fahrradstraßen im Stadtbezirk Lindenthal Im Stadtbezirk Lindenthal wurden bislang sieben Fahrradstraßen eingerichtet:
  • Berlin-Kölnische-Allee
  • Clarenbachstraße
  • Herbert-Lewin-Straße
  • Lotharstraße
  • Rautenstrauchstraße
  • Richard-Strauss-Straße
  • Weyerstraßerweg
Fahrradstraße – was ist das? Eine Fahrradstraße ist eine Radfahrerinnen und Radfahrern vorbehaltene Straße. Sie haben hier Vorrang und dürfen nebeneinander fahren. Andere Fahrzeuge dürfen die Straße nur dann benutzen, wenn es durch ein Zusatzschild erlaubt wird. Autos und Motorräder müssen sich dem Tempo des Radverkehrs anpassen und besondere Rücksicht nehmen. Als Höchstgeschwindigkeit gilt Tempo 30. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Fahrradstraßen werden dort eingerichtet, wo der Radverkehr die dominierende Verkehrsart ist oder die Straße an einer Hauptroute des Radverkehrs liegt. (Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Ob Waldspaziergang, Pilze sammeln, Zugvogelschwärme bestaunen oder den Garten winterfest machen: Gerade lockt uns der Herbst in die Natur. Auch Igel, Fledermaus, Marienkäfer und Co. sind unterwegs – sie suchen jetzt Winterquartiere im Garten und rund ums Haus. Wer diesen und anderen Tieren einen Unterschlupf bieten möchte, lässt Laub am besten in Haufen liegen und hält Schlupflöcher an Fassaden offen. So machen Sie es diesen Tieren gemütlich: www.nabu.de

Ihr Meisterbetrieb – seit über 55 Jahren im Kölner Süden

Wir beraten Sie umfassend und kompetent bei der Wahl Ihres Fußbodenbelags. Durch unsere langjährige Erfahrung, sind wir in der Lage neu und alt zu verbinden. Wir leben und lieben unser Handwerk und können eine Vielzahl von Stammkunden unser eigen nennen, denn unser Ziel ist Zufriedenheit.

Wir sind ein Fachunternehmen für kompletten Neugestaltungen, Klein- und Großflächen Verlegungen, so wie Ihr Berater für Wärmeböden, Privat- und Gewerbeböden und Praxisbelägen.

Bekannt sind wir für die Aufarbeitung von bestehenden Bodenbelägen, das Verlegen von Parkett und Dielen. In der Gestaltung von Bodenbelägen eröffnen sich vielerlei Möglichkeiten, Kombinationen und Ansichten- Wir sind gerne Ihr Fachunternehmen wenn es um Kompetenz, Vertrauen und ehrliche Arbeit geht.

 

Bodenbeläge können klassisch/elegant, hochmodern bis hin zu einer ganz natürlichen Gestaltung bieten. Je nach Holzfarbe, Produkt und Ware können die unterschiedlichsten Eindrücke erzeugt werden, die Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Holzarten und Farben bestimmen die Raumstimmung.

Jede Holzart gibt es in verschiedensten Holzsortierungen. So ist es möglich ein besonders elegantes Gesamtbild zu erzeugen oder Rustikal die Natürlichkeit von Parkett und Dielen hervorzuheben.

Parkett-Dielen sind ein warmes und sauberes Material. Dazu bietet Holz einen Vorteil, dass Holz niemals so stark auskühlt, wie es beispielsweise Stein oder Vinylboden. Dadurch bietet Holz ein sehr viel angenehmeres, barfuß Gefühl. Neben der schöneren Optik und der Steigerung des Wohlbefindens ist ein Parkett aber auch noch ein hygienischer Wohngegenstand, der aus Schutz geölt ist. Die verschiedene Holzart wie Buche, Eiche, Ahorn, Kiefer, aber auch Kork, Kirsche und Bambus stehen in den unterschiedlichsten Farben zur Verfügung. Da Holz meist Natur geölt wird, ist er in der Lage Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen. Nach einer zeitweisen Speicherung gibt Holz Feuchtigkeit wieder an die Umgebung ab, ohne selbst Schaden zu nehmen. Dieser Prozess heißt Hygroskopie und wird in heutigen Zeiten immer wichtiger. Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes ist es möglich das Raumklima erheblich aufzuwerten, ein schöneres Wohngefühl zu erschaffen und eine lange Lebensdauer zu ermöglichen. Daher wird ein solcher Fußbodenbelag besonders für Wohnungen mit einer Zentralheizung empfohlen. Dielenböden oder großflächiges Parkettverlegung: Schiffsboden, Stabparkett, Landhausdielen und selbst Terrassendielen für außen bieten viele Varianten für ein schönes Heim oder Gewerbe. Das gilt für Fertigparkett ebenso wie vom Meisterbetrieb gelegtes Schlossparkett, die gute alte Landhausdiele oder andere Holzböden. Holz ist über viele Jahren schon eins der beliebtesten Beläge und unsere große Leidenschaft.

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Ein schöner Panther bleibt ein schöner Panther.
Kennt Ihr das? Ihr entdeckt ein Bild, findet es spannend und wollt die Stelle finden, wo es entstanden ist? Ihr habt einen Hinweis, fahrt hin, sucht falsch, findet nichts und kehrt wieder um? Es lässt Euch keine Ruhe, Ehr lest weiter nach, sucht genauer in Karten, geht die Wege in Gedanken ab und fahrt nochmal hin? Dann findet ihr den Ort, macht ein Bild, findet dann aber keine Information, um etwas darüber zu erzählen? Albtraum für Kölschgänger.
So ging es mir mit diesem Panther. Ich hatte ein Bild gesehen und wurde neugierig. Das war 2016. 2017 machte ich dann mein erstes Bild. Darüber erzählen konnte ich wenig, „Fritz Behn um 1920“. Daraus mach selbst ich keinen Beitrag.
 
2019… …suche ich für ein anderes Thema und schmökere in einem Buch und da ist er wieder, der Panther.
 
Das Buch habe ich schon oft in der Hand gehabt, um griffige Anhaltspunkte zu verschiedenen Themen zu finden. Zum Panther weiß es zu berichten, dass er aus Bronze ist und nun fast ein Jahrhundert an seinem Platz steht, etwas versteckt. Wer weiß, wo er sich befindet, muss darüber lächeln, wer ihn sucht, wie ich, weiß was ich meine.
Fritz Behn, der Künstler, ist am 16. Juni 1878 in Lübeck geboren und am 26. Januar 1970 in München gestorben. Er gilt als einer wichtigsten Tierbildhauer des 20. Jahrhunderts.
Der Panther wirkt so lebensecht, dass ich denke, dass ich ihn mir einfach selbst angucken wollte. Nur, wie hat Behn das gemacht? Seine Vorgehensweise deckt sich da nicht mehr mit der dem heutigen Selbstverständnis im Umgang mit unsere Natur: er war Großwildjäger und hat die Tiere schlicht erschossen und Gipsabdrücke gefertigt. Schwer zu verdauen, oder?
Man muss auch festhalten, dass er hinter der deutschen Kolonialpolitik stand, demokratische Strukturen ablehnte und früh, in den 1920’er Jahren, Mitglied der NSDAP war. 1945 hat ihn genau das sein Amt als Direktor der „Akademie bildender Künste“ in Wien gekostet und er konnte seitdem nur noch als freischaffender Künstler arbeiten.
 
Das Buch merkt an, dass in Köln noch mehr Kunstwerke von ihm stehen, sich aber offensichtlich hier noch niemand damit auseinandergesetzt hat, ob das für uns auch in Ordnung ist.
Ich denke, viele werden jetzt hier sagen, „Nein, natürlich nicht!“. Aus unserer heutigen Sicht stimme ich dem zu. Es ist auch meine Meinung. Nur, das Tier ist tot, in Gips gegossen und als Skulptur ewig für uns da. Ich bin beim Autoren des Buches, der anmerkt, eine Tafel, die über Herkunft des Panthers informiert, sei wichtig. Er hat uns etwas zu sagen und diese Chance sollten wir nutzen, wenn er schon sterben musste.
 
Von welchem Buch ich hier immer rede? „Rodenkirchen und mehr…“ von Ralf Reglin, erschienen im Ralf Reglin-Verlag, ISBN 978-3-930620-73-9. Ein Kölschgänger, schon bevor es den Kölschgänger gab.
Und wo der Panther überhaupt steht? Das verrate ich hier nicht. Gebt Euch gern Tipps oder stöbert auf unserer Seite im Netz. Dort, auf der Übersichtskarte werdet Ihr ihn finden.
 
Ich finde, es lohnt sich, denn: ein schöner Panther bleibt ein schöner Panther.
 

Michael

Ene schöne Panther bliev ene schöne Panther.
Kennt Ehr dat? Ehr endeckt e Beld, fingt et spannend un wollt die Stell finge, wo et entstande es? Ehr hat ene Hinwies, faht hin, sökt falsch, fingt nix un kehrt widder öm? Et lööt Üch kein Rauh, Ehr lest wigger noh, sökt genauer, goht die Wäge en Gedanke av un faht noch ens hin? Dann fingt ehr dä Oot, maht e Beld, fingt dann ävver kein Information, öm jet drüvver zo verzälle? Albdraum för Kölschgänger.
Su ging et mir met däm Panther. Ich hatt e Beld gesinn un woodt neugierig. Dat wor 2016. 2017 maht ich dann mi eesch Beld. Drüvver verzälle kunnt ich winnig, „Fritz Behn um 1920“. Dodrus maache selvs ich keine Beidrag.
2019… …söke ich för e ander Thema un schmökere en enem Boch un do es hä widder, dä Panther.
Dat Boch han ich ald öfters en der Hand gehatt,

öm greffige Aanhaldspunkte för ungerschiedliche Theme ze finge. Zom Panther weiß et zo bereechte, dat hä us Bronze es un no fass ei Johrhundert an singem Plaatz steiht, jet verstoche. Wä weiß, wo hä sich befingk, muss drüvver griemele, wä in sök, wie ich, weiß wat ich meine.
Der Fritz Behn, der Künsler, es am 16. Juni 1878 en Lübeck gebore un am 26. Januar 1970 en Münche gestorve. Hä gild als eine vun de wichtigste Dierbeldhauer vum 20. Johrhundert.
Dä Panther wirk su levvensech, dat ich denke, dat ich en mer einfach selvs beluure wollt. Nor, wie hät der Behn dat gemaht? Wie hä vürgegange es, deck sich do nit mih met dä Aat un Wies, wie mer hügg met unser Natur ömgeiht: hä wor Großweldjäger un hät die Diercher einfach erschosse un Gipsavdröck gemaht. Schwer zo verdaue, oder?
Mer muss och fasshalde, dat hä hinger der deutsche Kolonialpolitik stundt, demokratische Strukture avlähne dät un fröh, en de 1920’er Johre, Metgleed vun der NSDAP wor. 1945 hät in genau dat si Amp als Direktor vun der „Akademie bildender Künste“ en Wien gekoss un hä kunnt zickdäm nor noch als freischaffende Künsler arbeide.
Dat Boch merk aan, dat en Kölle noch mih Kunswerke vun im stonn, sich ävver offensechtlich hee noch keiner domet usenandergesatz hät, ov dat och en Oodnung es.
Ich denke, vill weede jetz hee sage „Nä, natörlich nit!“. Us uns hüggiger Seech stemme ich däm zo. Et es och ming Meinung. Nor, dat Dier es dud, en Gips gegosse un als Skulptur iwig för uns do. Ich ben däm Autor vun däm Boch singer Aansich, dä aanmerk, en Tafel, die üvver de Herkunf vun däm Panther informeet, wör wichtig. Hä hät uns jet ze sage un die Chance sollte mer nötze, wann hä ald sterve moot.
Vun wat för enem Boch ich hee luuter schwaaqde? „Rodenkirchen und mehr…“ vum Ralf Reglin, erschiene em Ralf Reglin-Verlag, ISBN 978-3-930620-73-9. Ene Kölschgänger, ald bevür et der Kölschgänger gov.
Un wo dä Panther üvverhaup steiht? Dat verrode ich hee nit. Gevvt Üch gään Tipps ov stöbert op unser Sigg em Netz. Do, op der Üvversichskaat wäädt Ehr en finge.
Ich finge, et lohnt sich, dann: ene schöne Panther bliev ene schöne Panther. 

Mechel

Möchten Sie noch mehr von den Kölschgängern lesen ? Bei uns gibt es noch viele andere schöne Berichte …. einfach Kölschgänger in die Suchmaschine eingeben oder gleich die Seite der Kölschgänger gehen.

H.A. Schult ist ja ein Künstler. Ich selbst bin ja oft bei dem Gedanken „Das sollt Kunst sein?“. Aber gut, Kunst, da bin ich ein Banause. Kurt Sol, der auf Kos fröhlich seine Bilder malt und Kurse gibt, fragte mich zu seinem Bild „Was siehst Du denn darin?“. Ich sagte „Das ist für mich ein Partyabend.“ Er nickte, nahm das Bild, stellte es zurück und sagte „Denk nochmal darüber nach.“. Das muss ich vorwegschicken.

In Köln verfolgen mich eben Flügelautos, Müllhäuser und Müllmenschen. Und dann hat er auch noch eine Muse, Elke Koska, die vor Jahren aus der gemeinsamen Wohnung in der Deutzer Brücke ausgezogen ist. Also ich habe „nur“ eine Frau und es gibt Orte, da könnte ich niemals ausziehen, weil ich nie eingezogen wäre. Mein Leben ist einfach zu sehr das eines Spießbürgers. Und das meine ich nicht negativ. Bürger mit Spießen in der Hand, waren der Grund, weswegen kein Feind je über die Kölner Zinnen kam.

Das erste Mal, wie ich H.A. Schult wahrgenommen habe, fuhr ich gerade mit meinem roten Nissan-Micra über die Severinsbrücke. Das war 1996. Da prangte plötzlich da oben diese bunte Neon-Weltkugel. Jeder Kontinent leuchtet in einer anderen Farbe und ein Männlein steht auf ihr. Irre albern fand ich das.

Mir erklärt man, dass es ein Zeichen ist, dass Köln Menschen integriert und dass Köln eine weltoffene Stadt ist. Ja, nun, na und? Köln, Menschen kommen, Menschen gehen, Menschen bleiben. Alles ist im Fluss, in ständiger Bewegung. Nichts bleibt, wie es ist. Das ist hier Grundgesetz seit Anbeginn dieser Stadt. Römer, Ubier, Merowinger, Franken, Franzosen und Preußen ließen sich hier nieder. Holländer, Engländer, Friesen und noch viel mehr kamen, um zu handeln oder suchten Schutz.

Erzkatholisch, diese Stadt. Aha. Den Anfang machten aber Odin und Thor, Jupiter und Mars. Darf man mal nicht vergessen. Neben den ganzen christlichen Gruppen, leben hier jetzt Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten und eine Bahá’i-Gemeinde, von der ich mal gehört habe. Bei dem ganzen bunten Haufen fallen die Atheisten schon gar nicht mehr auf. Am Ende wollen alle lachen und Kölsch trinken.

Köln und nicht weltoffen? Selbstverständlich ging und geht es hier nicht immer friedlich zu. Nach meiner Beobachtung immer dann, wenn jemand stehen bleibt, die Bewegung ganz aufhalten will, anstatt mitzuschwimmen und die Richtung als Teil des Ganzen mitzubestimmen. Oft genug stellen wir hier Persönlichkeiten vor, die mit der harten Konfrontation berühmt wurden. Hatten sie jemals dauerhaften Erfolg? Ich glaube nicht. Es dauert nur meist sehr lange, bis sich das Misstrauen legt und man wieder menschlich miteinander umgeht. Wem hat das am Ende je genutzt?

Und über diesen Ganzen schillert seit 1996 diese Weltkugel. Der Rat erlaubte den Standort auf der Severinsbrücke bis zum 1. Mai 2000 und bestand auch konsequent auf den Abbau. H.A. Schult zankte sich und kämpfte mit der Stadt. Er drohte, aus der Stadt auszuziehen, wenn die Kugel wegkäme. Am 15. Oktober 2000 wurde ein russischer Transporthubschrauber angemietet, der die tonnenschwere Last bewegen konnte. Die Kugel wurde auf dem Dach der DEVK, gegenüber dem Zoo, platziert. Ein akzeptabler Mittelweg für den Künstler. Sie steht ein wenig am Rande, aber von der Zoobrücke her, kann man sie gut sehen. Ob wir ihn wohl so lieb haben, dass wir ihn nicht gehen lassen wollen?

Mittlerweile habe ich auch eine Meinung, was H.A. Schult mit der Kugel sagen möchte, die ja in dunkelster Nacht am hellsten leuchtet. Sollte der russische Hubschrauber gerade einfach mal wieder vorbeikommen und die Weltkugel auf das Rathaus setzen? Nur für ein paar Monate?

Michael

Der H.A. Schult es jo ene Künsler. Ich selvs denke jo off „Dat soll Kuns sin?“. Ävver god, Kuns, do ben ich ene Banause. Der Kurt Sol, der op Kos löstig singe Belder molt un Lihrgäng gitt, frogte mich zo singem Beld „Wat sühs Do dann dodren?“. Ich saht „Dat es för mich ene Partyovend.“ Hä nickte, nohm et Beld, stallt et zoröck un saht „Denk noch ens dorüvver noh.“. Dat muss ich vürm Tex sage.

En Kölle verfolge mich evvens Flügelautos, Müllhüüser und Müllminsche. Un dann hät hä och noch en Mus, et Elke Koska, die vür Johre us der gemeinsame Wonnung en der Düxer Bröck usgetrocke es. Also ich han „nor“ en Frau un et gitt Oote, do künnt ich nie ustrecke, weil ich nie engetrocke wör. Mi Levve es einfach zo sehr dat vum Spießbürger. Un dat mein ich nit bös. Bürger mit Speeße en der Hand, wore der Grund, weswäge keine Feind je üvver de Kölsche Zinne kom.

Et eeschte Mol, wie ich der H.A. Schult metgekräge han, wor ich met mingem rude Nissan-Micra üvver de Vringsbröck am fahre. Dat wor 1996. Da wor op eimol do bovve die bunte Neon-Weltkugel. Jeder Kontinent leuch en einer andere Färv un e Männche steiht op ehr. Ärg jeck fung ich dat.

Mir verklört mer, dat et e Zeiche es, dat Kölle Minsche integreet un dat Kölle en weltoffene Stadt es. Jo, no, no un? Kölle, Minsche kumme, Minsche gonn, Minsche blieve. Alles es em Fluss, luuter en Bewägung. Nix bliev, wie et es. Dat es he Grundgesetz zick Aanfang vun der Stadt selvs. Römer, Ubier, Merowinger, Franke, Franzuse un Preuße leete sich hee nidder. Holländer, Engländer, Freese un noch vill mih kome, för ze handele ov soke Schotz.

Ääzkatollisch, die Stadt. Aha. Der Aanfang mahte ävver der Odin un der Thor, der Jupiter un der Mars. Darf mer ens nit vergesse. Nevve de ganze chressliche Schmölzche, levve hee Jude, Moslems, Hindus, Buddhiste un en Bahá’i-Gemeinde. Bei däm ganze bunte Haufe falle de Atheisste ald gar nit mih op. Am Engk wolle alle laache un Kölsch drinke.

Kölle un nit weltoffe? Selvsverständlich ging un geiht et hee nit luuter friddlich zo. Noh minger Beobachtung luuter dann, wann einer stonn bliev, die Bewägung ganz ophalde well, statt metzeschwemme un die Richtung als Deil vum Ganze metzebestemme. Off genog stelle mer hee Persönlichkeite vür, die mem hadde Strigg bekannt gewoode sin. Hatte die je beständige Erfolg? Ich gläuv nit. Et duurt nor miets ärg lang, bes sich et Meßtraue läg un mer widder minschlich ungerein es. Wäm hatt dat am Engk je genötz?

Un üvver däm Ganze schillert zick 1996 die Weltkugel. Der Rod erlaubte der Standoot op der Vringsbröck bes zum 1. Mai 2000 un bestundt och konsequent op der Avbau. Der H.A Schult zänkte sich un kämfte met der Stadt. Hä drohte, us der Stadt uszetrekke, wann die Kugel fottköm. Am 15. Oktober 2000 woodt ene russische Transporthubschrauber aangemeedt, dä die tonneschwere Lass bewäge kunnt. Die Kugel woodt om Daach vun der DEVK, gägeüvver vum Zolonische Gaade, platzeet. Ene akzeptabele Meddelwäg för dä Künsler. Se steiht e winnig am Rand, ävver vun der Zoobrück her, kann mer se god sinn. Ov mer en wall esu leev han, dat mer en nit gonn looße wolle?

Meddlerwiel han ich och en Meinung, wat der H.A. Schult met der Kugel sage mööch, die jo am hellste leuch, wann et dunkelste Naach es. Sollt der russische Hubschrauber grad einfach ens widder vürbeikumme un die Weltkugel op et Rodhuus setze? Nor för e paar Monate?

Mechel

Unsere Beiträge findet Ihr wie immer unter „http://www.koelschgaenger.de/„.

 

Ein eigenes Musical für Köln

Mit „Himmel und Kölle“ schreibt das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Domstadt ihr eigenes Musical auf den Leib – voller bissigem Humor und mit Gefühl.

 Von der frommen Provinz in die sündige Großstadt: Der Kulturschock trifft den naiven Jung-Pfarrer Elmar direkt bei seiner Ankunft auf der Domplatte mit voller Wucht. Bereits am nächsten Morgen soll er die erste Predigt in seiner neuen Gemeinde halten. Doch statt der richtigen Worte findet er einen feierwütigen Junggesellinnenabschied, der dringend seine Hilfe braucht. Nach einer wilden Nacht muss Elmar feststellen: Gegen einen Samstagabend am Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorrha eine Oase der Ruhe.

Beispiellose Zusammenarbeit führender Musical- und Theater-Macher

Eine schwungvolle Geschichte voller urkomischer Ideen, rasanter Szenenwechsel und mitreißender Musik: Mit „Himmel und Kölle“ macht das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Stadt Köln eine bissige Liebeserklärung voller Wortwitz und Gefühl. Und mehr noch: Die beiden Kölner Grimme-Preisträger schenken ihrer Stadt des Herzens ihr erstes eigenes Musical. Sie verpacken die Geschichte um den Jung-Pfarrer Elmar in eine turbulent-witzige Reise durch die vermeintlich heilige Domstadt, bei der er auf ein schier unerschöpfliches Kaleidoskop an kölschen Charakteren trifft.

Auf der traditionsreichen Volksbühne am Rudolfplatz inszeniert der gefeierte Regisseur Gil Mehmert (unter anderem „Das Wunder von Bern“, „West Side Story“, „Evita“ und „Hair“) das erste Köln-Musical, für das Andreas Schnermann exklusiv die Musik komponiert hat. Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Extrawurst“), die zur Spitze der deutschen Satire-Autoren zählen, erfüllen sich einen langgehegten Traum: „Wir wollten schon lange ein Musical schreiben, das Köln so zeigt, wie wir die Stadt sehen – mit Liebe, Zorn, Witz und Biss. Noch nie haben wir an einem Stück so intensiv gearbeitet, wie an „Himmel und Kölle“, sagt Netenjakob. „Wir wollen ein fantastisches, mitreißendes Musical schaffen.“

Sündenreicher Trip durch Bars und Brauhäuser

Das ist dem eingespielten Team ohne Frage gelungen. Der schwindelerregende Höllenritt des erzkatholischen Priesters Elmar treibt den Zuschauern garantiert vor Lachen die Tränen in die Augen.

Auf der Suche nach einem erfrischenden Mineralwasser trifft er auf die junge Kathy. Sie feiert Junggesellenabschied und hat gerade festgestellt, dass sie schwanger ist. Allerdings nicht von ihrem Bräutigam. Elmar ist entsetzt. Die verzweifelte junge Frau rührt ihn schließlich so sehr, dass er ihr hilft, ihren Bräutigam aus der vornehmsten Kölner Gesellschaft zu finden. Elmar erwartet ein sündenreicher Trip durch Shisha-Bars und Brauhäuser…

Fazit: Auf die Oper müssen wir noch warten – „Himmel und Kölle“ ist schon da. Also nichts wie hin!

Premiere ist am 29.10.2020.

Ein unschlagbares Erfolgs-Team: Die Autoren des Musicals „Himmel und Kölle“

Die beiden Grimme-Preisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Fernsehen, am Theater und als Buchschriftsteller. Ihr Stück „Extrawurst“ von 2019 ist das zurzeit meist- inszenierte Stück auf deutschen Bühnen. Beide schrieben für „Stromberg“, „Pastewka“, „Anke“, „Switch“ und viele weitere Formate. Kölner kennen die Autoren von den „Mitternachtsspitzen“ und der „Stunksitzung“.

Dietmar Jacobs (Jahrgang 1967) schreibt Theaterstücke und Drehbücher zum Beispiel für die Fernsehserien „Stromberg“, „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Mord mit Aussicht“. Als Hausautor zeichnet er für die Erfolgsstücke „Couch“, „Sushi“, „Freaks“ und „Irgendwas mit Menschen“ am Düsseldorfer Kom(m)ödchen verantwortlich. Daneben schreibt er regelmäßig für „Extra 3“, die „Mitternachtsspitzen“ und die „heute-show“. Dazu verfasste er zahlreiche Kabarettprogramme, unter anderem mit Richard Rogler, Thomas Freitag, Jürgen Becker, Jochen Busse und Christian Ehring. Für seine Arbeiten wurde er mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Comedy-Preis und dem Monika-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet.

Moritz Netenjakob wurde 1970 in Köln geboren. Er war Chefautor von „Switch“ und „Die Wochenshow“. Zudem schrieb er Drehbücher für die Serien „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Stromberg“ – für letztere erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Das Kölner Publikum liebt besonders seine satirischen Texte für die „Stunksitzung“, für die er seit 1996 verfasst. Sein Roman-Debüt „Macho Man“ stand monatelang in den Top Ten der Spiegel-Liste und wurde mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Auch in den Nachfolge-Romanen „Der Boss“ und „Milchschaumschläger“ (ebenfalls Spiegel-Bestseller) verarbeitet Netenjakob den Kulturen-Clash zwischen seinen intellektuellen Eltern und der Großfamilie seiner türkischen Ehefrau. Sein Theaterstück „Extrawurst“ (mit Dietmar Jacobs) avancierte zu einem bundesweiten Bühnen-Hit. Zudem bespielt Netenjakob als Satiriker und Kabarettist sehr erfolgreich Deutschlands Bühnen, unter anderem das Düsseldorfer Kom(m)ödchen, mit Programmen wie „Multiple Sarkasmen“ und „Das Ufo parkt falsch“.

Mitreißende Musical-Klänge von Meisterhand komponiert

Andreas Schnermann, der  Köln aus dem Effeff kennt, zeichnet für das Herzstück des Köln-Musicals, die Musik, verantwortlich. Der Komponist, Pianist und Musikproduzent studierte Jazzpiano und Komposition an der Hochschule der Künste in Bern (Swiss Jazz School). Nach weiteren Studienaufenthalten in New York und Kanada arbeitete er als Sideman, gab Workshops, veröffentlichte einige CDs und spielte große Touren durch die Jazzlandschaft Europas. Projekte und Veröffentlichungen mit Gedichtvertonungen, CDs und Musikhörbücher mit anderen Musikern sowie renommierten deutschen Schauspielern und Sprechern folgten.

Im Bereich Theatermusik arbeitete Andreas Schnermann fortwährend unter anderem als musikalischer Leiter und Komponist am Schauspielhaus Bochum, am Theater Basel, dem Kom(m)ödchen Düsseldorf und mit vielen freien Theatergruppen deutschlandweit. In Zusammenarbeit mit Dietmar Jacobs und dem Illustrator Horst Klein schuf er im Frühjahr 2014 das Kindermusical „Kuno Knallfrosch“. In Zusammenarbeit mit der NDR Big Band entsteht aktuell das Nachfolgeprogramm „Kuno Knallfrosch rockt Europa“, das 2021 in Hamburg unter anderem in der Elbphilharmonie uraufgeführt wird. Der Kölner Komponist, Pianist und Musikproduzent vertont Filme und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, ist musikalischer Coach bei Musikproduktionen, Klavierlehrer und musikalischer Mentor.

„Die Gesangs- und Tanzszenen spielen an den unterschiedlichsten und skurrilsten Orten von Köln. Die Musik soll uns vergessen machen, dass wir gerade im Theater sitzen und sie soll die Dynamik der Geschichte mit jedem Ton vorantreiben“, so der Komponist.

Allabendlich spielt ein Live-Orchester, das Schnermann zusammenstellt und leitet

Der Musical Supervisor

Unterstützung bekommt der Komponist Schnermann von einem ebenfalls sehr renommierten Kollegen: Jürgen Grimm ist Professor an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er studierte Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule Köln und arrangierte, komponierte und produzierte nicht nur für Barbara Schöneberger, Annett Louisan, die SWR-Big Band, Bürger Lars Dietrich und Paul van Dyk. Auftritte und Tourneen hatte er mit dem Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding, Anne Sofie von Otter, Till Brönner, Angelika Milster, den No Angels, Clark Terry, Gerry Mulligan, den Bigbands des HR, WDR und SWF, dem WDR Sinfonieorchester und vielen anderen. Jürgen Grimm dirigierte unter anderem die Staatsphilharmonie Nürnberg, das Filmorchester Babelsberg, das Sinfonieorchester Wuppertal sowie das Oldenburgische Staatsorchester.

In den vergangenen Jahren übernahm Jürgen Grimm die musikalische Leitung vieler Musical-Produktionen wie zum Beispiel „The Full Monty – Ganz oder gar nicht“ (2011) und „Funny Girl“ (2012) an der Oper Dortmund. Zudem leitete er die deutsche Erstaufführung von „Die Hexen von Eastwick“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen(2012), „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Bonn (2013), „Evita“ am Staatstheater Oldenburg (2014) und an der Oper Bonn (2016). Auch „Catch Me If You Can“ am Staatstheater Nürnberg (2018) sowie „Der Name Der Rose“ (2019) bei den Domstufen-Festspielen Erfurt verantwortete er musikalisch.

Das künstlerische Team hinter „Himmel und Kölle“

Gil Mehmert

Für das erste Köln-Musical konnte einer der gefragtesten Musical-Regisseure Deutschlands an Bord geholt werden. Gil Mehmert inszeniert den rasanten Höllenritt durch die nächtliche Domstadt mit Witz, Tempo und überraschenden Twists. Seine ersten Karriereschritte machte der 1965 geborene Mehmert während seines Musikstudiums an der Kölner Musikhochschule und absolvierte anschließend den Regiestudiengang bei August Everding an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Seine Inszenierungen, die von Oper über Operette bis hin zum Musical alle Genres im Musiktheater und von Drama bis Komödie alle Schauspiel-Variationen umspannen, entstanden an zahlreichen renommierten Bühnen unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Zürich und Wien.

Zu seinen Arbeiten gehören Bühnen-Bearbeitungen von Filmstoffen, aber auch aufwendige Open Air-Produktionen wie die live im Fernsehen übertragene Eröffnungsshow und das Finale der RUHR.2010 oder die konzertante Open Air-Version des Kult-Musicals „Elisabeth“ für die Vereinigten Bühnen Wien vor dem Schloss Schönbrunn. Für seine Arbeit wurde der Regisseur mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Regiepreis des Impulse-Festivals 2001, dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung 2001 und 2016, dem Preis für die beste Inszenierung bei den Bayerischen Theatertagen 2005 und dem Monica-Bleibtreu-Preis 2019. Sein Kino-Debüt „Aus der Tiefe des Raums“ nach eigenem Drehbuch erhielt den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchs-Produktion. In den letzten Jahren hat sich Gil Mehmert insbesondere im Bereich Musical profiliert und seit 2003 lehrt er als Professor im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Der Script Consultant

Alistair Beaton

Unterstützung beim Textbuch bekamen Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob von niemand geringerem als Alistair Beaton. Er gilt als einer der führenden britischen Dramatiker und Satiriker. Beatons Musicalproduktionen umfassen: „Caledonia” (Weltpremiere 2010 im Rahmen des International Edinburgh Festival), „Follow My Leader” (Birmingham und London), „Small Expectations” (Queen Elizabeth Hall London), „King” (Piccadilly Theatre West End), „Ziegfeld” (London Palladium West End), „The Ratepayers‘ Iolanthe” (Phoenix Theatre West End) und „The Metropolitan Mikado” (Queen Elizabeth Hall London). Seine Komödie „King of Hearts“ / „König der Herzen“ lief 2007 am Hampstead Theatre in London und anschließend am Schlossparktheater in Berlin mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Beatons Polit-Satire „Feelgood“ war ein West End-Hit, wurde für den Olivier Award nominiert und mit dem Evening Standard Best Comedy Award ausgezeichnet.

Seit seiner London-Premiere wurde „Feelgood“ in mehr als einem Dutzend Länder, darunter an mehreren Theatern in Deutschland, auf die Bühne gebracht – zuletzt am Fritz Rémond Theater in Frankfurt.

Alistair Beaton spricht Englisch, Deutsch, Russisch und Französisch. Er hat Nikolaj Gogol, Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt ins Englische übertragen, ebenso wie Max Frisch. Für das Fernsehen schrieb Beaton einige satirische Filme, darunter die BAFTA-nominierte Komödie „The Trial of Tony Blair“. Darüber hinaus ist er der Autor des satirischen Romans „A Planet for the President“ sowie vieler weiterer humorvoller Bestseller, zuletzt „The Little Book of Brexit Bollocks“ / „Das Kleine Buch des Brexit-Blödsinns“. Beaton arbeitete eine kurze, aber stürmische Zeit als Redenschreiber für Gordon Brown.

Die Darsteller

Von „West Side Story“ über „Hair“, „We will rock you“ oder „Manche mögen’s heiß“ bis zu „My Fair Lady“ oder „Evita“: Die Biographien der Szene-Stars, die in „Himmel und Kölle“ in die Charaktere der liebevoll gezeichneten Figuren schlüpfen, sind beeindruckend. Bis in die Nebenrollen hinein haben die kreativen Macher des Köln-Musicals bekannte Namen und Gesichter aus der Musical-Branche gecastet, die über jahrelange Erfahrung verfügen und etliche Hauptrollen gespielt haben. Viele der von der Presse hochgelobten Darstellerinnen und Darsteller sind für ihre Leistungen bereits mehrfach ausgezeichnet worden und verfügen über internationale Bühnenerfahrung und hatten bereits feste Engagements an großen Häusern.

Markus Schneider (ELMAR, der Pfarrer) glänzte zuletzt bei den Domfestspielen in Magdeburg in „West Side Story“ und in dem Musical „Company“ in der Hauptrolle. Bis zum Sommer 2017 war er festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort spielte er neben Sweeney Todd im gleichnamigen Musical auch den jüngeren Bruder in „Ragtime“. Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Magaldi in „Evita“, Freddy Eynsford-Hill und Henry Higgins in „My Fair Lady“, Erich Collin in „Comedian Harmonist“, die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sowie Action und Riff in der „West Side Story“. Markus Schneider studierte in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er unter anderem in Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei der Ruhr Triennale in Bochum und in New York. Er erhielt Engagements an Theatern in Gelsenkirchen, Kassel, Chemnitz und Mannheim, an der Oper Bonn, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und an Theatern in Dortmund und Koblenz.

Bereits vor ihrem Studium sammelte Karen Müller (KATHY, angehende Braut) erste Erfahrungen am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Sie war als Sugar Kane in „Manche mögen’s heiß“, in der Rolle der Crystal in „Der kleine Horrorladen“ und als Sheila Franklin in „Hair“ zu sehen. Noch während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen spielte sie in „Cabaret“ im Grillo Theater und stand als Krankenschwester in „Hello Again“ im Essener Theater im Rathaus auf der Bühne. Karen ist seit 2015 Preisträgerin der Walter-Kaminsky-Stiftung des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin e.V..Ihr Operetten-Debüt feierte sie 2017 in der Rolle der Bessie in „Die Blume von Hawaii“ im Opernhaus Dortmund. Im selben Jahr spielte sie Graziella in „West Side Story“ auf dem Domplatz in Magdeburg sowie die Wendy Jo in „Footloose“ im Staatstheater Darmstadt. 2018 war sie als Dance-Captain, Swing und Cover Gianna in der Welturaufführung des Musicals „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ zu sehen und ging damit in der ersten Jahreshälfte 2019 auf Tour durch Deutschland. Zuletzt amüsierte sie als Klärchen in der Operette „Im weißen Rössl“ das Publikum in Dortmund.

Er ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets: In Duisburg aufgewachsen, studierte Florian Sigmund (MATTES, Verlobter von Kathy)  seit 2016 das Fach Musical an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bereits davor spielte er u. a. in Musicals wie „Hairspray“ und „La Cage aux Folles“, übernahm Hauptrollen in Anything Goes und Die lustige Witwe in Wuppertal. Während seines Studiums verkörperte er die Rolle des Oberst in „Die Gespenstersonate“ sowie des Präparators in „Glaube Liebe Hoffnung“. 2018 übernahm er die Rolle des Kommissars in der Try-Out-Version der Bühnenadaption des Kult-Films „Knockinʼ On Heavensʼ s Door“ in Essen und Basel und war im gleichen Jahr als Diesel/Glad Hand in der „West Side Story“ an der Oper Dortmund zu erleben. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Florian Sigmund regelmäßig für verschiedene Werbe- und Imagefilme vor der Kamera. Erneut an der Oper Dortmund, konnte man Florian Sigmund in der Spielzeit 2019/20 als Stride in Jekyll & Hyde erleben.

Der ausgebildeter Opernsänger Enrico De Pieri (SABBELSCHNÜSS, Kompagnon von MATTES) feiert mit seinem Engagement in „Himmel und Kölle“ eine persönliche Premiere: zum ersten Mal spielt der Publikumsliebling einen Bösewicht. Wo auch immer der gebürtige Kieler auf der Bühne steht, zieht er die Blicke auf sich. Ob als Hape Kerkeling in der Uraufführung des Musicals „Kein Pardon“, in der Hauptrolle des Wolfgang-Petry-Bühnenhits „Wahnsinn – das Musical” unter der Regie von Gil Mehmert oder als gefeierter Dschinni in der Neuen Flora in Hamburg – der auch aus Funk und Fernsehen („Wetten, dass..?“, „Verstehen Sie Spaß?“) bekannte Musical-Star begeistert Zuschauer und Journalisten gleichermaßen. Enrico De Pieri studierte Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums erhielt er Stipendien des „International Vocal Arts Institute“ sowie der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Schon während des Studiums verkörperte Enrico De Pieri   den Figaro in „Le Nozze Di Figaro“, Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ und Sancho Pansa in „Der Mann von La Mancha“.  In „3 Musketiere – Das Musical“ verkörperte er die Rolle des Porthos am Stuttgarter Apollo Theater und an der Freilichtbühne Tecklenburg. Zudem war er als Dozent an der Joop van den Ende Academy sowie der Hochschule Osnabrück tätig und arbeitete als Gesangscoach an großen Musicalbühnen. So übernahm er die stimmliche Betreuung in Produktionen wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“, „Ich will Spaß“ oder „Wicked“. In seiner Heimat Kiel ist er seit über 10 Jahren an der Oper in vielen Rollen und auch als Moderator des Opernballs zu sehen.

Die gebürtige Rheinländerin Vera Bolten (MONI, Pfarrhaushälterin) absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste in Berlin und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Schon während des Studiums war Vera Bolten Mitglied der Originalbesetzung von Disney’s „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz. Danach spielte sie die Anita in der „West Side Story“, Sally in „Du bist in Ordnung, Charly Brown“, Yitzak in „Hedwig and the Angry Inch“, Sally Bowles in „Cabaret“ und in verschiedenen Inszenierungen die Eponine in „Les Misérables“.  Vera Bolten ist die deutschsprachige Originalbesetzung der Scaramouche in „We Will Rock You“ und stand von der Premiere im Musical Dome Köln 2004 bis zur letzten Vorstellung in Essen 2013 in dieser Rolle auf der Bühne.

Im Sommer 2011 spielte sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen die Mimi in „Rent“. Dem Katielli Theater in Datteln fühlt sie sich sehr verbunden: Hier steht  sie seit der Gründung im Jahre 2010 in verschiedenen Produktionen auf der Bühne. Sie verkörperte die Suzan in „Tick,Tick…Boom“, die Eva in „Die Tagebücher von Adam und Eva“, inszenierte und spielte in „Nonnstop“ und war zuletzt als Mrs. Johnstone im Musical „Blutsbrüder“ zu erleben.

Vera Bolten gehört zudem zur Premierenbesetzung des Musicals „Das Wunder von Bern“ und verkörperte dort von 2014 bis 2017 die Rolle der Christa Lubanski. Seit der Premiere im Februar 2018 ist sie Teil der Produktion „WAHNSINN“ und spielt dort die Rolle der Sabine. Vera Bolten freut sich ganz besonders mit „Himmel und Kölle“ endlich wieder in Köln auf der Bühne zu stehen.

Nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Essen hatte Mark Weigel (TAXIFAHRER) erste Engagements in Bremen und Hamburg. Weitere Stationen waren in Neuss, Oberhausen, Heidelberg, Meiningen und Wilhelmshaven. Parallel dazu absolvierte er eine Gesangsausbildung in Köln. Bundesweit bekannt wurde Mark Weigel in den 90ern als Comedian in „RTL-Samstag-Nacht“. Es folgten Engagements am Theater Krefeld, dem Schauspiel Essen, an den Städtischen Bühnen Münster, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach zahlreichen Rollen als Schauspieler und Musical-Darsteller an verschiedenen Opern- und Theaterhäusern war er für ein Jahr in der Hamburger Musical-Uraufführung „Das Wunder von Bern“ zu sehen, als Peron in „Evita“ an der Oper Bonn und als Pilatus in „Jesus Christ Superstar“ am Oldenburgischen Staatstheater. Am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und beim Lehárfestival Bad Ischl steht er in Neuproduktionen auf der Bühne.

Marie-Anjes Lumpp, (JENNY, Freundin von KATHY) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in der Kategorie Musical, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität in Essen. Seitdem ist sie in den Hauptrollen vieler Musical- und Schauspiel-Produktionen zu sehen. 2013 stand sie als Elle Woods in „Natürlich Blond“ im Wiener Ronacher Theater auf der Bühne. Es folgten Stücke wie „Street Scene“, „Das Wunder von Bern“ und „A Christmas Carol“. Für ihr komödiantisches Spiel in der Rolle der Lois Lane im Musical „Kiss me, Kate“ erhielt sie 2014 den Hersfeld-Preis und überzeugte in derselben Rolle am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2012 ist Marie-Anjes immer wieder als Solistin in der MusiKabaretTalk-Sendung „Schlag auf Schlag“ zu Gast. In „Der kleine Horrorladen“, „Tschick“ und „Eine Sommernacht“ war sie bei den Burgfestspielen Mayen zu sehen. Für „Im weißen Rössl“ zeigte sie sich 2018 dort außerdem für die Choreographie verantwortlich. Zusammen mit Julia Meier bildet Marie-Anjes Lumpp das Kabarettduo „Lumpp&Meier“. Mit ihrem sogenannten DREISPAtENKABARETT und ihrem ersten Stück „Vogelfrei“ sind sie auf Kleinkunstbühnen unterwegs.

Auf internationalen Bühnen zuhause ist Sharon Isabelle Rupa (MAIKE, Freundin von KATHY) die ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Musical-Darstellerin an der European Musical Academy erlangte. Ob „Die Päpstin“, „Der Medicus“, „La Cage aux Folles“ oder „Die kleine Meerjungfrau“: Sharon glänzte bereits in zahlreichen Musical-Inszenierungen und auf Tourneen. 2013 war sie Teil der Produktion „Bernarda Albas Haus“, die beim Internationalen Theaterfestival den 1. Platz als „Beste Theater-Inszenierung“ gewann. Im selben Jahr wurde sie außerdem mit dem „Deutschen Rock- und Pop Preis“ in der Kategorie „Musical“ geehrt, den sie 2014 und 2019 erneut erhielt.

Zuletzt überzeugte Sharon Isabelle Rupa als Cover „Gianna“ in der Musical-Produktion „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ und stand an der Oper Bonn in „West Side Story“ auf der Bühne.

Das Produzenten-Duo

Frank Blase, geborener Kölner, studierte an der M.J. Neeley School of Business der Texas Christian University und schloss mit dem MBA ab. Danach arbeitete er bei Unilever in Hamburg bevor er 1983 zum Kölner Unternehmen igus wechselte, dessen Geschäftsführung er 1993 übernahm.

Mit Kreativität und Schwung führte Frank Blase das Kölner Unternehmen nicht nur ins neue Millennium sondern auch in die globale Expansion. Ob Produktentwicklung mit etlichen eigenen Patenten, Produktion oder IT – der „Renaissance Man“, wie er sich selber bezeichnet, mischt überall mit  und „macht selber“. Seine große Liebe gehört seinen Kunden, dem Marketing und Messen. Etliche Awards für Produkte und Corporate Design konnte er in den vergangenen Jahren zusammen mit seinen Kolleg*innen gewinnen.  Eine weitere Liebe gilt dem Theater und dem Film. Kein Wunder also, dass große Messeinszenierungen seine Bühne sind, so auch 2019 mit Angela Merkel auf dem Stand der Hannover Messe.

Seit 2014 arbeitet er nun schon mit den Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob an verschiedenen von ihm initiierten Projekten. 2017 nahm er die Idee der beiden  Autoren zu einem „Köln Musical“ begeistert auf.  2019 gründet er apiro entertainment (angelehnt an das griechische Wort für „unendlich“). Hauptfokus des Unternehmens ist es, Theaterstücke und Film zu produzieren. apiro Entertainment will  insbesondere kreative Musical- und Musikneuschöpfungen sowie deren Autorinnen und Autoren fördern.

Für die Musicalproduktion Himmel und Kölle brachte er das Autoren-Duo mit dem Regisseur Gil Mehmert zusammen, der schon sehr viele Musiktheaterproduktionen zu Hits machte.

Auch die Idee, den Jazzkomponisten Andreas Schnermann für dieses Musical zu gewinnen, unterstützte er mit vollem Elan.

Marc Schneider, Produzent und Rechtehändler, gründete vor 22 Jahren RIGHTS, die Gesellschaft für elektronische Rechte mbH & Co. KG nach amerikanischen Agentur-Vorbildern wie CAA, UTA und ENDEAVOR. Die Agentur RIGHTS ermöglicht einen frühzeitigen Zugriff auf Urheber- und Nutzungsrechte

von Autoren und Kreativen und hat lange Erfahrung in Development und Auswertung dieser Rechte in Medien- und Kulturbetrieben.

RIGHTS ist ein Full Service Dienstleister für die Entwicklung und Vermarktung von Stoff- und Inhalts-Rechten auf nationaler und internationaler Ebene. Die Agentur versteht sich in der Entwicklungsphase der Projekte als Partner von Autoren, Literaturagenturen und Verlagshäusern und bietet die fertigen „packets“ den Medien- und Kulturbetrieben zur Produktion an.

Ziel des 1998 gegründeten Unternehmens ist die systematische Erschließung und Verwertung von Inhalten und Stoffen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Kauf und Verkauf von Rechten, sondern deren Formatierung für eine crossmediale Auswertung in den Verwertungsebenen Print, TV, Internet und Kulturbetrieb.

Die von Marc Schneider 1992 gegründet Rights Filmproduktions GmbH (vormals Pentagon TV) ist ein 100% Tochterunternehmen der Agentur Rights GmbH & Co KG. Sie fungiert als Exekutive Producer und hat bisher über 350 Programmstunden im fiktionalen und nonfiktionalen TV-Bereich produziert.

www.agentur-rights.de

Produktionen in Zeiten von Corona

Die Maßnahmen und Vorgaben der Behörden in Zusammenhang mit COVID-19 werden laufend angepasst, was sich entsprechend auch auf die Auflagen und Empfehlungen für Bühnenproduktionen auswirkt.

Noch bevor im Spätsommer die Proben beginnen, hat das Team von „Himmel und Kölle“ daher detaillierte Pläne für diverse denkbare Szenarien erarbeitet.

„Natürlich hoffen wir sehr, dass wir wie geplant im Oktober Premiere feiern können“, betont der Regisseur Gil Mehmert. „Darauf arbeiten wir hin.“ Sollte das aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich sein, planen die Musical-Macher, die ersten Shows unter Einhaltung der geltenden Abstands-Regeln vor weniger Zuschauern als Previews zu präsentieren. Eventuelle Einschränkungen in den Spielszenen würden natürlich berücksichtigt. Die Premiere müsste in diesem Fall verschoben werden.

Bei coronabedingten Einschränkungen gilt:

Erstattungen oder Umbuchungen der Tickets sind jederzeit möglich.

Himmel und  Kölle

Premiere:                29. Oktober 2020

Spieltermine:          bis 07.02.2021

Spielort:                  Volksbühne am Rudolfplatz

                                 Aachener Straße 5, 50674 Köln

Produktion:            apiro Entertainment in

                                                   Zusammenarbeit mit RIGHTS

Tickets:                    ab 39,- €

        über KölnTicket sowie an allen   VVK-Stelle    

Bei einem coronabedingtem Ausfall der Vorstellung werden alle Tickets rückerstattet!

Homepage:             www.himmelundkoelle.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich weiß, was Ihr dieses Wochenende macht! Wenn Ihr frei habt und keine festen Termine, geht Ihr spazieren. Das Wetter wird ja gut. Dann werdet ihr ein Päuschen brauchen oder einfach nur haben wollen, weil ein Lokal mit einer tollen Aussicht lockt.

Gewitzt, diese Geschäftsleute. Sie bauen die Lokale immer dahin, wo es schön ist. – Aber noch gewitzter ist man da in Rodenkirchen…

Ich habe vor Monaten ja die Geschichte erzählt, wie der Leichnam des Heiligen Maternus in einem Nachen den Rhein entgegen der Strömung hinauf trieb, um in Rodenkirchen, eben an der Stelle, an der heute das Kapellchen steht, wieder an Land zu stoßen. Was wir heute liebevoll „Kapellchen“ nennen, ist die kleine romanische Kirche „Alt Sankt Maternus“ aus dem frühen zehnten Jahrhundert.

Und die Wahl dieses Standorts kann man nur gewitzt nennen. Wenn man nämlich den Weg am Rheinufer entlangläuft, stellt man schnell fest, dass man schnurstracks auf das Kapellchen zuläuft und erst im letzten Moment schwenkt der Weg auf einen aufgeschütteten Damm. Dieser umrundet in einer Kurve den Chor und führt direkt dahinter wieder zurück auf das Ufer. Und genau diese Umgehung gibt es erst seit 1785. Davor stand das Kappelchen direkt am Wasser. Und man nahm auch in Kauf, dass es des Öfteren eben auch unter Wasser stand.

Warum das jetzt gewitzt sein soll? Nun, seit mindestens dem achten Jahrhundert treidelte man, meist mit Hilfe kräftiger Pferde und langen Leinen, Lastkähne genau diesen Pfad, der am Rheinufer auf das Kapellchen zuläuft, den Rhein herauf. Darum heißt er „Leinpfad“. Und weil unser Kapellchen so feist im Weg stand, wurden Mensch und Tier zur Pause gezwungen. Die Pferde wurden ausgeschirrt und zur Rast oder gar Übernachtung in Stallungen geführt. Die Menschen gingen natürlich für ein Päuschen in die Schankwirtschaft.

Das „Treppchen“ und das „Fährhaus“ sind Zeugen dieser Zeit. Gut, das heutige „Treppchen“ ist ein Bau des frühen 19. Jahrhunderts, aber es ist ja nicht die erste Wirtschaft an der Stelle. Die Gastronomie an dieser Stelle blickt als auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück.

Das riecht nach einem Geschäft, oder? Und das war es auch und ist es noch heute, auch wenn man heute dieser Tricks nicht mehr bedarf, weil wir uns freiwillig verführen lassen.

Als es dann aber weitergehen musste, wurde die Pferde aus den Stallungen, die sich unter anderem an der heutigen Straße „Auf dem Brand“ befunden haben, geholt und über die Friedensstraße zum Leinpfad zurückgeführt. Warum die Straße heute „Auf dem Brand“ heißt, dass muss mir ein netter Rodenkirchener nachher noch in die Kommentare schreiben. Dieser wird mir aber sicher auch bestätigen, dass die Geschichte stimmt, wenn ich Euch erzähle, warum die „Friedensstraße“ so heißt:

Durch diese Gasse wurden die Pferde früher wieder zum Rheinufer zurückgeführt und schließlich angeschirrt, um die Lastkähne weiter zu ziehen. Natürlich nannten die Leute die Gasse „Päädchensgass“ oder „Päädsgass“. Und genau das sagten die Rodenkirchener auch dem Menschen von dem die Bläck Fööss in dem Lied „Unser Stammbaum“ singen: dem Franzosen, der 1794 mit Napoleon hierhin kam und sie fragte, wie denn die Straße heiße. Dieser, des kölschen nicht mächtig, verstand anstatt „et Pääd“ eben nunmal eher „la paix“. Zack, hatten wir ein wunderschönes Missverständnis und ein zusammenhangloses Friedensdenkmal mehr, die „Friedensstraße“.

Seht Ihr? Ich weiß, was Ihr dieses Wochenende macht: Ihr geht den Rhein bei Rodenkirchen entlang, setzt Euch auf ein Kölsch oder zwei an das Rheinufer und guckt dabei nicht nur auf den Fluss…

Michael

Ich weiß, wat Ehr dis Wochenengk maht. Wann Ehr frei hat un kein faste Termine, goht ehr gängele. Et Wedder weed jo god. Dann butt Ehr e Päusche ov wollt er einfach nor ein han, weil e Lokal met ener doll Ussich lock.

Gau, die Geschäfslück. Se baue de Weetschafte luuter dohin, wo et schön es. – Ävver noch gauer es mer do en Rudekirche…

Ich han vür Monate jo dat Kreppche verzallt, wie de Lich vum Hellige Matern en enem Naache der Rhing erop gäge der Strom gedrevve es, för en Rudekirche, evvens an dä Stell, an der hügg dat Kapellche steiht, widder an Land ze stüsse. Wat mer hügg leev „Kapellche“ nenne, es die klein romanische Kirch „Ald Zinter Matern“ usem fröhe zehnte Johrhundert.

Un de Wahl vun däm Standoot kann mer nor gau nenne. Wann mer nämlich dä Wäg am Rhingofer elans läuf, stellt mer flöck fass, dat mer direktemang op et Kapellche zoläuf un eescht em letzte Augebleck schwenk der Wäg op ene Damm, dä opgeschodt es. Dä geiht en ener Kurv öm der Chor un föht tirek dohinger widder zoröck op et Ofer. Un genau dä Ömgang gitt et eesch zick 1785. Dovör stundt et Kapellche tirek am Wasser. Un mer nohm och en Kauf, dat et alle naslang evvens och unger Wasser stundt.

Woröm dat jetz gau sin soll? No, zick mindestens dem aachte Johrhundet dät mer, miets met Hölp vun staatse Pääd un lang Linge, Lasskähn genau dä Padd, der am Rhingofer op et Kapellche zoläuf, der Rhing erop treidele. Doröm heiß hä „Leinpfad“. Un weil uns Kapellche esu feis em Wäg stundt, woodt Minsch und Dier en Paus opgezwunge. De Pääd woodt et Gescherr avgenomme un för en Rass ov gar Üvvernaachtung en Ställ gefoht. De Minsche gingke natörlich för e Päusche en de Weetschaff.

Et „Treppche“ un et „Fährhuus“ sin Zeuge vun dä Zigg. God, dat hüggige „Treppche“ es ene Bau usem fröhe 19. Johrhundert, ävver et es jo nit de eeschte Weetschaff an der Stell. De Gastronomie hät do en Johrhunderteaale Geschichte.

Dat rüch noh enem Geschäff, oder? Un dat wor et och un es et bes hügg, och wann mer hügg die Schlich nit mih esu nüdig hät, weil mer uns freiwellg verföhre looße.

Wie et dann ävver wiggergonn moot, woodte de Pääd us de Ställ, die unger anderem an der hüggige Stroß „Om Brand“ stundte, gehollt un üvver de „Friedensstroß“ nohm Leinfad zoröckgefoht. Woröm die Stroß hügg „Om Brand“ heiß, dat muss mer ene aadige Rudekirchener nohher noch en de Kommentare schrieve. Dä weed mer ävver bestemmp och bestätige, dat et stemmo, wann ich Üch verzälle, woröm de „Friedenstroß“ esu heiß:

Durch die Gass woodte de Pääd fröher widder nohm Rhingofer zeröckgefoht un krähte schleeßlich et Geschirr widder aan, för de Lasskähn wigger ze trecke. Natörlich nannte de Lück die Gass „Päädchensgass“ ov „Päädsgass“. Un genau dat sahte de Rudekirchener och däm Minsch vun däm de Bläck Fööss em Leed „Unse Stammbaum“ singe: däm Franzus, dä 1794 mem Napoleon heehin kom un se frogte, wie dann die Stroß heeß. Dä, dä jo dat Kölsche nit esu god kunnt, verstundt statt „et Pääd“ evvens ihter „la paix“. Zack, hatte mer et schönste Messverständnis un e Friddensdenkmol ohne Zesammehang mih, de „Friedensstroß“.

Seht ehr? Ich weiß, wat Ehr dis Wochenengk maht: Ehr goht lans der Rhing bei Rudekirche, setzt Üch op e Kölsch ov zwei an et Rhingofer un luurt dobei nit nor op der Fluss…

Mechel

Alle unsere Beiträge findet Ihr unter http://www.koelschgaenger.de/unsere-autoren/

Letztes Wochenende waren wieder unsere lieben Ehrenamtlerinnen Emma Schickram, Sandra Frey und Wissam Marouf in ganz Meschenich unterwegs und haben an den Haustüren Kuchenstücke & Grußkarten an die Senioren verteilt.

Außerdem haben Angela Neeb und Anne Merkenich ein Ständchen an der St. Blasius Kirche aufgebaut, damit direkt nach dem Gottesdienst auch spontane Senioren noch eingeladen werden konnten. Unter www.starke-veedel-meschenich.de finden Sie den ganzen Bericht und schöne Bilder.

Ein eigenes Musical für Köln

Mit „Himmel und Kölle“ schreibt das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Domstadt ihr eigenes Musical auf den Leib – voller bissigem Humor und mit Gefühl.

 Von der frommen Provinz in die sündige Großstadt: Der Kulturschock trifft den naiven Jung-Pfarrer Elmar direkt bei seiner Ankunft auf der Domplatte mit voller Wucht. Bereits am nächsten Morgen soll er die erste Predigt in seiner neuen Gemeinde halten. Doch statt der richtigen Worte findet er einen feierwütigen Junggesellinnenabschied, der dringend seine Hilfe braucht. Nach einer wilden Nacht muss Elmar feststellen: Gegen einen Samstagabend am Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorrha eine Oase der Ruhe.

Beispiellose Zusammenarbeit führender Musical- und Theater-Macher

Eine schwungvolle Geschichte voller urkomischer Ideen, rasanter Szenenwechsel und mitreißender Musik: Mit „Himmel und Kölle“ macht das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Stadt Köln eine bissige Liebeserklärung voller Wortwitz und Gefühl. Und mehr noch: Die beiden Kölner Grimme-Preisträger schenken ihrer Stadt des Herzens ihr erstes eigenes Musical. Sie verpacken die Geschichte um den Jung-Pfarrer Elmar in eine turbulent-witzige Reise durch die vermeintlich heilige Domstadt, bei der er auf ein schier unerschöpfliches Kaleidoskop an kölschen Charakteren trifft.

Auf der traditionsreichen Volksbühne am Rudolfplatz inszeniert der gefeierte Regisseur Gil Mehmert (unter anderem „Das Wunder von Bern“, „West Side Story“, „Evita“ und „Hair“) das erste Köln-Musical, für das Andreas Schnermann exklusiv die Musik komponiert hat. Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Extrawurst“), die zur Spitze der deutschen Satire-Autoren zählen, erfüllen sich einen langgehegten Traum: „Wir wollten schon lange ein Musical schreiben, das Köln so zeigt, wie wir die Stadt sehen – mit Liebe, Zorn, Witz und Biss. Noch nie haben wir an einem Stück so intensiv gearbeitet, wie an „Himmel und Kölle“, sagt Netenjakob. „Wir wollen ein fantastisches, mitreißendes Musical schaffen.“

Sündenreicher Trip durch Bars und Brauhäuser

Das ist dem eingespielten Team ohne Frage gelungen. Der schwindelerregende Höllenritt des erzkatholischen Priesters Elmar treibt den Zuschauern garantiert vor Lachen die Tränen in die Augen.

Auf der Suche nach einem erfrischenden Mineralwasser trifft er auf die junge Kathy. Sie feiert Junggesellenabschied und hat gerade festgestellt, dass sie schwanger ist. Allerdings nicht von ihrem Bräutigam. Elmar ist entsetzt. Die verzweifelte junge Frau rührt ihn schließlich so sehr, dass er ihr hilft, ihren Bräutigam aus der vornehmsten Kölner Gesellschaft zu finden. Elmar erwartet ein sündenreicher Trip durch Shisha-Bars und Brauhäuser…

Fazit: Auf die Oper müssen wir noch warten – „Himmel und Kölle“ ist schon da. Also nichts wie hin!

Premiere ist am 29.10.2020.

Ein unschlagbares Erfolgs-Team: Die Autoren des Musicals „Himmel und Kölle“

Die beiden Grimme-Preisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Fernsehen, am Theater und als Buchschriftsteller. Ihr Stück „Extrawurst“ von 2019 ist das zurzeit meist- inszenierte Stück auf deutschen Bühnen. Beide schrieben für „Stromberg“, „Pastewka“, „Anke“, „Switch“ und viele weitere Formate. Kölner kennen die Autoren von den „Mitternachtsspitzen“ und der „Stunksitzung“.

Dietmar Jacobs (Jahrgang 1967) schreibt Theaterstücke und Drehbücher zum Beispiel für die Fernsehserien „Stromberg“, „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Mord mit Aussicht“. Als Hausautor zeichnet er für die Erfolgsstücke „Couch“, „Sushi“, „Freaks“ und „Irgendwas mit Menschen“ am Düsseldorfer Kom(m)ödchen verantwortlich. Daneben schreibt er regelmäßig für „Extra 3“, die „Mitternachtsspitzen“ und die „heute-show“. Dazu verfasste er zahlreiche Kabarettprogramme, unter anderem mit Richard Rogler, Thomas Freitag, Jürgen Becker, Jochen Busse und Christian Ehring. Für seine Arbeiten wurde er mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Comedy-Preis und dem Monika-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet.

Moritz Netenjakob wurde 1970 in Köln geboren. Er war Chefautor von „Switch“ und „Die Wochenshow“. Zudem schrieb er Drehbücher für die Serien „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Stromberg“ – für letztere erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Das Kölner Publikum liebt besonders seine satirischen Texte für die „Stunksitzung“, für die er seit 1996 verfasst. Sein Roman-Debüt „Macho Man“ stand monatelang in den Top Ten der Spiegel-Liste und wurde mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Auch in den Nachfolge-Romanen „Der Boss“ und „Milchschaumschläger“ (ebenfalls Spiegel-Bestseller) verarbeitet Netenjakob den Kulturen-Clash zwischen seinen intellektuellen Eltern und der Großfamilie seiner türkischen Ehefrau. Sein Theaterstück „Extrawurst“ (mit Dietmar Jacobs) avancierte zu einem bundesweiten Bühnen-Hit. Zudem bespielt Netenjakob als Satiriker und Kabarettist sehr erfolgreich Deutschlands Bühnen, unter anderem das Düsseldorfer Kom(m)ödchen, mit Programmen wie „Multiple Sarkasmen“ und „Das Ufo parkt falsch“.

Mitreißende Musical-Klänge von Meisterhand komponiert

Andreas Schnermann, der  Köln aus dem Effeff kennt, zeichnet für das Herzstück des Köln-Musicals, die Musik, verantwortlich. Der Komponist, Pianist und Musikproduzent studierte Jazzpiano und Komposition an der Hochschule der Künste in Bern (Swiss Jazz School). Nach weiteren Studienaufenthalten in New York und Kanada arbeitete er als Sideman, gab Workshops, veröffentlichte einige CDs und spielte große Touren durch die Jazzlandschaft Europas. Projekte und Veröffentlichungen mit Gedichtvertonungen, CDs und Musikhörbücher mit anderen Musikern sowie renommierten deutschen Schauspielern und Sprechern folgten.

Im Bereich Theatermusik arbeitete Andreas Schnermann fortwährend unter anderem als musikalischer Leiter und Komponist am Schauspielhaus Bochum, am Theater Basel, dem Kom(m)ödchen Düsseldorf und mit vielen freien Theatergruppen deutschlandweit. In Zusammenarbeit mit Dietmar Jacobs und dem Illustrator Horst Klein schuf er im Frühjahr 2014 das Kindermusical „Kuno Knallfrosch“. In Zusammenarbeit mit der NDR Big Band entsteht aktuell das Nachfolgeprogramm „Kuno Knallfrosch rockt Europa“, das 2021 in Hamburg unter anderem in der Elbphilharmonie uraufgeführt wird. Der Kölner Komponist, Pianist und Musikproduzent vertont Filme und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, ist musikalischer Coach bei Musikproduktionen, Klavierlehrer und musikalischer Mentor.

„Die Gesangs- und Tanzszenen spielen an den unterschiedlichsten und skurrilsten Orten von Köln. Die Musik soll uns vergessen machen, dass wir gerade im Theater sitzen und sie soll die Dynamik der Geschichte mit jedem Ton vorantreiben“, so der Komponist.

Allabendlich spielt ein Live-Orchester, das Schnermann zusammenstellt und leitet

Der Musical Supervisor

Unterstützung bekommt der Komponist Schnermann von einem ebenfalls sehr renommierten Kollegen: Jürgen Grimm ist Professor an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er studierte Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule Köln und arrangierte, komponierte und produzierte nicht nur für Barbara Schöneberger, Annett Louisan, die SWR-Big Band, Bürger Lars Dietrich und Paul van Dyk. Auftritte und Tourneen hatte er mit dem Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding, Anne Sofie von Otter, Till Brönner, Angelika Milster, den No Angels, Clark Terry, Gerry Mulligan, den Bigbands des HR, WDR und SWF, dem WDR Sinfonieorchester und vielen anderen. Jürgen Grimm dirigierte unter anderem die Staatsphilharmonie Nürnberg, das Filmorchester Babelsberg, das Sinfonieorchester Wuppertal sowie das Oldenburgische Staatsorchester.

In den vergangenen Jahren übernahm Jürgen Grimm die musikalische Leitung vieler Musical-Produktionen wie zum Beispiel „The Full Monty – Ganz oder gar nicht“ (2011) und „Funny Girl“ (2012) an der Oper Dortmund. Zudem leitete er die deutsche Erstaufführung von „Die Hexen von Eastwick“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen(2012), „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Bonn (2013), „Evita“ am Staatstheater Oldenburg (2014) und an der Oper Bonn (2016). Auch „Catch Me If You Can“ am Staatstheater Nürnberg (2018) sowie „Der Name Der Rose“ (2019) bei den Domstufen-Festspielen Erfurt verantwortete er musikalisch.

Das künstlerische Team hinter „Himmel und Kölle“

Gil Mehmert

Für das erste Köln-Musical konnte einer der gefragtesten Musical-Regisseure Deutschlands an Bord geholt werden. Gil Mehmert inszeniert den rasanten Höllenritt durch die nächtliche Domstadt mit Witz, Tempo und überraschenden Twists. Seine ersten Karriereschritte machte der 1965 geborene Mehmert während seines Musikstudiums an der Kölner Musikhochschule und absolvierte anschließend den Regiestudiengang bei August Everding an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Seine Inszenierungen, die von Oper über Operette bis hin zum Musical alle Genres im Musiktheater und von Drama bis Komödie alle Schauspiel-Variationen umspannen, entstanden an zahlreichen renommierten Bühnen unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Zürich und Wien.

Zu seinen Arbeiten gehören Bühnen-Bearbeitungen von Filmstoffen, aber auch aufwendige Open Air-Produktionen wie die live im Fernsehen übertragene Eröffnungsshow und das Finale der RUHR.2010 oder die konzertante Open Air-Version des Kult-Musicals „Elisabeth“ für die Vereinigten Bühnen Wien vor dem Schloss Schönbrunn. Für seine Arbeit wurde der Regisseur mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Regiepreis des Impulse-Festivals 2001, dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung 2001 und 2016, dem Preis für die beste Inszenierung bei den Bayerischen Theatertagen 2005 und dem Monica-Bleibtreu-Preis 2019. Sein Kino-Debüt „Aus der Tiefe des Raums“ nach eigenem Drehbuch erhielt den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchs-Produktion. In den letzten Jahren hat sich Gil Mehmert insbesondere im Bereich Musical profiliert und seit 2003 lehrt er als Professor im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Der Script Consultant

Alistair Beaton

Unterstützung beim Textbuch bekamen Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob von niemand geringerem als Alistair Beaton. Er gilt als einer der führenden britischen Dramatiker und Satiriker. Beatons Musicalproduktionen umfassen: „Caledonia” (Weltpremiere 2010 im Rahmen des International Edinburgh Festival), „Follow My Leader” (Birmingham und London), „Small Expectations” (Queen Elizabeth Hall London), „King” (Piccadilly Theatre West End), „Ziegfeld” (London Palladium West End), „The Ratepayers‘ Iolanthe” (Phoenix Theatre West End) und „The Metropolitan Mikado” (Queen Elizabeth Hall London). Seine Komödie „King of Hearts“ / „König der Herzen“ lief 2007 am Hampstead Theatre in London und anschließend am Schlossparktheater in Berlin mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Beatons Polit-Satire „Feelgood“ war ein West End-Hit, wurde für den Olivier Award nominiert und mit dem Evening Standard Best Comedy Award ausgezeichnet.

Seit seiner London-Premiere wurde „Feelgood“ in mehr als einem Dutzend Länder, darunter an mehreren Theatern in Deutschland, auf die Bühne gebracht – zuletzt am Fritz Rémond Theater in Frankfurt.

Alistair Beaton spricht Englisch, Deutsch, Russisch und Französisch. Er hat Nikolaj Gogol, Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt ins Englische übertragen, ebenso wie Max Frisch. Für das Fernsehen schrieb Beaton einige satirische Filme, darunter die BAFTA-nominierte Komödie „The Trial of Tony Blair“. Darüber hinaus ist er der Autor des satirischen Romans „A Planet for the President“ sowie vieler weiterer humorvoller Bestseller, zuletzt „The Little Book of Brexit Bollocks“ / „Das Kleine Buch des Brexit-Blödsinns“. Beaton arbeitete eine kurze, aber stürmische Zeit als Redenschreiber für Gordon Brown.

Die Darsteller

Von „West Side Story“ über „Hair“, „We will rock you“ oder „Manche mögen’s heiß“ bis zu „My Fair Lady“ oder „Evita“: Die Biographien der Szene-Stars, die in „Himmel und Kölle“ in die Charaktere der liebevoll gezeichneten Figuren schlüpfen, sind beeindruckend. Bis in die Nebenrollen hinein haben die kreativen Macher des Köln-Musicals bekannte Namen und Gesichter aus der Musical-Branche gecastet, die über jahrelange Erfahrung verfügen und etliche Hauptrollen gespielt haben. Viele der von der Presse hochgelobten Darstellerinnen und Darsteller sind für ihre Leistungen bereits mehrfach ausgezeichnet worden und verfügen über internationale Bühnenerfahrung und hatten bereits feste Engagements an großen Häusern.

Markus Schneider (ELMAR, der Pfarrer) glänzte zuletzt bei den Domfestspielen in Magdeburg in „West Side Story“ und in dem Musical „Company“ in der Hauptrolle. Bis zum Sommer 2017 war er festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort spielte er neben Sweeney Todd im gleichnamigen Musical auch den jüngeren Bruder in „Ragtime“. Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Magaldi in „Evita“, Freddy Eynsford-Hill und Henry Higgins in „My Fair Lady“, Erich Collin in „Comedian Harmonist“, die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sowie Action und Riff in der „West Side Story“. Markus Schneider studierte in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er unter anderem in Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei der Ruhr Triennale in Bochum und in New York. Er erhielt Engagements an Theatern in Gelsenkirchen, Kassel, Chemnitz und Mannheim, an der Oper Bonn, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und an Theatern in Dortmund und Koblenz.

Bereits vor ihrem Studium sammelte Karen Müller (KATHY, angehende Braut) erste Erfahrungen am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Sie war als Sugar Kane in „Manche mögen’s heiß“, in der Rolle der Crystal in „Der kleine Horrorladen“ und als Sheila Franklin in „Hair“ zu sehen. Noch während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen spielte sie in „Cabaret“ im Grillo Theater und stand als Krankenschwester in „Hello Again“ im Essener Theater im Rathaus auf der Bühne. Karen ist seit 2015 Preisträgerin der Walter-Kaminsky-Stiftung des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin e.V..Ihr Operetten-Debüt feierte sie 2017 in der Rolle der Bessie in „Die Blume von Hawaii“ im Opernhaus Dortmund. Im selben Jahr spielte sie Graziella in „West Side Story“ auf dem Domplatz in Magdeburg sowie die Wendy Jo in „Footloose“ im Staatstheater Darmstadt. 2018 war sie als Dance-Captain, Swing und Cover Gianna in der Welturaufführung des Musicals „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ zu sehen und ging damit in der ersten Jahreshälfte 2019 auf Tour durch Deutschland. Zuletzt amüsierte sie als Klärchen in der Operette „Im weißen Rössl“ das Publikum in Dortmund.

Er ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets: In Duisburg aufgewachsen, studierte Florian Sigmund (MATTES, Verlobter von Kathy)  seit 2016 das Fach Musical an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bereits davor spielte er u. a. in Musicals wie „Hairspray“ und „La Cage aux Folles“, übernahm Hauptrollen in Anything Goes und Die lustige Witwe in Wuppertal. Während seines Studiums verkörperte er die Rolle des Oberst in „Die Gespenstersonate“ sowie des Präparators in „Glaube Liebe Hoffnung“. 2018 übernahm er die Rolle des Kommissars in der Try-Out-Version der Bühnenadaption des Kult-Films „Knockinʼ On Heavensʼ s Door“ in Essen und Basel und war im gleichen Jahr als Diesel/Glad Hand in der „West Side Story“ an der Oper Dortmund zu erleben. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Florian Sigmund regelmäßig für verschiedene Werbe- und Imagefilme vor der Kamera. Erneut an der Oper Dortmund, konnte man Florian Sigmund in der Spielzeit 2019/20 als Stride in Jekyll & Hyde erleben.

Der ausgebildeter Opernsänger Enrico De Pieri (SABBELSCHNÜSS, Kompagnon von MATTES) feiert mit seinem Engagement in „Himmel und Kölle“ eine persönliche Premiere: zum ersten Mal spielt der Publikumsliebling einen Bösewicht. Wo auch immer der gebürtige Kieler auf der Bühne steht, zieht er die Blicke auf sich. Ob als Hape Kerkeling in der Uraufführung des Musicals „Kein Pardon“, in der Hauptrolle des Wolfgang-Petry-Bühnenhits „Wahnsinn – das Musical” unter der Regie von Gil Mehmert oder als gefeierter Dschinni in der Neuen Flora in Hamburg – der auch aus Funk und Fernsehen („Wetten, dass..?“, „Verstehen Sie Spaß?“) bekannte Musical-Star begeistert Zuschauer und Journalisten gleichermaßen. Enrico De Pieri studierte Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums erhielt er Stipendien des „International Vocal Arts Institute“ sowie der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Schon während des Studiums verkörperte Enrico De Pieri   den Figaro in „Le Nozze Di Figaro“, Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ und Sancho Pansa in „Der Mann von La Mancha“.  In „3 Musketiere – Das Musical“ verkörperte er die Rolle des Porthos am Stuttgarter Apollo Theater und an der Freilichtbühne Tecklenburg. Zudem war er als Dozent an der Joop van den Ende Academy sowie der Hochschule Osnabrück tätig und arbeitete als Gesangscoach an großen Musicalbühnen. So übernahm er die stimmliche Betreuung in Produktionen wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“, „Ich will Spaß“ oder „Wicked“. In seiner Heimat Kiel ist er seit über 10 Jahren an der Oper in vielen Rollen und auch als Moderator des Opernballs zu sehen.

Die gebürtige Rheinländerin Vera Bolten (MONI, Pfarrhaushälterin) absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste in Berlin und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Schon während des Studiums war Vera Bolten Mitglied der Originalbesetzung von Disney’s „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz. Danach spielte sie die Anita in der „West Side Story“, Sally in „Du bist in Ordnung, Charly Brown“, Yitzak in „Hedwig and the Angry Inch“, Sally Bowles in „Cabaret“ und in verschiedenen Inszenierungen die Eponine in „Les Misérables“.  Vera Bolten ist die deutschsprachige Originalbesetzung der Scaramouche in „We Will Rock You“ und stand von der Premiere im Musical Dome Köln 2004 bis zur letzten Vorstellung in Essen 2013 in dieser Rolle auf der Bühne.

Im Sommer 2011 spielte sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen die Mimi in „Rent“. Dem Katielli Theater in Datteln fühlt sie sich sehr verbunden: Hier steht  sie seit der Gründung im Jahre 2010 in verschiedenen Produktionen auf der Bühne. Sie verkörperte die Suzan in „Tick,Tick…Boom“, die Eva in „Die Tagebücher von Adam und Eva“, inszenierte und spielte in „Nonnstop“ und war zuletzt als Mrs. Johnstone im Musical „Blutsbrüder“ zu erleben.

Vera Bolten gehört zudem zur Premierenbesetzung des Musicals „Das Wunder von Bern“ und verkörperte dort von 2014 bis 2017 die Rolle der Christa Lubanski. Seit der Premiere im Februar 2018 ist sie Teil der Produktion „WAHNSINN“ und spielt dort die Rolle der Sabine. Vera Bolten freut sich ganz besonders mit „Himmel und Kölle“ endlich wieder in Köln auf der Bühne zu stehen.

Nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Essen hatte Mark Weigel (TAXIFAHRER) erste Engagements in Bremen und Hamburg. Weitere Stationen waren in Neuss, Oberhausen, Heidelberg, Meiningen und Wilhelmshaven. Parallel dazu absolvierte er eine Gesangsausbildung in Köln. Bundesweit bekannt wurde Mark Weigel in den 90ern als Comedian in „RTL-Samstag-Nacht“. Es folgten Engagements am Theater Krefeld, dem Schauspiel Essen, an den Städtischen Bühnen Münster, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach zahlreichen Rollen als Schauspieler und Musical-Darsteller an verschiedenen Opern- und Theaterhäusern war er für ein Jahr in der Hamburger Musical-Uraufführung „Das Wunder von Bern“ zu sehen, als Peron in „Evita“ an der Oper Bonn und als Pilatus in „Jesus Christ Superstar“ am Oldenburgischen Staatstheater. Am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und beim Lehárfestival Bad Ischl steht er in Neuproduktionen auf der Bühne.

Marie-Anjes Lumpp, (JENNY, Freundin von KATHY) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in der Kategorie Musical, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität in Essen. Seitdem ist sie in den Hauptrollen vieler Musical- und Schauspiel-Produktionen zu sehen. 2013 stand sie als Elle Woods in „Natürlich Blond“ im Wiener Ronacher Theater auf der Bühne. Es folgten Stücke wie „Street Scene“, „Das Wunder von Bern“ und „A Christmas Carol“. Für ihr komödiantisches Spiel in der Rolle der Lois Lane im Musical „Kiss me, Kate“ erhielt sie 2014 den Hersfeld-Preis und überzeugte in derselben Rolle am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2012 ist Marie-Anjes immer wieder als Solistin in der MusiKabaretTalk-Sendung „Schlag auf Schlag“ zu Gast. In „Der kleine Horrorladen“, „Tschick“ und „Eine Sommernacht“ war sie bei den Burgfestspielen Mayen zu sehen. Für „Im weißen Rössl“ zeigte sie sich 2018 dort außerdem für die Choreographie verantwortlich. Zusammen mit Julia Meier bildet Marie-Anjes Lumpp das Kabarettduo „Lumpp&Meier“. Mit ihrem sogenannten DREISPAtENKABARETT und ihrem ersten Stück „Vogelfrei“ sind sie auf Kleinkunstbühnen unterwegs.

Auf internationalen Bühnen zuhause ist Sharon Isabelle Rupa (MAIKE, Freundin von KATHY) die ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Musical-Darstellerin an der European Musical Academy erlangte. Ob „Die Päpstin“, „Der Medicus“, „La Cage aux Folles“ oder „Die kleine Meerjungfrau“: Sharon glänzte bereits in zahlreichen Musical-Inszenierungen und auf Tourneen. 2013 war sie Teil der Produktion „Bernarda Albas Haus“, die beim Internationalen Theaterfestival den 1. Platz als „Beste Theater-Inszenierung“ gewann. Im selben Jahr wurde sie außerdem mit dem „Deutschen Rock- und Pop Preis“ in der Kategorie „Musical“ geehrt, den sie 2014 und 2019 erneut erhielt.

Zuletzt überzeugte Sharon Isabelle Rupa als Cover „Gianna“ in der Musical-Produktion „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ und stand an der Oper Bonn in „West Side Story“ auf der Bühne.

Das Produzenten-Duo

Frank Blase, geborener Kölner, studierte an der M.J. Neeley School of Business der Texas Christian University und schloss mit dem MBA ab. Danach arbeitete er bei Unilever in Hamburg bevor er 1983 zum Kölner Unternehmen igus wechselte, dessen Geschäftsführung er 1993 übernahm.

Mit Kreativität und Schwung führte Frank Blase das Kölner Unternehmen nicht nur ins neue Millennium sondern auch in die globale Expansion. Ob Produktentwicklung mit etlichen eigenen Patenten, Produktion oder IT – der „Renaissance Man“, wie er sich selber bezeichnet, mischt überall mit  und „macht selber“. Seine große Liebe gehört seinen Kunden, dem Marketing und Messen. Etliche Awards für Produkte und Corporate Design konnte er in den vergangenen Jahren zusammen mit seinen Kolleg*innen gewinnen.  Eine weitere Liebe gilt dem Theater und dem Film. Kein Wunder also, dass große Messeinszenierungen seine Bühne sind, so auch 2019 mit Angela Merkel auf dem Stand der Hannover Messe.

Seit 2014 arbeitet er nun schon mit den Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob an verschiedenen von ihm initiierten Projekten. 2017 nahm er die Idee der beiden  Autoren zu einem „Köln Musical“ begeistert auf.  2019 gründet er apiro entertainment (angelehnt an das griechische Wort für „unendlich“). Hauptfokus des Unternehmens ist es, Theaterstücke und Film zu produzieren. apiro Entertainment will  insbesondere kreative Musical- und Musikneuschöpfungen sowie deren Autorinnen und Autoren fördern.

Für die Musicalproduktion Himmel und Kölle brachte er das Autoren-Duo mit dem Regisseur Gil Mehmert zusammen, der schon sehr viele Musiktheaterproduktionen zu Hits machte.

Auch die Idee, den Jazzkomponisten Andreas Schnermann für dieses Musical zu gewinnen, unterstützte er mit vollem Elan.

Marc Schneider, Produzent und Rechtehändler, gründete vor 22 Jahren RIGHTS, die Gesellschaft für elektronische Rechte mbH & Co. KG nach amerikanischen Agentur-Vorbildern wie CAA, UTA und ENDEAVOR. Die Agentur RIGHTS ermöglicht einen frühzeitigen Zugriff auf Urheber- und Nutzungsrechte

von Autoren und Kreativen und hat lange Erfahrung in Development und Auswertung dieser Rechte in Medien- und Kulturbetrieben.

RIGHTS ist ein Full Service Dienstleister für die Entwicklung und Vermarktung von Stoff- und Inhalts-Rechten auf nationaler und internationaler Ebene. Die Agentur versteht sich in der Entwicklungsphase der Projekte als Partner von Autoren, Literaturagenturen und Verlagshäusern und bietet die fertigen „packets“ den Medien- und Kulturbetrieben zur Produktion an.

Ziel des 1998 gegründeten Unternehmens ist die systematische Erschließung und Verwertung von Inhalten und Stoffen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Kauf und Verkauf von Rechten, sondern deren Formatierung für eine crossmediale Auswertung in den Verwertungsebenen Print, TV, Internet und Kulturbetrieb.

Die von Marc Schneider 1992 gegründet Rights Filmproduktions GmbH (vormals Pentagon TV) ist ein 100% Tochterunternehmen der Agentur Rights GmbH & Co KG. Sie fungiert als Exekutive Producer und hat bisher über 350 Programmstunden im fiktionalen und nonfiktionalen TV-Bereich produziert.

www.agentur-rights.de

Produktionen in Zeiten von Corona

Die Maßnahmen und Vorgaben der Behörden in Zusammenhang mit COVID-19 werden laufend angepasst, was sich entsprechend auch auf die Auflagen und Empfehlungen für Bühnenproduktionen auswirkt.

Noch bevor im Spätsommer die Proben beginnen, hat das Team von „Himmel und Kölle“ daher detaillierte Pläne für diverse denkbare Szenarien erarbeitet.

„Natürlich hoffen wir sehr, dass wir wie geplant im Oktober Premiere feiern können“, betont der Regisseur Gil Mehmert. „Darauf arbeiten wir hin.“ Sollte das aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich sein, planen die Musical-Macher, die ersten Shows unter Einhaltung der geltenden Abstands-Regeln vor weniger Zuschauern als Previews zu präsentieren. Eventuelle Einschränkungen in den Spielszenen würden natürlich berücksichtigt. Die Premiere müsste in diesem Fall verschoben werden.

Bei coronabedingten Einschränkungen gilt:

Erstattungen oder Umbuchungen der Tickets sind jederzeit möglich.

Himmel und  Kölle

Premiere:                29. Oktober 2020

Spieltermine:          bis 07.02.2021

Spielort:                  Volksbühne am Rudolfplatz

                                 Aachener Straße 5, 50674 Köln

Produktion:            apiro Entertainment in

                                                   Zusammenarbeit mit RIGHTS

Tickets:                    ab 39,- €

        über KölnTicket sowie an allen   VVK-Stelle    

Bei einem coronabedingtem Ausfall der Vorstellung werden alle Tickets rückerstattet!

Homepage:             www.himmelundkoelle.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kölner Stadtteile Rondorf, Hochkirchen, Höningen, Konraderhöhe und das vielen unbekannte Giesdorf (Giesdorfer Höfe) werden von den Bürgern des Kölner Süden meist zusammenhörend wahrgenommen. Dabei zählen sie zu den Stadtteilen mit der ältesten Geschichte, beginnend im Jahre 922. Zu dieser Zeit schenkte der Kölner Erzbischof Hermann I. dem von ihm gegründeten Stift Sankt Ursula in Köln einen Hof in Rondorf, den Fronhof (der heutige Johanneshof).

In der napoleonischen Zeit wurde Rondorf Mittelpunkt des gesamtem südlichen Köln, es wurde zu einer Bürgermeisterei. Sämtliche Orte der Alt-Gemeinde Rodenkirchen sowie alle südlichen Vororte Kölns wurden bis zum Bischofsweg vor dem Severinstor darin einbezogen. Über Rondorf und seine Nachbardörfer gibt es in jeder Zeit etwas zu lesen bis zum heutigen Tag.

Damals waren es alles kleine Dörfern mit Landwirtschaft und kleinem Dorfladen. Heute sind es kinderreiche Wohngebiete mit viel Lebensqualität. In Rondorf befinden sich alle Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und sind fußläufig erreichbar. Supermärkte, Bäckereien, Ärztezentrum, Apotheken, Banken, Post, mehrere Kindergärten, eine Grundschule, selbst eine Privatschule, die St. George´s – The English International School Cologne und ein Familienhaus, sowie ein Hospiz befinden sich in Rondorf.

Nicht zu vergessen sind die kulturellen Ereignisse im Bereich Kunst, Musik und der Karneval mit seine Vereinen und einem eigenen Rosenmontagszug. Dazu verfügen diese Stadtteile noch über viel Grün, Wiesen, Felder und alten Baumbestand.

Eine gute Busverbindung in die Kölner Innenstadt/Hbf bzw. nach Köln-Rodenkirchen mit dem Bahnanschluss nach Köln und Bonn haben sie auch. Da die Stadtteile in unmittelbarer Nähe 2 Autobahnen liegen, sind es beliebte Wohngebiete für Pendler.